La Buena Vida - Das gute Leben, Camino Filmverleih 2015

Ein kleines Indio-Dorf in Kolumbien soll einer riesigen Kohlemine weichen. Nach zähen Verhandlungen, die der junge Anführer Jairo mit den Minenbetreibern führt, akzeptieren die Bewohner die Umsiedlung. Aber an dem neuen Ort erfüllen sich ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben nicht. Vor allem gibt es dort keine funktionierende Wasserversorgung, die ihnen eigentlich versprochen wurde. Jairo ist bereit, für sein Dorf zu kämpfen.

Zum 8. Mal verleihen VISION KINO und KiKA den Drehbuchpreis Kindertiger. Die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an das beste Drehbuch eines Kinderfilms, der bereits im Kino lief. Das Preisgeld stiftet die FFA.

Ab sofort können Autoren/innen, Produzenten/innen sowie Verleihunternehmen bei VISION KINO deutschsprachige Drehbücher von Kinderfilmen einreichen, deren Kinoauswertung zwischen dem 1. Juli 2014 und 30. Juni 2015 liegt, und die eine FSK-Freigabe ohne Altersbegrenzung oder ab sechs Jahren haben. Die Einreichung ist bis zum 30. Juni 2014 möglich. Aus allen eingereichten Drehbüchern nominiert ein Expertengremium drei Bücher, unter denen anschließend eine fünfköpfige Kinderjury den Gewinner bestimmt.

ERster Weltkrieg im Film Im Westen nichts Neues, Universal

Der Erste Weltkrieg gilt als das erste massenmediale Ereignis der Moderne. Das Kino spielte eine wichtige Rolle in der Bildproduktion des Krieges und in der Erinnerung an die Schlachtfelder. Mit Geschichten von den Schlachtfeldern wird das Genre des Kriegsfilms gemeinhin assoziiert. Oftmals werden dabei die Folgen des Krieges für die Familien und Freunde an der "Heimatfront" übersehen. Die deutsche Filmproduktion zur Zeit des Ersten Weltkrieges versuchte, die Bevölkerung mit Unterhaltungsfilmen von dem Sterben an der Front und den Leiden der Soldaten abzulenken. Die Erfindung des Kinos veränderte aber auch die Mechanismen der Propaganda grundlegend. Im Ersten Weltkrieg entdeckten die kriegsführenden Nationen nach anfänglichem Zögern die Vorteile des neuen Mediums hinsichtlich der Beeinflussung der Zivilbevölkerung. Die Notwendigkeit für subtilere Methoden der Einflussnahme führten zu Allianzen zwischen Militär und Unterhaltungsindustrie. Dazu gibt es eine Quellensammlung für die Arbeit im Unterricht sowie ein Arbeitsblatt. Das Dossier finden Sie auf kinofenster.de

Winnetous Sohn, Weltkino Filmverleih 2015

Der zehnjährige Max ist der geborene Indianer, auch wenn der pummelige Junge eher wie ein Bleichgesicht aussieht. Als er erfährt, dass die Karl-May-Spiele einen Darsteller für Winnetous Sohn suchen, setzt er alles daran, diese Rolle zu bekommen. Aber vor allem möchte er, dass seine Eltern wieder zusammenfinden und alles so ist wie früher. André Erkaus Kinderfilm ist die erste Produktion, die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden ist.

© 2015 by Deutsches Filmmuseum
Schulen lieben Kino: SchulKinoWochen enden mit neuem Rekord

Rund 800.000 Anmeldungen für das bundesweit größte Filmbildungsangebot

 

Berlin, den 31.03.2015 - Die am vergangenen Freitag mit einer Preview von WINNETOUS SOHN in Dresden zu Ende gegangenen SchulKinoWochen 2014/15 haben eine überwältigende Resonanz erzielt: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Anmeldezahlen um fast 100.000 Anmeldungen auf rund 800.000 - neuer Rekord! In fast allen Bundesländern konnten die Anmeldezahlen gegenüber dem Vorjahr teils deutlich erhöht werden. Zu den Spitzenreitern in diesem Jahr gehören wie auch in den Vorjahren das Saarland und das Bundesland Bremen, wo für über 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der Unterricht im Kinosaal stattfand.

VISION KINO Kongress 2014 im Komed

Thesenpapiere, Berichte und Präsentationen aus den Podien und Workshops des Kongresses sind nun online und geben Einblick in Status quo und Perspektiven der Filmbildung, zudem werden konkrete Projekte vorgestellt und Ergebnisse wie etwa die Anwendung von Apps für die Filmbildungsarbeit präsentiert. Eine Bildergalerie und eine filmische Dokumentation fangen die anregenden Begegnungen bei der Preisverleihung des Kindertigers, dem exklusiven Screening von „Frau Müller muss weg“ und der Abschlussrunde mit zahlreichen Filmschaffenden ein.

The Human Scale, copyright NFP marketing & distribution GmbH

Im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen zeigt VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz ein Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt.

Neben grundsätzlichen Fragen, wie wir unsere Städte und das Leben darin gestalten wollen, bieten die Filme Anlass, sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, mit denen Stadtentwicklung in der Vergangenheit befasst war und aktuell und in Zukunft befasst sein wird. Wie verändert der wirtschaftliche, soziale und demografische Strukturwandel unsere städtische Umwelt? Wie gestalten wir eine Stadt ökologisch nachhaltig und lebenswert für alle? Wie verändert sich das städtische Leben, wenn sich reale und virtuelle Räume zunehmend überlagern und wie sieht es aus in den Megacities der Welt, die von einer rasanten Bevölkerungsentwicklung betroffen sind? Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Filmprogramm bietet zu diesen Fragen vielfältige Diskussionsgrundlagen.

Weitere Informationen:
www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de
www.visionkino.de

Unterrichtsmaterial:
www.visionkino.de/wissenschaftsjahr2015

Mein Herz tanzt, NFP 2015
Film des Monats auf kinofenster.de

Der Coming-of-Age-Film Mein Herz tanzt erzählt die Geschichte Eyads, der als arabischer Israeli seinen Platz in der israelischen Gesellschaft sucht. Obwohl er auf einem jüdischen Eliteinternat angenommen wird, begegnen ihm im Alltag immer wieder Ressentiments und Hürden, die seine Teilhabe am gesellschaft-lichen Leben erschweren. Regisseur Eran Riklis zeichnet ein differenziertes Porträt der israelischen Gesellschaft und verhandelt so die schwierige Verständigung von jüdischen und arabischen Israelis vor dem Hintergrund der historischen Konflikte in den 1980er- und 1990er-Jahren. Im Interview spricht der Regisseur über den Einfluss der Kunst auf die Politik und kulturelle Identität. Die Hintergrundtexte erläutern die Verständigungsprobleme zwischen jüdischen und arabischen Israelis in Mein Herz tanzt und ordnen den Film im Gesamtwerk von Eran Riklis ein. Dazu gibt es Unterrichtsvorschläge und Aufgabenblätter.

Filmheft Honig im Kopf

Eine Demenzerkrankung ist selten Gegenstand eines Spielfilms – dabei geht sie jeden etwas an. HONIG IM KOPF greift das heikle Thema auf und stellt es auf kindgerechte und humorvolle Art und Weise dar. Dies gelingt, indem die Geschichte aus den Augen eines Mädchens erzählt wird, dessen Großvater an Alzheimer erkrankt ist.

 

Gemeinsam mit Warner Bros. Entertainment veröffentlicht VISION KINO ein Filmheft für die Filmbildung mit jungen Menschen ab 8 Jahren. Anhand vielfältiger Aufgaben können sie sich mit der Geschichte des Films beschäftigen und werden über die Krankheit aufgeklärt. Zudem gibt es Aufgaben zu den Themen Familienbande und Abenteuerreise. Neben dem fächerübergreifenden Unterricht eignet sich das Heft für die Fächer Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Sachkunde, Biologie, Religion, Ethik/Lebenskunde, Deutsch und Kunst.

Einführung Margarethe von Trotta

Seit März 2014 gibt es exklusiv für Schulvorführungen kurze Einführungen zu ausgewählten Filmen der SchulKinoWochen. Alain Gsponer, Hüseyin Tabak, Margarethe von Trotta und Bettina Brokemper haben den Anfang gemacht und geben kurze Einführungen für Schulklassen zu ihren Filmen "Das kleine Gespenst", "Das Pferd auf dem Balkon" und "Hannah Arendt". Die Statements wurden extra für Schulvorführungen produziert und können vor dem jeweiligen Hauptfilm gezeigt werden. Die fünfminütigen Einführungen entstanden mit freundlicher Unterstützung der VGF – Verwertungsgesellschaft für Nutzungsreche an Filmwerken und stehen über das Portal trailerloop.de unter dem Suchbegriff "SchulKinoWochen" Kinobetreibern kostenfrei als Download zur Verfügung.

VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek, sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

 


 

ERKLÄRUNG DER KULTUSMINISTERKONFERENZ "MEDIENBILDUNG IN DER SCHULE"

 

FILMBILDUNGSKONZEPT DER LÄNDERKONFERENZ MEDIENBILDUNG