Winnetous Sohn, Weltkino Filmverleih 2015

Der zehnjährige Max ist der geborene Indianer, auch wenn der pummelige Junge eher wie ein Bleichgesicht aussieht. Als er erfährt, dass die Karl-May-Spiele einen Darsteller für Winnetous Sohn suchen, setzt er alles daran, diese Rolle zu bekommen. Aber vor allem möchte er, dass seine Eltern wieder zusammenfinden und alles so ist wie früher. André Erkaus Kinderfilm ist die erste Produktion, die im Rahmen der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ entstanden ist.

Dessau Dancers, Senator Film Verleih

Angeregt von dem Film „Beat Street“ gründen 1985 vier Jugendliche in der DDR eine eigene Breakdance-Gruppe. Schnell geraten sie in Konflikt mit der Parteiführung, die die seltsame Ausdrucksform aus den USA vereinnahmen und mit Hilfe der Jugendlichen zu sozialistischen Zwecken umfunktionieren will. Die schwungvolle Musikkomödie greift vor einem historischen Hintergrund zeitlose Jugendthemen auf und eignet sich vor allem für Schüler/innen ab der 9. Jahrgangsstufe.

Schülerinnen und Schüler während der Eröffnung der SchulKinoWoche Berlin 2007
(Foto © Huebener/mo-ment)
Ausschreibung: Referentinnen und Referenten gesucht

VISION KINO sucht zum Ausbau des Referent-Pools ab Herbst 2015 selbständige Referentinnen und Referenten für Fortbildungen für Lehrkräfte und zur Diskussionsleitung für Filmgespräche und Kinoseminare für Lehrkräfte und Schüler/innen. Die Referententätigkeit findet v.a. im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen statt.

© 2015 by Deutsches Filmmuseum
Schulen lieben Kino: SchulKinoWochen enden mit neuem Rekord

Rund 800.000 Anmeldungen für das bundesweit größte Filmbildungsangebot

 

Berlin, den 31.03.2015 - Die am vergangenen Freitag mit einer Preview von WINNETOUS SOHN in Dresden zu Ende gegangenen SchulKinoWochen 2014/15 haben eine überwältigende Resonanz erzielt: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Anmeldezahlen um fast 100.000 Anmeldungen auf rund 800.000 - neuer Rekord! In fast allen Bundesländern konnten die Anmeldezahlen gegenüber dem Vorjahr teils deutlich erhöht werden. Zu den Spitzenreitern in diesem Jahr gehören wie auch in den Vorjahren das Saarland und das Bundesland Bremen, wo für über 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der Unterricht im Kinosaal stattfand.

VISION KINO Kongress 2014 im Komed

Thesenpapiere, Berichte und Präsentationen aus den Podien und Workshops des Kongresses sind nun online und geben Einblick in Status quo und Perspektiven der Filmbildung, zudem werden konkrete Projekte vorgestellt und Ergebnisse wie etwa die Anwendung von Apps für die Filmbildungsarbeit präsentiert. Eine Bildergalerie und eine filmische Dokumentation fangen die anregenden Begegnungen bei der Preisverleihung des Kindertigers, dem exklusiven Screening von „Frau Müller muss weg“ und der Abschlussrunde mit zahlreichen Filmschaffenden ein.

The Human Scale, copyright NFP marketing & distribution GmbH

Im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen zeigt VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz ein Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt.

Neben grundsätzlichen Fragen, wie wir unsere Städte und das Leben darin gestalten wollen, bieten die Filme Anlass, sich mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen, mit denen Stadtentwicklung in der Vergangenheit befasst war und aktuell und in Zukunft befasst sein wird. Wie verändert der wirtschaftliche, soziale und demografische Strukturwandel unsere städtische Umwelt? Wie gestalten wir eine Stadt ökologisch nachhaltig und lebenswert für alle? Wie verändert sich das städtische Leben, wenn sich reale und virtuelle Räume zunehmend überlagern und wie sieht es aus in den Megacities der Welt, die von einer rasanten Bevölkerungsentwicklung betroffen sind? Das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Filmprogramm bietet zu diesen Fragen vielfältige Diskussionsgrundlagen.

Weitere Informationen:
www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de
www.visionkino.de

Unterrichtsmaterial:
www.visionkino.de/wissenschaftsjahr2015

Filmheft Honig im Kopf

Eine Demenzerkrankung ist selten Gegenstand eines Spielfilms – dabei geht sie jeden etwas an. HONIG IM KOPF greift das heikle Thema auf und stellt es auf kindgerechte und humorvolle Art und Weise dar. Dies gelingt, indem die Geschichte aus den Augen eines Mädchens erzählt wird, dessen Großvater an Alzheimer erkrankt ist.

 

Gemeinsam mit Warner Bros. Entertainment veröffentlicht VISION KINO ein Filmheft für die Filmbildung mit jungen Menschen ab 8 Jahren. Anhand vielfältiger Aufgaben können sie sich mit der Geschichte des Films beschäftigen und werden über die Krankheit aufgeklärt. Zudem gibt es Aufgaben zu den Themen Familienbande und Abenteuerreise. Neben dem fächerübergreifenden Unterricht eignet sich das Heft für die Fächer Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Sachkunde, Biologie, Religion, Ethik/Lebenskunde, Deutsch und Kunst.

In meinem Kopf ein Universum, MFA+ 2015
Film des Monats auf kinofenster.de

Maciej Pieprzycas Tragikomödie erzählt über einen Zeitraum von 25 Jahren die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte von Mateus, der von Geburt an unter einer zerebralen Bewegungsstörung leidet. Von den behandelnden Ärzten wird er jedoch als "geistig behindert" diagnostiziert. Der Film beschreibt auf lakonische Weise Mateus' Kontaktversuche mit seinen Mitmenschen und die Wahrnehmung seiner Umwelt. Im Interview spricht der Regisseur über seine Vorbereitung auf den Film und die Reaktionen in seinem Heimatland Polen. Die Hintergrundtexte behandeln die Formen nonverbaler Kommunikation im Film sowie die Darstellung von Behinderung im osteuropäischen Kino. Dazu gibt es Unterrichtsvorschläge und Aufgabenblätter.

Einführung Margarethe von Trotta

Seit März 2014 gibt es exklusiv für Schulvorführungen kurze Einführungen zu ausgewählten Filmen der SchulKinoWochen. Alain Gsponer, Hüseyin Tabak, Margarethe von Trotta und Bettina Brokemper haben den Anfang gemacht und geben kurze Einführungen für Schulklassen zu ihren Filmen "Das kleine Gespenst", "Das Pferd auf dem Balkon" und "Hannah Arendt". Die Statements wurden extra für Schulvorführungen produziert und können vor dem jeweiligen Hauptfilm gezeigt werden. Die fünfminütigen Einführungen entstanden mit freundlicher Unterstützung der VGF – Verwertungsgesellschaft für Nutzungsreche an Filmwerken und stehen über das Portal trailerloop.de unter dem Suchbegriff "SchulKinoWochen" Kinobetreibern kostenfrei als Download zur Verfügung.

GOLD - Du kannst mehr als du denkst, NFP marketing & distribution* 2013
Themendossier zum Thema „Inklusive Filmbildung“ bei kinofenster.de

2009 ist in Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention der Anspruch auf inklusive Bildung geschaffen worden. Film als eine audiovisuelle Kunstform ist dafür prädestiniert Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Einschränkungen anzusprechen. Aus Anlass des Kinostarts der Dokumentation GOLD - DU KANNST MEHR ALS DU DENKST geht das Themen-Dossier "Mitten in der Gesellschaft? – Inklusive Filmbildung und die Darstellung von Menschen mit Behinderung im deutschen Film" den Möglichkeiten der inklusiven Filmbildung nach. Ein Hintergrundtext stellt die technischen Angebote vor, die es Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen ermöglichen an allen Angeboten der Filmbildung in der Schule und im Kino teilnehmen zu können. Ein weiterer Text bespricht Filme, deren Hauptprotagonisten mit einer Behinderung leben und fragt, inwiefern und auf welche Weise diese den gesellschaftlichen Umgang mit Behinderten reflektieren. Weiterhin finden Sie in Form von Arbeitsblättern Methoden, mit denen Lehrkräfte Filme in heterogenen Lerngruppen bearbeiten können. In diesem Zusammenhang berichten drei Lehrerinnen von der Gemeinschaftsschule Billerbeck von ihren Erfahrungen mit einer Unterrichtseinheit zu dem Film ANNE LIEBT PHILIPP, die sie selber für unterschiedliche Lernniveaus entwickelt haben. Das Dossier findet sich unter www.kinofenster.de.

VISION KINO ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek, sowie der „Kino macht Schule“ GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Die Schirmherrschaft über VISION KINO hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

 


 

ERKLÄRUNG DER KULTUSMINISTERKONFERENZ "MEDIENBILDUNG IN DER SCHULE"

 

FILMBILDUNGSKONZEPT DER LÄNDERKONFERENZ MEDIENBILDUNG