Filmtipp
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Boxen als Therapie: Der Dokumentarfilm "Friedensschlag - Das Jahr der Entscheidung" erzählt von einem ungewöhnlichen Resozialisierungsprojekt mit gewaltbereiten Jugendlichen. Daran anknüpfend bieten sich gute Möglichkeiten, gesellschaftliche Ursachen von Kriminalität und wachsender Gewaltbereitschaft zu diskutieren.
Die Dokumentarfilmemacher porträtieren die aus dem Libanon stammende Familie Akkouch, die seit 16 Jahren um ihr Bleiberecht in Deutschland kämpft. Der Film zeigt ein packendes Stück deutscher Alltagsrealität, in dessen Mittelpunkt drei junge Menschen stehen, die in Berlin-Neukölln ihre Heimat und im HipHop und Breakdance eine eigene Sprache gefunden haben.
Der französische Wallfahrtsort als Mikrokosmos einer Gesellschaft und die wundersame Heilung einer an den Rollstuhl gefesselten jungen Frau als eine philosophisch geführte und in der Bildsprache bestechende Auseinandersetzung mit Grundfragen der menschlichen Existenz: der Suche nach Sinn und Bedeutung des Lebens zwischen Schicksal und Eigenverantwortung, die Sehnsucht nach Erfüllung und die Hoffnung als Überlebensprinzip in einer de facto ungerechten Welt.
"Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen" ist ein bemerkenswerter Dokumentarfilm, der das Zusammenleben von sechs christlichen Konfessionen in der Grabeskirche in Jerusalem schildert. Regisseur Schomerus entfaltet behutsam den jahrhundertealten Konflikt zwischen den Glaubensgemeinschaften mit eindrucksvollem Feingefühl für eine angemessene Bild- und Tonsprache. Ein aufschlussreiches und nachdenklich stimmendes Filmdokument.
Ein schonungsloses und dennoch feinfühlig erzähltes Sozialdrama ohne voyeuristische Elendsbilder, das durch filmische Virtuosität und kraftvolle schauspielerische Darstellungen überzeugt. Es lohnt sich, den Hintergrund der afroamerikanischen Unterschichtscinderella näher zu betrachten, um über gesellschaftsgeschichtliche und aktuelle soziopolitische Bezüge nachzudenken, die in ihren Kernproblemen nicht nur die Vereinigten Staaten von Amerika betreffen.
In Form eines Krimis erzählt dieser mit zahlreichen Preisen überhäufte israelische Film von den Lebensbedingungen der Menschen in der Stadt Jaffa. Unterschiedliche Kulturen und Religion prallen im Stadtteil Ajami besonders unvermittelt aufeinander. Sie führen nicht nur zu vollkommen verschiedenen Wahrnehmungen der Realität, sondern mitunter auch an den Rand der Katastrophe. So authentisch ist dieser Lebensalltag Außenstehenden bisher kaum vermittelt worden.
Als Parkourläufer vollbringt Richie Hochleistungen, in seinem Privatleben verliert er die Kontrolle: Die Beziehung zu seiner Freundin gerät ins Wanken, als Gerüstbauer droht ihm die Pleite. Coolness, Männlichkeitsdenken und körperliche Kraft nützen nichts mehr; er muss sich seinen Ängsten stellen, die sich langsam zu Wahnvorstellungen steigern. Der Film kombiniert Faszination für Extremsport mit einem genauen Blick für die Tragik psychischer Erkrankung.
Eine junge, in Deutschland aufgewachsene Türkin kämpft für ihr Recht, selbstbestimmt leben zu können. Dabei kollidiert sie nicht nur mit Verhaltensnormen der türkischen Gemeinde, sondern sie beschädigt auch die Ehre ihrer Familie. Eine filmische Auseinandersetzung mit dem Thema Ehrenmorde von der Berliner Regisseurin Feo Aladag.
Auf der Flucht nach einem Heiratsantrag stürzt die 19-jährige Alice in einen Kaninchenbau und findet sich plötzlich in einer fantastischen Welt wieder. Zunächst kann sie sich nicht daran erinnern, dort schon einmal gewesen zu sein. Doch die seltsamen Bewohner/innen wie der verrückte Hutmacher oder das sprechende weiße Kaninchen erkennen sie wieder. Tim Burton führt die Romanvorlage von Lewis Carroll fantasievoll fort und macht aus der Geschichte über den Übergang von der Kindheit in die Jugend einen Film über den Übergang ins Erwachsenenalter.
"Unsere Ozeane" ist eine Entdeckungsreise in die Tiefen der Meere. Mit innovativer Technik gelingt es, den Tieren unter Wasser ungewöhnlich nahe zu kommen und faszinierende Details sichtbar zu machen. Die Schönheit der Bilder und die spannende Inszenierung der Beobachtungen regen eine weiterführende Beschäftigung mit den Themen Meeresbiologie und Artenschutz an.
Ein Unterhaltungsfilm mit Tiefgang: Die dänische Regisseurin Lone Scherfig erzählt in An Education von einem 16-jährigen Mädchen, das an der Seite eines doppelt so alten Mannes das vermeintlich wahre Leben kennenlernt und darüber fast seine eigenen Zukunftspläne aus den Augen verliert. Der Film bietet vielfältige Ansatzmöglichkeiten, um über Pubertät, Träume, Erwachsenwerden und Lebensentwürfe zu sprechen.
Bilal, ein junger kurdischer Flüchtling, strandet in Calais. Um nach London, seinem eigentlichen Ziel, zu gelangen, will er den Ärmelkanal durchschwimmen und nimmt deshalb Unterricht bei dem Schwimmlehrer Simon. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine schicksalhafte Freundschaft. Durch eine eindringliche Darstellung gelingt es, den Zuschauer emotional einzubinden und dazu anzuregen, über grundlegende Dinge des menschlichen Zusammenlebens nachzudenken.
Nach dem autobiografischen Roman "Wohin du auch gehst" von Benjamin Prüfer drehte Detlev Buck die Geschichte des deutschen Ben, der sich in Kambodscha in die HIV-positive Prostituierte Sreykeo verliebt. Trotz kultureller Differenzen, räumlicher Entfernung und der unheilbaren Krankheit gibt Ben seine Liebe nicht auf. In seiner atmosphärischen Schilderung der unterschiedlichen Welten zwischen Ernst und Ausgelassenheit sowie dem unprätentiösen Umgang mit Aids bietet der Film zahlreiche Diskussionsansätze ab der 9. Klasse.
Knapp 40 Greenpeace-Aktivisten/innen begeben sich auf eine neunwöchige Reise in die Antarktis, um die japanische Walfangflotte am Abschlachten der Meeressäuger zu hindern. Der Dokumentarfilm begleitet sie bei ihrem idealistischen Vorhaben zwischen Utopie und Wirklichkeit, Alltagssorgen und Lebensgefahr und bietet gute Anknüpfungspunkte an die Schulfächer Deutsch, Ethik/Religion sowie Erdkunde und Biologie.
Ein amüsanter und bewegender Spielfilm über die DDR, das Reisen, den Film und die Bedeutung von Freundschaft. Jenseits trockener Historienschwere bietet die mit leichter Hand inszenierte Kinokomödie tiefsinnige Einblicke in die Zeit des Mauerfalls und reist mit den Jungschauspielern Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke von Berlin über New York nach San Francisco. Der Film eignet sich für unterschiedliche Fächer bereits ab der Mittelstufe.
Worauf es im Leben vor allem ankommt und welche Ausprägungen der typischen Schwierigkeiten und Fallstricke des Erwachsenwerdens sich für die heutige Generation der Studierenden ergeben, zeigt diese "erste deutsche Studentenkomödie" auf unterhaltsame und eindrucksvolle Weise. Ein Film für alle "Studierenden" des Lebens, von einem erstklassigen Darstellerensemble getragen, der auch durch die Wahl seiner filmsprachlichen Mittel erfrischt und überzeugt.
"Bright Star - Meine Liebe. Ewig " widmet sich der Liebesbeziehung zwischen dem Dichter John Keats und der Nachbarstochter Fanny Browne. Mit herausragenden Darstellern und Bildern voller poetischer Kraft bietet der Film Schülerinnen und Schülern der oberen Klassenstufen einen außergewöhnlichen Zugang zu dem anspruchsvollen Werk John Keats und den gesellschaftlichen Sitten und Gepflogenheiten seiner Zeit.
Ein Biopic über ein großes humanistisches Vorbild. Dabei wird ein weiter geschichtlicher wie auch ethischer Bogen gespannt, der gerade in unserer globalisierten Welt wichtige Argumente liefert, mit der Welt und ihren Bewohnern respektvoller umzugehen. Der Film bietet zahlreiche Hintergrundinformationen sowie inhaltliche Anknüpfungspunkte, die es lohnen in verschiedenen fächerspezifischen und fächerübergreifenden Aspekten vertieft zu werden.
Zu seinem 16. Geburtstag bekommt Georg von seiner Mutter einen Brief des verstorbenen Vaters überreicht. Darin beschreibt er seine Begegnung mit einem rätselhaften "Orangenmädchen". Nach und nach versteht Georg, welche Bedeutung die Geschichte für sein eigenes Leben hat. Es gelingt dem Film, die unterschiedlichen Erzählebenen auf stimmige Weise miteinander zu verknüpfen, sowie ausdrucksstarke Bilder für die verschiedenen Perspektiven zu finden.
Ein rumänisches Dorf widersetzt sich nach dem Tod Stalins im Jahr 1953 mit viel Witz und Einfallsreichtum den Anordnungen der russischen Obrigkeit und plant trotz Staatstrauer eine fröhliche Hochzeitsfeier. Horatiu Malaeles fiktiver Film verbindet geschickt und hintersinnig Realismus und Fantasie, Drama und Komödie vor dem Hintergrund der jüngeren rumänischen Geschichte.
Der Dokumentarfilm ermöglicht die offene Auseinandersetzung mit dem Thema "Deutscher Herbst" indem er die politischen Entwicklungen und Biografien der Anwälte und Politiker Horst Mahler, Otto Schily und Hans-Christian Ströbele von Anfang der 70er bis heute herausarbeitet. Einzelinterviews und historische Foto- und Filmmaterialien machen den Film zu einer lebendigen Diskussionsgrundlage für Themen wie "60 Jahre Bundesrepublik", Demokratieverständnis, Linksterrorismus, Rechtsextremismus, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit oder Werte.
Zwei Jugendliche aus Brandenburg zünden 2004 einen Obdachlosen an. Die Tat ist grausam und scheint rational nicht erklärbar. In seinem Spielfilmdebüt erzählt Christian Klandt 24 Stunden aus dem Alltag des Ortes und der Täter, die diesem Verbrechen vorausgegangen sind. Das aus seinen genauen Beobachtungen entstandene Soziogramm einer Gesellschaft regt zur Auseinandersetzung an, gerade weil es einfache Ursache-Wirkungs-Schemata vermeidet.
Auf der Suche nach dem unbekannten Vater findet ein junges Rentier auch zu sich selbst und gewinnt neues Selbstbewusstsein. Der computeranimierte Weihnachtsfilm richtet sich an jüngere Kinder und erzählt, eingebettet in ein fantasievolles Abenteuer, eine Geschichte über Vorbilder, die eigene Identität und Wahlfamilien.
In einem kleinen Dorf in Irland muss sich die elfjährige Mary unter schwierigen familiären, schulischen und sozialen Lebensbedingungen behaupten: sie wird gehänselt, die Eltern trennen sich und der Bauernhof ist bankrott. Doch Mary zeigt, dass sich Mut und Selbstvertrauen lohnen und dass sich Träume aus eigener Kraft verwirklichen lassen, aber auch durch den Zusammenhalt mit Anderen. Ihr Sieg bei einem Seifenkistenrennen ist der Anfang ihrer Fortentwicklung vom Land sowie von den alten Rollenmustern.
Findus und Pettersson tauschen die Rollen: Findus will auch mal bestimmen. Das gibt eine Menge Chaos. Und dann verliert Pettersson auch noch sein Gedächtnis! Findus versucht ihm zu helfen, indem er ihm von ihren Abenteuern erzählt. Wie in den Büchern und in den vergangenen Kinofilmen mit den Beiden werden den jungen Zuschauern wieder Geschichten von großem Zusammenhalt und Zuneigung erzählt, die mit Witz und Fantasiereichtum gezeichnet wurden.
Angesiedelt im Basketballmilieu erzählt der Spielfilm von der mutigen Behauptung eigener Lebensentwürfe. Mit authentischen Dialogen, glaubwürdigen Milieuschilderungen und einem feinen Gespür für die Psychologie der Figuren schildert der packende Film den schwierigen Abnabelungsprozess eines Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Daran anknüpfend bieten sich gute Möglichkeiten der Reflexion eigener Lebensperspektiven sowie familiärer und persönlicher Problematiken.
Ein Dorf im Norden Deutschlands im Jahr 1913/14. An oberster Stelle der Dorfhierarchie stehen der adelige Gutsherr, der Arzt und der Pastor, welcher seine Kinder für das kleinste Vergehen zur Strafe ein weißes Band tragen lässt. Der Dorffrieden wird durch mysteriöse Ereignisse gestört: zu Beginn erleidet der nach außen hin kinderliebe und freundliche Arzt einen durch einen gespannten Draht absichtlich herbeigeführten Unfall. Der Sohn des selbstgerechten Gutsherren wird entführt und der behinderte Sohn der Hebamme schwer misshandelt. Diese Bestrafungen nehmen allmählich einen rituellen Charakter an. Stecken die Kinder und Jugendlichen des Dorfes dahinter, die ihre eigene Erziehung in diesen Taten widerspiegeln?
Eine Woche kann ganz schön lang sein, findet der elfjährige Philipp, genannt Lippel. Sein allein erziehender Vater Otto, ein Gourmetkoch in Passau, muss auf Geschäftsreise und überlässt seinen Sohn der Obhut von Frau Jakob. Fortan hat Lippel nichts mehr zu lachen, denn die neu angestellte Haushälterin führt ein strenges und unfaires Regiment, dem sich ihr Schützling bedingungslos unterordnen muss. Seine Sorgen und Nöte vergisst Lippel nur, wenn er sich in die "Geschichten aus 1001 Nacht", ein Abschiedsgeschenk seines Vaters, vertieft. Aber dann konfisziert Frau Jakob das Buch und damit sein einziges Refugium. Die begonnene Lektüre lässt den Jungen jedoch nicht mehr los. Im Schlaf spinnt er die Geschichten weiter und träumt sich dabei direkt ins Morgenland.
Menachem Mayer und Frederick Raymes, die als Heinz und Manfred Mayer in Hoffenheim bei Heidelberg geboren wurden, sind zwei jüdische Brüder, die den Holocaust überlebten und nach dem Krieg zwei gegensätzliche Lebenswege beschritten. 1938 wurde die Familie von dem SA-Mann Emil Hopp aus ihrem Haus vertrieben und 1940 in das Konzentrationslager Gurs in Südfrankreich deportiert. Die beiden Söhne überlebten in einem staatlichen Waisenhaus, weil die Eltern bereit waren, sich von ihren Kindern zu trennen. Manfred sollte sich um seinen jüngeren Bruder kümmern. Doch nach 1945 wanderte Manfred in die USA aus, änderte seine Identität und wurde Amerikaner, während der Bruder lieber nach Israel ging und dort als streng orthodoxer Jude lebte.
Sherry Hormann zeichnet in "Wüstenblume", basierend auf der gleichnamigen Autobiografie von Waris Dirie, entscheidende Lebensstationen des Top-Models nach. Die Somalierin wurde weltberühmt, als sie Ende der 1990er-Jahre über die weibliche Genitalverstümmelung berichtete - ein grausames Ritual, das sie selbst erlitten hat. Der als Unterhaltungsfilm angelegte Film eignet sich gut, um im Unterricht in das Thema einzuführen.
Seit dem Tod seiner geliebten Frau Ellie lebt Carl Fredericksen allein in seinem kleinen Haus. Müde, antriebslos und mürrisch ist der 78-Jährige geworden. Als er auf richterlichen Beschluss in ein Altersheim gebracht werden soll, regt sich in ihm jedoch der Widerstandsgeist. Er erinnert sich an Ellies nie verwirklichten Lebenstraum, nach Venezuela zu reisen. Mit abertausenden von Luftballons gelingt es Carl, sein Haus zum Fliegen zu bringen und vor den Pflegern zu flüchten.
Die britische Staatsanwältin Hannah Maynard, Anklägerin am UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag, möchte den ehemaligen Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee Goran Duric hinter Gitter bringen, der wegen Deportationen und des gewaltsamen Todes bosnisch-muslimischer Zivilisten in der heutigen Provinz Srpska angeklagt ist. Nachdem Zweifel an der Aussage eines Belastungszeugen aufkommen und dieser sich das Leben genommen hat, scheint der Fall für die Anklage verloren. Doch Maynard gelingt es, die in Berlin lebende Bosnierin Mira, Schwester des toten Zeugen und Überlebende eines Massakers, zu überreden, gegen den mutmaßlichen Kriegsverbrecher auszusagen.
Berlin 1936. Das nationalsozialistische Deutschland bereitet die Austragung der Olympischen Spiele vor. Die Amerikaner drohen den Spielen fernzubleiben, sollte sich im deutschen Kader kein jüdischer Sportler befinden. Deswegen wird die bereits nach England emigrierte jüdische Spitzensportlerin Gretel Bergmann in das Team geholt. Um jedoch zu verhindern, dass die vielfach ausgezeichnete Hochsprungmeisterin gewinnt, wird die noch keinem bekannte Marie Ketteler ins Wettkampflager entsandt.
Der kleine Wikinger Wickie lebt mit seinen Eltern Ylva und Halvar, dem Dorfhäuptling in dem norwegischen Küstenörtchen Flake. Wickie, ein zarter, etwas ängstlicher Junge hat es unter den raubeinigen Dorfbewohnern nicht leicht. Zwar ist er klug, doch bei den rauflustigen, plündernden Wikingern zählen harte Fäuste mehr als ein heller Kopf. Zu seinem großen Kummer hält ihn auch sein Vater Halvar für einen Schwächling. Als eines Tages alle Dorfkinder von einer Horde unheimlicher Fremder geraubt werden, bekommt Wickie, der durch Zufall dem Überfall entging, die Chance zu zeigen, was in ihm steckt. Zusammen mit den Wikingern sticht er in See, um die Kinder zurückzuholen.
Elliot Tiber, ein mäßig erfolgreicher Kunstmaler und Innendesigner, Anfang 30, verbringt den Sommer 1969 in seinem Heimatdorf Bethel im Bundesstaat New York. Er versucht das Motel seiner Eltern wieder zum Laufen zu bringen, um einen drohenden Bankrott abzuwenden. Als er in den Nachrichten erfährt, dass dem Nachbarort die Lizenz für das groß angekündigte "Woodstock" Open Air Konzert entzogen wurde, kommt Elliot eine Idee und er bietet den Veranstaltern Motel und Grundstück als Veranstaltungsort an.
Alex, 15 Jahre alt, hat eigentlich mit sich selbst genug zu tun als er erfährt, dass seine Eltern sich trennen. Der Vater hat eine viel jüngere Freundin und beschlossen, auszuziehen. Die Mutter, die die Kränkung verarbeiten muss, beschließt, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben und nimmt eine Stelle bei einer Fernsehproduktion an. Alex, dem beide ständig beteuern, es werde sich für ihn rein gar nichts ändern, steht plötzlich zwischen den Stühlen.
Nach lebensgefährlicher Flucht aus dem Iran kommen die beiden jungen Männer Ali und Merdad, die Alis Nichte Azy und seinen Neffen Arman zu ihren Eltern ins politische Asylland Österreich bringen wollen, in einem schäbigen Hotel in der türkischen Hauptstadt Ankara an. Wie andere Emigranten warten sie dort voller Hoffnung auf Bewilligung ihrer Asylanträge für ein europäisches Land.
Die zehnjährige Coraline ist ganz und gar nicht erfreut, als sie mit ihren Eltern in ein altes Haus ziehen muss, das zudem noch fernab der Stadt liegt. Zudem sind ihre Eltern so in ihre Arbeit an der Herausgabe eines Buches vertieft, dass sie sich nicht um ihre Tochter kümmern. Eines Nachts folgt Coraline einer Maus zu einer kleinen Tür, hinter der noch wenige Stunden zuvor lediglich eine Backsteinwand war. Nun aber befindet sich dort ein Korridor, der das neugierige Mädchen in eine seltsame Parallelwelt führt.
Ein altes Haus mitten in der Natur verspricht Hanna und Thomas neue Freiheiten. So verliebt ist das junge Paar, dass es dafür sogar aufwändige Renovierungsarbeiten in Kauf nimmt – obwohl Thomas handwerklich äußerst ungeschickt ist. Als Thomas' älterer Bruder Friedrich zu Besuch kommt, kann Thomas ihn nicht einfach abweisen.
Als Johnny Mauser eines Tages auf dem Bauernhof Mullewapp auftaucht, ist der Trubel groß. Zwar kennt niemand die Maus, aber wenn sie behauptet, ein großer Filmstar zu sein, dann wird dies wohl wahr sein. Im Grunde will sich die moderne Stadtmaus auch nicht länger auf dem Land aufhalten. Doch als das Schäfchen Wolke von dem Wolf entführt wird, muss Johnny auf Drängen der Mullewapp-Tiere bleiben. Schließlich ist er ein Held. Widerwillig macht sich die Maus mit dem dicken Schwein Waldemar und Franz von Hahn auf den Weg, um Wolke aus den Fängen des Wolfs zu retten.
Sommerferien, Kleinstadt irgendwo in Polen: Am Bahnhof beobachtet der 6-jährige Stefanek vorbeifahrende Züge. Er lebt hier zusammen mit Mutter und erwachsener Schwester, die auch ihre eigenen Wege gehen, der Vater hat die Familie im Stich gelassen. Stefanek hofft, dass sein Vater, von dem er ein bekritzeltes Erinnerungsfoto bei sich trägt, irgendwann zurückkommen möge. Eines Tages glaubt er diesen in einem gut gekleideten Mann, der täglich in den gleichen Zug steigt, zu erkennen.
Der greise General Sternwood engagiert den Privatdetektiv Philip Marlowe, um seine jüngere Tochter Carmen vor Erpressung zu schützen. Als Marlowe den Erpresser erschossen in dessen Haus auffindet, entwickelt sich aus dem Routinefall rasch ein undurchsichtiges Gespinst bedrohlicher Vorgänge und neuer Verbrechen.
Dublin 1979. Kurz vor ihrem 14. Geburtstag gerät die Welt von Maeve durch einen Kuss ins Wanken. Humorvoll und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Regisseurin Marian Quinn in "32A - It's A Girl Thing" von den verunsichernden Erfahrungen der Adoleszenz. Der Konflikt zwischen Abnabelung und Aufbruch, zwischen der Geborgenheit der Kindheit und der Sehnsucht nach dem Erwachsenwerden bietet sinnvolle Möglichkeiten der vertiefenden Auseinandersetzung mit den vorrangingen Themen der Pubertät.
Eric Kandel, gebürtiger Wiener und Jude, der Österreich im Alter von 9 Jahren 1939 verlassen musste, in die USA emigrierte, dann über die Beschäftigung mit Freud und der Psychoanalyse zu den Neurowissenschaften kam, zählt zu den bedeutendsten Hirnforschern: 2000 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Der Film begibt sich auf eine Reise an äußere und innere Erinnerungsorte, er fasst das Gedächtnis einer faszinierenden charismatischen Persönlichkeit in Bilder - ausgehend von Kindheitserfahrungen über traumatische Erlebnisse bis hin zu Forschertätigkeit und vielfältigsten gegenwärtigen Aktivitäten.
Bazerbai und seine Familie ziehen mit ihren Schafen in ihr Winterquartier. In der Weite der kasachischen Landschaft, auf der Grenze zur Mongolei, ist moderne Technik schwer zu bekommen. Bazerbai liebt technische Geräte und träumt davon, mit seinem älteren Bruder Khan in die Stadt zu gehen. Khan soll dort arbeiten und Bazerbai will zur Schule gehen. Doch der Vater hat andere Pläne mit ihm: er soll die Tradition der Adlerjagd fortsetzen.
Der Jugendliche Simon verbreitet unter seinen Mitschülern in Toronto und im Internet eine unglaubliche Story: Er sei der Sohn eines Palästinensers, der seiner arglosen schwangeren Verlobten vor einem Flug nach Israel einst eine Bombe ins Gepäck geschmuggelt habe, die beim Sicherheitscheck entdeckt worden sei. Der Schüler bekommt darauf eine Vielzahl unterschiedlichster, schwer zusammen zu bringender Reaktionen, die dem medialen Spiel zwischen Kommunikation, Schein und Realität zunehmend eine Eigendynamik verleihen.
Ein Dutzend Lastwagen pendelt täglich zwischen Berlin und der polnischen Kleinstadt Gryfino hin und her. Dort steht, gleich neben dem Kraftwerk, von dem der heiße Dampf bezogen wird, die deutsche Wäscherei Fliegel. Vierhundert polnische Mitarbeiter/innen sorgen hier zu niedrigen Löhnen und rund um die Uhr dafür, dass die Container aus Berlin binnen vierundzwanzig Stunden mit sauberer Wäsche gefüllt zurück in der deutschen Hauptstadt sind. "Die wundersame Welt der Waschkraft" ist eine Geschichte über Arbeit, die ausgewandert ist, und über die Menschen, die sie Tag für Tag erledigen. 
Das 14-jährige weiße Mädchen Lily wächst Anfang der 1960er Jahre in South Carolina bei ihrem gewalttätigen Vater auf, weil zehn Jahre zuvor ihre Mutter durch ihr Mitverschulden bei einem Unfall verstarb. Auf einem Bild einer schwarzen Madonna, das ihrer Mutter gehört hatte, liest Lily die Aufschrift "Tiburon", den Namen einer Stadt in den Südstaaten. Nachdem ihre Haushaltshilfe und Ziehmutter Rosaleen von Rassisten verprügelt wurde, flieht Lily mit ihr instinktiv dorthin. Nach ihrer Ankunft entdeckt sie zufällig die schwarze Madonna auf Honiggläsern und findet heraus, dass der Honig von den drei afroamerikanischen Schwestern Boatwright vertrieben wird. Dort erhalten die beiden Zuflucht.
Chicago, 1950. Adrian Chess, ein junger polnischer Einwanderer, engagiert die Bluesband des unbekannten Gitarristen und Sängers Muddy Waters für sein Nachtlokal. Beeindruckt vom Talent der schwarzen Musiker finanziert Chess eine Schallplattenaufnahme, besticht im von der Rassentrennung geprägten Süden die Radio-DJs, damit sie die Songs spielen und gründet, nach ersten Erfolgen in den Charts, ein eigenes Plattenlabel.
1937, japanisch-chinesischer Krieg: John Rabe, Hamburger Kaufmann, soll die langjährige Leitung der Siemens-Niederlassung in der Hauptstadt Nanking an seinen nazitreuen Nachfolger übergeben und nach Berlin zurückkehren. Als Kampfflieger der Japaner, seinerzeit Verbündete Deutschlands, das Firmengelände bei einem feierlichen Abschiedsdinner angreifen, lässt Rabe die Werkstore gegen den Willen seines Nachfolgers für hunderte von Zuflucht suchenden Chinesen öffnen und bietet ihnen Schutz unter der Hakenkreuzfahne.
Der zehnjährige Hannes wächst bei seiner allein erziehenden Mutter auf. Sein großer Traum ist es, von der Kinderclique der "Vorstadtkrokodile" aufgenommen zu werden. Bei der dafür notwendigen Mutprobe gerät Hannes in Lebensgefahr. Erst in letzter Minute wird er von Kai gerettet, der auch unbedingt zur Bande gehören möchte. Kai sitzt im Rollstuhl und wird von den "Vorstadtkrokodilen" viel gehänselt. Für sie ist er nur der "Spasti", der noch nicht mal wegrennen kann, wenn’s brenzlig wird. Als Kai einen nächtlichen Einbruch beobachtet, wird er plötzlich interessant für die Clique.
Ihr neues Kinoabenteuer führt die drei Detektive Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews in ein gruseliges Geisterschloss. Ausgerechnet an seinem Geburtstag fällt Justus Jonas ein Videoband in die Hände, in dem seine vor acht Jahren tödlich verunglückten Eltern über rätselhafte Vorgänge in einem verlassenen Anwesen berichten. Unverzüglich machen sich die drei Fragezeichen auf den Weg vom heimatlichen Rocky Beach in die einsamen Wälder Nordkaliforniens. 
Der Moderator der Quizshow "Wer wird Millionär?" in Mumbai kann seinen Gast nicht leiden. Jamal kommt von der Straße, und dennoch hat er bislang jede der Fragen beantworten können. Nur noch eine Fragerunde und eine Nacht trennen den jungen Mann von der Chance, den Hauptpreis von 20 Millionen Rupien zu gewinnen. Doch weil der Showmaster einen Betrug wittert, wird Jamal nach der Sendung von der Polizei gefoltert und verhört. Sie wollen wissen, woher er die richtigen Antworten wusste – und Jamal beginnt zu erzählen. 
Die jungen Zuschauer kennen den sympathischen Reporter Willi bereits aus dem Fernsehen. Dort berichtet er unter anderem in der Sendung "Willi will's wissen" über verschiedene Berufe und stellt neugierig Fragen, wenn er etwas nicht versteht. Nun geht Willi auf Weltreise und will seine Erfahrungen mit dem jungen Publikum teilen. Im australischen Regenwald beobachtet er Krokodile, besucht ein Krankenhaus für Flughunde und findet Ameisen hoch oben in den Baumkronen. In der Arktis geht er auf Tuchfühlung mit Eisbären, in Tokio verliert er zunächst den Überblick und tritt schließlich gegen Sumo-Ringer an. Zuletzt führt ihn seine Route in die Sahara. 
Ende der 1950er-Jahre verliebt sich der Schüler Michael Berg in die 21 Jahre ältere Hanna Schmitz, die als Straßenbahnschaffnerin arbeitet. Das anfangs rein sexuelle Verhältnis entwickelt sich zu einer intensiven Beziehung. Zum Ritual gehört es, dass der Junge seiner Geliebten aus Büchern vorliest, bevor sie mit ihm schläft. Doch eines Tages verschwindet Hanna spurlos; Michael bleibt tief verletzt und ratlos zurück. Jahre später nimmt er als Jura-Student an den Frankfurter Ausschwitz-Prozessen teil. Schockiert stellt Michael fest, dass Hanna als ehemalige KZ-Aufseherin des Mordes an über 300 jüdischen Frauen beschuldigt wird. 
Randy "The Ram" Robinson war in den 1980ern ein berühmter professioneller Wrestler. Doch aus dem Star von einst wurde ein menschliches Wrack, dessen körperlicher Verfall auch durch Steroide nicht aufzuhalten ist. Billigschaukämpfe für die wenigen verbliebenen Anhänger sichern seine Existenz. Als er während eines Kampfes eine Herzattacke erleidet gelangt er an seine Grenzen. Er lässt sich daraufhin auf einen Supermarktjob ein und versucht Kontakt zu seiner erwachsenen Tochter aufzunehmen, die er schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. 
Wie funktioniert Selbstverwaltung? Wie etabliert man ökonomische Strukturen? Wie lässt sich im Einklang mit der Natur wirtschaften? Wie organisiert man ein Gemeinwesen? Welchen Stellenwert haben individuelle Ziele in einer Gemeinschaft? Wie lassen sich Kinder in die Gemeinschaft integrieren? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Dokumentarfilm "Menschen, Träume, Taten" von Andi Stiglmayr, der das Leben in der selbst verwalteten Genossenschaft "Sieben Linden" bei Poppau in der Altmark, 150 km von Berlin entfernt, in den Blick nimmt. 
Im ausgehenden 19. Jahrhundert heiratet die 17-jährige Effi Briest auf Drängen ihrer Eltern den bedeutend älteren Baron von Innstetten, einen ehemaligen Verehrer von Effis Mutter. Die lebenslustige junge Frau folgt ihrem konservativen Gatten in einen abgelegenen Küstenstrich Hinterpommerns. Innstetten, der hier Landrat ist, verfolgt ehrgeizig seine politische Karriere und hat nur wenig Zeit und Verständnis für seine junge Frau. Effi, die sich fernab der Heimat alleine gelassen fühlt, flüchtet sich für einige Wochen in eine leidenschaftliche Affäre mit Major Crampas, einem Regimentskameraden ihres Mannes. 
Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms von Maria Teresa Camoglio stehen acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen an Anorexia nervosa (Magersucht) leiden. Hilfe bei der Überwindung dieser Krankheit erhalten sie in einer Klinik in der Lüneburger Heide, die sich auf Essstörungen spezialisiert hat. 
Ein neues Schuljahr beginnt. François ist schon seit längerer Zeit Lehrer an der Schule in dem Vorort von Paris, einem sozialen Brennpunkt. Im Gegensatz zu seinen jungen Kollegen, die neu an die Schule kommen, weiß er, was er seinen Schülern zutrauen kann – und dass "Candide" bei allem Ehrgeiz der falsche Lernstoff sein wird. Unermüdlich und mit viel Geduld versucht François, seinen Schülern im Teenageralter einen Zugang zur französischen Sprache zu vermitteln und sie zugleich zu ermutigen. 
Bayern, 1931. Der 13-jährige Alexander geht in die A-Klasse einer Realschule. Er ist ein beliebter Mitschüler mit einem besten Freund, Maulwurf, und einer heimlichen Liebe, Lotte. Als der Zufall ihm Maulwurfs neueste Erfindung, die Perlmutterfarbe, in die Hände spielt, gerät sein Leben etwas aus den Fugen. 
Die große Leidenschaft der jungen Türkin Ayşe ist Kung Fu. Mit dem Kampfsport besiegt sie innere Konflikte und Ängste, Konkurrenzgefühle und ihre Wut. Ihre Lehrerin rät ihr, einem Club beizutreten, in dem sie richtig trainieren kann. Doch ihr Vater erlaubt ihr die Teilnahme nicht, zumal der Club in gemischten Gruppen trainiert. Mit flauem Gefühl im Magen widersetzt sich Ayşe und geht heimlich zum Training. 
Der österreichische Jude Leopold Weiss (1900-1992) war Anfang der 1920er-Jahre auf einer Reise in den Nahen Osten so von der arabischen Kultur fasziniert, dass er zum Islam konvertierte und sich fortan Muhammad Asad nannte. Seitdem machte er es sich zur Aufgabe, die tiefe Kluft zwischen der westlichen und der muslimischen Welt zu überwinden und Mittler zwischen den Kulturen zu sein. Diesem faszinierenden Menschen und Visionär, der in seinem Leben auch schwere Rückschläge einstecken musste, setzt der Österreicher Georg Misch ein Denkmal. 
"Wiedersehen mit Brideshead" spielt in England zwischen den Weltkriegen, einer Zeit, in der der englische Adel viele seiner Privilegien verlor. Der Engländer Charles Ryder erzählt im Rückblick von seiner Bekanntschaft mit der katholischen Adelsfamilie der Marchmains. Beim Studium in Oxford freundet sich Charles Ryder mit dem exzentrischen Sebastian Flyte, Sohn von Lord und Lady Marchmain, an. 
Auf Wunsch seines Vaters wird Schildknappe Tiuri mit 16 Jahren Ritter. Dabei fühlt er sich selbst dieser Verantwortung noch gar nicht gewachsen. Die Nacht vor dem Ritterschlag muss Tiuri gemeinsam mit anderen Anwärtern schweigend in einer Kapelle Wache halten. Strengstens ist es den Jungen verboten, die Tür zu öffnen. Als jedoch ein Verwundeter draußen Hilfe erfleht, entscheidet sich Tiuri, seinem Gewissen zu folgen und gerät damit in ein Abenteuer. 
"Waltz with Bashir" ist eine autobiografische Spurensuche des israelischen Regisseurs Ari Folman. Vor über 25 Jahren war er als Soldat im Libanon stationiert, erinnert sich aber heute nur noch schemenhaft an seine Kriegserlebnisse. Nachdem ihm ein Freund einen Albtraum erzählt, der aus den damaligen Ereignissen herrührt, beschließt Ari Folman, nachzuforschen. In Gesprächen mit ehemaligen Mitstreitern vervollständigt sich nach und nach, einem Puzzle ähnlich, seine Erinnerung an diese Zeit. 
Der Journalist Knut Elstermann lernt 1967, als Kind, Gerda, eine Freundin seiner Großmutter, kennen. Gerda kommt aus New York nach Ost-Berlin zu Besuch und hatte offenbar früher ein Kind, über das man nicht sprechen darf. Knut, etwa sieben Jahre alt, bleibt dieses Geheimnis lebhaft im Gedächtnis. Knapp vierzig Jahre später macht er sich auf den Weg nach Amerika, um es zu lüften. Aber Gerda hat ihre Erlebnisse in Auschwitz und die Erinnerungen an ihre Tochter mehr als sechzig Jahre verschwiegen. Ihre Gründe sind so vielschichtig wie ihre Lebensgeschichte, die sich nach und nach aus den Erzählungen ergibt. 
Eines Tages ist der Mond verschwunden und die Tiere im Wald machen sich Sorgen. Doch dann entdecken sie, dass sich ihr Freund, der Mondbär, um den Stern kümmert, der nach einem Zusammenprall mit einem Flugzeug abgestürzt ist. Während sie überlegen, wie sie den Mond wieder in den Himmel bringen können, tritt schon das nächste Problem ein. Der Mond ist eingeschlafen und lässt sich nicht mehr wachrütteln. Vielleicht kann der Sonnenvogel, der jeden Morgen sein Liedchen trällert, ihn wie alle Waldbewohner wecken? 
Stimmen im Traum locken den 14-jährigen Waisenjungen Krabat zur geheimnisumwitterten Mühle am Koselbruch. Vom zwielichtigen Meister wird er als Lehrling in die Müllerzunft aufgenommen, wo er gemeinsam mit elf weiteren Gehilfen nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Künste der Schwarzen Magie erlernt. Der Preis der machtvollen Zauberei jedoch ist hoch: In jeder Neujahrsnacht muss ein Schüler mit seinem Leben bezahlen – nur so kann der mit dem "Herr Gevatter" paktierende Meister sein eigenes Leben um ein Jahr verlängern. 
Salma, eine palästinensische Witwe, bewirtschaftet seit vielen Jahren einen Zitronenhain in der West Bank in unmittelbarer Nähe zur israelischen Grenze. Die zurückhaltende Frau hat sich seit ihrer Kindheit um die Bäume gekümmert und nun sichert ihr die Ernte das Überleben. Doch mit dem Einzug des israelischen Verteidigungsministers Navon und seiner Frau Mira gerät ihre bescheidene Idylle ins Wanken: Die Zitronenbäume sollen abgeholzt werden, weil sie die Arbeit der Sicherheitskräfte beeinträchtigen könnten. Doch die ansonsten duldsame Selma beschließt, diese Entscheidung nicht hinzunehmen. 
Mit einem Boxkampf hat das Beatboxing herzlich wenig zu tun, obwohl in dieser Untergattung des HipHop längst auch Meisterschaften ausgetragen werden. Unter Beatboxing versteht man das Erzeugen und Imitieren von Tönen mit dem Mund, die oft täuschend echt einem Schlagzeug oder anderen Perkussions-Instrumenten ähneln. Häufig werden darüber hinaus weitere Srcatches, Cuts, Melodien oder Vocals mit Hilfe des Mundes erzeugt. Der unterhaltsame Dokumentarfilm von Volker Meyer-Dabisch stellt diese in Berlin besonders aktive junge Musikszene, die seit 2001 ihren Siegeszug durch die ganze Welt angetreten hat, und einige der erfolgreichsten Beatbox-Protagonisten Deutschlands vor.
Wenn die anderen Kinder sich in der Schule eine Fernsehdokumentation ansehen, muss der elfjährige Will Proudfoot vor die Tür. Seine Mutter, Angehörige der extrem medienfeindlichen Brüderbewegung, hat es ihm streng verboten. Eines Tages trifft er auf dem Flur auch den unbeliebten Lee Carter. Lee strotzt nur so vor Tatendrang – und er will Regisseur werden. Vor kurzem erst hat er "Rambo" gesehen. Nun fehlt ihm nur noch ein Hauptdarsteller. Als Will bei Lee zufällig eine Raubkopie des Films sieht, ist es um ihn geschehen. Die Magie des Kinos hat den Jungen gepackt und er schließt sich Lee an. 
Zusammen mit ihrem kleinen Bruder schlägt sich die 15-jährige Ljubica, genannt Bica, als Straßenkind in der rumänischen Hauptstadt Bukarest durchs Leben. Cristu, ein entlassener rumänischer Polizist, wird auf sie aufmerksam und verspricht ihr ein besseres Leben in Deutschland. Doch in Düsseldorf muss Bica zusammen mit ein paar Jungen aus anderen ehemaligen Ostblockstaaten für Cristu auf Diebestour gehen. 
Charlie Bartlett ist kein Musterknabe. Zum wiederholten Male fliegt er von einer teuren Privatschule. Nun bleibt seiner völlig überforderten Mutter nur noch die Möglichkeit, Charlie auf die öffentliche Schule zu schicken, wo alles ein wenig anders läuft. Doch der schlaue Charlie ist ein Meister der Anpassung. Um bei seinen Mitschülern Sympathiepunkte zu sammeln, eröffnet Charlie eine Therapeutenpraxis auf der Schultoilette. 
Alex lebt mit den Eltern in Uruguay. So wie der Name "Alex" das Geschlecht einer Person nicht genauer bezeichnet, so lassen Alex’ Eltern das biologische Geschlecht ihres Kindes offen: Alex ist intersexuell, ist Mann und Frau zugleich. Manchmal spricht Alex’ Vater deshalb von seiner Tochter, manchmal von seinem Sohn. Fünfzehn Jahre lang haben Alex’ Eltern sich der geschlechtlichen "Normalisierung" in Form eines operativen Eingriffs widersetzt. Doch in zunehmendem Maße bedrückt Alex’ Mutter die geschlechtliche Ambivalenz ihres Kindes und die gesellschaftliche Isolation, die daraus folgt. 
Wie die Erdoberfläche besteht auch der Mensch zu etwa zwei Drittel aus Wasser. Ohne dieses Element ist kein (Über-)Leben möglich, aber sauberes Trinkwasser wird immer mehr zur Mangelware, selbst wenn etwa durch sintflutartige Regenfälle Wasser im Überfluss vorhanden scheint. Udo Maurer erzählt in seinem Dokumentarfilm drei Geschichten von der existenziellen Bedeutung des Wassers für uns alle. 
PHP – so lautet der Name der Firma, die in Chittagong an der Küste Bangladeschs die großen Ozeanriesen, Industrieschrott der westlichen Welt, zerlegt und das Eisen als Bausubstanz für die Hauptstadt des Landes weiterverkauft. PHP steht für "peace, happiness and prosperity". Doch der Alltag der Werftarbeiter straft diese Worte Lügen. 
"Paranoid Park" heißt der alternative Skateboard-Park in Portland, Oregon, der ganz in der Hand jugendlicher Skater ist. "Paranoid Park" ist auch das Wort, das der Protagonist, Alex, in der ersten Einstellung des Films auf seinem Schreibblock notiert. Mit seinem ersten Besuch allein im "Paranoid Park" verbindet Alex eine einschneidende existenzielle Erfahrung: Durch sein Verschulden kommt ein Wachmann ums Leben. 
Als die achtjährige Karo mit ihrer Mutter in eine neue Wohnung zieht und der Vater zurückbleibt, versteht das Mädchen die Welt nicht mehr. Und schließlich zieht auch noch eine andere Frau bei ihrem Vater ein. Traurig klagt Karo ihr Leid in ein Funkgerät, mit dem sie Kontakt zu Gott aufnehmen und diesen um Hilfe bitten will. Tatsächlich antwortet ihr eine mürrische Stimme – und tatsächlich scheint es sich dabei um den lieben Gott zu handeln. 
2005/2006 hielt sich der amerikanische Reise-
dokumentarfilmer Rick Ray mehrere Monate in Indien auf, um der Faszination der buddhistischen Glaubenslehre nachzugehen und den Spuren der jüngeren Geschichte des tibetischen Volkes seit der Besatzung durch China zu folgen. Höhepunkt seiner Reise war eine 45-minütige Privataudienz bei Seiner Heiligkeit dem 14. Dalai Lama im nordindischen Exil in Dharamsala. 
Seit seiner Kindheit hatte Ben das Gefühl, anders als die anderen zu sein. Da er sich seiner Umwelt kaum verständlich machen kann, wird er von seinen Mitschülern gemieden und ausgeschlossen. Einige machen sich gar einen Spaß daraus, ihn zu demütigen und zu quälen. Richtig wohl fühlt sich Ben nur in der Welt der Computerspiele, insbesondere dem Onlinespiel "Archlord", in dem er wahre Heldentaten besteht. 
Marlene Assmann, aktive Fußballerin beim "BSV Al-Dersimpor", einem Kreuzberger Bezirksverein, lernt den Teheraner Filmemacher Ayat Najafi kennen, der ihr von der iranischen Frauen-Nationalmannschaft erzählt. Die Teheranerinnen haben noch nie gegen ein gegnerisches Team gespielt, ihr Training findet im abgeschlossenen Raum statt. Marlene, ihr Bruder David und Ayat Najafi beschließen, dafür zu sorgen, dass das Kreuzberger Team ein Freundschaftsspiel gegen die iranischen Frauen austragen kann. 
Kaum in die Kleinstadt Bellbach gezogen, hat sich der 12-jährige Martin einen Feind gemacht. Oliver, der im Gegensatz zu Martin aus schwierigen Verhältnissen kommt, gibt ihm den Spitznamen "Blöde Mütze". Dass Oliver mit Silke befreundet ist, in die sich Martin auf den ersten Blick verliebt hat, macht die Sache noch schwieriger. 
Gilles ist 12 Jahre alt und ein talentierter Fußballer. Sein großes Ziel ist es, einmal in die belgische Nationalmannschaft aufgenommen zu werden. Gilles Familie unterstützt ihn nach Kräften und feuert ihn bei jedem Spiel an. Und wenngleich sein Vater ständig etwas an ihm auszusetzen hat, so mag Gilles ihn doch sehr. Während einem Spiel jedoch bricht Gilles' Vater zusammen und stirbt. Gilles verliert die Lust am Fußball und zieht sich zurück, bis etwas Sonderbares geschieht. 
In einem Städtchen in New Jersey besitzt Mr. Fletcher eine der letzten Videotheken namens "Be Kind Rewind". Weil der Laden nicht allzu viel Geld abwirft, vertraut er seinem Angestellten Mike vorübergehend die Aufsicht an, um sich selber nach innovativen Geschäftsideen umzusehen. Während seiner Abwesenheit löscht Mikes verschrobener Freund Jerry versehentlich alle Videobänder. Um die wenige Kundschaft nicht zu verlieren, beschließen die beiden, alle Filme in Eigenregie neu zu drehen. 
Die Schulzeit der 17-jährigen Lena nähert sich dem Ende, die letzten Prüfungen stehen bevor – und die großen Fragen des Lebens: Welchen Weg soll sie einschlagen? Was soll sie werden? Lena hat keine Lust auf "Dienst nach Vorschrift", ihr Leben muss einfach mehr zu bieten haben, als lustlos in einem Beruf zu arbeiten, den sie nicht mag. Als sie bei einem Konzertbesuch mit ihren Freundinnen die Schlagzeugerin beobachtet, springt der Funke über. 
Ein 11-jähriger schwarzer Junge gibt sich als der Singer-Songwriter Woody Guthrie aus. Der Dichter Arthur Rimbaud wird von einem unsichtbaren Tribunal befragt. Der Folksänger Jack Rollins provoziert einen Skandal. Der Musiker Jude Quinn brüskiert beim New England Jazz & Folk-Festival seine Fangemeinde. 
Eigentlich kann bei Chris McCandless mit seinem Leben zufrieden sein: Er schließt sein Studium mit Bestnoten ab und hat genügend Geld für den Start ins Arbeitsleben, doch ihn treiben ganz andere Ideale um. Seine Moralvorstellungen genügen nur den allerhöchsten Standards - und gemäß diesen will er fortan auch aktiv leben. 
Rainer ist ein erfolgreicher Boulevardfernsehmacher, der mit dümmlichen Sensationsshows Quote macht. Verwöhnt vom Erfolg und gelangweilt vom Betrieb, überspielt er jeden Selbstzweifel. Er lenkt sich mit schnellen Autos und Drogen ab, bis er eines Tages bei einem Autounfall nur knapp dem Tode entgeht. 
Tino, Oli und Nico kommen aus normalen Familien, leben im idyllischen Buckow, und trotzdem fehlt es ihnen an einer Zukunftsperspektive. Zwischen Langeweile, Schulstress, Hip-Hop und ein paar krummen Geschäften suchen die Freunde nach Freiheit, irgendwo zwischen den Anforderungen der Eltern und den Erwartungen der Freundinnen.
Manfred Zapatka rezitiert zwei ins Deutsche übersetzte Predigten, die der orthodox-salafistische Imam Mohammed Fazazi zum Ende des Ramadan im Januar 2000 in der Hamburger Al-Quds-Moschee gehalten hat. Wie nach dem 11. September 2001 bekannt wurde, waren drei der vier Selbstmordpiloten regelmäßige Besucher der Hamburger Moschee und standen in engem Kontakt zu Fazazi. 
Die 13-jährige Nelly lebt mit ihrer jüdischen Mutter in Berlin; sie liebt Bücher und interessiert sich wie ihr jugendlicher Schwarm Prinz Edouard von Luxemburg für ferne Galaxien. Als das Basketball-Team ihrer Schule zu einem Wettkampf unter Edouards Schirmherrschaft ins Königtum eingeladen wird, setzt Nelly alles daran, in die Mannschaft zu kommen.
USA in Zeiten des Irak-Krieges: Eine Bush- und kriegskritische Äußerung der US-Country-Stars Dixie Chicks bei einem Konzert in London 2003 führt in der ganz auf "Krieg gegen den Terror" eingestimmten amerikanischen Öffentlichkeit zur Hexenjagd auf das Musikbusiness. Der Film dokumentiert den emotionalen, strategischen und zivilcouragierten Kampf der Band um ihre Integrität.
Die Brunnen des Dorfes sind ausgetrocknet. Daher entschließt sich Rahne mit seiner Frau, den drei Kindern, seinen Ziegen und dem Kamel gen Osten zu ziehen. Die erste Wasserstelle, an die sie auf ihrer Wanderung durch die Wüste gelangen, ist beinahe ein kleines Paradies. Je weiter die Familie zieht, desto gefährlicher wird ihre Situation.
China in den 1980er Jahren: Die 20-jährige Li möchte beim berühmten Botanik-Lehrer Chen, der als Witwer mit seiner Tochter An auf einer prachtvollen Pflanzen-Insel lebt, ein Praktikum absolvieren. Während die junge Studentin auf einen autoritär-herrschsüchtigen Lehrer trifft, entwickelt sich zu der sympathischen Tochter eine verschwiegene Beziehung voller erotischer Anziehung und leidenschaftlicher Liebe ...
Epos über das Leben zwischen zwei Kulturen: Ein junges bengalisches Paar zieht unmittelbar nach der arrangierten Heirat Mitte der 1970er-Jahre von Kalkutta ins winterliche New York zieht, um dort ein gemeinsames Leben zu beginnen. In der neuen Heimat bekommen sie zwei Kinder. Im Gegensatz zu ihren Eltern identifizieren sich Sohn Gogol und seine Schwester Sonia weniger mit der indischen, denn mit dem amerikanischen Lebensstil.
Das Erwachsenwerden ist das zentrale Thema des Films "Prinzessinnenbad". Der Dokumentarfilm portraitiert die alltägliche Gedanken- und Gefühlswelt der drei 15-jährigen Kreuzbergerinnen Klara, Tanutscha und Mina. Die Kamera begleitet sie durch ihren Kreuzberger Kiez, wenn sie mit ihren Müttern diskutieren oder mit Jungs chatten.
Sizilien zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts: Der früh verwitwete Salvatore verkauft Hab und Gut, um mit seinen beiden Söhnen und seiner zögerlichen Mutter die Reise in das gelobten Land "Amerika" anzutreten. Auf dem überfüllten Dampfer treffen sie auf die geheimnisvolle Engländerin Lucy, zu der Salvatore sich bald hingezogen fühlt.
Kranker Vater, neue Schule, furchteinflößender Direktor: Für den 13-jährigen Frits ist der Sommer 1969 in einem kleinen dänischen Küstenort schwer. Alle wissen um den tyrannischen, prügelnden Schulleiter; niemand wagt es, sich ihm in den Weg zu stellen. Über den neuen Fernseher erlebt Frits die Ermordung Martin Luther Kings. "I have a dream" – Frits benennt sich in Martin um und kämpft.
"Der Große Ausverkauf" zeigt die Auswirkungen der zunehmenden Privatisierung ehemals staatlicher Institutionen. Der Film sucht die Orte der Privatisierung weltweit auf: In Südafrika ist es die Stromversorgung, in England die Bahn, das Gesundheitssystem auf den Philippinen, die Wassersorgung in Bolivien.
Sommeridyll im Schullandheim: Die achtjährigen Mädchen Lotte und Louise lernen sich kennen. Erstaunen macht sich breit, denn die beiden Mädchen sind einander wie aus dem Gesicht geschnitten. Schnell finden sie heraus, dass sie Zwillinge sind, die von ihren Eltern nach ihrer Trennung auseinander gerissen worden sind. 
Ein Vorort von Kopenhagen: Wohnblocks, sozialer Brennpunkt. Hier lebt die Sozialarbeiterin Sos mit ihrer Tochter Mie und ihrem Sohn Per. Per gefällt die Wohngegend nicht, weil dort zu viele Ausländer leben, wohingegen Mie mit Shadi, einem palästinensischen Jungen, zusammen ist. Shadis Familie darf nicht wissen, dass er eine Dänin liebt. 
Als der achtjährige Charly von seinem Vater zu Weihnachten anstelle des erhofften Fahrrads ein Flugzeugmodell geschenkt bekommt, ist er zunächst enttäuscht. Bald darauf verunglückt der Vater tödlich. In dieser für Charly bedrückenden Situation holt er Vaters Flugzeug hervor und entdeckt, dass es zu phantastischen Abenteuern führt.
Der sensible Chen lebt mit seiner russischen Mutter und seinem israelischen Vater in der israelischen Stadt Ashdod. Seine Eltern streiten sich häufig, und um seine Mutter zu trösten, begleitet er sie zu einem Tanzabend der russischen Gemeinde. Dort verliebt er sich in die gleichaltrige Natalie. Doch das ebenso hübsche wie eitle Mädchen hat bereits einen festen Tanzpartner.
Idealistisch beginnt Erin Gruwell ihre Lehrer-Laufbahn an der Wilson Highschool im kalifornischen Long Beach und wird mit einem pädagogischen Albtraumszenario aus "nichterziehbaren Risikoschülern" konfrontiert: Totale Arbeitsverweigerung, Gewalt und rassistische Bandenkriege dominieren den Schulalltag.
Salomon Sorowitsch, "König der Fälscher" und Lebemann der Berliner Halbwelt, wird verhaftet und 1944 nach Sachsenhausen überstellt, wo die Nazis eine Fälscherwerkstatt eingerichtet haben um die Wirtschaft der alliierten Kriegsgegner zu schwächen. Während der "Überlebenskünstler" Sorowitsch tut, was von ihm verlangt wird, versucht sein Gegenspieler, der aus politischen Gründen inhaftierte Adolf Burger, das Nazi-Unternehmen still und heimlich zu sabotieren ...
Danziger Leninwerft: Die Schweißerin Agnieszka ist "Heldin der Arbeit" und Außenseiterin unter den Kollegen. Das Blatt wendet sich, nachdem Agnieszka sich zur Kranführerin hochgearbeitet hat und die Arbeitsbedingungen auf der Werft für alle spürbar schlechter werden. Die einstige Heldin der Arbeit wird zur Symbolfigur des Arbeitskampfes.
In drei Episoden erzählt der Film von der Fleisch- und Burgerindustrie: Der Leiter einer Fast-Food-Kette findet heraus, dass mit Bakterien verseuchtes Fleisch in die Burger gelangt ist. Eine mexikanische Arbeiterin wird in einer vermeintlich "sauberen" Burgerfabrik vom Vorarbeiter belästigt. Und in einer Filiale jobbt eine Schülerin, deren Widerstand sich gegen die Arbeitsbedingungen zu regen beginnt.
Einst ein Klavier spielendes Wunderkind, verbringt die wegen Mordes verurteilte 21-jährige Jenny jetzt ihre Haftstrafe im Frauengefängnis. Selbst der im langjährigen Umgang mit schwierigen Häftlingen erfahrenen 80-jährigen Klavierlehrerin Traude Krüger gelingt es nicht, Zugang zu der hochgradig aggressiven, aufsässigen jungen Frau zu gewinnen.
Die Serbin Ruža hat sich 25 Jahre nach ihrer Flucht aus Ex-Jugoslawien in der Schweiz eine neue Existenz als Kantinenbesitzerin aufgebaut. Dort arbeitet auch Mila, die vor Jahrzehnten aus dem heutigen Kroatien kam und vom Leben im eigenen Häuschen in der alten Heimat träumt. Zwischen den beiden eigensinnigen Frauen entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Doch Ana trägt eine traurige Gewissheit mit sich – sie hat Leukämie.
Der amerikanische Pressefotograf Joe Rosenthal schoss am 26. Februar 1945 im Krieg gegen die Japaner ein Foto, das fünf Marines und einen Navy-Sanitäter beim wiederholten Hissen einer US-Flagge auf dem Mt. Suribachi auf der Insel Iwo Jima zeigt. Das Bild schuf einen Mythos, stand als Symbol für Sinn und Erfolg des amerikanischen Kriegseinsatzes.
Der talentierte Musiker Blake auf dem Rückzug: Mit seiner Band hält er sich in einem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert am Rande einer amerikanischen Kleinstadt auf. Warum, das wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, warum er im Wald umherirrt und unverständliche Wortfetzen von sich gibt oder was in der Büchse ist, die er im Wald ausgräbt.
31. August 1997, der Tag von Prinzessin Dianas tragischem Unfalltod: Während die erschütterte britische Öffentlichkeit und die Regierung mit dem Premier Tony Blair ihrer Trauer um die "Prinzessin der Herzen" in vielerlei Gestalt Ausdruck verleihen, verschanzt sich Königin Elizabeth II. mit der Windsor-Familie hinter den Mauern im fernen Balmoral Castle.
Irland 1920. Nachdem der Arzt Damien Zeuge von Greueltaten der berüchtigten britischen Söldnereinheiten "Black and Tans" geworden ist, schließt er sich der "Irish Republican Army" an, der bereits sein Bruder Teddy angehört. Mit entwendeten Waffen kämpfen sie fortan in kleinen Gruppen gegen die militärische Übermacht der Besatzer.
Der sechsjährige Vitus ist hochbegabt, er spielt fabelhaft Klavier und löst mühelos komplizierte Rechenaufgaben. Die Eltern tun alles, um die Karriere ihres Kindes zum Pianisten zu fördern. Immer wieder zieht es den einsamen Jungen jedoch in die alte Schreinerei zu seinem eigenwilligen Großvater – gemeinsam träumen sie vom Fliegen.
Die 13-jährige Lisa kümmert sich zu Hause um ihren halb so alten Bruder Paul, der an einer seltenen Hautkrankheit leidet und deshalb nicht an die Sonne darf. Sie erfindet ihm eine faszinierende "planetarische" Fantasiewelt. Als Lisa erste zarte Liebesbande zu einem Freund knüpft, reagiert der kleine Bruder maßlos eifersüchtig.
Regiedebüt von Franka Potente: Eine Tochter aus kaisertreuem, verarmtem Elternhause soll im Sommer 1918 den wohlhabenden Alfred heiraten. Am Vorabend der Hochzeitsfeier entdeckt die Familie in einem Erdloch im Garten eine "Mumie", die sich als leibhaftiger Punk entpuppt und plötzlich zu sprechen beginnt.
Karl arbeitet als Nachwuchs-Führungskraft erfolgreich bei einer Versicherung, fristet jedoch ein langweiliges Spießbürger-Leben. Erst dem charmant-chaotischen Lebemann Hans gelingt es, mit seiner spontanen Art, seinen schrägen Ideen und lockeren Sprüchen, den Einzelgänger Karl aus der Reserve zu locken ...
Der junge Heißsporn Lightning McQueen ist in der schillernden Welt des Autorennsports auf dem Weg nach ganz oben. Neid und Missgunst unter den Konkurrenten gehören ebenso zum Geschäft wie Beifall und Bewunderung von Millionen Fans. Doch auf dem Weg zum entscheidenden Kampf verschlägt es ihn in ein von Rostlauben und Durchschnittsautos bevölkertes Kaff ...
Brechts Baal, Genuss suchender Träumender, lebt und liebt das Leben. Doch bald schon durchdringt die Diktatur der Nazis die privaten Beziehungen, Hoffnungen, Sehnsüchte und Gefühle der Menschen. Einige wenige im Lande finden die Kraft, sich bewusst aufzulehnen; andere, die ins Exil geflüchtet sind, beginnen, sich über ihre Lage klar zu werden und Rechenschaft abzulegen ...
Unter einem Aufschrei der Entrüstung in der westlichen Welt werden im März 2001 auf Anordnung der in Afghanistan herrschenden Taliban im abgelegenen Tal von Bamiyan zwei riesige in Stein gehauene Buddha-Statuen aus dem sechsten Jahrhundert in die Luft gesprengt. Zwei Jahre später begibt sich der Filmemacher auf die Suche nach den Folgen.
Ritter Balduin wird in das unsterbliche Gespenst Hui Buh verwandelt. 500 Jahre später spukt Hui Buh unter den Augen des freundlichen alten Schlossverwalters Kastellan immer noch friedlich auf Schloss Burgeck umher, bis mit dem Burgerben König Julius und seiner Verlobten in spe störende Sterbliche auftauchen, die es wieder loszuwerden gilt. 
Ein voll besetzter Bus mit männlichen Fußballfans steuert das Fußballstadion an, in dem sich die iranische Mannschaft für die WM 2006 in Deutschland qualifizieren wird. Inmitten der grölenden Männer: ein schüchternes Mädchen, als Junge verkleidet, und voller Angst, dass es entdeckt werden könnte ...
Nachdem die 18-jährige Annika zum zweiten Mal in der 12. Klasse sitzen geblieben ist, muss sie die Schule verlassen. Anstatt sich und ihrer Umgebung, allen voran ihren karriereorientierten Eltern, das schulische Scheitern einzugestehen, flüchtet und verstrickt sich die junge Frau in eine Scheinwelt aus Lügen und Verstellungen.
"Tierisch Wild" sind die Tiere des New Yorker Zoos nicht gerade. Eines von ihnen leidet besonders darunter: Der Löwenjunge Ryan kann nicht so laut und Furcht einflößend brüllen wie sein Vater Samson. Als der von Komplexen geplagte Ryan plötzlich verschwindet, unternehmen Samson und einige befreundete Tiere eine Rettungsexpedition.
Welchen Weg legen unsere Lebensmittel vom Produktionsort bis zum Einkaufswagen zurück? Ernährung im Zeitalter der Globalisierung heißt unter anderem, dass in Wien täglich so viel Brot weggeworfen wird, wie die Stadt Graz konsumiert, oder dass in Brasilien Regenwald für österreichisches Tierfutter gerodet wird ...
Eine Plattenbausiedlung in einer tschechischen Industriestadt. Hier leben die jungen Erwachsenen Toník, Monika und Dascha mit ihren Familien. Als Dascha in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird, kümmern sich Monika und Toník um ihre beiden Söhne. Aber das aus der Not geborene "Familienglück" bleibt nur von kurzer Dauer.
Ostberlin 1985. Der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler soll den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreymann und dessen Freundin, die Schauspielerin Christa-Maria Sieland bespitzeln. Denn diese hat sich um der Karriere willen mit dem Kulturminister Bruno Hempf eingelassen, der seine Geliebte vollständig überwachen und kontrollieren möchte ...
Das Zeugnis einer Reise durch die Türkei, die Thomas Arslan im Mai und Juni 2005 unternahm: Die Route führt über Istanbul und Ankara in den Südosten des Landes nach Gaziantep, von dort aus weiter nach Osten über Diyarbakir und Van bis nach Dogubayazit, nahe der iranischen Grenze. Der Filmemacher, der selbst an der Schwelle zweier Kulturen steht, vergleicht seine Kindheitserinnerungen mit den Bildern der heutigen Türkei.
Nach einem Störfall in einem Kernkraftwerk nahe Frankfurt treibt eine radioaktive Wolke auf die kleine Stadt Schlitz zu. Die Klassenkameraden, Hannah, 16 Jahre, und Elmar, 18 Jahre, entfliehen unter dramatischen Umständen. Hannah wird kontaminiert und in den Fluchtwirren vorübergehend von Elmar getrennt – bis beide sich im Sanatorium außerhalb des Krisengebietes wieder treffen.
Im Sommer 2002 wird der 17-jährige Marinus von drei etwa gleichaltrigen Jugendlichen in der Brandenburgischen Provinz brutal ermordet und verscharrt. Matthias, sein bester Freund, findet Monate später den Leichnam. Drei Jahre danach sucht die Regisseurin Tamara Milosevic den Ort des Geschehens auf. Sie begegnet Matthias, der nach Traumatisierung und schwerer Depression - im Unterschied zu vielen anderen - nur schwer zur "Normalität" zurückfindet.
Der 15-jährige Michael und seine Mutter Miriam müssen ihre jahrelange Bleibe, die Zehlendorfer Villa von Miriams Liebhaber verlassen. Sie kommen in einer schäbigen Hinterhauswohnung in Neukölln unter und Michael muss fortan im sozialen Brennpunkt zur Schule gehen. Während Miriam sich mit neuen Liebhabern in der rauen Umgebung "einlebt", muss sich Michael den brutalen Erpressungen der Kiez-Gang um Erol erwehren, um nicht selbst Opfer zu werden.
Im Frühjahr 1961 kommt der 20-jährige Siggi nach Dresden, um am Theater als Bühnenmaler zu arbeiten. Er verliebt sich in die verheiratete Lyrikerin Luise, die ihm Zugang zu der legendären Tanzbar "Roter Kakadu" verschafft – Zentrum einer lebensfrohen, vom Rock'n'Roll geprägten Szene. Siggi, Luise und ihr Ehemann Wolle verbringen einen kurzen, unbeschwerten Sommer, bevor die Stasi Traum und Treiben beendet und Wolle verhaftet.



























































































































































































