"Alaska.de "
Deutschland 2001, Regie: Esther Gronenborn, 89 Minuten,
empfohlen ab 14 Jahre, FSK: ab 12, Verleih: Kinowelt
Inhalt
Abgeschoben von ihrer Mutter, muss die 16-jährige Sabine zu ihrem Vater in eine Plattenbausiedlung am Rande Berlins umsiedeln. Dort lernt sie den knapp älteren Eddi kennen, mit dem sie von nun an in eine Klasse geht. Über ihr scheinbar aggressives Verhalten versuchen beide, ihre Scheu und Berührungsängste voreinander zu kaschieren. Sowohl in der Schule als auch in Eddis Clique muss sich Sabine als die Neue gegen Ablehnung und Vorurteile behaupten. Eines Tages wird Sabine Zeugin einer Auseinandersetzung, bei der ein Junge tödlich verletzt wird. Sabine sieht den arbeitslosen Micha, einen Freund Eddis, mit einem Messer davon rennen. Als Eddi und Micha von Sabines Wissen erfahren, setzen sie sie unter Druck. Ein weiterer Gewaltakt scheint die Lage aussichtslos zu machen…
Die Regisseurin Esther Groneborn beweist mit ihrem Spielfilmdebüt ein feines Gespür für die Befindlichkeiten junger Menschen, eingekleidet in eine moderne Erzählweise. Sensibel, ergreifend und realistisch erzählt sie von sozialen Beziehungen und Problemen der Jugend.
Themen
Jugend, Gewalt, Aggression, Sprache, Identität, Liebe, Freundschaft
Fächer
Sozialkunde, Politik, Deutsch, Religion / Ethik, Kunst, Musik
Schulunterricht
9./10. Klasse, Sek 2
Informationen und Materialien
Filmheft (Bernhard Wicki Gedächtsnifonds e. V.): www.bernhardwickigedaechtnisfonds.de
Filmheft (Institut für Kino und Filmkultur):www.film-kultur.de

