"Deep Blue"
Deutschland, Großbritannien 2003, Regie: Alistair Fothergill, Andi Byatt, 91 Minuten, empfohlen ab 6 Jahre, FSK: ab 6, Verleih: Kinowelt
Inhalt
"Deep Blue" ist eine einzigartige Dokumentation des Lebensraums Meer und seiner Bewohner. In atemberaubenden Nahaufnahmen, die von flachen Korallenriffen über die Küsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis in Tiefen von 5.000 Meter unter den Meeresspiegel reichen und begleitet von George Fentons intensiv-meditativen Klängen – eingespielt von den Berliner Philharmonikern – vermittelt "Deep Blue" eine Ahnung von der Macht der Gesetze des Lebens. Der unerbittliche Kampf aller gegen alle, der hier mit einer kaum nachvollziehbaren Leichtigkeit der Kameraführung zum Vorschein gebracht wird, fordert den Zuschauer nicht zur Parteinahme auf, sondern verdeutlicht, dass die Ethik des Lebens nicht in menschlichen Kategorien von Gut und Böse zu fassen ist. Im Mittelpunkt der filmischen Aussage steht vielmehr das Prinzip der Vitalität, das von Regisseur Alastair Fothergill und seinem Team durch die Vorführung der überwältigenden Ästhetik intakter Naturerscheinungen verdeutlicht wird. Die Botschaft des Films könnte demnach lauten: Ein respekt- und verantwortungsvoller Umgang mit der Natur und ihren Geschöpfen ist nötig.
Themen
Dokfilm, Tierwelt, Natur, Umwelt, Meer
Fächerübergreifender Grundschulunterricht, insbes. Religion, Biologie, Erdkunde
Schulunterricht
1.-4. Klasse
Informationen und Materialien
Filmheft (Kinowelt):www.wwf.de

