"Die fetten Jahre sind vorbei"
Deutschland, Österreich 2004, Regie: Hans Weingartner, 129 Minuten,
empfohlen ab 14 Jahre, FSK: ab 12, Verleih: Delphi
Inhalt
Eine ungewöhnliche und originelle Version des Protestes gegen soziale Ungerechtigkeit wählen die Studenten Jan und Peter, die nachts in die Villen der Berliner Oberschicht einbrechen, nichts stehlen, aber Möbel verrücken und – nach eigener Auffassung – ein "kreatives Chaos" anrichten. Als "Erziehungsberechtigte" bezeichnen sie sich und hinterlassen Botschaften wie "Die fetten Jahre sind vorbei" oder "Du hast zuviel Geld". Jule, Freundin von Peter und Mitbewohnerin in der WG der Studenten, schuldet dem Manager Hardenberg nach einem Unfall mit einem unversicherten Auto 100.000 Euro. Sie überredet Jan, an dem sie interessiert ist, mit ihr in die Villa des Gläubigers einzusteigen. Dort versenken sie die Designercouch Hardenbergs in dessen Pool und küssen sich zum ersten Mal. Jule vergisst ihr Handy in dieser Nacht und ist gezwungen, zum "Tatort" zurück zu kehren. Als Jan und Jule erneut in das Haus Hardenbergs einsteigen, werden sie – von diesem überrascht – zu Entführern wider Willen.
Themen
Jugend, Freundschaft, Politik, Gewalt, Recht / Gerechtigkeit, Werte, Deutsche Geschichte
Politik, Sozialkunde, Geschichte, Deutsch, Religion / Ethik
Schulunterricht
9./10. Klasse, Sek 2
Informationen und Materialien
Filmheft (Bundeszentrale für politische Bildung):www.bpb.de

