"Kiriku und die Zauberin"
Frankreich, Belgien 1998, Regie: Michel Ocelot, 74 Minuten,
empfohlen ab 7 Jahre, FSK: o. A., Verleih: MFA (24 Bilder)
Inhalt
Aus dem Bauch einer schwangeren Frau ertönt eine leise Stimme: "Mutter, bring mich zur Welt!" So beginnt die Geschichte des außergewöhnlichen, winzigen Jungen Kiriku, dessen Gewitztheit und Klugheit den Bewohnern seines afrikanischen Dorfes aus so mancher Patsche hilft. Nur er kann das Dorf von dem Fluch der furchtbaren, aber schönen Zauberin Karaba befreien, die den Frühling fortgenommen und die lebenswichtige Wasserquelle zum Stillstand gebracht hat. Die Männer des Dorfes, die es vor Kiriku versucht haben, Karaba zu besiegen, sind nicht zurückgekehrt.
Warum die Frau so böse ist, möchte Kiriku wissen und macht sich auf die Suche nach seinem Großvater, der als weiser Mann ganz sicher die Antwort weiß. Der Weg auf die andere Seite des verbotenen Berges, wo der Großvater lebt, ist gefahrvoll und Kiriku muss eine Menge fantastischer Abenteuer bestehen. Mit Hilfe des Wesens gelingt es ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen und sie in die Dorfgemeinschaft einzugliedern.
Fünf Jahre hat Regisseur Michel Ocelot an dem spannenden Kinderfilm gearbeitet, der als erster Zeichentrickfilm in zauberhaften und farbenprächtigen Bildern und einer symbolreichen Sprache Afrika und die Afrikaner portraitiert.
Themen
Märchen, Vorurteile, Fremde Kulturen, Afrika, Animationsfilm
Erdkunde, Deutsch, Kunst
Schulunterricht
ab 2. Klasse
Informationen und Materialien
Filmheft (LISUM Brandenburg):www.clubfilmothek.bjf.info
Filmheft (Institut für Kino und Filmkultur):www.film-kultur.de

