"Der neunte Tag"
Deutschland, Luxemburg 2004, Regie: Volker Schlöndorff, 97 Minuten,
empfohlen ab 14 Jahre, FSK: ab 12, Verleih: Progress
Inhalt
Urlaub vom KZ, das gibt es nicht – und doch widerfährt dies dem Luxemburger Abbé Kremer. Er entkommt für neun Tage diesem Ort, an dem es keinen Gott gibt. Zu Hause angekommen, muss er sich jeden Tag in der Villa Pauly bei der Gestapo melden. Dort begegnet er dem jungen, leidenschaftlichen Karrieristen Gebhardt. Dieser gibt Kremer eindeutig zu verstehen was er von ihm will. Er soll den luxemburgischen Bischof dazu bewegen, mit den Nazis zu kollaborieren. Scheinen die Machtverhältnisse am Anfang klar, so entwickelt sich im Lauf der neun Tage ein packendes Duell zweier grundsätzlich unterschiedlicher Männer. Kremer ist in diesen Tagen hin und her gerissen. Letztlich stellt er fest, dass er ganz auf sich gestellt seine Entscheidung über Leben und Tod allein fällen muss. Im entscheidenden Moment hilft kein Rat von außen. Kremer muss sich allein seinem Gewissen und der Frage nach Menschlichkeit verantworten.
Themen
Nationalsozialismus, Deutsche Geschichte, Widerstand, Religion
Politik, Geschichte, Religion / Ethik, Deutsch
Schulunterricht
9./10. Klasse, Sek 2
Informationen und Materialien
Filmheft (Bundeszentrale für politische Bildung):www.bpb.de
Filmheft (Bernhard Wicki Gedächtnisfonds):www.bernhardwickigedaechtnisfonds.de

