Filmtipp: "Fast Food Nation" von Richard Linklater
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Buch
William Broyles jr., Paul Haggis, nach dem Sachbuch von James Bradley (mit Ron Powers) Darsteller/innen
Greg Kinnear, Patricia Arquette, Ethan Hawke, Luis Guzman, Catalina Sandino Moreno, Lou Taylor Pucci, Esai Morales, Ana Claudia Talacón, Paul Dano, Avril Lavigne, Kris Kristofferson Land / Jahr USA 2006 Länge 113 min Format 35mm, Farbe FSK ab 12 Jahre (beantragt) FBW Prädikat "besonders wertvoll" Sprachfassung deutsche Fassung / Originalfassung mit deutschen Untertiteln Kinostart 1.3.2007 Verleih Senator Film Verleih Festivals Filmfestival Cannes 2006 (Wettbewerb) |
Genre
Drama, Tragikomödie
Inhalt
In drei Episoden erzählt der Film von der skandalträchtigen Fleisch- und Burgerindustrie: Der Marketingleiter einer Fast-Food-Kette findet heraus, dass mit Kolibakterien verseuchtes Fleisch in die Burger gelangt ist. Währendessen wird eine illegale mexikanische Arbeiterin in einer vermeintlich sauberen Burgerfabrik unter anderem vom Vorarbeiter belästigt. In einer Filiale derselben Fast-Food-Kette wiederum jobbt eine Schülerin aus dem "White-Trash"-Milieu, deren Widerstand gegen die Arbeitsbedingungen sich ebenfalls zu regen beginnt.
Umsetzung
"Fast Food Nation" basiert auf einem Tatsachenbericht von Eric Schlosser, in der er sich mit den Auswüchsen und gesellschaftlichen Folgen der Fleisch- und Burgerindustrie auseinandersetzt. Der Spielfilm von Richard Linklater folgt bei der fiktionalen Umsetzung weit gehend den Erzählkonventionen und bedient sich einer emotionalisierenden Dramaturgie. Die Erzählstränge kreuzen sich das ein oder andere Mal, ohne aber den filmkünstlerischen Anspruch und die Wirkung von "Amores Perros" oder "Traffic", an die "Fast Food Nation" manchmal erinnert, ganz zu erreichen.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Film eröffnet neben einem potenziell aufklärerischen Blick hinter die Kulissen der Fleischproduktion auch die Möglichkeit zur kritischen Beschäftigung mit den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen in der Branche. Ähnlich dem Film "We feed the World" bieten sich zahlreiche Ansatzpunkte, die wesentlichen Problematiken der industrialisierten, rein auf ökonomische Rentabilität ausgerichteten Lebensmittelproduktion aufzuzeigen.
Themen
Ernährung, Konsum, Gesellschaft, Globalisierung, Wirtschaft / Welthandel, Umwelt, Migration, Widerstand, Rebellion
Schulunterricht
ab 9. Klasse
Kinder- und Jugendbildung
14-18 Jahre
Unterrichtsfächer
Biologie, Geografie, Politik, Deutsch, Religion/Ethik
Informationen des Verleihs
Filmheft – Materialien für den Unterricht (Kulturfiliale Gillner und Conrad):www.fastfoodnation-film.de
Buchvorlage zum Film: Eric Schlosser, Fast Food Gesellschaft, Riemann Verlag 2002
Veranstaltungen
Kinofinder: www.kino.de
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.
letzte Aktualisierung: 11.1.2007


