Film und Lehrplan
Um Schülerinnen und Schülern die selbst bestimmte und reflektierte Teilhabe am kulturellen Handlungsfeld Film zu ermöglichen, bedarf es einer fortschreitenden Verankerung Fächer übergreifender Filmbildung in Lehrpläne. Film- und Medienbildung ist eine integrative „Querschnittsaufgabe" jenseits eines eigenen Schulfachs und erfordert die Entwicklung von anschlussfähigen Filmkompetenzen und überprüfbaren Qualitätsstandards zwecks Implementierung in die Kerncurricula vorhandener Fächer. Von der Grundschule bis hin zu den weiterführenden Schulen inkl. Abiturabschluss finden sich in den Bundesländern Ansätze zu Lehrplänen, die das Medium Film als Unterrichtsgegenstand verbindlich berücksichtigen; vereinzelt zeigt sich das ebenso bei der Integration des Films in Module der Lehreraus- und fortbildung.
Zusammen mit den zuständigen Landesinstituten für Schule und Medien hat VISION KINO ein entsprechendes Filmbildungskonzept erarbeitet. Film-Qualifizierung von Lehrern und Referendaren fand und findet in einer Reihe von konzeptionell neu ausgerichteten Modell- und Initiativprojekten statt. VISION KINO arbeitet hier unter Beachtung föderalistischer Zuständigkeiten für einen Transfer durch Vernetzung.


