Taste the Waste

  • Regie

    Valentin Thurn

  • Buch

    Valentin Thurn

  • Land / Jahr

    Deutschland 2011

  • Länge

    90 min

  • Format

    digital, Farbe

  • FSK

    ohne Altersbeschränkung

  • Sprachfassung

    deutsche Fassung

  • Kinostart

    08.09.2011

  • Verleih

    W-Film

  • Festivals

    61. Berlinale 2011 "Generation"

Genre
Dokumentarfilm

Themen
Ernährung, Globalisierung, Umweltschutz, Nachhaltigkeit

Schulunterricht
ab 8. Klasse

Altersempfehlung
ab 13 Jahre

Unterrichtsfächer
Deutsch, Religion/Ethik, Wirtschaftskunde


Inhalt
Große Auswahl bis zum Ladenschluss. Lange haltbare Produkte. Frisches Gemüse, das auch gut aussieht. Die Lebensmittelbranche gibt den Kunden/innen, was sie wollen. Aber zu welchem Preis? Der Dokumentarfilm zeigt, wie viele gute Lebensmittel täglich vernichtet werden. Allein 90 Millionen Tonnen sollen es pro Jahr in der EU sein. Weil sie nur noch eine Woche haltbar sind, weil zu viel gekauft wurde, weil sie nicht Normen entsprechen – von den berühmten ungekrümmten Gurken, die besser transportiert werden können, bis hin zu Tomaten und Kartoffeln mit standardisieren Größen. Der Film folgt ebenfalls  Bauern, Händlern und Menschen, die sich um Alternativen bemühen.

Umsetzung
Taste the Waste reiht sich ein in aktuelle Dokumentarfilme, die sich mit Lebensmittelproduktion und -konsum, mit Umweltschutz und Globalisierung beschäftigen. Mit erschreckender Nüchternheit beobachtet er in mehreren Ländern, wie in großem Ausmaß tagtäglich gute Lebensmittel vernichtet werden und verknüpft ethische, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Der Film verzichtet auf einen Voice-Over-Kommentar, wertet aber zum einen durch wenige Texttafeln, zum anderen über die Aussagen der Interviewpartner/innen oder auch durch die Tongestaltung, wenn etwa tote Fische zum Rauschen einer Welle in den Müll „gespült“ werden.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Dokumentarfilm greift ein Thema auf, das jeden angeht und die individuellen Konsumgewohnheiten auf den Prüfstand stellt. Insbesondere für den interdisziplinären Unterricht oder Projekttage eignet sich die Verbindung verschiedener gesellschaftlicher Bereiche, die von den Folgen für das weltweite Preisniveau von Lebensmitteln mitsamt der Auswirkung auf die arme Bevölkerung in so genannten Entwicklungsländern bis hin zu der erhöhten Umweltbelastung durch Methangase reicht, wenn die entsorgten Lebensmittel als normaler Restmüll behandelt werden. Nicht nur über die Möglichkeiten, persönlich Einfluss zu nehmen, kann dabei diskutiert werden, sondern auch über die Tragfähigkeit der vorgestellten Alternativkonzepte.


Informationen des Verleihs
Website zum Film: www.taste-the-waste.de


Veranstaltungen
Kinofinder: www.kinofenster.de
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.


Autorin: Stefan Stiletto, 01.08.2011

 

 

 

 

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