Filmplakat 2040 - Wir retten die Welt

2040 - Wir retten die Welt!

Australien 2019

In was für einer Welt wird die heute vierjährige Tochter Velvet des Filmemachers Damon Gameau im Jahr 2040 leben? In einer lebenswerten und gerechten Welt? Auf einer Reise um die Welt entdeckt Gameau technische Neuentwicklungen oder seit Jahrhunderten bewährte Verfahren, die dazu geeignet sind, den Klimawandel zu begrenzen und dabei auch zu einem gerechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beitragen.

Originaltitel

2040

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 5. Klasse

Altersempfehlung

ab 10 Jahre

Unterrichtsfächer

Sachunterricht, Naturwissenschaften, Lebenskunde/Ethik, Philosophie, Erdkunde, Deutsch, Biologie, Sozialkunde

Themen

Klimawandel, Zukunftsvisionen, Nachhaltigkeit, Energieversorgung, Mobilität, Bildung, Demokratie

Kinostart

07.11.2019

Inhalt


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In was für einer Welt wird die heute vierjährige Tochter Velvet des Filmemachers Damon Gameau im Jahr 2040 leben? Ausgehend von dieser Frage begibt er sich auf eine Reise um die Welt und entdeckt technische Neuentwicklungen oder seit Jahrhunderten bewährte Verfahren, die dazu geeignet sind, den Klimawandel zu begrenzen und dabei auch zu einem gerechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beitragen. Wünsche von Kindern für ihre Zukunft, Gespräche mit Expert*innen und viele positive Beispiele aus den Bereichen Energie, Mobilität sowie Landwirtschaft und Ernährung zeigen die Chancen eines verantwortungsvollen Handelns.

Umsetzung


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Faktenbasiertes Träumen nennt Autor und Regisseur Damon Gameau seine Visionen der Welt im Jahr 2040, denn die selbstgestellte Bedingung für die Entwicklung seiner Utopie lautet, dass die Lösung für Probleme bereits heute existieren muss. Zu Beginn jedes Abschnitts über die genannten Themen benennen Kinder ihre Wünsche für die Zukunft. Wie diese zu verwirklichen sind, erkundet Gameau vor Ort, wenn er mit Wissenschaftler*innen, Tüftler*innen oder Landwirt*innen spricht. Wie schon in „That Sugar Film“ (2015) baut er die Interviews als Miniaturen in größere Bilder ein. Die Erläuterungen der Expert*innen werden durch spielerische Animationen veranschaulicht. Schließlich zeigt Gameau in sehr kurzweiligen Spielszenen mit ihm selbst und seiner Frau als gealterte Protagonist*in, wie Tochter Velvet 2040 lebt und sich wundert, wie sorglos man noch vor 20 Jahren mit den endlichen Ressourcen der Erde umgegangen ist.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Der Film ist hervorragend geeignet, mit Grundschulkindern über die Auswirkungen des Klimawandels zu sprechen. Weil Gameau kein Schreckensszenario entwirft, sondern eine grüne und gerechte Zukunft, macht er Kindern Mut, sich für diese mit ihren Mitteln einzusetzen. Nichtsdestotrotz wird klar, dass wir so wie jetzt nicht mehr weiterkonsumieren und –verschwenden können. Für den Unterricht liefert der Film spannende Ansätze zu den Themen Energie, Mobilität, Landwirtschaft und Ernährung sowie Ressourcenverbrauch. Interessant ist die Machart des Dokumentarfilms: Kinder können herausarbeiten, welche Teile des Films dokumentarisch sind, welche sind „hinzugedichtet“ und über die Funktion der Animationen sprechen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Sabine Genz, 12.02.2019, letzte Aktualisierung: 29.11.2019

Regie

Damon Gameau

Buch

Damon Gameau

Länge

92 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung, englische Originalfassung mit Untertiteln

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Universum Film

Festivals

Berlinale Generation 2019; Edinburgh International Film Festival 2019; Adelaide International Youth Film Festival 2019; Seattle International Film Festival 2019

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