Filmplakat zu "Auf der Suche nach dem Gedächtnis"

Auf der Suche nach dem Gedächtnis

Deutschland, 2008

Eric Kandel, gebürtiger Wiener und Jude, der Österreich im Alter von 9 Jahren 1939 verlassen musste, in die USA emigrierte, dann über die Beschäftigung mit Freud und der Psychoanalyse zu den Neurowissenschaften kam, zählt zu den bedeutendsten Hirnforschern: 2000 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Der Film begibt sich auf eine Reise an äußere und innere Erinnerungsorte, er fasst das Gedächtnis einer faszinierenden charismatischen Persönlichkeit in Bilder – ausgehend von Kindheitserfahrungen über traumatische Erlebnisse bis hin zu Forschertätigkeit und vielfältigsten gegenwärtigen Aktivitäten.

Originaltitel

Auf der Suche nach dem Gedächtnis

Genre

Dokumentarfilm, Autobiografie

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Biologie, Geschichte, Sozialkunde, Politik, Englisch, Deutsch, Religion, Ethik

Themen

Gedächtnis, Erinnerung, Forschung, Identität, Biografie, Judentum, Emigration, Geschichte, USA, Europa, Nationalsozialismus

Kinostart

25.06.2009

Inhalt


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Eric Kandel, gebürtiger Wiener und Jude, der Österreich im Alter von 9 Jahren 1939 verlassen musste, in die USA emigrierte, dann über die Beschäftigung mit Freud und der Psychoanalyse zu den Neurowissenschaften kam, zählt zu den bedeutendsten Hirnforschern: 2000 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Der Film begibt sich auf eine Reise an äußere und innere Erinnerungsorte, er fasst das Gedächtnis einer faszinierenden charismatischen Persönlichkeit in Bilder – ausgehend von Kindheitserfahrungen über traumatische Erlebnisse bis hin zu Forschertätigkeit und vielfältigsten gegenwärtigen Aktivitäten.

Umsetzung


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Der Film verknüpft Kandels Suche nach den eigenen Wurzeln in Wien und New York mit stimmig inszenierten persönlichen Erinnerungen und gut nachvollziehbaren Einblicken in seine Tätigkeit als Wissenschaftler und Lehrender zu einem lebendigen und unterhaltsamen Porträt. Durch eine dem Sujet angemessene dokumentarische Methode werden Fragen moderner Wissenschaft, Biografisches und Zeitgeschichte sowohl visualisiert als auch reflektiert. Die facettenreiche Dokumentation setzt sich zusammen aus diversen Archivmaterialien, Bildern vom Laboralltag an der Universität und immer wieder mitreißenden, nicht talking heads-lastigen Darstellungen des Porträtierten und der ihn umgebenden Personen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Die kurzweilige Darstellung der Person Kandels, die den Zusammenhang zwischen Kindheitsprägungen, biografischer Entwicklung und beruflichem Dasein als Forscher exemplarisch deutlich werden lässt, bietet vor allem für Oberstufenschüler gute "Einstiegsmöglichkeiten". Der Film hilft zu verstehen wie sehr biografische Erfahrungen auch vermeintlich neutrale (natur-)wissenschaftliche Fragestellungen zutiefst mitbestimmen. Nicht nur speziell an Fragen rund um Gehirn und Gedächtnis interessierte Lerngruppen werden den überaus witzigen und sympathischen, um nicht zu sagen: "coolen" Protagonisten als begnadeten Erzähler erleben, der mit seiner einnehmenden und begeisterungsfähigen Art auch Jüngere "anzustecken" vermag - so wie die österreichischen Schüler eines Kandel-Workshops, von dem im Film Aufnahmen zu sehen sind.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Reinhard Middel, 16.04.2009, letzte Aktualisierung: 24.04.2020

Regie

Petra Seeger

Buch

Petra Seeger - inspiriert von Eric Kandels gleichnamigem autobiografischem Buch

Darsteller/innen

Eric Kandel u. a.

Länge

95 Min

Sprachfassung

deutsch/englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

W-film

Festivals

51. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2008

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