Filmplakat zu "Der Mondbär"

Der Mondbär

Deutschland 2008

Eines Tages ist der Mond verschwunden und die Tiere im Wald machen sich Sorgen. Doch dann entdecken sie, dass sich ihr Freund, der Mondbär, um den Stern kümmert, der nach einem Zusammenprall mit einem Flugzeug abgestürzt ist.

Originaltitel

Der Mondbär

Genre

Animationsfilm, Kinderfilm

Klassenstufe

ab Vorschule

Altersempfehlung

5 bis 6 Jahre

Unterrichtsfächer

vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, Musik, Lebenskunde/Ethik, Religion

Themen

Freundschaft, Vertrauen, Mut, Natur, Abenteuer, Musik

Kinostart

06.01.2022

Inhalt


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Eines Tages ist der Mond verschwunden und die Tiere im Wald machen sich Sorgen. Doch dann entdecken sie, dass sich ihr Freund, der Mondbär, um den Stern kümmert, der nach einem Zusammenprall mit einem Flugzeug abgestürzt ist. Während sie überlegen, wie sie den Mond wieder in den Himmel bringen können, tritt schon das nächste Problem ein. Der Mond ist eingeschlafen und lässt sich nicht mehr wachrütteln. Vielleicht kann der Sonnenvogel, der jeden Morgen sein Liedchen trällert, ihn wie alle Waldbewohner wecken? Aber plötzlich ist auch der Vogel verschwunden. Der Mondbär und seine Freunde müssen sich auf den Weg in das düstere neblige Tal machen, wo er zuletzt gesehen wurde.

Umsetzung


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Der Kinofilm basiert auf der Bilderbuchreihe "Der kleine Mondbär" von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen sowie auf der gleichnamigen Fernsehserie. Die sympathischen Figuren, die bis auf den Mondbär und den Sonnenvogel allesamt nur die Namen ihrer Tierart tragen, orientieren sich an den Vorlagen und sind mit klaren Linien gestaltet. Obwohl der Film als Computeranimation entstand, erinnert er mit seinen aquarellartigen Farbtönen sehr an klassische Zeichentrickfilme. Die ruhige und geradlinige Erzählweise ermöglicht es auch jüngsten Kinobesuchern, der Handlung zu folgen. Spannende Szenen werden immer wieder durch den Humor der Hauptfiguren abgefedert und auf altersangemessene Weise aufgelöst. Mit seinem Mut und seinem Einfallsreichtum ist der Mondbär – das einzige Tier, das von einem Kind gesprochen wird – eine Identifikationsfigur für Kinder. Indem sie in fast allen Szenen mitwirkt, unterstützt sie zudem die Orientierung und führt die Zuschauer durch die Geschichte.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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"Der Mondbär" setzt an der Lebenswelt von Kindern an und überfordert diese nicht. Er erzählt von der Angst im Dunkeln, von kleinen Streitereien und Versöhnungen, von Mut und Selbstvertrauen und vor allem von dicken Freunden, ohne deren Zusammenhalt die Rettung des Mondes nicht möglich gewesen wäre. Für die Auseinandersetzung mit dem Film eignen sich in dieser Altersgruppe vor allem aktive Zugänge, etwa durch das Zeichnen von Bildern zum Film oder das Erfinden eigener Fortsetzungen der Geschichte des Mondbärs. Wie der Mondbär und seine Freunde im Film können die Kinder sich auch selbst den Text für ein neues Lied ausdenken, mit dem der Mond geweckt werden könnte. Grundzüge von Animationsfilmen, die unbewegte Bilder lebendig werden lassen, können durch selbst gebastelte Daumenkinos erfahren und ausprobiert werden.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 31.08.2008, letzte Aktualisierung: 14.01.2022

Regie

Mike Maurus, Thomas Bodenstein

Buch

Mark Slater, Gabriele M. Walther, auf der Grundlage der Kinderbücher von Rolf Fänger und Ulrike Möltgen

Darsteller/innen

Sprecher: Maximilian Belle, Angelika-Bender Wilschrei, Eric Brodka, Uli Frank, Julia Haacke u.a.

Länge

71 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „wertvoll“

Verleih

Croco Film

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