Inhalt
Mr. Peabody ist ein hyperintelligenter Hund, der in der Welt der Menschen lebt. Und nicht nur dies: Als einziger Hund der Welt wurde es ihm erlaubt, einen Menschenjungen zu adoptieren. So wird der siebenjährige Sherman nun von Mr. Peabody groß gezogen und muss sich deshalb in der Schule einiges an Spott gefallen lassen. Besonders gemein ist Shermans Klassenkameradin Penny. Als Sherman sie im Streit beißt und nach diesem Vorfall beinahe von der Schule verwiesen wird, sucht Mr. Peabody ein Gespräch mit Pennys Eltern. Doch das gemeinsame Abendessen macht alles erst noch einmal schlimmer. Denn als Sherman Penny die geheime Zeitmaschine von Mr. Peabody vorführt und die beiden ins alte Ägypten reisen, droht Penny die Braut von Pharao Tutanchamun zu werden. Eine wilde Rettungsaktion mit Mr. Peabody beginnt, die über die Belagerung von Troja und eine Begegnung mit Leonardo da Vinci wieder in die Gegenwart führt
Umsetzung
Die Abenteuer von Mr. Peabody und Sherman gehen auf Episoden aus der US-amerikanischen Fernsehserie The Rocky and Bullwinkle Show aus den 1960er-Jahren zurück und genießen vor allem in den USA Kultstatus. Die Figuren des computeranimierten Films von Rob Minkoff orientieren sich in ihrer flächigen Gestaltung stark an der zugrunde liegenden Zeichentrickserie und wurden betont karikaturistisch gehalten. Temporeich und mit zahlreichen Action-Sequenzen führt der Film schließlich durch die Zeiten und reiht Pointe an Pointe, wobei dem Dialogwitz ein ebenso hoher Stellenwert wie dem Bildwitz zukommt. Neben dieser komödiantischen Ebene aber spielen zunehmend auch die Themen Familie und Zugehörigkeit eine Rolle, wenn Mr. Peabody etwa an seiner Rolle als Ersatzvater zweifelt und Sherman erst noch lernen muss, sich zu seiner außergewöhnlichen Familie zu bekennen.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Mr. Peabody hat die Zeitreisemaschine entwickelt, um seinem Ziehsohn Sherman einen direkten Einblick in historische Epochen zu ermöglichen. So wird auch das Zeitreiseabenteuer zu einem spielerischen Trip zu geschichtlichen Ereignissen, die im Unterricht zum Nachfragen oder zur eigenen Beschäftigung und Recherche anregen. Der Film kann als Ausgangspunkt dienen, um Persönlichkeiten wie den Pharao Tutanchamun, Marie Antoinette und Leonardo da Vinci oder die Geschichte der Belagerung von Troja vorzustellen. Allerdings sollte dabei stets auch die ironische Brechung des Animationsfilms hervorgehoben werden, der es eben nicht auf eine ernsthafte Wiedergabe abgesehen hat, sondern einen augenzwinkernden Blick in die Vergangenheit wirft und etwa die Ursache für das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa erklärt oder vorführt, wie die Flugmaschinen von da Vinci funktioniert haben. Auch zu einem Gespräch darüber, was den Zusammenhalt in einer Familie ausmacht, kann der Film einladen wobei dieses Thema jedoch im Film eher aufgesetzt wirkt.
Veranstaltungen
Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit
einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind
wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.
Autor*in: Stefan Stiletto
,
11.02.2014
,
letzte Aktualisierung:
09.01.2019
Regie
Rob Minkoff
Buch
Craig Wright
Darsteller*innen
Deutsche Synchronstimmen: Andrea Sawatzki, Christian Berkel, Hella von Sinnen, Matze Knop u.a.
Länge
92 Min
Sprachfassung
deutsch, englisch
Format
digital, Farbe
FSK
ohne Altersbeschränkung
FBW
Prädikat „besonders wertvoll“
Verleih
20th Century Fox