Die langen hellen Tage
Eka und Natia leben in Georgiens Hauptstadt Tiflis. 14-jährig und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ist der Sommer 1992 für sie eine entscheidende Zeit. Wie alle Teenager haben sie Probleme innerhalb der Familie, müssen sich in der Schule durchsetzen und sind auf der Suche nach sich selbst. Eka leidet unter der Abwesenheit des Vaters, der im Gefängnis sitzt. Noch ist sie nicht bereit ihn zu sehen. Natia wird von zwei jungen Männern umworben. Als der eine ihr eine Pistole schenkt und der andere seinen Heiratsantrag mit Gewalt durchsetzt, kommt es zu einer Tragödie. Patriarchalische Strukturen, in denen die Männer nach wie vor meinen, den Ton angeben zu können, obwohl sie als Vorbilder längst abgewirtschaftet haben, verlangen von den Mädchen sich selbst zu finden und ihren eigenen Weg zu gehen.
Grzeli Nateli Dgeebi
Drama , Coming-of-Age
ab 9. Klasse
ab 14 Jahre
Deutsch, Ethik, Geschichte, Sozialkunde, Politik, Geografie, Musik, Kunst, Religion
Erwachsenwerden, Freundschaft, Familie, Gewalt, erste Liebe, Individuum und Gesellschaft, Identität, postsowjetischer Alltag
21.08.2014
Inhalt
Umsetzung
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Veranstaltungen
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Film Tipp Die langen hellen Tage.pdfNana Ekvtimishvili und Simon Groß
Nana Ekvtimishvili
Lika Babluani, Mariam Bokeria, Zurab Gogaladze, Data Zakareishvili, Ana Nijaradze u.a.
102 Min
deutsch, Originalfassung mit Untertiteln
digital, Farbe
ab 12 Jahre
BeMovie Medienproduktion und Vertrieb
63. Internationale Filmfestspiele Berlin 2013: C.I.C.A.E. Preis; GoEast Festival 2013: SKODA Film Award; 37. Internationalen Film Festival Hong Kong: Golden Firebird, FIPRESCI Preis; Tokyo FILMeX 2013: Großer Preis (Auswahl)
