Filmplakat Elliot, der Drache

Elliot, der Drache

USA 2016

Nach dem Unfalltod seiner Eltern wächst der vierjährige Pete bei einem Drachen auf. Sechs Jahre später wird er in den Wäldern entdeckt – und muss sich schließlich entscheiden, wohin er gehört. Im Gewand eines Fantasy-Abenteuers erzählt der Film auch über Trauerarbeit, Zugehörigkeit und die heilende Kraft der Fantasie und verbindet Melancholie und Action.

Originaltitel

Pete´s Dragon

Genre

Drama, Fantasy, Kinderfilm

Klassenstufe

5. bis 8. Klasse

Altersempfehlung

10 bis 13 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Englisch, Ethik/Religion, Kunst

Themen

Familie, Freundschaft, Fantasie, Trauerarbeit, Zugehörigkeit

Kinostart

25.08.2016

Inhalt


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Wer ist nur dieser Junge, den die Försterin Grace eines Tages in den tiefen Wäldern im Nordwesten der USA entdeckt? Etwa zehn Jahre alt muss das zerzauste Kind sein, das auf den Namen Pete hört. Und das behauptet, nicht allein im Wald zu leben. Als Grace Nachforschungen anstellt, kommt sie dem Fall eines Jungen auf die Spur, der seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern vor sechs Jahren in dieser Gegend spurlos verschwunden ist. Schließlich legt eine Zeichnung von Pete nahe, was Grace für unmöglich hielt. Dass jener Elliot, der auf ihn aufgepasst haben soll, nämlich dem Drachen verblüffend ähnlich sieht, von dem ihr Vater immer erzählt.

Umsetzung


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„Elliot, der Drache“ basiert lose auf dem um Zeichentrickelemente ergänzten Realfilm „Elliot, das Schmunzelmonster“ aus dem Jahr 1977, setzt jedoch eigene Akzente. So verzichtet der von David Lowery inszenierte Film etwa vollständig auf Musicalszenen und schlägt vielmehr einen ernsten und melancholischen Ton an, der bildlich insbesondere durch die Lichtstimmung – eine tiefstehende Sonne, lange Schatten und Lichtreflexe – sichtbar gemacht wird. Während die erwachsenen Figuren lange nichts von der Existenz des Drachen wissen oder nicht an diesen glauben wollen, erlebt das Publikum die Geschichte von Anfang an aus Petes Perspektive. Petes Flüge auf dem Rücken des Drachen fängt der Film mit einer dynamischen Kameraführung ein und setzt so dem schweren Thema der Trauerarbeit eine gewisse ausgelassene Heiterkeit entgegen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Über ein Fabelwesen gelingt es dem Film, auf spannende Art und Weise emotionale Themen wie Trauer und Einsamkeit und die Sehnsucht nach einer Familie zu behandeln. In Gesprächen lässt sich daher vor allem aufgreifen, welche Rolle der Drache für Pete spielt und wohin er eigentlich gehört. Besonders interessant ist auch das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen, da anscheinend auch Grace´ Vater als Kind bereits einmal einen Drachen getroffen hat. „Nur weil man etwas nicht sehen kann, bedeutet dies nicht, dass es nicht echt ist“, heißt es einmal im Film. Auch dieser Satz von Grace´ Vater ist ein guter Ausgangspunkt für ein Unterrichtsgespräch über Gefühle, aber auch unsichtbare Freunde/innen. Darüber hinaus bietet sich auch ein Vergleich mit „Elliot, das Schmunzelmonster“ an. Dabei kann besonders die jeweilige (tricktechnische) Darstellung des Drachen im Mittelpunkt stehen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 01.08.2016, letzte Aktualisierung: 15.09.2016

Regie

David Lowery

Buch

David Lowery, Toby Halbrooks

Darsteller/innen

Bryce Dallas Howard, Oakes Fegley, Robert Redford, Wes Bentley, Karl Urban u. a.

Länge

103 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung, englische Originalfassung

Format

digtal, Farbe

FSK

ab 6 Jahre

Verleih

Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

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