Filmplakat zu "Hangtime - Kein leichtes Spiel"

Hangtime - Kein leichtes Spiel

Deutschland, 2009

Angesiedelt im Basketballmilieu erzählt der Spielfilm von der mutigen Behauptung eigener Lebensentwürfe. Mit authentischen Dialogen, glaubwürdigen Milieuschilderungen und einem feinen Gespür für die Psychologie der Figuren schildert der packende Film den schwierigen Abnabelungsprozess eines Jugendlichen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Daran anknüpfend bieten sich gute Möglichkeiten der Reflexion eigener Lebensperspektiven sowie familiärer und persönlicher Problematiken.

Originaltitel

Hangtime - Kein leichtes Spiel

Genre

Coming-of-Age

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Sozialkunde, Religion, Ethik, Sport

Themen

Sport, Erwachsenwerden, Liebe, Freundschaft, Identität, Jugend/Jugendliche

Kinostart

15.10.2009

Inhalt


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Seit dem Unfalltod seiner Eltern vor zehn Jahren lebt Vinz gemeinsam mit seinem älteren Bruder Georg in einer heruntergekommenen Hochhaussiedlung am Stadtrand von Hagen. Der Abiturient ist ein begabter Basketballspieler mit guten Aussichten auf eine Profi-Laufbahn. Vor allem Georg, der seine eigene Sportkarriere aufgab, um sich um Vinz zu kümmern, setzt alles daran, ihn in den großen Sportclubs unterzubringen. Vinz selbst ist sich gar nicht sicher, ob er das überhaupt will, wagt es aber lange nicht, sich seinem Bruder entgegenzustellen. Doch heimlich bewirbt er sich um ein Stipendium in den USA.

Umsetzung


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Das Kinodebüt von Wolfgang Groos überzeugt durch einen ästhetisch und dramaturgisch gelungenen Genremix aus Coming of Age- und Sportfilm. Mit authentischen Dialogen, glaubwürdigen Milieuschilderungen und einem feinen Gespür für die Psychologie der Figuren gelingt Groos eine packende Story über familiäre Abnabelung, Selbstfindung und die Behauptung des eigenen Lebenswegs. Allmählich gelingt es Vinz, seine inneren Blockaden zu überwinden, eine Entscheidung zu treffen und seinen eigenen Weg zu gehen. Kontrastiert wird die ruhig erzählte Entwicklungsgeschichte von dynamischen Basketball-Sequenzen mit rasanten Kamerafahrten und schnellen Schnitten. Dabei korrespondiert die Art und Weise, wie Vinz auf dem Spielfeld agiert – zurückhaltend, unentschieden oder entschlossen - mit seiner emotionalen Befindlichkeit.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Angesiedelt im Basketballmilieu erzählt der Film von existenziellen Fragen der Identitätsfindung und der mutigen Behauptung eigener Lebensentwürfe. An der Schwelle zum Erwachsenwerden bewältigt der junge Protagonist einen alterstypischen Konflikt, da seine Zukunftspläne den Erwartungen seines näheren Umfelds – in diesem Fall seines Bruders – zuwiderlaufen. Daran anknüpfend bieten sich in der filmpädagogischen Arbeit sehr gute Möglichkeiten der Reflexion eigener Lebensperspektiven sowie familiärer und persönlicher Problematiken. Dabei kann auch die filmische Umsetzung, vor allem der Kontrast zwischen Alltags- und Sportszenen, analysiert werden. Nicht zuletzt ermöglicht der Film mit seinen professionell umgesetzten Basketball-Szenen - neben Schauspielern hat Groos auch Bundesliga-Spieler vor die Kamera geholt – Einsatzmöglichkeiten in dem Fach Sport.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Ula Brunner, 26.08.2009, letzte Aktualisierung: 28.04.2020

Regie

Wolfgang Groos

Buch

Christian Zübert, Heinrich Hadding

Darsteller/innen

Max Kidd, Mišel Matičević, Ralph Kretschmar, Max Fröhlich, Mirjam Weichselbraun, Veit Stübner u. a.

Länge

92 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm

FSK

ab 12 Jahre

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

3L

Festivals

Filmfest München 2009: Förderpreis Deutscher Film, bester Nachwuchsschauspieler (Max Kidd)

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