Filmplakat zu "Hier kommt Lola"

Hier kommt Lola

Deutschland, 2010

Nachdem Lolas brasilianischer Vater fremdenfeindlich angegriffen wird, beschließt die Familie aus der Enge des Dorfes Plötze nach Hamburg zu ziehen. In die neue Schule nimmt die Neunjährige einen großen Wunsch mit - eine beste Freundin zu finden.

Originaltitel

Hier kommt Lola

Genre

Kinderfilm

Klassenstufe

3. bis 6. Klasse

Altersempfehlung

8 bis 12 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Sozialkunde, Religion/Ethik, Musik, Sport

Themen

Familie, Freundschaft, Mädchen, Träume, Musik, Tanz

Kinostart

04.03.2010

Inhalt


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Nachdem Lolas brasilianischer Vater fremdenfeindlich angegriffen wird, beschließt die Familie aus der Enge des Dorfes Plötze nach Hamburg zu ziehen. In die neue Schule nimmt die Neunjährige einen großen Wunsch mit - eine beste Freundin zu finden. Doch zunächst bleibt dieser unerfüllt: Lolas Tischnachbarin Flo stinkt nach Fisch und die anderen Mädchen der Klasse sind entweder zu kapriziös oder haben nie Zeit. Nur ihrer Brieffreundin Stella vertraut Lola ihre Geheimnisse an, etwa dass sie sich nachts in die Sängerin Jacky Jones verwandelt. So bedarf es einiger Umwege, bis Lola erkennt, dass Flo sich als Stella längst in Lolas Herz geschrieben hat und sowieso die beste Freundin ist, die sie sich wünschen kann.

Umsetzung


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Drehbuchautorin und Produzentin Uschi Reich und Regisseurin Franziska Buch erzählen in der Adaption der gleichnamigen Buchreihe von Isabel Abedi eine unterhaltsame Geschichte von einem Mädchen an der Schwelle zur Pubertät. Dramaturgisch mit überraschenden Wendungen erzählt und rasant geschnitten achtet der Film jedoch darauf, selbst jüngere Zuschauende nicht zu überfordern und liefert - auch durch den Off-Kommentar Lolas - immer die notwendigen Informationen. Die eher spielerisch und unprätentiös inszenierten Gesangs- und Tanzeinlagen von Lola, ihrem Vater, der Schulklasse und der burschikosen Flo unterstreichen dabei den Gegensatz zum glitzernden Starimage einer Hannah Montana alias Miley Stewart. Vielmehr bleiben sie dem Alltag junger Menschen verhaftet und eröffnen auch Jungen den Zugang zu für dieses Alter wichtigen Themen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Im Mittelpunkt des Films steht ein Mädchen, das von der Kindheit in die Jugend übergeht. Es bewegt sich aus dem engen Familienzusammenhalt heraus und sucht neue soziale Bindungen. Lolas Wunsch nach einer besten Freundin bietet einen Ausgangspunkt, um über die für dieses Alter so wichtige Bedeutung von Freundschaft zu sprechen. Dass Flo für Lola zunächst eine „kotz-kacke-blöde Kuh" ist, zeigt, dass nicht nur Erwachsene vorschnell Urteile fällen, und regt zur Diskussion an. Aber auch die unterschiedlichen Familienkonstellationen des Films - von der multikulturellen „Patchwork"-Familie bis zu alleinerziehenden Mutter - können im Hinblick auf eigene Erfahrungen reflektiert und thematisiert werden. Nicht zuletzt können die musikalischen Gesangseinlagen des Films Kinder und Jugendliche inspirieren, ihre Emotionen, Fantasien und Träume ebenso kreativ und musikalisch auszudrücken.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Maren Wurster, 02.06.2010, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Franziska Buch

Buch

Vanessa Walder und Uschi Reich, nach der Buchreihe „Hier kommt Lola!" von Isabel Abedi

Darsteller/innen

Meira Durand, Felina Czycykowski, Julia Jentsch, Fernando Spengler, Nora Tschirner, Axel Prahl, Margarita Broich Wehe, Julia Richter, u.a.

Länge

96 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „wertvoll“

Verleih

Constantin Film

Festivals

Kindermedienpreis „Der weiße Elefant“ (Filmfest München 2010)

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