Filmplakat zu "Menschen, Träume, Taten"

Menschen, Träume, Taten

Deutschland, 2007

Wie funktioniert Selbstverwaltung? Wie etabliert man ökonomische Strukturen? Wie lässt sich im Einklang mit der Natur wirtschaften? Wie organisiert man ein Gemeinwesen? Welchen Stellenwert haben individuelle Ziele in einer Gemeinschaft? Wie lassen sich Kinder in die Gemeinschaft integrieren?

Originaltitel

Menschen, Träume, Taten

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 7. Klasse

Altersempfehlung

ab 12 Jahre

Unterrichtsfächer

Ethik/Religion, Philosophie, Politik, Geographie, Deutsch

Themen

Demokratie, Arbeit, Ethik, Individuum und Gesellschaft, Werte, Ernährung, Erziehung, Generationen, Tiere, Konsum, Widerstand, Kommunikation

Kinostart

26.02.2009

Inhalt


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Wie funktioniert Selbstverwaltung? Wie etabliert man ökonomische Strukturen? Wie lässt sich im Einklang mit der Natur wirtschaften? Wie organisiert man ein Gemeinwesen? Welchen Stellenwert haben individuelle Ziele in einer Gemeinschaft? Wie lassen sich Kinder in die Gemeinschaft integrieren? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Dokumentarfilm "Menschen, Träume, Taten" von Andi Stiglmayr, der das Leben in der selbst verwalteten Genossenschaft "Sieben Linden" bei Poppau in der Altmark, 150 km von Berlin entfernt, in den Blick nimmt. In "Sieben Linden" leben 43 Frauen, 35 Männer und 33 Kinder in mehreren – politisch ausdifferenzierten – kleinen Gemeinschaften, deren übergeordnetes Ziel eine ökologisch ganzheitliche Lebensweise ist.

Umsetzung


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Stiglmayr, der selbst aus Zusammenhängen freier Gemeinschaftsprojekte kommt, portraitiert eine existierende, selbst verwaltete Gemeinschaft und ihre Bewohner/innen, indem er sie bei der Arbeit, beim Kochen, beim Zusammenleben beobachtet. Idyllische Naturbilder werden durch selbstkritische Kommentare der Bewohner/innen konterkariert, Selbstbeschreibungen durch Kommentare von Außen ergänzt, die sowohl Vorbehalte als auch Anerkennung zum Ausdruck bringen. Auf diese Weise entsteht eine multi-perspektivische Sicht auf den Gegenstand, die den herrschenden Klischees weitestgehend entgegenwirkt.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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In dem Alter, in dem Jugendliche beginnen, sich von den Eltern zu lösen, sollte die Frage angestoßen werden: Wie möchte ich leben? Gerade in einer von zunehmender Individualisierung bestimmten Gesellschaft, sollte sich der Blick von der eingeengten individuellen Sicht sich auf das Gemeinwesen weiten. Filme wie "Menschen, Träume, Taten" können mit alternativen Lebensmodellen dazu anregen, über die eigene Lebensform nachzudenken und diese infrage zu stellen. Auch zur Anregung von philosophisch-ethischen Diskussionen über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, von Realität und Utopie kann der Film beispielhaft eingesetzt werden. Schließlich ermöglicht der Film dadurch, in staats- und gesellschaftstheoretische Fragestellungen einzuführen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Stefanie Schlüter, letzte Aktualisierung: 04.10.2016

Regie

Andi Stiglmayr

Buch

Andi Stiglmayr

Darsteller/innen

Mitwirkende: Silke Hagmaier, Martin Goldstein, Koscha Joubert, Martin Stengel, Mechthild von Freyberg, Dieter Halbach, Eva Stürzel u.a.

Länge

88 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung

Format

35mm und digital

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Stiglmayr Film / Real Fiction

Festivals

Atlantis Natur- und Umweltfilmfest in Wiesbaden: Erster Preis

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