Filmplakat zu "7 oder warum ich auf der Welt bin"

7 oder warum ich auf der Welt bin

Deutschland 2010

Sieben Kinder schildern, was ihnen wichtig ist, was sie gern machen, was sie bewegt, was sie über die Zukunft denken, wie sie sich selbst und ihre Umwelt sehen und was sie an ihrem Leben besonders fasziniert. Antje Starost und Helmut Grotjahr portraitieren in ihrer Dokumentation Kinder verschiedener Länder und ihren Gedanken.

Originaltitel

7 oder warum ich auf der Welt bin

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 3. Klasse

Altersempfehlung

ab 8 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Sachkunde

Themen

Kindheit/Kinder, Identität, Werte

Kinostart

25.11.2010

Inhalt


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Sieben Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren schildern, was ihnen wichtig ist, was sie gern machen, was sie bewegt, was sie über die Zukunft denken, wie sie sich selbst und ihre Umwelt sehen und was sie an ihrem Leben besonders fasziniert: Jonathan liebt das Angeln, Chrysanthi die kretischen Berge, Vici und Vivi sind grundverschieden aber unzertrennlich, lieben das Meer und die Musik. Jedes dieser Kinder erzählt von einem anderen Leben, trotzdem ähneln sich Sehnsüchte und Gedanken in vielen Punkten. Bei ihren Erzählungen schaut ihnen kein Erwachsener über die Schulter, niemand kommentiert, was sie sagen, es dreht sich nur um sie. Die Zusammenstellung ergibt einen Einblick in die Weltsicht dieser Kinder, ohne zu verallgemeinern oder zu werten.

Umsetzung


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Der Film lässt ausschließlich die drei Jungen und vier Mädchen zu Wort kommen, die Fragen aus dem Off lenken sie in ihren Schilderungen immer wieder auf sich selbst. Familie und Freunde kommen nur in ihren Erzählungen vor, während die Kamera Aktivitäten einfängt, die sie besonders mögen oder die zu ihren Aufgaben gehört. Die Kamera fängt dabei ihre Begeisterung, ihre Melancholie und ihre Sehnsüchte ein, ohne sie direkt zu kommentieren. Der optische und akustische Kommentar liegt allerdings in vielen Bildern und der sie begleitenden Musik: Wiederholte wunderbare Aufnahmen von Eisstücken auf dem Wasser, vorüberziehende Wolken am griechischen Himmel oder zwei halbnackte Mädchen, die das bulgarische Meer genießen, dazu klassische Musik, das verleiht dem Film einen etwas romantisierenden Touch, der gelegentlich sehr selbstverliebt wirkt.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Wer diesen Film mit Kindern besucht, sollte sie darauf vorbereiten, dass der Film ruhig und nachdenklich ist und weder Spannung noch Komik auf sie warten. Wenn sich Kinder auf den Film einlassen, wird er sie zu anschließenden Gesprächen einladen. Denn das, was die Protagonistinnen und Protagonisten über ihr Erleben der sie umgebenden Welt erzählen, was der Film von ihrem Selbstbild und ihrer Gestaltung des eigenen Lebens zeigt, regt die zuschauenden Kinder sicherlich dazu an, das eigene Leben unter diesen Aspekten zu betrachten. Ein Anknüpfungspunkt für ältere Schülerinnen und Schüler ist die Auseinandersetzung mit der Machart des Filmes, die sicherlich kontroverse Meinungen hervorruft. Was einen Dokumentarfilm ausmacht und welche Stilmittel sich in diesem Film finden, welchen Stellenwert informative Bilder, Füllbilder und Interviewsituationen haben, was es bedeutet, wenn Fragen aus dem Off gestellt werden oder welche Rolle die Musik für den Filmeindruck spielt, sind interessante Fragen, die bereits vor dem Filmbesuch als Beobachtungsaufgaben gestellt werden können.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Rotraut Gruene, 10.11.2010, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn

Buch

Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn

Darsteller/innen

Albrecht Felsmann, Basile Grondín, Chrysanthi Haralambidis-Schmitt, Jonathan Reinhardt, Vanessa Cachimuel Montalvo, Vici Vassileva, Vivi Vassileva

Länge

87 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

Starost Filmverleih + Vertrieb

Festivals

44. Internationale Hofer Filmtage

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