Filmplakat Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody

Großbritannien, USA 2018

Mit Hits wie „Killer Queen“, „Don't Stop Me Now“ oder „We Are the Champions“ avancierte die britische Rockband „Queen“ zu einer Legende im Musikbusiness. Bryan Singers aufwändig produzierte Filmbiografie „Bohemian Rhapsody“ zeichnet die wesentlichen Stationen der Bandgeschichte nach, wobei der Schwerpunkt auf dem Leadsänger Freddie Mercury, den Rami Malek in einem sensationellen Auftritt verkörpert.

Genre

Drama, Musikfilm, Biografie

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Musik, Englisch, Deutsch, Sozialkunde

Themen

Musik, Biografie, Identität, Homosexualität, Aids, Idole, Popkultur

Kinostart

31.10.2018

Inhalt


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Als die Londoner Rockband „Smile“ im Jahr 1970 ihren Sänger verliert, springt der 19-jährige Farrokh Bulsara als Bandleader ein. Fortan tritt der schlagfertige Sohn parsischer Einwanderer, der seinen Namen bald zu Freddie Mercury ändert, mit dem Gitarristen Brian May, dem Schlagzeuger Roger Taylor und dem Bassisten John Deacon unter dem neuen Bandnamen „Queen“ auf. 1975 erfolgt mit der Hit-Single „Bohemian Rhapsody“ und dem Album „A Night At The Opera“ der internationale Durchbruch. Privat hadert Mercury mit seiner Homosexualität, die er nie öffentlich macht, stürzt sich in Exzesse und erkrankt in den 1980er-Jahren an Aids. Lebenslang verbunden ist Mercury mit seiner Ex-Verlobten Mary Austin, der er die Ballade „Love of My Life“ widmet. 1985 schreibt „Queen“ nach einer zwischenzeitigen Trennung beim Live-Aid-Benefizkonzert im Londoner Wembley-Stadion ein Stück Konzertgeschichte.

Umsetzung


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Der Drehbuchautor Anthony McCarten und der Regisseur Bryan Singer porträtieren die Geschichte von „Queen“ von der Gründung 1970 bis zum Londoner Live-Aid-Konzert im Jahr 1985, wobei sie sich kreative Freiheiten herausnehmen. Der Fokus liegt auf dem schillernden Bandleader Freddie Mercury, den Rami Malek in einer herausragenden Performance verkörpert. Unterstützt von den entsprechenden Kostümen und dem eingewobenen Originalgesang Mercurys stellt Malek den 1991 verstorbenen Musikstar verblüffend authentisch dar. Mercurys Drogenkonsum, seine Promiskuität und den Aids-Tod deutet das emotionale Biopic lediglich an. Stattdessen gibt die Begeisterung für die Musik von „Queen“ den Ton an, die in einem aufwändig arrangierten Reenactment des berühmten Live-Aid-Auftritts gipfelt, für den die 72.000 Konzertbesucher*innen am Computer animiert wurden.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Zunächst bietet „Bohemian Rhapsody“ eine Charakteranalyse des Protagonisten an. Mercury wurde als Sohn indisch-stämmiger Eltern parsischen Glaubens in Sansibar geboren. 1964 emigrierte die Familie im Zuge der Revolution gegen den Sultan von Sansibar nach Großbritannien. Fortan stand der damals 17-jährige Mercury zwischen den Kulturen, was insbesondere das Verhältnis zu seinem Vater Bomi verkomplizierte. Dieser hoffte vergeblich, dass Freddie seinem Beispiel folgend eine solide Karriere als Botschaftsangestellter anstrebte. Stattdessen avancierten die Mitglieder von „Queen“ zu Mercurys Ersatzfamilie, weswegen die späteren Spannungen innerhalb der Band eine persönliche Krise auslösten. Wie stellt das Biopic Mercurys angespanntes Verhältnis zu seiner leiblichen Familie dar, welche Rolle spielt dabei seine Namensänderung? Zudem kann der Film ein Gespräch über Homosexualität und die Schwierigkeiten eines Coming Outs anregen. In filmischer Hinsicht liefern die Konzertszenen Gesprächsstoff. Den Höhepunkt markiert der rund 20-minütige Auftritt im Wembley-Stadion, bei dem ein Vergleich mit dem Originalmitschnitt zeigt, wie exakt Rami Malek Mercurys Körpersprache nachahmt.

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Christian Horn, 28.10.2018, letzte Aktualisierung: 02.11.2018

Regie

Bryan Singer

Buch

Anthony McCarten Hansen

Darsteller/innen

Rami Malek, Lucy Boynton, Joseph Mazzello, Ben Hardy, Mike Myers, Aidan Gillen, Gwilym Lee, Tom Hollander, Allen Leech, Aaron McCusker u. a.

Länge

134 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung, englische Originalfassung mit Untertiteln

Format

digital, Farbe

FSK

ab 6 Jahre

FBW

Prädikat "besonders wertvoll"

Verleih

Twentieth Century Fox of Germany

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