Filmplakat Das Haus der Krokodile

Das Haus der Krokodile

Deutschland 2012

Viktor stößt auf das Notizbuch eines Mädchens, das vor 40 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Ihre Zeichnungen sind der Schlüssel zur Lösung eines Geheimnisses, doch auch ein Einbrecher ist daran interessiert. Die Literaturverfilmung fesselt und führt unterhaltsam vor, wie Spannung im Kino erzeugt wird.

Originaltitel

Das Haus der Krokodile

Genre

Kriminalfilm, Kinderfilm

Klassenstufe

3. bis 5. Klasse

Altersempfehlung

8 bis 11 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Kunst

Themen

Literaturadaption, Abenteuer, Außenseiter

Kinostart

22.03.2012

Inhalt


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Erst vor kurzem ist der elfjährige Viktor mit seinen Eltern und den beiden älteren Schwestern in die Wohnung seines Onkels gezogen, der nun im Altersheim lebt. Seitdem er darin einen Einbrecher bemerkt hat, ist er auf der Hut. Ohnehin findet er das gesamte alte Haus mit all seinen Bewohnern, etwa der übel gelaunten Frau Debisch und ihrem Sohn, der stets pleite ist, oder dem undurchschaubaren Herrn Strichninsky, sehr seltsam. Als Viktor in dem verschlossenen Arbeitszimmer seines Onkels das Notizbuch einer gewissen Cäcilie Laroche findet, die vor 40 Jahren in dem Haus bei einem nie geklärten Unfall ums Leben kam, glaubt er zu wissen, wonach der Einbrecher gesucht hat. Denn Cäcilie liebte Rätsel und versteckte die Antworten in ihren Zeichnungen. Viktor beginnt mit den Nachforschungen und dringt immer tiefer in das Haus und die Geschichte seiner Bewohner ein.

Umsetzung


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Das Haus der Krokodile basiert auf dem gleichnamigen Roman von Helmut Ballot und ist – nach einer beliebten Fernsehserie aus dem Jahr 1976 – die erste Verfilmung des Stoffs für das Kino. Die Regisseure setzen sehr viel daran, eine unheimliche Stimmung zu inszenieren. Das alte Haus wirkt dabei in jeder Hinsicht unheimlich, vom finsteren Keller über das schwindelerregende runde Treppenhaus bis hin zu dem ehemaligen Arbeitszimmer von Viktors Onkel, das voll gestellt ist mit ausgestopften afrikanischen Tieren, darunter auch unzählige der titelgebenden Krokodile. Über weite Strecken gehört der Film ganz allein Viktor, der sich auf die Suche nach der Lösung von Cäcilies Rätsel macht. Gerade diese Szenen sind am spannendsten, da kaum ein Wort gesprochen wird und Viktor ganz auf sich allein gestellt ist.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Der spannende Kriminalfilm eignet sich vor allem dazu, um im Unterricht Themen wie Filmgestaltung, Genremerkmale sowie Spannungsaufbau zu bearbeiten. Dabei kann insbesondere auf die Wirkung von Licht und Schatten, die Musikuntermalung im Film sowie die Bedeutung des Schauplatzes eingegangen werden. Zu einem direkten Vergleich bietet sich zum einen die Literaturvorlage an, zum andern die Fernsehverfilmung. Als Leitfrage eignet sich beispielsweise, wodurch sich die Figuren in den drei Versionen voneinander unterscheiden und welche Abweichungen der Handlung es gibt. Thematisiert werden kann zudem die Rolle von Viktor als Außenseiter, der keine Freunde hat. Erst am Ende scheint sich seine Einstellung zu verändern. Der Film erzählt in dieser Hinsicht nur sehr wenig über seine Hauptfigur, regt dadurch aber zur Auseinandersetzung mit dem Jungen und seiner Situation an.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 23.02.2012, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Cyrill Boss, Philipp Stennert

Buch

Eckhard Vollmar, Cyrill Boss, Philipp Stennert (nach dem gleichnamigen

Darsteller/innen

Kristo Ferkic, Joanna Ferkic, Vijessna Ferkic, Christoph Maria Herbst, Gudrun Ritter u.a.

Länge

85 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm, Farbe

FSK

ab 6 Jahre

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

Constantin Film

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