Filmplakat zu "Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland"

Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland

Deutschland, 2010

Das Sandmännchen sagt nun auch auf der Kinoleinwand „Gute Nacht“. Doch bis es soweit ist, muss zunächst der Traumsand, der die Menschen träumen lässt, dem fiesen Wirbelsturm Habumar wieder abgenommen werden. Ein ängstlicher Menschenjunge reist dazu in die Traumwelt und unterstützt das Sandmännchen – und seine Geschichte macht Mut und führt vor, dass weder Furcht noch Fehler schlimm sind.

Genre

Animationsfilm, Kinderfilm

Klassenstufe

1. bis 2. Klasse

Altersempfehlung

5 bis 7 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Kunst

Themen

Kindheit/Kinder, Selbstvertrauen, Mut, Träume, Familie, Freunde

Kinostart

30.09.2010

Inhalt


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Ein Kapitän muss her. Ein erfahrener, mutiger und furchtloser Kapitän, der dem Sandmännchen im Traumland dabei hilft, seinen Traumsand zurückzubekommen. Denn der wurde ihm durch den fiesen Wirbelsturm Habumar gestohlen, der ihn in Albtraumsand verzaubern und damit die Kinder auf der Erde erschrecken will. Also macht sich Schlafschaf Nepomuk auf die Suche nach einem Kapitän aus der Wachwelt. Doch er findet nur Miko – und der kleine Junge hat ziemlich viel Angst. Das Sandmännchen aber glaubt an das Kind aus der Menschenwelt. Gemeinsam folgen sie Habumar, um die Welt der Träume zu retten.

Umsetzung


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Die Rahmenhandlung um Miko wurde als Realfilm auf der Insel Rügen gedreht, während die Szenen im Traumland – wie schon die bekannte Serie aus dem Fernsehen – als klassische Stopptrickanimation entstanden, die in der Nachbearbeitung durch Computereffekte ergänzt wurde. Das Aussehen des Sandmanns orientiert sich dabei eng an dem Vorbild aus der Vorabendserie und sorgt so für einen Wiedererkennungswert, ist er doch für viele jüngere Kinder schon zu einem vertrauten Bekannten geworden. Die spannende Handlung des Kinofilms wird immer wieder durch ruhige und humorvolle Szenen unterbrochen und bietet so jüngeren Kinobesuchern die notwendigen Entspannungsmomente. Vor allem das Schlafschaf Nepomuk gerät als so genannter Sidekick in allerlei komische Situationen und konterkariert so das wachsende Selbstbewusstsein von Miko. Viel zum Beobachten bietet zudem die sorgfältige Gestaltung der Traumwelt, die so vielfältig und fantasievoll wie die Träume der Menschen ist.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Zu Beginn des Films reicht Mikos Mut nur dafür aus, ein Schiff in seiner Fantasie zu steuern. Dabei will er doch ein Kapitän werden wie sein Opa. Wie aus dem ängstlichen Miko schließlich doch noch ein mutiger Junge wird, kann in Fächern mit Bezug zur Lebensgestaltung und zum Zusammenleben besprochen werden. Denn Miko wächst nur über sich hinaus, weil das Sandmännchen an ihn glaubt und ihm ständig Mut macht, auch wenn ihm Fehler unterlaufen. So verdeutlicht der Film die Bedeutung von Familie und Freunden für die Entstehung von Sicherheit und Selbstvertrauen. Darüber hinaus lädt die Traumwelt auch zu einer Beschäftigung mit Träumen – und Albträumen – ein. Was macht unsere Träume so besonders? Und was macht uns in den Träumen so viel Angst? Gerade die detaillierte Darstellung des Traumlands kann im Fach Kunst auch zur eigenen kreativen Auseinandersetzung anregen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 12.07.2010, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Sinem Sakoglu, Jesper Møller

Buch

Katharina Reschke, Jan Strathmann

Darsteller/innen

Sprecher/innen: Bruno Renne, Ilja Richter, Volker Lechtenbrink, Marc Wehe, Julia Richter, u.a.

Länge

83 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „wertvoll“

Verleih

Falcom Media

Festivals

Filmfest München (Eröffnungsfilm Kinderfilmfest)

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