Filmplakat Im Reich der Raubkatzen

Im Reich der Raubkatzen

USA 2011

Im kenianischen Nationalpark Masai Mara ziehen zwei Raubkatzen unter Einsatz ihres Lebens ihre Kinder groß. Eine Löwin versucht ihr Junges zu beschützen und gerät zwischen die Fronten rivalisierender Löwenmännchen, während zur gleichen Zeit eine Gepardin ihren Nachwuchs vor den Nachstellungen anderer Raubtiere retten muss. Authentisch erzählte Geschichten aus dem Tierreich, die durch überwältigende Tier- und Landschaftsaufnahmen zu faszinieren wissen.

Originaltitel

Wild Cats

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 3. Klasse

Altersempfehlung

ab 8 Jahre

Unterrichtsfächer

Biologie, Geografie, Deutsch, Kunst, Soziologie

Themen

Raubkatzen, Tiere, Afrika, Erwachsenwerden, Familie, Land(schaft), Umwelt, Ökologie

Kinostart

19.04.2012

Inhalt


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Der afrikanische Nationalpark Masai Mara mit einer Fläche von rund 1500 Quadratkilometern liegt im Südwesten von Kenia nur gut 200 Kilometer von der Hauptstadt Nairobi entfernt. Er ist eines der tierreichsten Gebiete der Welt, sowohl in Bezug auf Artenvielfalt als auch Quantität. In diesem Tierparadies wird Mara, ein sechs Monate altes Löwenjunges, von ihrer Mutter Layla aufgezogen. Nach einer Verletzung kann Layla der Herde kaum noch folgen und Mara muss sich von ihrer Mutter lösen, um eine Überlebenschance zu haben. Zugleich sieht Fang, der Anführer des Löwenrudels, sich von dem rivalisierenden Kali und seinen vier Söhnen bedroht. Mit anderen Problemen hat die alleinerziehende Gepardin Sita zu kämpfen, um zu verhindern, dass ihre vier Jungtiere verhungern oder von anderen Raubtieren gefressen werden.

Umsetzung


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Diese in Parallelmontage erzählten, überaus spannenden Geschichten aus dem Reich der Raubkatzen wurden nicht extra für den Film inszeniert. Sie sind authentisch und wissenschaftlich exakt. Die Tierprotagonisten in freier Wildbahn wurden dank genauer Kenntnisse über ihre Lebensweise in monatelanger Recherche ausgewählt, denn später konnte man die Tiere nicht einfach auswechseln. Die zweijährigen Dreharbeiten wurden teilweise mit einer Phantom-Hochgeschwindigkeitskamera gedreht, die mit bis zu 450 Bildern in der Sekunde extreme Zeitlupenaufnahmen gestattet. Starke Zoomobjektive und der Einsatz von O-Tönen vermitteln dem Zuschauer das intensive Gefühl, zum direkten Augenzeugen des Lebens dieser Tiere zu werden, wobei auch die Jagdaufnahmen von unglaublicher Präzision und atemberaubender Schönheit sind.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Auch der vierte Film aus dem Label Disneynature bietet in einer Mischung aus Faszination und Information Wissenswertes über die Natur und das Tierreich. So differenziert hat bisher noch kein Film den Kosmos und die Lebensweise dieser beiden Raubkatzenarten auf die Leinwand gebracht. Dabei lassen sich nicht nur Klischees über diese Tiere in freier Wildbahn ausräumen, sondern auch Möglichkeiten erörtern, wie solche von Menschenhand bedrohte Tierparadiese und Lebensräume besser geschützt werden können. Obwohl die Tiere in keiner Weise vermenschlicht werden, nimmt der Kommentar des Films in seiner Wortwahl mehrfach Bezug auf menschliche Sozialsysteme, etwa wenn es um Mutterliebe, Familienbande oder das „Recht des Stärkeren“ geht. Man muss nicht gleich mit Darwin beginnen, um sich über Parallelen und mögliche Unterschiede zu verständigen.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Holger Twele, 02.01.2012, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Alastair Fothergill, Keith Scholey

Buch

Keith Scholey, John Truby

Darsteller/innen

Erzähler: Thomas Fritsch

Länge

92 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm, Farbe

FSK

ab 6 Jahre

Verleih

Walt Disney Motion Pictures Germany

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