Filmplakat zu "Krabat"

Krabat

Deutschland 2008

Stimmen im Traum locken den 14-jährigen Waisenjungen Krabat zur geheimnisumwitterten Mühle am Koselbruch. Vom zwielichtigen Meister wird er als Lehrling in die Müllerzunft aufgenommen, wo er gemeinsam mit elf weiteren Gehilfen nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Künste der Schwarzen Magie erlernt.

Originaltitel

Krabat

Genre

Drama, Literaturverfilmung , Fantasy

Klassenstufe

ab 7. Klasse

Altersempfehlung

ab 12 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Sozialkunde, Religion/Ethik, Geschichte, Musik, Kunst

Themen

Erwachsenwerden, Identität, Freundschaft, Liebe, Manipulation, Macht, Okkultismus, Widerstand, Tod/Sterben, Werte, Ethik, Literaturverfilmung

Kinostart

09.10.2008

Inhalt


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Stimmen im Traum locken den 14-jährigen Waisenjungen Krabat zur geheimnisumwitterten Mühle am Koselbruch. Vom zwielichtigen Meister wird er als Lehrling in die Müllerzunft aufgenommen, wo er gemeinsam mit elf weiteren Gehilfen nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Künste der Schwarzen Magie erlernt. Der Preis der machtvollen Zauberei jedoch ist hoch: In jeder Neujahrsnacht muss ein Schüler mit seinem Leben bezahlen – nur so kann der mit dem "Herr Gevatter" paktierende Meister sein eigenes Leben um ein Jahr verlängern. Krabat, der sich mit dem Tod seines besten Freundes Tonda nicht abfinden kann, beginnt sich gegen die dunklen Machenschaften aufzulehnen. Doch nur der feste Wille, die Hilfe eines treuen Freundes und die mutige Liebe der "Kantorka" können den dämonischen Schatten brechen, der die Mühle und die Müllerburschen seit langem in Bann hält. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

Umsetzung


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Werkgetreu und mit prominenter Besetzung adaptiert Marco Kreuzpaintner den vielfach preisgekrönten Jugendbuchklassiker von Otfried Preußler aus dem Jahr 1972. Die Verfilmung der magisch-düsteren Zauberlehrlingsgeschichte ist visuell in lichtarme Bilder und musikalisch in atmosphärisch dichte Töne übersetzt, was sowohl das Albtraumhafte als auch das Fantastische der Erzählung packend vermittelt. Aufwendige, aber unaufdringliche Spezialeffekte entfalten die Magie als verführerische Macht, der es zugunsten eines freien Lebens zu widerstehen gilt. Der fabulierend-märchenhafte Grundton der Geschichte wird durch eine gefasste Ich-Erzählerstimme unterstützt.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Zentrales Thema des Films ist der Entwicklungs- und Reifeprozess der Hauptfigur, die sich im uralten Spannungsfeld zwischen Gut und Böse bewegt. In einem von Unterdrückung, Verrat und Tod geprägtem Klima muss Krabat die eigene Stärke und Identität entdecken, selbständig werden und menschliche, moralische und ethische Werte wie Freiheit, Freundschaft, Zusammenhalt sowie die Kraft der Liebe erkennen. Die faustische Fabel bietet klassische Strukturen, Motive und Symbole fantastischer Erzählungen, die sich mit Hilfe des Filmstoffes gut erörtern lassen. Da Preußlers Krabat-Geschichte auf einer alten sorbischen Volkssage basiert, bietet sich eine filmische Arbeit an, die die Entwicklung eines Stoffes und dessen unterschiedliche künstlerische Ausformungen thematisiert. Neben den mythologischen Zusammenhängen kann hierbei auch der in die Erzählung eingebettete geographische (schlesische Oberlausitz) und (kultur-)geschichtliche Rahmen (17. Jahrhundert, 30-jähriger Krieg, Volkstum der Sorben, Mühlenbrauchtum) näher untersucht werden.

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Katrin Miller, 01.09.2008, letzte Aktualisierung: 13.09.2017

Regie

Marco Kreuzpaintner

Buch

Michael Gutmann und Marco Kreuzpaintner nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler

Darsteller/innen

David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Robert Stadlober, Paula Kahlenberg u.a.

Länge

120 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

digital/35mm

FSK

ab 12 Jahre

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

20th Century Fox

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