Filmplakat La La Land

La La Land

USA 2016

Nach zwei unglücklichen Begegnungen treffen sich die angehende Schauspielerin Mia und der leidenschaftliche Jazz-Musiker Sebastian auf einer Gartenparty wieder und verlieben sich ineinander. Vor dem Hintergrund der Show-Metropole Los Angeles gelingt Damien Chazelle eine ergreifende Musical-Romanze mit zwei überzeugenden Hauptdarstellern, die zwar im Hier und Jetzt spielt, in ihrer Aufmachung aber spürbar von alten Hollywood-Klassikern beeinflusst ist.

Genre

Tragikomödie, Musikfilm, Romanze

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Englisch, Musik, Medienkunde, Geschichte

Themen

Träume, Liebe, Musik, Hollywood, Filmgeschichte, Magie, Popkultur

Kinostart

12.01.2017

Inhalt


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Angetrieben von großen Träumen suchen Mia und Sebastian ihr Glück in Los Angeles, dem Mittelpunkt des Showbusiness. Sie möchte unbedingt Schauspielerin werden und nimmt dafür zahlreiche erniedrigende Casting-Termine in Kauf. Er will um jeden Preis einen echten Jazz-Club eröffnen, muss sich jedoch immer wieder mit anspruchslosen Auftragsjobs über Wasser halten. Ihre erste Begegnung während eines Staus auf den Straßen von L.A. steht unter einem denkbar schlechten Stern. Und auch das zweite Zusammentreffen in einem Restaurant verläuft alles andere als harmonisch. Erst als sich die beiden zufällig auf einer Gartenparty wiedersehen, kommen Mia und Sebastian richtig ins Gespräch. Der Beginn einer stürmischen Romanze, die ihre Karriereplanungen allerdings irgendwann durcheinanderbringt.

Umsetzung


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„La La Land“ erzählt eine klassische Glückssucher-Story, wirkt aber nie abgeschmackt oder monoton, da Regie-Shootingstar Damien Chazelle souverän und augenzwinkernd mit Codes und Konventionen jongliert. Eine bittersüße Liebesgeschichte, die in der Gegenwart angesiedelt ist, trifft auf eine betont altmodische Inszenierung, die dem Hollywood-Kino vergangener Zeiten ihre Ehre erweist. Emma Stone und Ryan Gosling sind als Paar, das sich schleichend auseinanderlebt, überzeugend und verleihen ihren nicht immer klischeefreien Figuren auch in den Gesangs- und Tanzpassagen ausreichend Profil. Während der Film mit einem brillant choreografierten Musical-Feuerwerk auf den Straßen von L.A. beginnt, setzt Chazelle einen ruhigen, aber zutiefst berührenden Schlusspunkt unter seine manchmal erfrischend witzige, in anderen Momenten wiederum nachdenklich stimmende Romanze.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Ausgehend von „La La Land“, dessen Titel in der Umgangssprache für Los Angeles oder Hollywood steht, lässt sich darüber diskutieren, was die kalifornische Metropole für viele Menschen zu einem Mekka ihrer Berufs- und Lebensträume macht. Reale Gegebenheiten könnten dabei mit Wunschbildern und Vorstellungen verglichen werden, die in den Medien – besonders im Kino – kursieren, was auch zu der Frage führt, wie andere Filme Los Angeles präsentieren. In einem weiteren Schritt bietet sich eine Auseinandersetzung mit dem Erzähl- und Inszenierungsstil klassischer Hollywood-Arbeiten an, denen Chazelle unverkennbar seine Reverenz erweist. Vor dem Hintergrund von Mias und Sebastians Beziehung könnte man zudem erörtern, warum große Träume nicht selten an der Realität zerbrechen und welche Probleme eine Partnerschaft gerade im Showgeschäft mit sich bringt.

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Christopher Diekhaus, 01.01.2017, letzte Aktualisierung: 27.02.2017

Regie

Damien Chazelle

Buch

Damien Chazelle

Darsteller/innen

Emma Stone, Ryan Gosling, John Legend, J. K. Simmons, Rosemarie DeWitt u.a.

Länge

128 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung, englische Originalfassung mit Untertiteln

Format

digtal, Cinemascope, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

StudioCanal

Festivals

(Auswahl): Sechs Oscars 2017, u.a. Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Emma Stone), Beste Filmmusik; Internationale Filmfestspiele von Venedig 2016: Beste Darstellerin (Emma Stone), Nominierung für den besten Film; sieben Golden Globe Awards 2017, u.a. Beste Komödie, Beste Regie, Bestes Drehbuch; Telluride Film Festival 2016; Toronto International Film Festival 2016: People’s Choice Award; Zurich Film Festival 2016

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