Lampenfieber, NFP marketing & distribution

Lampenfieber

Deutschland 2019

Der aufgeweckte Nick, 11 Jahre, und die talentierte Alex, 16 Jahre, wollen auf die Bühne, seitdem sie klein sind. Sie nehmen an der schwierigen Aufnahmeprüfung des Friedrichstadtpalastes teil. Nur 30 Kinder werden jedes Jahr für die aktuelle Produktion neu aufgenommen. Auch Oskar, 13, unter dem Namen Ossi Glossy längst ein Youtube-Star, die zurückhaltende 9-jährige Maya und die eigenwillige Luna, 10 Jahre, kämpfen für ihren Traum am größten Kinder- und Jugendensembles Europas.

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 5. Klasse

Altersempfehlung

ab 10 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Kunst, Darstellendes Spiel, Sport, Geschichte

Themen

Selbstverwirklichung, Träume, Individualität und Anderssein, Theater, Kunst, Tanz, Geschichte

Kinostart

14.03.2019

Inhalt


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Der Dokumentarfilm „Lampenfieber“ begleitet fünf theaterbegeisterte junge Menschen zwischen 9 und 16 Jahren während der Entstehung des Musicals „Spiel mit der Zeit“ (2017) im Berliner Friedrichstadtpalast. Angefangen beim emotionalen Casting für die wenigen neuen Plätze im Kinder- und Jugendensemble, über die harte Ausbildung, die ersten Proben auf der gewaltigen Bühne bis hin zur erfolgreichen Weltpremiere vor 2000 Zuschauer*innen beobachtet die Regisseurin ein Jahr lang die jungen Darsteller*innen. Sie zeigt ihre Anstrengungen, Erfolge aber auch Rückschläge auf dem Weg, sich den fast schon professionellen Anforderungen des weltberühmten Theaterbetriebs zu stellen. Erfahrene Kinderensemble-Mitglieder und Neueinsteiger*innen werden in persönlichen Geschichten mit ihren unterschiedlichen Temperamenten und Motiven vorgestellt. Im Probenprozess müssen die Kinder und Jugendlichen und ihre fordernden Lehrer*innen gemeinsam unterschiedliche Hürden meistern, bis es zur großen Aufführung kommt.

Umsetzung


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Der Film gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen des legendären Berliner Friedrichstadtpalasts und lässt die Zuschauer*innen an einer kompletten Stückentstehung teilhaben. Die Schilderungen der Akteure und Probenprozesse verwebt der Film dabei mit farbenreichen Szenen aus der abschließenden Aufführung. Parallel zum Probenprozess vermitteln private Momente in alltäglicher und häuslicher Umgebung, wie die Stimmungen der jungen Darsteller*innen zwischen Freude, und Stolz einerseits und Verletzlichkeit, Zweifel und Ängsten andererseits schwanken. Gespräche mit den Eltern und Lehrer*innen machen die Herausforderungen und Unsicherheiten der Kinder noch deutlicher. Doch immer steht das Positive, der Wunsch der Kinder nach Selbstverwirklichung im Mittelpunkt des Films. Die große Begeisterungsfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft wird durch die prächtigen Aufnahmen der Kindershow mit beeindruckender Bühnentechnik und schillernden Kostümen nachvollziehbar. Durch Erzählungen und alten Fotos langjähriger Mitarbeiterinnen von ihren ersten Schritten auf seiner Bühne werden auch Einblicke in die Geschichte des Friedrichstadtpalastes gewährt, welcher in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Der Film lädt dazu ein, über eigene Träume und ihre Verwirklichung zu reflektieren. Er ermöglicht somit auch die Diskussion über persönliche Lebensziele und -planung. Er zeigt, welche positive Anstrengungen zur Verwirklichung von Träumen notwendig sind und hinterfragt zugleich, ab wann Selbstverwirklichung zu Stress wird, etwa wenn im Kontakt mit der professionellen Entertainment-Welt sich kindliche Begeisterung bei hartem Training und einem vollen Terminkalender bewähren muss. Es bieten sich auch Anknüpfungspunkte zu den Themenfeldern Familie in Verbindung zu Aspekten wie Freizeitgestaltung und Stressbewältigung sowie Krankheit und Tod. Die dahingehend verschiedenen familiären Hintergründe und Interessen der einzelnen Protagonist*innen könnten miteinander verglichen und Identifikationen gefunden werden. Eine Recherche zur Geschichte des Friedrichstadtpalastes und seine Einordnung und Bedeutung in der jeweiligen Zeit ist historisch und politisch interessant. Aus künstlerischer Sicht wirft der Film die Frage auf „Wie entsteht eigentlich ein Theaterstück?“

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Sandra Künstler, 27.02.2019, letzte Aktualisierung: 27.02.2019

Regie

Alice Agneskirchner

Buch

Alice Agneskirchner

Darsteller/innen

Mitwirkende: Maya Mashlah, Amira Pauletta Pollmann, Alex Gebhardt, Nick Kosching, Luna Mohrmann, Oskar "Ossi Glossy", Christina Tarlekin u. a.

Länge

95 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

NFP marketing & distribution

Festivals

69. Berlinale Special Gala

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