Filmplakat zu "Magic Silver - Das Geheimnis des magischen Silbers"

Magic Silver - Das Geheimnis des magischen Silbers

Norwegen 2009

In den Tiefen des blauen Berges lebt das Volk der Blauwichtel, die das magische Silber bewachen, mit dessen Hilfe der Wechsel von Tag und Nacht vollzogen wird. Bei dem Versuch ihrem Vater zu helfen, verschafft Prinzessin Blaurose Fremden Zugang zu dem Berg .Dabei wird das Silber entwendet. Mit viel Mut gelingt es Blaurose, zusammen mit Dreng, dem König der Rotwichtel, das magische Silber zurück zu holen, damit die Welt nicht in ewiger Dunkelheit versinkt.

Originaltitel

Magic Silver - Das Geheimnis des magischen Silbers

Genre

Fantasy, Abenteuer- und Familienfilm, Kinderfilm

Klassenstufe

1. bis 5. Klasse

Altersempfehlung

6 bis 10 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Kunst

Themen

Angst, Mut, Freundschaft, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Erwachsenwerden

Kinostart

03.02.2011

Inhalt


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In den Tiefen des blauen Berges lebt das Volk der Blauwichtel, welches der Welt durch die Zauberkraft des magischen Silbers den immer währenden Wechsel zwischen Tag und Nacht bringt. Zur magischen Stunde öffnet sich der blaue Berg und die Wichtel können das Tageslicht genießen. Sobald diese Zeit vorüber ist, schließt sich der Berg wieder. Kommen die Blauwichtel nicht rechtzeitig zurück, lösen sie sich auf. Das Geheimnis des Silbers muss streng gehütet werden. Blaurose, die Prinzessin der Blauwichtel, hat Angst, in der magischen Stunde nach draußen zu gehen. Als sie erfährt, dass ihr Vater, der König, sehr krank ist, wird ihr in der Höhle der Ältesten der Rat gegeben, dass das Geld der Menschen dem Vater helfen könne. Nun wagt sie es den Berg zu verlassen. Auf dem Weg trifft sie Dreng, den jungen König der Rotwichtel, der ihr erklärt, wie Geld aussieht. Daraufhin stiehlt sie dem Bauern, bei dem das Volk der roten Wichtel haust, eine Münze. Die Rotwichtel müssen deshalb ihr Zuhause verlassen und Blaurose nimmt sie mit in den blauen Berg. Damit verstößt sie gegen die wichtigste Regel der Blauwichtel, keine Fremden in den Berg zu bringen. Als der Bauer entdeckt, dass auch ein Ring, dringt er in den Berg der Blauwichtel ein und nimmt das magische Silber mit. Das hat zur Folge, dass der König seine Tochter aus dem Berg verbannen muss.

Umsetzung


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Die geheimnisvolle und spannend erzählte Geschichte über Blaurose und die beiden Wichtelvölker orientiert sich an bekannten Märchenmotiven und ist gerade auch für jüngere Kinder sensibel und liebevoll inszeniert. In blauen und roten Farbtönen gehalten und mit phantastischen Aufnahmen der norwegischen Bergwelt, zeigt der Film die Entwicklung der Königstochter Blaurose von einem ängstlichen, unsicheren Mädchen zu einer mutigen und selbstbewussten jungen Königin. Besonders in den Großaufnahmen spiegelt sich ihre Gefühlwelt zwischen Angst und Mut. In Dreng, dem Königssohn der Rotwichtel, finden auch Jungen eine positive Identifikationsfigur. Die mystische und rätselhafte, aber nicht beängstigende Atmosphäre des Films entsteht durch die stimmungsvollen Höhlen- und Schneelandschaften, den Wechsel von Hell und Dunkel, das Glitzern des Lichtes, den sich öffnenden und schließenden Berg und durch den gelungenen Einsatz der Musik. Der Film enthält viele kleine Spannungsbögen, deren Auflösung für ältere Kinder zwar oft vorhersehbar ist, aber ihr Filmerleben nicht beeinträchtigt. Auch lustige Szenen kommen nicht zu kurz.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Wer niemals Angst verspürt, kann auch niemals seinen Mut beweisen." In diesem Satz liegt die Kernaussage des Films, an die in der pädagogischen Arbeit mit Kindern angeknüpft werden kann. Der Film zeigt Kindern, dass es nicht schlimm ist, Angst zu haben und ermutigt sie, die Angst zu überwinden. Nach dem Film können die Kinder über ihre eigenen Ängste sprechen. Der Einsatz des Films im Religions- bzw. Ethikunterricht kann hierfür Raum schaffen. Dabei ist auch die Thematisierung von Blauroses Selbstfindungsprozess von Bedeutung. Wie sich die Angst vor Fremden in Freundschaft verwandeln kann und welche Gefahren das Streben nach Geld und Macht birgt, bietet ebenso Anlass zum Gespräch. Anhand des Films können im Deutschunterricht typische Märchenmerkmale herausgearbeitet und mit der nordischen Sagenwelt verglichen werden. Im Kunstunterricht eingesetzt, regt der Film die Kinder dazu an, sich mit der Farbgebung und der Bildkomposition des Films auseinanderzusetzen und eigene in Blau- und Rottönen gehaltene Bilder zu malen. Für ältere Kinder ist es spannend, die Filmszenen, in denen die Spezialeffekte vorkommen, zu untersuchen und mit Kamera, Foto und Computer ähnliche Effekte selbst auszuprobieren.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Sabine Kögel - Popp, 15.01.2011, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Katarina Launing, Roar Uthang

Buch

Gudny Hagen, Thomas Moldestad

Darsteller/innen

Finn Schau Ane Viola Semb, Johan Tinus Lindgren, Sigve Boe Lillian Lyderssen, Martin Slaato , Knut Walle

Länge

84 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm, Farbe

FSK

ab 6 Jahre

Verleih

Kinostar / Euro Video

Festivals

„Lucas“ - Internationales Kinderfilmfestival Frankfurt 2010, „Schlingel“ – Internationales Kinderfilmfestival Chemnitz 2010

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