Filmplakat Maleika

Maleika

Deutschland 2016/2017

Trotz der unerbittlichen Bedingungen in der afrikanischen Savanne gelingt es der außergewöhnlichen Gepardin Maleika ganz allein für ihre sechs Jungen zu sorgen, sie vor manchen Gefahren durch Hyänen und Schakale zu bewahren und aus ihnen tüchtige Beutejäger zu machen.

Genre

Dokumentarischer Spielfilm

Klassenstufe

ab 3. Klasse

Altersempfehlung

ab 8 Jahre

Unterrichtsfächer

vorfachlicher Unterricht, Sachkunde, NaWi, Biologie, Erdkunde, Deutsch

Themen

Tiere, Afrika, Familie, Natur/Umwelt, Ökologie, Wildnis, Filmsprache

Kinostart

12.10.2017

Inhalt


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Trotz der kargen und unerbittlichen Natur in der Masai Mara in Kenia gelingt es der Gepardin Maleika sechs Junge zur Welt zu bringen, was für diese Tierart sehr ungewöhnlich ist. Der Fotograf und Tierfilmer Matto Barfuss lebte zwischen 1996 und 2002 mehrere Monate bei einer anderen Gepardenfamilie in der Wildnis und hat nun seit 2013 das Aufwachsen des Nachwuchses seiner Protagonistin Maleika bis zu deren Selbständigkeit begleitet. Maleika sorgt allein für ihre Kinder und muss ständig auf der Jagd nach Beute sein, um ihren und den Hunger der Kleinen zu stillen. Selbst als sie sich verletzt, steht die Versorgung der jungen Geparden für sie im Vordergrund. Die Katzenfamilie ist dabei immer wieder Gefahren ausgesetzt, die von Feinden, wie Hyänen, Schakalen und Krokodilen, sowie von Rivalen, wie Löwinnen ausgehen. So schaffen es am Ende auch nur zwei der kleinen Geparden zu überleben.

Umsetzung


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„Maleika“ ist ein bild- und tongewaltiger Film, der in spektakulären Aufnahmen das Leben der Gepardenfamilie aus der Nähe zeigt und dabei eine spielfilmartige Geschichte über den Mut, die Kämpfe, das Loslassen und den Zusammenhalt dieser wilden Tiere erzählt. Fantastische Naturaufnahmen und die ständige Jagd nach Beute, aber auch das Sozialverhalten der großen Katzen und Maleikas Mutterliebe werden durch diesen dokumentarischen Spielfilm eingefangen. Durch das Dolby-Atmos-Tonformat wirken die Geräusche in der Wildnis besonders eindrucksvoll. Allerdings werden die Tiere durch den Off-Kommentar des Films mitunter vermenschlicht und durch Sprüche wie „Mami, was machst du?“ oder […]“auch ein Drink kann über diesen Verlust nicht hinwegtäuschen“, als die kleinen Geparden aus einem Fluss trinken, konterkariert. Dennoch machen die faszinierenden Nahaufnahmen der Tiere, die Aufnahmen im Abendrot und das abenteuerliche Leben der Wildkatzen den Film sehenswert.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Im Mittelpunkt des Films steht der Überlebenskampf der Gepardenfamilie in der Wildnis, in der die oftmals gefährliche Jagd nach Beute von zentraler Bedeutung ist. Dabei ist es für die Gepardenmütter nicht immer möglich ihre Jungen vor anderen Raubtieren zu schützen. Diese Thematik sollte im Unterricht aufgegriffen werden. Dabei kann auch die Lebensweise der Geparden vertieft behandelt und auf die Gefährdung dieser Tierart hingewiesen werden. Berührend ist aber auch die Liebe Maleikas zu ihren Kindern, das zärtliches Spiel der Jungen mit ihrer Mutter und der Zusammenhalt der Familie, worüber sich die Schülerinnen und Schüler nach dem Film in einem Gespräch austauschen können. Außerdem regt der Film dazu an, sich über die Lebensart und das Sozialverhalten weiterer Tiere der Steppe, wie Büffel, Zebras, Gnus, Löwen und Antilopen zu informieren. Ältere Kinder können sich damit auseinandersetzen, durch welche filmischen Mittel der Film die wilden Tiere zum Teil vermenschlicht.

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Sabine Kögel-Popp, 27.07.2017, letzte Aktualisierung: 25.10.2017

Regie

Matto Barfuss

Buch

Matto Barfuss

Darsteller/innen

Specher: Max Moor

Länge

106 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Camino Filmverleih

Impressum
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