Filmplakat Manolo und das Buch des Lebens

Manolo und das Buch des Lebens

USA 2014

Im Buch des Lebens stehen die Geschichten aller Menschen. Eine davon handelt von den Freunden Manolo und Joaquin, die in einem kleinen Dorf in Mexiko leben und beide in das Mädchen Maria verliebt sind. Am Tag der Toten besuchen zwei rivalisierende Geister das Dorf: La Muerte, Herrscherin über das Reich der Erinnerten und Xibalba, Herrscher über das Reich der Vergessenen, schließen eine Wette darüber ab, welcher junge Mann Maria heiraten wird. Wählt Maria Manolo aus, darf Xibalba sich nicht mehr in die Welt der Lebenden einmischen, gewinnt Joaquin ihre Gunst, werden La Muerte und Xibalba ihre Reiche tauschen. Joaquin ist der Held des Örtchens, während der sensible, Gitarre spielende Manolo  zum Stierkämpfer ausgebildet wird, sich aber weigert einen Stier zu töten, was Maria sehr imponiert. Als Manolo und Maria sich heimlich treffen, lässt Xibalba Maria von einer Schlange scheinbar töten. Manolo besteht darauf, sich ebenfalls von der Schlange beißen zu lassen und stirbt tatsächlich. Nun ist Maria frei für Joaquin und Xibalba hat gewonnen. Aber Manolo gibt nicht auf und so gelingt es ihm, aus dem Land der Vergessenen in das Land der Lebenden zurückzukehren und Maria zu heiraten.

Originaltitel

Book of Life

Genre

Animationsfilm

Klassenstufe

5. bis 9. Klasse

Altersempfehlung

10 bis 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Spanisch, Lebenskunde, Religion, Ethik, Kunst, Musik

Themen

Liebe, Freundschaft, Rivalität, Tod, fremde Kulturen (Mexiko), Geister, Mythologie, Tradition

Kinostart

12.02.2014

Inhalt


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Im Buch des Lebens stehen die Geschichten aller Menschen. Eine davon handelt von den Freunden Manolo und Joaquin, die in einem kleinen Dorf in Mexiko leben und beide in das Mädchen Maria verliebt sind. Am Tag der Toten besuchen zwei rivalisierende Geister das Dorf: La Muerte, Herrscherin über das Reich der Erinnerten und Xibalba, Herrscher über das Reich der Vergessenen, schließen eine Wette darüber ab, welcher junge Mann Maria heiraten wird. Wählt Maria Manolo aus, darf Xibalba sich nicht mehr in die Welt der Lebenden einmischen, gewinnt Joaquin ihre Gunst, werden La Muerte und Xibalba ihre Reiche tauschen. Joaquin ist der Held des Örtchens, während der sensible, Gitarre spielende Manolo  zum Stierkämpfer ausgebildet wird, sich aber weigert einen Stier zu töten, was Maria sehr imponiert. Als Manolo und Maria sich heimlich treffen, lässt Xibalba Maria von einer Schlange scheinbar töten. Manolo besteht darauf, sich ebenfalls von der Schlange beißen zu lassen und stirbt tatsächlich. Nun ist Maria frei für Joaquin und Xibalba hat gewonnen. Aber Manolo gibt nicht auf und so gelingt es ihm, aus dem Land der Vergessenen in das Land der Lebenden zurückzukehren und Maria zu heiraten.

Umsetzung


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Dieser außergewöhnliche Animationsfilm ist ein furioses Feuerwerk an Farben, Formen und Effekten, das in 3D noch an Rasanz gewinnt und viele visuelle Überraschungen bereithält. Die Protagonisten des Films sind holzpuppenartig gestaltet und mit farbenprächtigen mexikanischen Kostümen ausgestattet, die detailgetreu auf die jeweiligen Welten, in denen der Film spielt, abgestimmt sind. Das Motiv für die Geschichte ist an Shakespeares „Romeo und Julia“ angelehnt. Gefühlvolle Lieder, die an bekannte Songs wie „Can´t help falling in love“ von Elvis Presley angelehnt sind, sollen dabei Manolos Sehnsucht nach Maria unterstreichen. Die Story knüpft an den Tag der Toten an, der in Mexiko groß gefeiert wird, bewegt sich auf mehreren Ebenen, dem Land der Lebenden, der Erinnerten und der Vergessenen und wird von der Erzählung einer Museumsführerin eingerahmt. Die überbordende Zahl an fantasievollen, bunten, aber teilweise auch gruseligen Gestalten aus den drei Welten und deren ständige, actionhaltigen Kämpfe machen es den Zuschauenden oftmals schwer sich zu orientieren und können für Kinder unter zehn Jahre eine Überforderung darstellen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Der Film enthält gestalterisch und inhaltlich vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht, die sich am besten durch mehrmaliges Sehen ausgewählter Szenen erschließen. Über die mexikanische Volkskunst, die unvoreingenommene, mexikanisch-fröhliche Herangehensweise an das Thema Tod, die Feiern am Tag der Toten und den Umgang mit Leben und Tod in unserer Kultur kann mit etwas älteren Kindern gesprochen werden. Die Botschaft des Films „Finde deinen eigenen Weg und lass dich von niemandem beirren!“ lässt sich im Unterrichtsgespräch aufgreifen und mit eigenen Erlebnissen verknüpfen. Ebenso können die Männer- und Frauenrollen der  Protagonisten/innen genauer untersucht werden. Darüber hinaus kann über die Freundschaft zwischen Maria, Joaquin und Manolo diskutiert werden. Im Fach Kunst können die Farben und Formen der Animation anhand von Filmausschnitten näher betrachtet und in eigenen gemalten oder als Collage gestalteten Bildern ausgedrückt werden.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Sabine Kögel-Popp, 02.02.2015, letzte Aktualisierung: 09.03.2016

Regie

Jorge R. Gutierrez

Buch

Jorge R. Gutierrez

Darsteller/innen

Deutsche Sprecher: Giovanni Zarella, Pegah Ferydoni, Daniel Fehlow u.a.

Länge

95 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

digital, Farbe, 3D

FSK

ab 6 Jahre

Verleih

20th Century Fox of Germany

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