Filmplakat zu "Meer is nich"

Meer is nich

Deutschland 2007

Die Schulzeit der 17-jährigen Lena nähert sich dem Ende, die letzten Prüfungen stehen bevor – und die großen Fragen des Lebens: Welchen Weg soll sie einschlagen?

Originaltitel

Meer is nich

Genre

Jugendfilm, Coming-of-Age

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Musik

Themen

Coming of Age, Erwachsenwerden, Familie, Freundschaft, Generationen, Deutsche Geschichte, Identität, Jugend, Musik

Kinostart

27.03.2008

Inhalt


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Die Schulzeit der 17-jährigen Lena nähert sich dem Ende, die letzten Prüfungen stehen bevor – und die großen Fragen des Lebens: Welchen Weg soll sie einschlagen? Was soll sie werden? Lena hat keine Lust auf "Dienst nach Vorschrift", ihr Leben muss einfach mehr zu bieten haben, als lustlos in einem Beruf zu arbeiten, den sie nicht mag. Als sie bei einem Konzertbesuch mit ihren Freundinnen die Schlagzeugerin beobachtet, springt der Funke über. Lena will auf die Musikhochschule und Schlagzeug lernen. Ihr Vater jedoch sähe sie viel lieber in einem sicheren Job in einem Architektenbüro.

Umsetzung


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Hagen Keller erzählt Lenas Geschichte im epischen Breitbildformat, das die ländliche Provinz in Thüringen idyllisch und geräumig wirken lässt. Doch für Lena ist die Freiheit, die sich in diesen Bildern spiegelt, auch ein Zwang: Sie muss zunächst eine Entscheidung treffen, wie sie ihr Leben gestalten will. Dabei signalisiert schon das rote T-Shirt, das sie so oft trägt, ihre Lebensfreude und ihren energischen Widerstand gegen die elterliche Bevormundung und die starren Lebenspläne, die andere ihr überstülpen wollen. Zugleich verzichtet der Film auf gängige Ost-West-Klischees. Nur die Biografien von Lenas Eltern verweisen unaufdringlich auf die Veränderungen der Wende und deren Folgen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Nach der geregelten Schulzeit muss Lena ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Doch diese Phase ist nicht nur verbunden mit widersprüchlichen Gefühlen wie Freude, Angst und Wut, sondern wird auch erschwert durch Lenas große Ideale. Sie erwartet mehr von ihrer Zukunft als Langeweile, sie will einen Weg einschlagen, zu dem sie stehen kann. Bei den Versuchen, sich selbst treu zu bleiben, stößt Lena allerdings oft auf Grenzen, etwa durch die Erwartungshaltung der fürsorglichen Eltern oder die schmerzhafte Erfahrung des eigenen Scheiterns. Die authentischen Dialoge und die vielschichtigen, überraschenden Figuren erleichtern Jugendlichen die Identifikation mit Lenas Problemen und bieten in Schulfächern mit einem Bezug zur Lebensgestaltung vielerlei Anknüpfungspunkte für Gespräche über eigene Träume und Visionen, Ängste und Hoffnungen sowie Musik als Selbstausdruck und Teil der Jugendkultur.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 19.12.2007, letzte Aktualisierung: 05.10.2016

Regie

Hagen Keller

Buch

Hagen Keller

Darsteller/innen

Elinor Lüdde, Luise Kehm, Sandra Zänker, Ulrike Krumbiegel, Thorsten Merten u. a.

Länge

102 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Kinowelt

Festivals

Empfehlung Arbeitskreis Filmbildung (AKF)

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