Filmplakat Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Ponyo - Das große Abenteur am Meer

Japan 2008

Die Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem verzauberten Goldfisch erzählt nebenbei auch von der Bewahrung der Umwelt. Der japanische Zeichentrickfilm von Hayao Miyazaki verknüpft Fantastisches mit Alltäglichem, ist ein unaufdringliches Plädoyer für den Schutz der Umwelt und ein Loblieb auf die Kraft der Liebe.

Originaltitel

Gake no ue no Ponyo

Genre

Anime, Kinderfilm

Klassenstufe

ab 2. Klasse

Altersempfehlung

ab 7 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Religion/Ethik, Kunst

Themen

Freundschaft, Liebe, Umwelt, Familie, Tiere

Kinostart

16.09.2010

Inhalt


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Einen wirklich seltsamen Goldfisch findet Sosuke eines Tages am Strand. Denn dieser kann anscheinend nicht nur kleine Wunden wieder verschwinden lassen, sondern hat auch eine Vorliebe für Wurst und kann sogar sprechen. Sosuke tauft ihn Ponyo und verspricht ihm, immer auf ihn aufzupassen. Dann aber tauchen Fische auf und holen Ponyo zurück ins Meer. Ponyos Vater, der Unterwasserzauberer Fujimoto, hat sie losgeschickt, weil er seine Tochter vor den Menschen schützen will. Ponyo aber will Sosuke unbedingt wiedersehen. Mit dem magischen Wasser ihres Vaters gelingt es ihr, sich in ein Mädchen zu verwandeln und zu Sosuke zurückzukehren. Der Junge ist überglücklich mit seiner neuen Freundin, die erst lernen muss, wie sich ein Mensch verhält. Ihr Zauber allerdings hat auch das Gleichgewicht der Welt aus den Fugen gebracht und es liegt an Ponyo und Sosuke, dieses wiederherzustellen.

Umsetzung


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Hayao Miyazaki gilt als Meister des Animes, des japanischen Animationsfilms. Er ist bekannt für seine fantasievollen Geschichten, die zumeist auch etwas über das Verhältnis von Mensch, Umwelt und Technik erzählen und ein nicht-moralisierendes Plädoyer für ein harmonisches Zusammenleben darstellen. Hand in Hand gehen in "Ponyo" fantastische und alltägliche Elemente: Ebenbürtig steht die magische Welt des Zauberers und der Meeresgöttin neben der realistischen und dem Publikum vertrauten Welt von Sosuke, dessen Eltern beide berufstätig sind und ihn oft allein lassen müssen. So eröffnet der Film zugleich Anknüpfungspunkte an die Lebenserfahrung jüngerer Zuschauer und bietet mit Ponyo und Sosuke zwei sympathische Identifikationsfiguren, an deren Seite sich das Abenteuer bestehen lässt.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Miyazaki verknüpft in seinen Filmen oft Einflüsse der europäischen und der japanischen Kultur zu einem neuen Ganzen. In "Ponyo" lassen sich beispielsweise Parallelen zu Hans Christian Andersens Märchen "Die kleine Meerjungfrau" aufzeigen, das als Einstimmung und Vorbereitung auf den Kinobesuch gelesen und besprochen werden kann. Während die Freundschafts-geschichte zwischen Ponyo und Sosuke universell verständlich ist, sollten die Schüler/innen jedoch vor allem für die Bedeutung, die die Bewahrung der Umwelt im Film hat, sensibilisiert werden. Diese Botschaft ist eng mit der japanischen Religion des Shinto verbunden, die nicht streng zwischen Diesseits und Jenseits unterscheidet und von einer belebten Umwelt ausgeht, die von zahlreichen Gottheiten im weitesten Sinne bewohnt wird. Inwieweit die Zeichnungen die Schönheit und Erhabenheit der Natur spürbar machen, kann durch eine Arbeit mit Standfotos aus dem Film im Unterricht thematisiert werden.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Stefan Stiletto, 20.07.2010, letzte Aktualisierung: 29.09.2016

Regie

Hayao Miyazaki

Buch

Hayao Miyazaki

Darsteller/innen

Sprecher/innen: Alina Freund, Nick Romeo Reimann, Anja Kling, Christian Tramitz

Länge

101 Min

Sprachfassung

deutsche Synchronfassung / Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

Universum Film

Festivals

Internationale Filmfestspiele Venedig 2008; Internationales Trickfilmfestival Stuttgart 2010: Bester Animationsfilm

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