Filmplakat The End of Meat

The End of Meat

Deutschland 2017

„Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft“ – dieses Zitat eines Fleischfabrikanten fasst schlaglichthaft das zunehmend schlechte Image des Fleischverzehrs zusammen. Trotzdem wird immer mehr Fleisch produziert und konsumiert. Um in Zukunft jedoch die Gesundheit des Planeten Erde und all seiner Bewohner zu sichern, muss radikal umgedacht werden. Der Film regt dies an unter der Fragestellung „Wie sähe eine Welt ohne Fleischverzehr aus?"

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Politik, Ethik, Biologie, Sozialkunde, Wirtschaft, Religion, Deutsch

Themen

Ernährung, Konsumverhalten, Tierhaltung, Lebensmittelproduktion, Verantwortung, Moral, Ökologie, Landwirtschaft, Handel

Kinostart

14.09.2017

Inhalt


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„Fleisch ist gut für dich“ – mit derartigen Werbesprüchen hat die Fleischbranche schon immer die Konsumenten beeinflusst. Fleisch zu essen bedeutete vielleicht tatsächlich einmal mehr Lebensqualität, aber alleine für die Menschen. Für die Tiere begann schon mit der Domestizierung vor langer Zeit der Weg vom Lebewesen zum Produkt. Inzwischen ist der zunehmende Fleischkonsum mitverantwortlich für den Klimawandel. Zudem werden die Verbraucher getäuscht, denn in der Massentierhaltung ist es nicht mehr möglich, auf Qualität zu achten. Vegetarische und vegane Ernährung als Alternativen sind nicht neu, werden aktuell aber immer beliebter und damit auch als Geschäftsfeld interessanter. Der Film stellt uns die provokante Frage: Wenn Fleischkonsum aus gesundheitlichen, klimatischen, moralischen Gründen in die Sackgasse führt – „Wie sieht dann eine Welt aus, in der wir keine Tiere mehr essen?“

Umsetzung


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Der Film versammelt eine Vielfalt von Stimmen und Eindrücken, die der Dokumentarfilmer Marc Pierschel auf seinen Reisen eingefangen hat. Diese Zusammenstellung spiegelt in der Filmstruktur die Komplexität der Thematik wider. Darüber hinaus visualisiert sie die Globalisierung der Problematik und auch das Spektrum von Lösungsmöglichkeiten, von alternativen Verhaltensweisen. Zu sehen sind Bilder aus der „ersten vegetarischen Stadt der Welt“, von der künstlichen Fleischproduktion, Interviews mit Philosophen/innen und Wissenschaftlern/innen sowie Ausschnitte von Tiertransporten zu gefängnisähnlichen Schlachthöfen. Im Kontrast dazu stehen z. B. Aufnahmen vom „Esther“, dem glücklichen „Wunderschwein“. Die Gegenüberstellungen in Wort und Bild transportieren Fakten und Emotionen, deren thematische Relevanz im Einzelfall nicht immer zwingend erscheint, die sich aber alle in die essayistischen Gesamtstruktur einfügen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Permanente Skandale (in der Tierhaltung, in der Herstellung und Verbreitung minderwertiger Lebensmittel usw.) und die zunehmende Sensibilisierung für den Zusammenhang von Ernährung, Lebensqualität, Gesundheit und der Zukunft des Planeten Erde machen den Film zu einer Fundgrube für wirtschaftliche, politische und ethisch-moralische Fragestellungen in vielen Fächern: Welche Konsequenzen hat die Ernährung mit Tierprodukten für den Menschen? Ist sie gesund oder macht sie krank? Wie ist Massentierhaltung zu bewerten? Welche Rechte haben Tiere – welche sollten sie haben? Können/wollen Vegetarier/innen und Veganer/innen die Welt verändern? Welchen Stellenwert hat Ernährung in unserer Gesellschaft? Was ist „gutes“ Essen? Würde man noch Fleisch essen, wenn man immer die Bilder der unwürdigen Massentierhaltung sehen müsste?

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Dr. Olaf Selg, 04.09.2017, letzte Aktualisierung: 08.09.2017

Regie

Marc Pierschel

Buch

Marc Pierschel

Darsteller/innen

Mitwirkende: Mark Post, Gene Baur, Steven Wise, Hilal Sezgin u.a.

Länge

94 Min

Sprachfassung

deutsch, englisch, teils untertitelt

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

mindjazz pictures

Impressum
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