Filmplakat Unser täglich Brot

Unser täglich Brot

Österreich 2005

Woher kommt "unser täglich Brot", Paprika, Oliven, Fischfilet, Rindfleisch? Der öster­reichische Dokumentarfilm komponiert ohne Kommentar Bilder von der industriellen Herstellung unserer Nahrungsmittel aus Pflanzen und Tieren.

Originaltitel

Unser täglich Brot

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Biologie, Geschichte, Politik, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde, Sozialkunde, Religion/Ethik, Musik, Erdkunde

Themen

Arbeit, Ernährung, Gesellschaft, Wirtschaft, Tod, Moral

Kinostart

18.01.2007

Inhalt


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Woher kommt "unser täglich Brot", Paprika, Oliven, Fischfilet, Rindfleisch? Der öster­reichische Dokumentarfilm komponiert ohne Kommentar Bilder von der industriellen Herstellung unserer Nahrungsmittel aus Pflanzen und Tieren.

Umsetzung


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Unser täglich Brot" wählt das Breitwandformat, streng komponierte und oft symmetrisch arrangierte Bildeinstellungen sowie ein ausgefeiltes Sounddesign aus Originalgeräuschen, um zu zeigen, was so alltäglich ist und doch, wohl aus gutem Grund, im Verborgenen stattfindet: die industrielle Nahrungsmittelproduktion. Der dokumentarische Film kommt ohne Interviews oder Kommentare aus; gerade dieser Verzicht auf Worte schärft den Blick. Der Film lässt viel Raum beim Zusehen und regt das eigene Denken an, er eröffnet durch vermeintliche Wiederholungen und eine kapitelhafte Montage Zusammenhänge und Parallelen und entwickelt daraus seine große Stärke.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Ein Vergleich mit der ebenfalls österreichischen Dokumentarfilmproduktion "We Feed the World" drängt sich wegen der thematischen Nähe auf und weil beide Filme zum Teil sogar die gleichen Produktionsabschnitte zeigen; der große Unterschied besteht jedoch im film­sprachlichen Ansatz, den zu entdecken und zu analysieren sich lohnt. "Unser täglich Brot" verzichtet nicht nur ganz auf Aussagen der menschlichen Mitwirkenden, es sind auch auf­fälligerweise ausschließlich Arbeiter/innen zu sehen. Ebenfalls ausgespart bleibt eine kon­krete Verortung der Produktionsstätten, was den verwandten Themenkomplex "Globali­sierung" in den Hintergrund treten lässt, aber umso konzentrierter die Frage nach humanem Arbeiten (nicht nur in der Nahrungsmittelindustrie) und nach "humaner" Ernährung stellt.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

letzte Aktualisierung: 27.09.2016

Regie

Nikolaus Geyrhalter

Buch

Wolfgang Widerhofer, Nikolaus Geyrhalter

Länge

92 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung / Originalfassung

Format

35mm, 1:1,85, Farbe, Dolby Digital

FSK

ab 12 Jahre

Verleih

Alamode Film

Festivals

Spezialpreis der Jury – International Documentary Festival Amsterdam 2005; Honourable Mention, Special Jury Prize – Hot Docs Toronto 2006; Nominierung Dokumentarfilm Europäischer Filmpreis 2006 u. a.

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