Filmplakat zu "Unsere Ozeane"

Unsere Ozeane

Frankreich, 2009

"Unsere Ozeane" ist eine Entdeckungsreise in die Tiefen der Meere. Mit innovativer Technik gelingt es, den Tieren unter Wasser ungewöhnlich nahe zu kommen und faszinierende Details sichtbar zu machen. Die Schönheit der Bilder und die spannende Inszenierung der Beobachtungen regen eine weiterführende Beschäftigung mit den Themen Meeresbiologie und Artenschutz an.

Originaltitel

Unsere Ozeane

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 5. Klasse

Altersempfehlung

ab 10 Jahre

Unterrichtsfächer

Biologie, Erdkunde, Ethik/Religion

Themen

Tiere, Umwelt, Werte, Ökologie, Natur, Abenteuer

Kinostart

25.02.2010

Inhalt


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Die Filmemacher begeben sich auf Entdeckungsreise in die Tiefen der Ozeane. Sie zeigen Walhaie, Manta Rochen, Delphine, Buckelwale, Krabben, Seeschlangen, Qualen, Robben, Walrosse, Pinguine, Segelfische und vieles mehr, wie sie sich in Schwärmen formieren, jagen oder Revierkämpfe austragen. Dieser Lebensraum mit seiner großen Artenvielfalt ist das Thema des Films und der Zuschauer wird eingeladen, daran teilzuhaben. Gleichzeitig geht es um die Gefährdung, der dieses Ökosystem durch die Menschen in der heutigen Zeit ausgesetzt ist. Sie wird beispielsweise in Bildern von Delphinen deutlich, die sich in Fischernetzen verfangen haben, oder auch in Bildern von schwimmenden Mülldeponien.

Umsetzung


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"Unsere Ozeane" besticht vor allem durch seine überragende Bild- und Tonqualität. Mit innovativer Technik ist es gelungen, den Tieren unter Wasser ungewöhnlich nahe zu kommen und faszinierende Details sichtbar zu machen. Alle Szenen stehen in einem relativ losen, anscheinend frei assoziierten Zusammenhang. Die Filmemacher haben sich in eine starke Beobachterrolle begeben und lassen durch spektakuläre Bilder eine beinahe ehrfürchtige Stimmung entstehen. Außerdem sorgen sie für Spannung, indem sie einzelne Szenen wie in einem Spielfilm inszenieren, was das gegenseitige Aufeinandertreffen der Tiere wie Schaukämpfe erscheinen lässt oder ihre gemeinsamen Bewegungen wie ein virtuoses Ballett. Zusätzlich sorgen der Einsatz der Musik für eine Dramatisierung des Geschehens und die Sprache des Kommentars mit einem stark poetischen Ausdruck für einen märchenhaften Charakter.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Der Bilderreichtum dieses Films wird auf alle Altersstufen einen überwältigen Eindruck machen. Es ist die Schönheit der Bilder, aber auch ihre Inszenierung, die die Zuschauer fesselt. Die einzigartigen Aufnahmen können dazu anregen, sich weiterführend mit dem Lebensraum Ozean zu beschäftigen, aber auch übergeordnet mit dem Thema Artenschutz. Der fast vollkommene Verzicht auf biologische und geografische Erläuterungen macht jedoch zur Vermittlung konkreter Lerninhalte eine pädagogische Vor- und Nachbereitung notwendig. Die Stärke des Films besteht hingegen in seiner Fähigkeit, Emotionen und Neugierde zu wecken: "Es gibt noch so viel zu entdecken" lautet dementsprechend ein zentraler Satz des Kommentars.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Lisa Gadatsch, 09.01.2019, letzte Aktualisierung: 09.01.2019

Regie

Jacques Perrin und Jacques Cluzaud

Buch

Jacques Perrin, Jacques Cluzaud, Francois Sarano, Stéphane Durand, Laurent Debas

Darsteller/innen

Mitwirkende: Jacques Perrin und Lancelot Perrin

Länge

100 min

Sprachfassung

deutsche Synchronfassung

Format

35mm

FSK

ohne Altersbeschränkung

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

Universum Film

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