Filmplakat zu "Who am I - Kein System ist sicher"

Who am I - Kein System ist sicher

Deutschland 2014

Benjamin ist ein introvertierter junger Mann, der davon überzeugt ist, dass ihn in der realen Welt niemand wahrnimmt. Also vertreibt sich das Computer-Genie die Zeit im Internet und feiert kleine Erfolgserlebnisse als Hacker. Als Benjamin den charismatischen Max trifft, der ebenfalls am Hacken interessiert ist, eröffnet sich eine neue Welt für den Außenseiter. Gemeinsam mit dem impulsiven Stephan und dem paranoiden Paul gründen die beiden das Hacker-Kollektiv CLAY („Clowns Laughing @ You“) und machen fortan mit harmlosen Cyber-Attacken auf einen rechten Parteitag oder einen Pharmakonzern von sich reden. Um in die oberste Liga der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr. Denn mit ihrer Aktion geraten die Hacker ins Fahndungsraster von Europol und bringen die „Friends“ gegen sich auf, eine mit der organisierten Kriminalität verwobene Hacker-Truppe.

Originaltitel

Who am I - Kein System ist sicher

Genre

Thriller

Klassenstufe

ab 8. Klasse

Altersempfehlung

ab 13 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Politik, Sozialkunde, Ethik, Informatik, Philosophie, Psychologie

Themen

Identität, Außenseiter, Freundschaft, Manipulation, Cyber-Kriminalität, Internet, Hacker, Wirklichkeit und Fiktion, Popkultur

Kinostart

25.09.2014

Inhalt


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Benjamin ist ein introvertierter junger Mann, der davon überzeugt ist, dass ihn in der realen Welt niemand wahrnimmt. Also vertreibt sich das Computer-Genie die Zeit im Internet und feiert kleine Erfolgserlebnisse als Hacker. Als Benjamin den charismatischen Max trifft, der ebenfalls am Hacken interessiert ist, eröffnet sich eine neue Welt für den Außenseiter. Gemeinsam mit dem impulsiven Stephan und dem paranoiden Paul gründen die beiden das Hacker-Kollektiv CLAY („Clowns Laughing @ You“) und machen fortan mit harmlosen Cyber-Attacken auf einen rechten Parteitag oder einen Pharmakonzern von sich reden. Um in die oberste Liga der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr. Denn mit ihrer Aktion geraten die Hacker ins Fahndungsraster von Europol und bringen die „Friends“ gegen sich auf, eine mit der organisierten Kriminalität verwobene Hacker-Truppe.

Umsetzung


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Nach seinem viel beachteten Kinodebüt mit dem Kriminalthriller „Das letzte Schweigen“ (D 2010) wendet sich der Regisseur Baran bo Odar erneut einem Genrestoff zu. Sein modern inszenierter und starbesetzter Cyber-Thriller „Who Am I“ adaptiert mit seiner nicht linearen und doppelbödigen Erzählweise in gewisser Weise die Link- und Verweisstruktur des Internets, das in der Handlung eine zentrale Rolle spielt. In metaphorischen Visualisierungen des Internetverkehrs erscheint der weltweite Datenverkehr als Netz der unbegrenzten, hier meist zwielichtigen Möglichkeiten. Mit seiner elektronischen Musik, den populären Hauptdarstellern und seiner aktuellen Thematik transportiert der spannend und unterhaltsam erzählte Thriller reichlich Zeitgeist.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Zunächst bietet „Who Am I“ eine Diskussion über die Bedeutung des Internets an, das heute in fast allen Lebensbereichen präsent ist. Wie verändert das weltweite Netz das gesellschaftliche Zusammenleben und welche Möglichkeiten eröffnet es dem Einzelnen, aber auch kriminellen Organisationen oder Geheimdiensten? Der komplizierte Datenschutz im Internet oder das Kollektiv „Anonymous“, auf dessen bekannte Guy-Fawkes-Masken der Film anspielt, können anhand der Filmstory eine Thematisierung erfahren. Zudem liefert die Entwicklung der von Tom Schilling gespielten Hauptfigur Benjamin vom schüchternen Außenseiter zum „Superhelden“ der Hacker-Szene reichlich Stoff für eine Figurenanalyse. Der Vergleich mit thematisch ähnlichen Filmen wie „23 – Nichts ist so wie es scheint“ (Hans-Christian Schmid, D 1998) kann überdies die filmästhetischen und dramaturgischen Besonderheiten von „Who Am I“ herausstellen, der mit schnellen Schnitten und einer vorantreibenden Erzählweise arbeitet.

Veranstaltungen


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Kinofinder: www.kinofenster.de

Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Christian Horn, 01.09.2014, letzte Aktualisierung: 27.09.2016

Regie

Baran bo Odar

Buch

Jantje Friese, Baran bo Odar

Darsteller/innen

Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot, Jr., Hannah Herzsprung, Trine Dyrholm u.a.

Länge

103 Min

Sprachfassung

deutsche Fassung

Format

digital, Farbe

FSK

ab 12 Jahre

Verleih

Sony Pictures Releasing

Festivals

Toronto International Film Festival 2014

Impressum
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