Filmplakat The Giant Buddhas

The Giant Buddhas

Schweiz 2005

März 2001: Unter einem Aufschrei der Entrüstung in der westlichen Welt werden auf Anordnung der in Afghanistan herrschenden Taliban im abgelegenen Tal von Bamiyan zwei riesige in Stein gehauene Buddha-Statuen aus dem sechsten Jahrhundert in die Luft gesprengt.

Originaltitel

The Giant Buddhas

Genre

Dokumentarfilm

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Religion/Ethik, Sozialkunde, Geschichte, Politik, Philosophie, Deutsch, Erdkunde

Themen

Afghanistan, Politik, Religion, Identität, Fremde Kulturen, Tradition, Toleranz, Terrorismus

Kinostart

03.08.2006

Inhalt


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März 2001: Unter einem Aufschrei der Entrüstung in der westlichen Welt werden auf Anordnung der in Afghanistan herrschenden Taliban im abgelegenen Tal von Bamiyan zwei riesige in Stein gehauene Buddha-Statuen aus dem sechsten Jahrhundert in die Luft gesprengt. Zwei Jahre später begibt sich der Film auf eine Reise: Hinter dem Nachrichtenereignis von den geschändeten Buddhas erfasst er die weit reichende Bedeutung dieser symbolträchtigen Handlung für das individuelle und kollektive Bewusstsein von vergangener wie gegenwärtiger Kultur, Religion und Identität. 

Umsetzung


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Aufwändig recherchierte Materialien und selbst gedrehte Episoden werden über diverse Handlungsstränge und Erzählebenen spannend, unterhaltsam und nicht ohne Suggestion zusammengeführt. Dabei verbindet die essayistische Form Elemente des ethnografischen Reisefilms mit Elementen der journalistischen Reportage. Den Erzählfaden bilden die Reisetagebücher des chinesischen Wandermönchs Xuanzang sowie die eingesprochenen Briefe der im Exil lebenden, schließlich nach Bamiyan zurückkehrenden afghanischen Schriftstellerin Nelofer Pazira.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Die poetisch-meditative, zugleich Sachinformationen vermittelnde filmische Adaption eines aus den Nachrichten (noch) vertrauten Themas bietet für Schüler oberer Jahrgangsstufen vielfältige Anknüpfungspunkte. Der Film hilft ihnen, sich der Komplexität des Problems der Bilderstürmerei unter Einschluss bislang fremder kultureller, religiöser und politischer Perspektiven zu nähern. Die hohe symbolische Bedeutung der spannend vermittelten Statuen-Zerstörung als unwiederbringlicher Verlust von "Weltkulturerbe" eröffnet Möglichkeiten einer Auseinandersetzung mit den humanen Werten von Religion und Kultur überhaupt. 

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

letzte Aktualisierung: 27.09.2016

Regie

Christian Frei

Buch

Christian Frei

Länge

95 Min

Sprachfassung

Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Format

35mm, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Kinostar

Festivals

Uraufführung beim Internationalen Filmfestival Locarno 2005 Silberne Taube beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2005

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