Porträt Margret Albers

Margret Albers (geb. 1967, Nordenham) Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik in Göttingen und Berkeley (M.A.) folgte ein dreijähriges Aufbau-Studium der AV Medienwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (Diplom). Seitdem ist sie Medienwissenschaftlerin und Vorstandssprecherin des Fördervereins Deutscher Kinderfilm e.V. Nebenbei ist sie als freie Journalistin und in der Lehrerfortbildung tätig. Von 1996 bis 2016 war sie Geschäftsführerin der Deutschen Kindermedien-Stiftung Goldener Spatz und Leiterin des Deutschen Kinder-Medien-Festivals Goldener Spatz: Kino-TV-Online. Gemeinsam mit Thomas Hailer und Greg Childs zeichnet sie sich für die Studienleitung der Akademie für Kindermedien verantwortlich. Zudem ist sie Projektleiterin für die Initiativen Der besondere Kinderfilm und Fernsehen aus Thüringen und engagiert sich als Mitglied in verschiedenen Jurys (u.a. Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland, Geisendörfer Preis Kinderprogramme, Grimme-Preis Kinder & Jugend).

Porträt Almila Bagriacik

Almila Bagriacik (geb. 1990, Ankara, Türkei) Durch einen Zufall wurde ein Fotograf 2008 im Kreuzberger Club SO36 auf sie aufmerksam und lud sie zu einem Casting ein. Sie erhielt eine Rolle im "Ehrenmord"-Drama DIE FREMDE der Regisseurin Feo Aladag, das 2010 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt wurde. Almila Bagriacik spielte in der Folge in zahlreichen Fernsehserien wie DER KRIMINALIST, GROßSTADTREVIER oder SOKO LEIPZIG Episodenhauptrollen. Zwischen 2008 und 2010 stand sie als Hauptdarstellerin in dem Stück EIN WARNGEDICHT im Berliner Theater HAU Hebbel am Ufer auf der Bühne. Im Kinospielfilm HÖRDUR. ZWISCHEN DEN WELTEN spielte Almila Bagriacik ihre erste große Hauptrolle in einem Kinofilm. In der ARD-Reihe KOMISSAR PASCHA übernahm Almila Bagriacik im Jahr 2015 die Hauptrolle (Ausstrahlung wahrscheinlich 2017). Im zweiten Teil der ARD-Spielfilmtrilogie über die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) DIE OPFER. VERGESST MICH NICHT war sie 2016 in der Hauptrolle zu sehen. Für ihre Darstellung wurde Almila Bagriacik u.a. als Beste Nachwuchsschauspielerin für den Bunte New Faces Award 2016 nominiert. In der mit Spannung erwartenden TNT Miniserie 4 BLOCKS wird Almila Bagriacik an der Seite von Frederick Lau und dem Rapper Veysel in der weiblichen Hauptrolle zu sehen sein (Ausstrahlung 2017).

Porträt Prof. Dr. phil. Paul D. Bartsch

Prof. Dr. phil. Paul D. Bartsch (geb. 1954, Halle ) Als „medienpädagogischer Seiteneinsteiger“ leitet der promovierte Literaturwissenschaftler Paul Bartsch seit 1991 die Fachabteilung für Medienbildung des Landesinstituts Sachsen-Anhalt. 2009 wurde er zudem als Professor für Erziehungswissenschaft: Kindheit und Medien an die Hochschule Merseburg berufen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Entwicklung curricularer Medienbildungskonzepte sowie die Medienkulturarbeit. Drei Sitzungsperioden (9 Jahre) war er Beisitzer der Filmbewertungskommission der Bundesrepublik. Zudem ist Paul Bartsch seit langem künstlerisch tätig; als Autor und Liedermacher hat er mehrere Bücher und zahlreiche CDs veröffentlicht.

Porträt Dirk Beinhold

Dirk Beinhold bringt 25 Jahre Produktionserfahrung mit, unter anderem als Kreativer Leiter des Filmproduktion Studio Babelsberg, stellv. Leiter Deutsche Eigenproduktion ProSieben und Creative Executive bei New Regency in den USA. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, war Gastprofessor an der Chapman University in Singapur und hat einen Master des Produzentenprogramms der USC-Filmschule in Los Angeles sowie ein Politologie-Vordiplom der FU Berlin. Seine seit 2001 bestehende Firma Akkord Film hat sich zunächst mit internationalen Koproduktionen für Kinofilme und TV-Mehrteiler etabliert und sich seit den erfolgreichen DER KLEINE RABE SOCKE-Verfilmungen voll auf Animationsproduktionen spezialisiert. Auf die TV-Serie folgen 2017 DIE HÄSCHENSCHULE und 2019 der dritte RABE-SOCKE-Film sowie DIE HEINZELS. RÜCKKEHR DER HEINZELMÄNNER.

Silvia Berger-Hönge (geb. 1957, Sudbury, Kanada) Nach Ihrem Studium der Fächer Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in Frankfurt am Main machte sie 1981 die Staatliche Prüfung für Dolmetscher und Übersetzer in englischer Sprache. Von 1982 bis 1984 machte sie ihr Referendariat und zweites Staatsexamen in Limburg. Anschließend begann ihre Tätigkeit in der außerschulischen Jugendbildung und im Schulfunk des Hessischen Rundfunks. Seitdem ist sie Lehrerin im hessischen Schuldienst in Hanau und Idstein. Seit 2006 ist sie außerdem Ausbilderin für Englisch und Allgemeinpädagogik am Studienseminar für Gymnasienin Wiesbaden.

Porträt Gabriele Blome

Gabriele Blome ist Diplom-Kommunikationswirtin mit Schwerpunkt auf audiovisueller Kommunikation und arbeitet als Autorin und Redakteurin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen seit 2006 edukative DVD-Projekte. Für Verlage, die sich der Filmbildung verschrieben haben, betreut und entwickelt sie pädagogische Begleitmaterialien für den Einsatz von Filmen in der schulischen Bildung, oder begleitet die Entstehung von Unterrichtsmaterialien redaktionell. Für die Internationalen Filmfestspiele Berlin koordinierte sie die Entwicklung der Berlinale Edition, die einem breiten Publikum Filme aus dem Kinder- und Jugendprogramm des Festivals zugänglich macht.

Porträt Natja Brunckhorst

Natja Brunckhorst (geb. 1966, Berlin) machte sich einen Namen als Hauptdarstellerin des Kinofilms CHRISTIANE F. WIR KINDER VON BAHNHOF ZOO. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin arbeitet sie seit 2000 auch als Drehbuchautorin. Ihr Drehbuch für den Kinofilm FEUER UND FLAMME wurde 2002 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Es folgten einige Fernsehfilme und zuletzt schrieb sie das Drehbuch für den Film ALPENBRENNEN, der von Regisseur Tobias Wiemann im Sommer 2016 gedreht wurde. Sie lebt und arbeitet in München.

Porträt Philipp Budweg

Philipp Budweg studierte Germanistik & Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2000 gründete er die Filmproduktion schlicht und ergreifend gemeinsam mit Johannes Schmid. Er produzierte die Kinofilme AUS DER TIEFE DES RAUMES und BLÖDE MÜTZE!  sowie die HFF-Abschlussfilme DIE KURVE (2002), GEFÜHLTE TEMPERATUR (2004), VIER FENSTER (2005) und HINTER DEN DÜNEN (2008). 2008 fand die Neugründung der Firma als Lieblingsfilm GmbH statt. Darauf folgte die Produktion der beiden Kinofilme WINTERTOCHTER (2011) und "AGNES (2015) mit Regisseur Johannes, sowie der Edelsteintrilogie "RUBINROT (2012), SAPHIRBLAU (2014) und SMARAGDGRÜN (2016) mit den Regisseuren Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde. Nach den Buchvorlagen von Andreas Steinhöfel entstanden die drei RICO,OSKAR-Filme mit RegisseurIn Neele Leana Vollmar und Wolfgang Groos. ALPENBRENNEN (AT) ist die aktuelle Kinderfilmproduktion, die in Berlin und Südtirol im Sommer 2016 gedreht wurde

Porträt Markus Dietrich

Markus Dietrich (geb. 1979, Strausberg) Im Rahmen seines Studiums der Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin wurde er in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Von 2002 bis 2007 studierte er an der Bauhaus-Universität Weimar und belegte Kurse bei dem Regisseur der Deutschen Film Aktiengesellschaft Günter Reisch. Er nahm 2008 am Berlinale Talent Campus und 2009 an der Zürich Master Class teil. Von 2009 bis 2011 war er Regisseur am Thalia Theater Halle. Unter seiner Regie entstanden dort unter anderem mehrere interaktive Kinderkrimis. 2012 drehte er mit dem Kinderfilm SPUTNIK sein Kinodebüt, das 2014 in der Kategorie „Bester Kinderfilm“ für den Deutschen Filmpreis nominiert war. Ab 2013 folgten diverse Folgen der Kinderserie SCHLOSS EINSTEIN. 2016 entstand die Märchenverfilmung PRINZ HIMMELBLAU UND PRINZESSIN LUPINE für die ARD Märchenfilmreihe. Sein aktuelles Kinderfilmprojekt heißt DIE UNSICHTBAREN (AT). Markus Dietrich ist Vorstandsmitglied im Förderverein deutscher Kinderfilm.

Porträt Prof. Dr. Jan Distelmeyer

Prof. Dr. Jan Distelmeyer (geb. 1969, Bielefeld) ist Professor für Mediengeschichte und -theorie im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft der Fachhochschule Potsdam und Universität Potsdam sowie Gründungsmitglied des Brandenburgischen Zentrums für Medienwissenschaften. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Theorie und Geschichte des Films und der computerbasierten Medien. Gegenwärtige Forschungen widmen sich den Erscheinungsformen und der Medialität des Computers. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören: Game Over?! Perspektiven des Computerspiels (2008, Hg. mit Christine Hanke und Dieter Mersch); Raumdeutung. Zur Wiederkehr des 3D-Films (2012, Hg. mit Lisa Andergassen und Nora Johanna Werdich); Das flexible Kino. Ästhetik und Dispositiv der DVD & Blu-ray (2012); Katastrophe und Kapitalismus. Phantasien des Untergangs (2013); Machtzeichen. Anordnungen des Computers (2016).

Porträt Justus von Dohnányi

Justus von Dohnányi, geboren 1960 in Lübeck, studierte Schauspiel in Hamburg. Bis Ende der 90er Jahre war er festes Ensemblemitglied im Schauspiel Frankfurt und des Thalia Theaters Hamburg. 2001 erhielt er für seine Nebenrolle als sarkastischer Aufseher in Oliver Hirschbiegels DAS EXPERIMENT den Deutschen Filmpreis. 2004 spielte er in zwei erfolgreichen Kinofilmen mit, die den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus thematisierten: Oliver Hirschbiegels DER UNTERGANG und Dennis Gansels NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER. In Simon Verhoevens Komödie MÄNNERHERZEN (2009) spielte er einen überdrehten Schlagerstar und erhielt in Folge einen weiteren Deutschen Filmpreis. Seine Leistung im „Tatort: Eine bessere Welt” (2011) wurde mit dem Hessischen Fernsehpreis ausgezeichnet und für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Justus von Dohnány übernahm Rollen in der Romanverfilmung BUDDENBROOKS (2008) sowie in den Fernsehprojekten „Hindenburg” (2011) und „Der Wagner-Clan. Eine Familiengeschichte” (2013), außerdem in DAS LEBEN IST ZU LANG (2010), MÄNNERHERZEN… UND DIE GANZ GANZ GROSSE LIEBE (2011), OH BOY (2012), LUDWIG II. (2012), MONUMENTS MEN – UNGEWÖHNLICHE HELDEN („The Monuments Men”, 2014) und FRAU MÜLLER MUSS WEG! (2015). Er schrieb, produzierte und inszenierte die schwarze Komödie BIS ZUM ELLENBOGEN (2007) und erhielt für seine Nebenrolle in diesem Film eine weitere Nominierung für den Deutschen Filmpreis. Justus von Dohnányi führte auch Regie bei den „Tatort”-Folgen „Das Dorf” (2011) und „Schwindelfrei” (2013) sowie bei der schwarzen Komödie DESASTER (2015). In Andreas Dresens TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN spielt er den Baron Lefuet (auf dem Bild in der Rolle des Lefuet zu sehen)

Porträt Martin Dorr

Martin Dorr (geb. 1971) studierte Kulturwissenschaft, Germanistik und Soziologie an den Universitäten Bremen und Paris und arbeitete viele Jahre im Film- und Theaterbereich sowie in der außerschulischen Bildung. Sein Arbeits- und Forschungsschwerpunkt ist die schulische Filmbildung in Form eines Schulfachs. Von 2010 bis 2016 ist er als Lehrer zunächst für Darstellendes Spiel und Deutsch an einem Berliner Gymnasium tätig. Dort gründete er 2011 den Fachbereich Film und leitete diesen bis zum Sommer 2016. Seitdem ist er Fachlehrer für Film an der Carlo-Schmid-Oberschule. Martin Dorr ist Mitglied der Arbeitskommission für die Entwicklung des Handlungs- und Orientierungsrahmens für die Filmbildung Berlin-Brandenburg, schreibt Unterrichtsreihen zur praxisorientierten Arbeit mit dem Lerngegenstand Film und ist in der Lehrerfortbildung tätig. Mit seinen Konzepten für die schulische Filmbildung wurde er sowohl 2015 (Sekundarstufe 2) als auch 2016 (Sekundarstufe 1) für den Deutschen Lehrerpreis nominier.

Porträt Andreas Dresen

Andreas Dresen, geboren 1963 in Gera, studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Sein Studentenfilm SO SCHNELL ES GEHT NACH ISTANBUL (1990) lief unter anderem auf der Berlinale und gewann den Prix Europa. Sein erster Kinofilm STILLES LAND (1992) reflektierte die Wirren der Wende in einem Kleinstadttheater und gewann den Hessischen Filmpreis. Seit NACHTGESTALTEN, der 1999 den Preis der deutschen Filmkritik erhielt und auf der Berlinale den Silbernen Bären für Hauptdarsteller Michael Gwisdek gewann, setzt Dresen meist auf Improvisation und Handkamera, wodurch viele seiner Filme besonders realistisch wirken. Andreas Dresen erhielt den Deutschen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis für sein Fernsehdrama "Die Polizistin" (2000). Das Kinodrama HALBE TREPPE (2002) gewann den Silbernen Bären in Berlin, den Silbernen Hugo in Chicago, den Deutschen und Bayerischen Filmpreis sowie den Preis der deutschen Filmkritik. SOMMER VORM BALKON (2005) gewann den Bayerischen Filmpreis, für WOLKE NEUN (2008) und HALT AUF FREIER STRECKE (2011) bekam Dresen zwei weitere Deutsche Filmpreise. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gewann WOLKE 9 den Coup de cœur du jury und HALT AUF FREIER STRECKE den Prix Un Certain Regard. Einen weiteren Adolf-Grimme-Preis bekam Andreas Dresen für die künstlerische Leitung des Dokumentarfilms „20 × Brandenburg – Menschen, Orte, Geschichten”. Mit ALS WIR TRÄUMTEN nach der Romanvorlage von Clemens Meyer nahm er 2014 erneut am Wettbewerb der Berlinale teil. Andreas Dresen inszeniert auch Dokumentarfilme und arbeitet für Schauspiel- und Opernhäuser. 2015 eröffnete seine Inszneirung von Richard Strauss’ ARABELLA die Münchener Opernfestspiele an der Bayerischen Staatsoper. Sein jüngstes Werk, TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN ist auf dem Kongress als exklusive Voraufführung zu sehen. Der Regisseur und Autor ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg sowie der Deutschen und Europäischen Filmakademie. Seit 2012 ist er Verfassungsrichter im Land Brandenburg. Andreas Dresen wurde 2013 in die Wettbewerbsjury der 63. Internationalen Filmfestspiele von Berlin berufen und übernahm im selben Jahr das Amt des Stiftungsratsvorsitzenden der DEFA-Stiftung.

Porträt Alexandre Dupont-Geisselmann

Alexandre Dupont-Geißelmann ist geschäftsführender Gesellschafter bei der Farbfilm Verleih GmbH, die er 2005 gründete. Er wurde 1971 in Frankreich geboren und studierte, nach seiner Ausbildung zum Filmkaufmann bei Tobis Film, Betriebswirtschaftslehre in Berlin und Kalifornien. Später übte er verschiedene Tätigkeiten bei Senator Film und Ottfilm Berlin aus. Seit 2010 ist er u.a. Dozent für Medienmarketing an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) „Konrad Wolf“ in Potsdam und an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Seit 2012 ist er im Vorstand der AG Verleih tätig.
www.farbfilm-verleih.de

Porträt Sarah Duve

Sarah Duve ist seit Mai 2005 Geschäftsführerin der Vision Kino gGmbH - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Medienrecht. Begleitend dazu übte Sarah Duve diverse Tätigkeiten bei Spielfilmproduktionen aus und übernahm im Oktober 1999 die Leitung der Lektoratsabteilung bei der Deutschen Columbia Pictures Filmproduktion. Von Dezember 2001 bis März 2004 absolvierte sie ihr Referendariat, das sie im April 2005 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Im April 2004 wurde Sarah Duve von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit den Gründungsvorbereitungen von Vision Kino betraut.

Porträt Mechthild Eickhoff

Mechthild Eickhoff (geb. 1970) Die Diplom-Kulturpädagogin war von 1997 bis 2001 in der Programmverantwortung der kulturpädagogischen Kinder- und Jugendarbeit des Kulturzentrums WerkStadt Witten tätig. Darauf folgte eine 10-jährige Tätigkeit als Referentin/Geschäftsführerin des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.. Von 2011-2013 war sie für das Cluster Kulturelle Bildung der Stiftung Mercator in Essen verantwortlich. Seit April 2013 ist sie Leiterin der UZWEI_Kulturelle Bildung im Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität mit dem Schwerpunkt digitale Medien/Film/Fotografie. Bis 2015 war sie Lehrbeauftragte der Fachhochschule Bielefeld und bis 2016 an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Sozialwissenschaften/Soziale Arbeit. Seit Januar 2016 ist Mechthild Eickhoff Mitglied im Kuratorium des Fonds Soziokultur e.V.

Porträt Matthias Elwardt

Matthias Elwardt führt seit 1990 als Programmchef und geschäftsführender Gesellschafter das Abaton Kino in Hamburg. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und Cork/Irland. Dieter Kosslik hat ihn im Jahr 2000 in die Jury für die Wettbewerbsauswahl der Berlinale berufen, der er seitdem angehört.
Seit 2010 leitet er außerdem das Berlinaleprogramm „Berlinale goes Kiez”. Matthias Elwardt wurde 2010 ausgezeichnet für das beste Europäische Kinoprogramm durch Europa Cinemas. Seit 2008 ist er Aufsichtsratsvorsitzender von Vision Kino.
www.abaton.de

Porträt Jochen Fasco

Jochen Fasco (geb. 1963) Sein Studium der Rechtswissenschaft schloss Jochen Fasco in Mainz 1991 mit dem 2. Juristisches Staatsexamen ab. Während des Studiums übte er journalistische Tätigkeiten bei Zeitung, Hörfunk und Fernsehen aus und studierte dann an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Zeitgleich begann er seine Tätigkeit in der ZDF-Rechtsabteilung. Nach seinem anschließenden Postgraduiertenstudium am Europa-Institut der Hochschule des Saarlandes in Saarbrücken, arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Büroleiter im Deutschen Bundestag. Ab Ende 1993 war er als Leiter des Referats für  Medienrecht und -politik in der Thüringer Staatskanzlei beschäftigt und fungierte u. a. als Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Rundfunkgebühren-Reform“ der Rundfunkreferenten der Länder. Ab 1999 realisierte er Aufbau und Leitung der „Abteilung Medien“ im Thüringer Kultusministerium und von 2002 bis 2007 folgte die Leitung der Zentral- und Personalabteilung des Thüringer Kultusministeriums . Er ist Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (2. Amtsperiode seit 1. Juni 2013) und seit 2014 Koordinator des DLM/ZAK-Fachausschusses „Medien-kompetenz, Bürgermedien und Jugendschuz.

Jörg Gabriel ist Dezernent für Filmbildung am Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung. Als Filmberater im Netzwerk Medienberatung Niedersachsen leitete er jahrelang zahlreiche Fortbildungen und Workshops mit dem Schwerpunkt der praktischen Filmarbeit mit Schülerinnen und Schülern aller Alters- und Schulstufen. Im Rahmen seiner Lehrertätigkeit für Deutsch und Geschichte war er als zertifizierter Niedersächsischer Filmlehrer Obmann einer Referenzschule Filmbildung in der Region Hannover

Porträt Tim Gailus

Tim Gailus, geboren 1988 (Schleswig-Holstein), ist Moderator und freier Redakteur des Kindermedienmagazins „Timster“ (KiKA). Er berichtet im Kinderkanal von ARD und ZDF über Medien-Trends, gibt Tipps, blickt kritisch hinter die Kulissen und regt dazu an, Medien souverän und kreativ zu nutzen.     Tim Gailus hat Medienmanagement in Hannover studiert und arbeitet zurzeit an seinem Master-Studium der politischen Kommunikation an der Freien Universität Berlin. Journalistische Erfahrung sammelte er beim NDR, Sat.1, RTL sowie im Radiozentrum Kiel. Gailus arbeitete zudem in der externen und internen Unternehmenskommunikation. Neben seinem Studium gründete zusammen mit Kommilitonen das Campusradio „Ernst.FM“ in Hannover. Tim Gailus war als Science Slammer aktiv. Seine Science-Slammer-Aktivitäten brachten ihn sogar bis nach Sibieren, Novosibirsk. Beim ersten deutsch-russischen Science-Slam in Sibieren präsentierte er, wie Online-Werbespiele deutscher Nahrungsmittel-Hersteller auf Grundschüler wirken. Er arbeitete zudem als Medienworkshop-Leiter für die Stiftung Bildung & Begabung. Er war als Wissensyoutuber aktiv und ist Hörbuchsprecher beim renommierten Hörverlag.

Porträt Markus Goller

Markus Goller (geb. 1969, München) war von 1990 bis 1992 als Schnittassistent beim Filmhaus München tätig. Danach arbeitete er als freier Cutter und half Katja von Garnier als Second-Unit-Regisseur bei ihren amerikanischen Hits BLOOD AND CHOCOLATE – DIE NACHT DER WERWÖLFE und ALICE PAUL – DER WEG INS LICHT. 2002 realisierte Goller seinen ersten abendfüllenden Spielfilm: MASK UNDER MASK. Sein Überraschungshit FRIENDSHIP! begeisterte 2010 fast 1,6 Millionen Zuschauer und wurde der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres. 2011 lockte Goller mit dem Kult-Kino-Hit EINE GANZ HEISSE NUMMER wieder über 1,4 Millionen Zuschauer in die Kinos. Mit FRAU ELLA erreichte er 2013 ca. 1,2 Millionen Kinobesucher. 2014 drehte er den Episodenfilm ALLES IST LIEBE u.a. mit Nora Tschirner, Heike Makatsch, Wotan Wilke Möhring.

Porträt Alain Gsponer

Alain Gsponer, geboren 1976 in Zürich,  ging von 1996 bis 1997 auf die Schule für Gestaltung Bern mit dem Fachgebiet Audiovisuelles Gestalten und war darauf folgend Gasthörer der Filmwissenschaften an der Universität Zürich. 2002 schloss er sein Diplomstudium an der Filmakademie Baden-Württemberg im Studienbereich Regie/ Szenischer Film ab. Zu seinen ersten Filmen gehört der Animationsfilm HEIDI, der 1998 erschien und mehre Preise gewann. Im Jahr 2015 entstand dann Gsponers zweiter HEIDI-Film als Literaturverfilmung nach den gleichnamigen Romanen von Johanna Spyri. Für weitere preisgekrönte Filme, wie KIKI & TIGER (2002), ROSE (2005), POLIZEIRUF 110 – WIE IST DIE WLET SO STILLE (2008), LILA LILA (2009) uns DAS KLEINE GESPENST (2013) arbeitete er am Drehbuch und führte Regie.

Porträt Jella Haase

Jella Haase (geb. 1992, Berlin-Kreuzberg) steht schon seit 2008 vor der Kamera und zählt derzeit zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten des deutschen Kinos. Für ihre Rolle in LOLLIPOP MONSTER und KRIEGERIN wurde Jella Haase beim Bayerischen Filmpreis 2012 als „Beste Nachwuchsdarstellerin“ ausgezeichnet. Im Juni 2013 folgte die Auszeichnung mit dem Günther-Strack-Fernsehpreis als „Beste Darstellerin“ für ihren Part im TATORT – PUPPENSPIELER. 2013 und 2015 begeisterte sie in Bora Dagtekins Sensationserfolgen FACK JU GÖHTE und FACK JU GÖHTE 2 ein Millionenpublikum und wurde 2014 für ihre Darstellung im ersten Teil als prollige Schülerin Chantal in der Kategorie „Beste darstellerische Leistung – weibliche Nebenrolle“ für den Deutschen Filmpreis nominiert. Im Rahmen der Berlinale 2016 wurde Jella Haase zum European Shooting Star für Deutschland gekürt. Zugleich konnte Jella Haase in dem Sommerblockbuster PETS erstmals ihr Talent als Synchronstimme unter Beweis stellen. Aktuell ist sie u.a. in einer Nebenrolle in NIRGENDWO zu sehen.

Porträt Michael Harbauer

Michael Harbauer (geb. 1969, Schlema) ist Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Sächsischen Kinder- und Jugendfilmdienstes e.V. In dieser Funktion gründete er im Jahr 1996 in Chemnitz das Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum Schlingel, dessen Leiter er bis heute ist. Seit dem Jahr 2003 ist er zudem als Prüfer und Gutachter  für FSK, FSF, FBW und die Kulturstiftung Sachsen tätig gewesen und teilweise noch tätig. Parallel initiierte er Präsentationen deutscher Kinder- und Jugendfilme im Ausland (z.B. Russland, China, Kanada, Israel, Zentralasien, zuletzt in Japan und Rumänien). Im letzten Jahr kuratierte er für das Goethe Institut den Filmkoffer „Cinemanya“ für Filmbegegnungen im deutschlandweiten Einsatz für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Porträt Jörg Hauschild

Jörg Hauschild (geb. 1967, Gera) Nach Abitur und Armeezeit begann er 1987 seine Karriere als Tontechniker in der Stadthalle Gera. 1989 nahm er das Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg auf. Nach dem Abschluss gründete er mit zwei seiner Kommilitonen die Kasper-Hauschild Filmgesellschaft, deren Zweck die Ausführung von Schnittdienstleistungen war und die als eine der ersten den Filmschnitt auf AVID anbot. Seit 1994 ist er freier Editor und Komponist. Bis 2000 arbeitete er im Wesentlichen für das Fernsehen an zahlreichen Dokumentationen und Features. Danach war er hauptsächlich im Kinobereich und dabei häufig für die Filme von Andreas Dresen tätig. Viele seiner Arbeiten wurden auf den Filmfestivals Berlin, Cannes und Venedig gezeigt und gewannen Preise.

Porträt Lisa Haußmann

Lisa Haussmann hat Film-, Medien-, Kultur- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten in Weimar, Lyon, Utrecht, Saarbrücken und Metz studiert. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind u.a. ästhetische und cinephile Filmvermittlungsansätze sowie der Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis der Filmvermittlung. Seit zwei Jahren ist sie als Projektleiterin der SchulKinoWochen Berlin sowie freischaffend für das Netzwerk Vision Kino, verschiedene Filmfestivals und Filmbildungs-Initiativen tätig. Als Redakteurin und Autorin konzipiert und erstellt sie Unterrichtsmaterialien zur filmpädagogischen Arbeit sowie Informationsmaterialien und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte. Für Vision Kino arbeitet sie aktuell als Mitautorin an der Neukonzeption der DVD IM FALSCHEN FILM?! zum Thema Urheberrecht und Film.

Porträt Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (geb. 1976 in Berlin) ist seit dem 5. Dezember 2014 Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Thüringen. Seit 2010 ist er außerdem als Honorarprofessor an der Alice-Salomon-Hochschule (University of applied science) in Berlin tätig. Von 2006 bis 2011 war er Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Senat von Berlin, 2005 bis 2006 leitete er die  Bund-Länder-Koordination der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Benjamin-Immanuel Hoff promovierte am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin mit Abschluss Magna cum laude, sein Studium der Sozialwissenschaften schloss er mit Diplom und der Auszeichnung „Humboldt-Preis“ ab. Von 1995 bis 2006 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Porträt Prof. Dr. Sven Jöckel

Prof. Dr. Sven Jöckel ist Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt. Er hat Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim und Film and Television Studies an der Dublin City University studiert. Daraufhin hat er über Erfolgsfaktoren von Computer- und Videospielen an der TU Ilmenau promoviert. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Nutzung und Wirkung digitaler Medien, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Aktuell erforscht er die Bedeutung von Privatsphäre bei der Nutzung digitaler Medien sowie den Zusammenhang zwischen Moral(entwicklung) und Mediennutzung/ -wirkung

Porträt Sigrid Klausmann

Sigrid Klausmann (geb. Furtwangen im Schwarzwald) ist als drittes von sieben Kindern, wie sie selbst sagt,  in einem zwar materiell armen, aber toleranten Elternhaus aufgewachsen. Diese Kindheit sei der Grundstein für ihre Aktivitäten als Erwachsene und das große Interesse für Kunst und Kinder gewesen. Sie erhielt den Kulturpreis der Stadt Ludwigsburg, arbeitet seit 2003 als Dokumentarfilmerin und gründete gemeinsam mit ihrem Mann Walter Sittler die Produktionsfirma Schneegans Productions. Ihre filmischen Themen sind die Belange der Heranwachsenden wie in LISETTE UND IHRE KINDER, THOMAS HITZLSPERGER UND DIE TOWNSHIP KINDER, DA HEIM oder NICHT OHNE UNS! (NOT WITHOUT US!). Seit 2015 ist Sigrid Klausmann Schirmherrin des Kinderschutzbundes Stuttgart.

Porträt Chris Kraus

Chris Kraus (geb. 1963, Göttingen) war zunächst Drehbuchautor und dramaturgischer Berater für Regisseure wie Volker Schlöndorff, Detlef Buck und Rosa von Praunheim. Sein Kinodebüt als Regisseur gab Kraus 2002 mit dem Mutter-Sohn-Drama SCHERBENTANZ, das mehrfach prämiert wurde. Kraus’ zweiter Kinofilm VIER MINUTEN (2007) über das Verhältnis einer alten Klavierlehrerin zu einer jungen, hochbegabten Gefängnisinsassin war einer der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre und gewann über 60 nationale und internationale Auszeichnungen. Auch Kraus’ dritter Kinofilm POLL (2011) fand große Beachtung bei Kritik und Publikum. Die internationale Koproduktion, eine epische Liebesgeschichte am Vorabend des Ersten Weltkrieges im Baltikum, wurde mit fast 20 Preisen geehrt: u.a. mit vier Goldenen Lolas, drei Bayerischen Filmpreisen, einem Bambi sowie zahlreichen Festivalpreisen in ganz Europa. Chris Kraus, der auf den Hofer Filmtagen 2014 für sein Lebenswerk geehrt wurde, startet seinen neuen Film DIE BLUMEN VON GESTERN im Januar 2017 in den deutschen Kinos.

Porträt Mirjam Kruppa

Mirjam Kruppa (geb. 1970, Berlin) Ihr Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften in Marburg a. d. Lahn und Tübingen erfolgte 1997 nach ihrem Referendariat in Erfurt mit dem 2. juristischen Staatsexamen. Darauf folgte zunächst ihr Studium der Arabischen Sprache in Leipzig. Noch während des Studiums begann sie im Jahr 1998 ihre Tätigkeit als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Ausländer-/Asylrecht und als Fachanwältin für Verwaltungsrecht. Zu ihren Tätigkeitsbereichen zählen die rechtliche Beratung von Flüchtlingen in Erstaufnahmestellen, die Begleitung in Anhörungsverfahren vor dem BAMF, die Vertretung in verwaltungsgerichtlichen und ausländerrechtlichen Verfahren und die Betreuung im Kirchenasyl (Seminare zu Ausländer-/Asylrecht). Sie ist Mitglied der Rechtsberaterkonferenz der United Nations High Commissioner for Refugees und ehrenamtliche Flüchtlingsberaterin für den evangelischen Kirchenkreis Erfurt. Seit 2005 ist sie Mitglied in der Thüringer Härtefallkommission und seit Mai 2015 ist sie Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

Porträt Leontina Klein

Leontina Klein (geb. 2001, Speyer) nimmt schon seit ihrem 4. LebensjahrInstrumentalunterricht. Seit 2014 befasst sie sich mit dem Songwriting. Dieses Jahr wurde sie bei dem KIKA Wettbewerb „Dein Song“ mit ihrer Eigenkomposition „Wie Sand“ zur KIKASongwriterin des Jahres gewählt. Ihre Musikpatin war dabei Namika. Inzwischen hat sie zwölf eigene Songs geschrieben, die sie selbst auf Klavier und Gitarre begleitet. In diesem Rahmentrat sie schon bei verschiedenen Events auf (u.a. „Timster“, „Tigerentenclub“) Außerdem ist sie musikalisch aktiv im Chor, Symphonieorchester und einer Big Band.

Porträt Prof. Dr. Horst Niesyto

Prof. Dr. Horst Niesyto (geb. 1952, Lörrach) studierte Erziehungswissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Universität Tübingen und an der Pädagogischen Hochschule Freiburg in der Studienrichtung Sozialpädagogik. 1997 folgte eine Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und die Leitung der dortigen Abteilung für Medienpädagogik. Prof. Dr. Horst Niesyto war Vorsitzender der Sektion Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (2007-2012) und Sprecher der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ (2009-2014). Er wirkte in mehreren wissenschaftlichen Fachbeiräten mit und ist (Mit-)Herausgeber verschiedener Fachzeitschriften und Schriftenreihen. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte liegt im Bereich interkulturelle Medienbildung und Filmbildung.

Porträt Christian Pfeil

Christian Pfeil (geb. 1970, Gera) studierte Kunst und visuelle Kommunikation/ Psychologie in Oldenburg sowie Theater, Film und Fernsehwissenschaft in Bochum. Im Anschluss folgte außerdem ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und am Nationaltheater in Weimar. Seine Laufbahn zeichnet sich durch Engagement am Landestheater Marburg und an der Schauburg – Theater der Jugend der Münchner Kammerspiele aus. Ab 2003 war er Disponent /Berater für diverse Kinobetriebe. Er übernahm das Arena Filmtheater Betriebs GmbH, München und ein Jahr später das Kino im Schillerhof Jena. Von 2009 bis 2011 war er in der Geschäftsführung  des Internationalen Dokumentarfilmfestivals in München. Darauf folgte die Übernahme des Neubaus des Kinos Monopol. Zu seinen Preisen zählen der MDM Spitzenpreis für das Kino im Schillerhof Jena und der Innovationspreis des deutschen Films für die „Monopol News“. Neben der Theaterarbeit ist er auch durch diverse Filmauftritte bekannt, u.a. im Publikumserfolg SHOPPEN und im Festivalhit DIE HUMMEL. Seit 2014 ist er Vorstand in der AG KINO Gilde dem Verband der deutschen Filmkunsttheater.

Porträt Ministerialdirigent Dr. Jan Ole Püschel

Ministerialdirigent Dr. Jan Ole Püschel (geb. 1973 in Hamburg) studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Medienrecht an der Universität Hamburg und am University College Cork/Irland. Sein Referendariat absolvierte er in Hamburg, Bonn und Berlin. Von 2001 bis 2004 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg und promovierte über „Informationen des Staates als Wirtschaftsgut“. Von 2007 bis 2009 war Jan Ole Püschel Referent bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), von 2010 bis 2013 Leiter des Büros des Staatsministers für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt und seit 2014 Leiter der Gruppe K 3, Medien und Film, Internationales bei der BKM.

Porträt Burhan Qurbani

Burhan Qurbani (geb.1980, Erkelenz) ist Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg. Als Kind afghanischer Kriegsflüchtlinge, wächst er durch die Beschäftigung seines Vaters bei der US-Armee in verschiedenen deutschen Städten auf. Nach seinem Abitur arbeitet er als Dramaturgie- und Regieassistent an verschiedenen Theatern. Schon während seines Studiums gewinnt er für seine Kurzfilme verschiedene Preise, unter anderem den Preis der Deutschen Filmkritik 2008 und die „Black Pearl“ des Middle East International Film Festival als „Best upcoming filmmaker of the year 2008“. Sein Diplomfilm „Shahada“ erfährt im Rahmen des Wettbewerbs der 60. Berlinale 2010 seine Premiere und wird mit vielen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Porträt Christl Reissenberger

Christl Reissenberger (geb. 1970) Nach dem Studium der Anglistik, Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln arbeitete Christl Reissenberger zunächst als Lektorin für Germanistik an der University of Edinburgh, UK und ist seit 2002 als freie Mitarbeiterin für das Goethe-Institut tätig. Sie leitet regelmäßig Seminare zum Thema Film für Deutschlehrer*innen im In- und Ausland und ist Autorin von Unterrichtsmaterialien zum Thema Film im DaF-Unterricht. Seit Februar 2015 unterrichtet sie eine Willkommensklasse an der Ernst-Schering-Schule in Berlin.

Porträt Petra Rockenfeller

Petra Rockenfeller begann nach ihrem Germanistikstudium an der Gerhard Mercator Universität Duisburg, begann Petra Rockenfeller als Disponentin und Filmtheaterleiterin im Lichtburg Filmpalast Oberhausen. Dort kreiert sie mit einem jungen Team ein Kinoprogramm, welches seit 2005 durch die Film- und Medienstiftung NRW und durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ausgezeichnet wird. Parallel ist und war sie tätig in etlichen Auswahlkommissionen (z.B. BKM Drehbuch- & Produktionsförderung programmfüllender Kinder- und Jugendfilme, Der Besondere Kinderfilm) sowie Jurys (z.B. LUCAS, dok you oder im Auftrag der AG Kino-Gilde im internationale Wettbewerb der Berlinale). Seit 2010 ist sie u.a. als Gastdozentin beim C.I.C.A.E. (Confédération Internationnale des Cinémas d'Art et d'Essai), Filmtheatermanager und seit 2015 im Vorstand der AG Kino Gilde.

Porträt Ali Samadi Ahadi

Ali Samadi Ahadi (geb. 1972, Tabriz, Iran) Seit seinem Studium der Sozialwissenschaften, Design für Elektronische Medien und Visuelle Kommunikation ist Ali Samadi Ahadi als Autor, Regisseur und Produzent für Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme tätig. 2006 gewann er den Deutschen Filmpreis LOLA für den Dokumentarfilm LOST CHILDREN über Kindersoldaten in Uganda. 2012 erhielt seine Culture-Clash-Komödie SALAMI ALEIKUM den Deutschen CIVIS Fernsehpreis für Unterhaltung. Sein Dokumentarfilm THE GREEN WAVE über die Wahlen im Iran 2009 lief weltweit auf vielen Festivals und erhielt viele Preise. 2013 folgte die Komödie 45 MINUTES TO RAMALLAH (Film- und Medienkunstpreis der Akademie der Künste Berlin 2013) und 2014 die Agentenkomödie DIE MAMBA. Zur Zeit bereitet er den dritten Teil der teilanimierten Realfilme der Kinderkinoreihe PETTERSON UND FINDUS vor.

Porträt Yasemin Şamdereli

Yasemin Şamdereli (geb. 1973, Dortmund) Nach ihrem Abitur ging sie 1993 an die Hochschule für Fernsehen und Film nach München. Während ihres Studiums machte sie Regieassistenzen bei zwei Internationalen Kinoproduktionen von Jackie Chan. Ihr Abschlussfilm KISMET lief auf vielen renommierten Filmfestivals und erhielt den Short Tiger Award. Nach zwei Spielfilmen für das Fernsehen realisierte sie 2011 ihren Kinoerstling  ALMANYA-WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND, der auf der Berlinale 2011 Premiere feierte und zahlreiche Preise erhielt. Darunter der Deutsche Filmpreis in Silber für Bester Film, wie auch den Deutschen Filmpreis in Gold für Bestes Drehbuch. Aktuell arbeitet sie an einem internationalen Dokumentarfilmprojekt über Paare, die seit mehr als 50 Jahren zusammen sind.

Porträt Erwin M. Schmidt

Erwin M. Schmidt ist leidenschaftlich interessiert an neuen narrativen Formaten und innovativen Vertriebswegen für Film und Medien. Er studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und war danach in der Filmproduktion, im Weltvertrieb und für Filmfestivals tätig. Bis 2014 war er 3D Producer für Wim Wenders bei Neue Road Movies (PINA, KATHEDRALEN DER KULTUR, EVERY THNIG WILL BE FINE). Erfahrungen hat er besonders mit komplexer Technik als Mittel zum künstlerischen Ausdruck. Lehraufträgen, Panels und Symposien gehören ebenso zu seinem Tätigkeitsfeld. 2015 legte er ein Sabbatjahr ein und fokussierte sich auf Innovationsstrategien in anderen Branchen und deren Umsetzung in der Filmbranche. Zusammen mit Susanne Marian hat er Cinemathon International – Innovation Tools für die Filmbranche gegründet.

Porträt Christoph Schneider

Christoph Schneider Nach seinem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie und Soziologie begann er seine Karriere als freier Autor und Kulturwissenschaftler (Vorträge, Ausstellungsberatung, Recherchen, Konzeption von Studientagen zu NS-Themen, Betreuung von Besuchergruppen in der Gedenkstätte Hadamar). Arbeitsschwerpunkte sind die NS-„Euthanasie“ (Forschung und Vermittlung) und die  Rezeption der NS-Vernichtungspolitik in Spiel- und Dokumentarfilmen. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören u.a.  Szene der Berührung. Ästhetische Strategien im Umgang mit virulentem Material. In: Emil Behr. Briefzeugenschaft vor, aus, nach Auschwitz (2012, Ausstellungskatalog);  Die Schärfe der Konkretion. Reinhard Strecker, 1968 und der Nationalsozialismus in der bundesdeutschen Historiografie (Hg. mit Gottfried Oy). Die Bilanz kann nicht zufrieden stellen. Ein Gespräch mit OStA a.D. Johannes Warlo. In: Kritische Justiz 3/2015

Porträt Dr. Regine Schneider

Dr. Regine Schneider (geb. 1956) Nach einem Volontariat in Bereich Presse im thüringischen Suhl begann sie 1976 ihr Studium der Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, das sie 1980 abschloss. Darauf aufbauend folgten bis zum Jahr 1983 ein Forschungsstudium an der Universität Leipzig und anschließend die Promotion.  Von 1983 bis 1990 arbeitete sie als Redakteurin bei DT64 (Jugendprogramm des DDR Rundfunks) und  dann als freiberufliche Journalistin in Leipzig. 1990 begann sie ihre Arbeit als Redakteurin bei Sachsenradio (Leipzig) bis im Januar der mdr auf Sendung ging. Seitdem ist sie Redakteurin  für Bildung und Gesellschaft bei mdr- Kultur (Hörfunk, das Kulturradio des mdr). Sie ist verantwortlich für die Bereiche Kinder- und Jugendleben, Familien, Frauen- und Männerleben und Sie ist Chefin von Dienst.  Ihre Tätigkeiten umfassen Fachredaktion, Autoren-Beiträge und -Sendungen und Moderation von Veranstaltungen außerhalb des Hörfunks.

Porträt Johannes Selle

Johannes Selle (geb.1956, Lobenstein) Nach seinem Grundwehrdienst bei der Nationalen Volksarmee der DDR begann Johannes Selle sein Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig, das er als Diplom-Mathematiker abschloss. Es folgten Tätigkeiten als EDV-Projektant und Geschäftsleiter eines Computerunternehmens. Ab 1990 war er Mitglied des Kreisvorstandes CDU Kyffhäuserkreis und in diesem Rahmen Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt, Tourismus und Infrastruktur und Mitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Seit 1998 ist er außerdem als Mitglied des Deutschen Bundestages im Finanzausschuss tätig und seit 2009 im Ausschuss für Kultur und Medien sowie für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. Ehrenamtlich zeichnet er sich durch seine Mitgliedschaften im politischen Arbeitskreis der evangelischen Allianz Deutschlands, der Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. und der Hilfsorganisation Nehemiah Gateway aus. Er ist Vorsitzender im Gemeindekirchenrat und im Kirchförderverein St. Bonifatius e.V.

Porträt Hüseyin Tabak

Hüseyin Tabak (geb. 1981, Bad Salzuflen) Der Deutsch-Kurde fing 2003 beim Film in Hamburg an und arbeitete seitdem an über 20 Langfilmen – zunächst als Set-Praktikant und später als Regie-Assistenz. Von 2006 bis 2012 studierte Hüseyin Tabak an der Filmakademie Wien Regie und Drehbuch unter der Leitung von Michael Haneke. Sein erster Kurzfilm CHEEESE ... wurde zu über 70 internationalen Filmfestivals eingeladen. Mit seinem Debütfilm DEINE SCHÖNHEIT IST NICHTS WERT ... beendet er sein Bachelorstudium und gewann 2012 sechs türkische Filmpreise, darunter Bester Film und Bestes Drehbuch und 2014 den österreichischen Filmpreis in vier Kategorien sowie den Studio Hamburg Nachwuchspreis für das beste Drehbuch. 2013 kam sein zweiter Langfilm DAS PFERD AUF DEM BALKON nach einem Drehbuch von Milan Dor in die deutschen Kinos. Der Film gewann zahlreiche internationale Preise auf Kinderfilmfestivals, sowie den Goldenen Spatz 2013 in zwei Kategorien. In Vorbereitung sind aktuell die Filme DIE LEGENDE DES HÄSSLICHEN KÖNIGS, GIPSY QUEEN und WOLF

Porträt Uli Tondorf

Uli Tondorf (geb. 1973) studierte Sozialpädagogik an der Fachhochschule Düsseldorf und begann anschließend ein Anerkennungsjahr beim Bürgersender Offener Kanal in Kiel. Darauf folgte die freiberufliche medienpädagogische Projektarbeit im praktischen und rezeptiven Bereich und die freiberufliche Mitarbeit in der SchulKinoWoche Schleswig-Holstein. Parallel dazu schloss er sein Fernstudium zum M.A. Mediaeducation an der Fernuniversität Hagen ab und übernahm daraufhin die Leitung des Kinderfilmprogramms ROLLE VORWÄRTS bei den Flensburger Kurzfilmtagen. Außerdem ist er Jugendschutzsachverständiger für das Land Schleswig-Holstein bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und Teilzeit-Angestellter bei der Aktion Kinder- & Jugendschutz SH

Porträt Alexandra Treske

Alexandra Treske Seit ihres Studiums an der Humboldt-Universität Berlin ist sie Studienrätin für Spanisch und Deutsch. Im August 2011 übernahm sie an der Ferdinand-Freiligrath-Schule in Berlin-Kreuzberg eine neu eingerichtete Willkommensklasse, an deren Gestaltung sie trotz wenig Unterstützung  im Bereich der Planung aktiv teilnahm. Seitdem verhilft sie Schüler*innen aus aller Welt – nicht nur Flüchtlingen, sondern auch Jugendlichen aus Europa oder Ländern wie Brasilien, Nepal oder Israel – zu einem erfolgreichen Start in Deutschland. Des Weiteren engagiert sie sich als Schulberaterin für BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift). Diese Art der Forschungsarbeit eröffnet ihr die Möglichkeit des bundesweiten Austausches auf Tagungen. Sie ist außerdem Teil einer Arbeitsgruppe der I-Mint-Akademie in Berlin.

Sabine Uibel Seit 1990 ist Sabine Uibel als Sprachdozentin am Goethe-Institut London tätig. Sie leitet regelmäßig Filmseminare  für Deutschlehrer im In- und Ausland und ist Autorin von Unterrichtsmaterialien zum Thema Film im DaF-Unterricht. Seit 2016 unterrichtet sie eine Willkommensklasse an der Ernst-Schering -Schule in Berlin.

Porträt Beate Völcker

Beate Völcker ist Referentin für Filmbildung am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und hat in dieser Funktion an curricularen Konzepten zur Filmbildung – unter anderem auch im bundesweiten Arbeitskreis Filmbildung – mitgearbeitet sowie zahlreiche Unterrichtsmaterialien entwickelt und redaktionell begleitet. Sie ist  verantwortlich für Konzeption, Entwicklung und Leitung des „Kinderfilmfests im Land Brandenburg“ und hat das filmpädagogische Projekt Filmernst mit aufgebaut. Daneben arbeitet sie als freie Filmdramaturgin für verschiedene Institutionen und Produktionsfirmen und als Autorin. Ihre grundlegende Publikation zum Kinderfilm „Kinderfilm – Stoff- und Projektentwicklung“  ist im UVK Verlag erschienen. Für ihr erstes Drehbuch FRITZI (nach dem Roman von Hanna Schott, Produktion: Balance Film, Trickstudio Lutterbeck) erhielt sie 2012 den Deutschen Animationsdrehbuchpreis.

Porträt Frank Völkert

Frank Völkert Im Anschluss an sein BWL-Studium sammelte der gebürtige Berliner zunächst berufliche Erfahrungen als Personalentwickler und Personalleiter im IT-Bereich. Seit 1993 ist der Diplom-Kaufmann Leiter Verwaltung und Finanzen der FFA. 2004 wurde er zum Stellvertretenden Vorstand berufen und ist in dieser Funktion Mitglied im Aufsichtsrat von Vision Kino und Mitglied der Gesellschafterversammlung von German Films.

Porträt Tobias Wiemann

Tobias Wiemann Im Alter von 20 Jahren beschloss Tobias Wiemann daran Gefallen zu finden Geschichten filmisch zu erzählen. Geboren in Greifswald blieb er dem Norden treu, bis er der beste Mediengestalter Mecklenburg-Vorpommerns wurde. In Berlin arbeitete er dann als Kameramann, Cutter, und Regisseur und produzierte unter dem Namen „Howman-Pictures“ Kurzfilme. 2008 fing er für die Barefoot Films GmbH an zu arbeiten und kam beim großen Kino an. Für Mr. Brown Entertainment schrieb er seinen ersten Langspielfilm, der 2012 mit ihm als Regisseur verwirklicht wurde. Die Komödie GROSSSTADTKLEIN, u.a. mit Klaas Heufer-Umlauf, Jacob Matschenz und Jytte-Merle Böhrnsen startete im Sommer 2013 in den deutschen Kinos. Seine letzte Arbeit entstand im Sommer 2016. In Berlin und Südtirol drehte er den Kinderfilm ALPENBRENNEN

Porträt Prof. Dr. Karola Wille

Prof. Dr. Karola Wille (geb. 1959 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)) studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Rechtswissenschaften. Nach dem Abschluss als Diplomjuristin absolvierte sie dort ein Forschungsstudium an der Sektion Rechtswissenschaften und promovierte 1986 zum Dr. jur. Ihre wissenschaftliche Laufbahn setzte sie an der Universität Leipzig fort. Am Institut für Internationale Studien war sie von 1986 bis 1991 als wissenschaftliche Assistentin tätig. An der Juristenfakultät erlangte sie 1991 die Lehrbefähigung in Medienrecht. Die Universität Leipzig verlieh der promovierten Juristin 2002 die Honorarprofessur für Medienrecht. Von der Universität wechselte Karola Wille im April 1991 zum Rechtsamt der Stadt Leipzig, wo sie bis Oktober 1991 als Justiziarin arbeitete. Im November 1991 trat sie die Stelle der 1. Referentin in der Juristischen Direktion des MDR an. Ab dem 1. November 1996 war Karola Wille als Juristische Direktorin des Mitteldeutschen Rundfunks tätig. In dieser Funktion leitete sie in den Jahren 1997 und 1998 die Juristische Kommission von ARD und ZDF, da der MDR in dieser Zeit den ARD-Vorsitz innehatte. Am 27. September 2010 wurde sie zum dritten Mal als Juristische Direktorin des MDR wiedergewählt. Am 23. Oktober 2011 wurde Karola Wille zur Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks gewählt. Am 1. Januar 2016 hat der MDR unter der Leitung von Karola Wille den ARD-Vorsitz übernommen. Als Filmintendantin hält Prof. Dr. Karola Wille die Kontakte zur Produzentenallianz und anderen Verbänden und Organisationen im Filmbereich. Darüber hinaus vertritt sie die ARD im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA.

Porträt Bernd Wolpert

Bernd Wolpert (geb. 1956) Sein Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte schloss er mit dem  Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Nach der Mitarbeit beim Radius Verlag folgen ab dem Jahr 1989 die Leitung des Evangelischen Zentrums für entwicklungsbezogene Filmarbeit, der Fachstelle Film in gemeinsamer Trägerschaft von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst in Berlin und des Gemeinschaftswerks Evangelischer Publizistik in Frankfurt. Seit vielen Jahren ist Bernd Wolpert Mitorganisator eines Afrika-Schwerpunktes im Rahmen der Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart bzw. des Festivals Cine Latino Tübingen-Stuttgart. Außerdem ist er Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss des Fernsehworkshops Entwicklungspolitik und im Beirat von Kino Global.

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