Porträt Sarah Duve

Sarah Duve ist seit Mai 2005 Geschäftsführerin der Vision Kino gGmbH - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Medienrecht. Begleitend dazu übte Sarah Duve diverse Tätigkeiten bei Spielfilmproduktionen aus und übernahm im Oktober 1999 die Leitung der Lektoratsabteilung bei der Deutschen Columbia Pictures Filmproduktion. Von Dezember 2001 bis März 2004 absolvierte sie ihr Referendariat, das sie im April 2005 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Im April 2004 wurde Sarah Duve von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit den Gründungsvorbereitungen von VISION KINO betraut.

Porträt Alexandra Eberhardt

Alexandra Eberhardt hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Germanistik und Romanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Als Deutsch- und Französischlehrerin hat sie an verschiedenen bayerischen Gymnasien unterrichtet. Sie war u. a. Fachbetreuerin für Deutsch und Oberstufenkoordinatorin. Seit 2015 vertritt sie als Referentin am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) alle fachlichen Belange im Bereich Deutsch am Gymnasium in Bayern. Alexandra Eberhardt ist Leiterin der Lehrplankommission, die den kompetenzorientierten LehrplanPLUS für die neunjährige Lernzeit überarbeitet. Seit September 2018 leitet sie zudem einen schulart- und fächerübergreifenden Arbeitskreis am ISB, der eine Handreichung für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II zum Thema „Filmbildung in Schule und Unterricht“ erarbeitet.

Porträt Jon Echeverria

Jon Echeverria (1977, Baskenland, Spanien) studierte Bildende Kunst und Philosophie in Bilbao und Madrid und promovierte im Fachgebiet Ästhetik und Kunsttheorie an der Universität Pompeu Fabra (Barcelona). Beruflich war er an verschiedenen Kunst-, Ausstellungs- und Forschungsprojekten tätig. Seit 2015 ist er Leiter des internationalen Filmbildungsprogramms für Schulen „Cinema en curs – Filmen macht Schule“ in Deutschland. Dieses Programm verbindet die Rezeption ausgewählter Arthouse-Filmausschnitte im Klassenzimmer mit der praktischen Umsetzung von Filmübungen, die in die Konzeption und Realisierung eines gemeinsamen Dokumentarfilmprojekts münden. Er leitet auch das internationale Filmbildungsprogramm Moving Cinema in Deutschland. Beide Programme werden in Deutschland von Kijufi e. V (Berlin) in Zusammenarbeit mit Abaoaqu (Barcelona) durchgeführt.

Porträt Tim Gailus

Tim Gailus (geboren 1988 in Rendsburg) ist TV-Moderator und Reporter des Kinder-Medienmagazins Timster (KiKA). Jeden Samstag und Sonntag entdeckt er für seine jungen Zuschauer dort Medientrends und regt dazu an, Medien kreativ und souverän zu nutzen. Neben seinem Studium in Berlin und Hannover war er als Science Slammer, Wissens-Youtuber und Campusradio-Gründer aktiv. Für den renommierten Hörverlag ist er als Hörbuchsprecher tätig. Seit 2016 ist er Lesebotschafter der Stiftung Lesen.

Porträt Helmut Holter

Helmut Holter, geboren 1953 in Ludwigslust (Mecklenburg), ist seit 2017 Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport und 2018 Präsident der Kultusministerkonferenz. Nach einem Studium an der Bauingenieurhochschule Moskau war er Technologe und später Produktionsleiter beim VEB Betonleichtbaukombinat Dresden/VEB Beton Nord Milmersdorf. Er war Parteisekretär der SED-Kreisleitung Templin und ab 1990 Referent, ab 1991 Landesvorsitzender der PDS Mecklenburg-Vorpommern. Von 1998 bis 2002 war Holter stellvertretender Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, zeitgleich bis 2006 Minister für Arbeit, Bau und Landesentwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Von 2009 bis 2016 war er Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Helmut Holter ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Porträt Michael Jahn

Michael Jahn ist seit 2006 Projektleiter der SchulKinoWochen, einem Angebot der VISION KINO. Die SchulKinoWochen finden in allen 16 Bundesländern mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Länder und der Filmwirtschaft statt. Mit über 900.000 Anmeldungen und 850 teilnehmenden Kinos im Jahr 2017 gehören die SchulKinoWochen zu den erfolgreichsten Programmen der Medienbildung in Europa. Michael Jahn schloss sein Studium der Kommunikations- Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig 2003 mit einer Diplomarbeit über die Bedeutung des Kurzspielfilms im deutschen Fernsehen ab. Während und nach dem Studium arbeitete er als freier Journalist und PR-Manager für internationale Filmfestivals (Filmfest Dresden, Berlinale, DOK Leipzig) und die AG Kurzfilm.

Porträt Nicola Jones

Nicola Jones arbeitete nach ihrem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig als Consultant im Bereich Filmförderung bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers in München und Leipzig. 2004 wechselte sie zur Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin, wo sie zunächst als Förderreferentin im Bereich Produktion tätig war. 2006 wurde sie zur Referentin des FFA-Vorstandes ernannt und war in dieser Funktion auch verantwortlich für internationale Filmbeziehungen sowie für EU-filmpolitische Belange. Seit Oktober 2016 ist Nicola Jones die Leiterin des Deutschen Kinder Medien Festivals Goldener Spatz und Geschäftsführerin der gleichnamigen Deutschen Kindermedienstiftung. Sie war Mitglied in verschiedenen Auswahlgremien und Jurys u.a. bei der Initiative „Ein Netz für Kinder“ sowie beim Cinekid Festival 2017 in Amsterdam.

Porträt Cornelia Klauß

Cornelia Klauß, aufgewachsen in Ost-Berlin. Studium der Filmwissenschaft an der HFF Babelsberg, parallel aktiv in der Super8-Filmszene. 1990–2003 Kinoprogrammleitung beim Filmkunsthaus Babylon. Berufung in die Auswahlkommission des Internationalen Kurzfilmfestivals Oberhausen und des Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm. Freiberufliche Autorin, Dramaturgin, Herausgeberin von politischen Reisebüchern und Regisseurin. Von 2010-2016 tätig als medienpolitische Sprecherin für den Bundesverband der Kommunalen Kinos. Seit 2017 Sekretär der Film-und Medienkunst an der Akademie der Künste.

Porträt Malte Joas Krückels

Malte Joas Krückels, geboren 1968 in Berlin, ist seit 2014 Staatssekretär für Medien und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund. Nach seinem Studium der anglistischen Linguistik, Germanistik sowie Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und einer wissenschaftlichen Laufbahn, u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt "Leben in Kurvenlandschaften-Flexibler Normalismus" an der Universität Dortmund, war Malte Joas Krückels beim Wissenschaftsverlag der Autoren tätig und betreute den Internet-Wettbewerb "GrimmeOnline Award" am Grimme-Institut. Anschließend war er Referent der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und Leiter des Bürgermeisterbüros von Harald Wolf in der Berliner Senatskanzlei.

Porträt Uwe Leonhardt

Uwe Leonhardt ist Geschäftsführer von FILM+SCHULE NRW. Der Film- und Fernsehwissenschaftler und Filmpädagoge hat lange Jahre als Journalist und Filmemacher unter anderem für den WDR gearbeitet. Ab 2003 unterrichtete er mit dem Lehramt für die Sekundarstufe II an verschiedenen Berufskollegs Filmgestaltung. Darüber hinaus war er viele Jahre als Fachmoderator für die Bezirksregierung Arnsberg im Bereich „Film und Medien“ in der Lehrerfortbildung tätig und wirkte beim Landesinstitut für Schule NRW in der Lehrplanentwicklung mit. Bei FILM+SCHULE NRW arbeitet er unter anderem an der Entwicklung digitaler Lehr- und Lernmittel zur Filmbildung. FILM+SCHULE NRW ist die Agentur des Ministeriums für Schule und Bildung NRW mit dem Auftrag, Filmbildung systematisch in den Fachunterricht an den Schulen Nordrhein-Westfalens zu integrieren.

Porträt Reinhard Middel

Reinhard Middel, ausgebildet als Lehrer für Deutsch, Sozialkunde und Ethik/Philosophie, arbeitete im Anschluss an seine Tätigkeiten in der Schule u. a. für den Bundesverband der kommunalen Kinos und als Referent beim Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik (GEP). Er ist Autor von filmpädagogischen Arbeitshilfen und filmpublizistischen Beiträgen, bis 2005 Mitherausgeber und verantwortlicher Redakteur der „Arnoldshainer Filmgespräche“. Ab 2006 ist er freiberuflicher film- und medienpädagogischer Mitarbeiter bei VISION KINO. Im Arbeitskreis Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung hat er u. a. am kompetenzorientierten Konzept für die schulische Filmbildung mitgearbeitet. Daneben nimmt er als Prüfer bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und als Ausschussvorsitzender/Gutachter bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) Aufgaben im Bereich des Jugendmedienschutzes wahr.

Porträt Dr. Astrid Plenk

Astrid Plenk, 1976 in Bernburg/ Saale geboren, schloss 2001 ihr Studium an der Universität Magdeburg in Pädagogik, Psychologie und Soziologie ab. Ihre Dissertation an der Universität Kassel verfasste sie zum Thema „Die Perspektive der Kinder auf Qualität im Kinderfernsehen“. Bevor sie 2010 zum Mitteldeutschen Rundfunk wechselte und die Leitung der Redaktion „Kinder und Familie“ übernahm, war sie bei Universal Studios Networks Deutschland GmbH, dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk und bei RTL 2 tätig. Seit 2011 ist Astrid Plenk im „Kuratorium Junger Deutscher Film“ für den Förderbereich Kinderfilm zuständig. Seit 1. Januar 2018 ist sie Programmgeschäftsführerin des Kinderkanals von ARD und ZDF. Astrid Plenk ist verheiratet und hat drei Kinder.

Porträt Bodo Ramelow

Bodo Ramelow, 1956 in Osterholz-Scharmbeck geboren, ist seit 2014 Ministerpräsident des Freistaats Thüringen. Nach einer Ausbildung Einzelhandelskaufmann bei der Karstadt AG in Gießen erwarb die Fachhochschulreife. Danach arbeitete er von 1978 bis 1980 als Filialleiter bei der Jöckel Vertriebs GmbH Marburg. Als Gewerkschaftssekretär wirkte er von 1981 bis 1990 in Mittelhessen, danach war Ramelow bis 1999 HBV-Landesvorsitzender in Thüringen. Im Jahr 1999 gelang ihm der Einzug in den Thüringer Landtag als Abgeordneter der PDS, deren Fraktion er von 2001 bis 2005 und von 2009 bis 2014 als Vorsitzender leitete. Mit großem Engagement betrieb Ramelow das Zusammengehen von WASG und PDS zur neuen Partei „DIE LINKE“. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war Ramelow in der Legislatur von 2005 bis 2009 Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Als Abgeordneter seiner Partei kehrte er 2009 in den Thüringer Landtag zurück. Als Spitzenkandidat für die Partei DIE LINKE war er einer der Architekten der späteren rot-rot-grünen Regierungskoalition.

Porträt Christoph Schieb

Christoph Schieb ist Schulleiter und ausgebildeter Filmlehrer an der Grundschule Bad Münder. Mit den Kindern seiner Film AG hat er seit 2013 zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme produziert, die bei verschiedenen Schülerfilmwettbewerben erfolgreich waren. Mit den Produktionen der Film AG und weiteren schulischen Filmprojekten konnte das Profil der Schule in den Bereichen Musik, Medienbildung und Demokratie nachhaltig ausgebaut werden. Die positiven Auswirkungen auf die Schulentwicklung sowie die wachsende Begeisterung bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für das Medium Film führten 2017 dazu, dass die Grundschule Bad Münder als einzige niedersächsische Grundschule mit dem Zertifikat „Referenzschule: Film“ ausgezeichnet wurde.

Porträt Stefanie Schlüter

Stefanie Schlüter arbeitet als Filmvermittlerin in Berlin, wo sie u.a. für das Arsenal – Institut für Film und Videokunst tätig ist. Sie ist Mitglied der Künstler*innen-Gruppe „Arsenal Filmatelier“, die die Filmreihe „Großes Kino, kleines Kino“ im Kino Arsenal kuratiert, Filmworkshops an Schulen anbietet und am Modellprogramm für Vorschulkinder „MiniFilmclub bundesweit!“ partizipiert. Seit 2007 führt sie Fortbildungen für Lehrer*innen durch – u.a. im Österreichischen Filmmuseum in Wien, im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt a. M. und im Rahmen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Vermittlung von Avantgarde-, Experimental- und Künstler*innen-Filmen, der Einbezug des analogen Filmmaterials sowie des Filmarchivs in Vermittlungsprozesse. Sie publiziert zum experimentellen Kino und dessen Vermittlung.

Porträt Frank Völkert

Frank Völkert, gebürtiger Berliner, sammelte im Anschluss an sein BWL-Studium sammelte zunächst berufliche Erfahrungen als Personalentwickler und Personalleiter im IT-Bereich. Seit 1993 ist der Diplom-Kaufmann Leiter Verwaltung und Finanzen der FFA. 2004 wurde er zum Stellvertretenden Vorstand berufen und ist in dieser Funktion Mitglied im Aufsichtsrat von VISION KINO und Mitglied der Gesellschafterversammlung von German Films.

Porträt Ursula von Keitz

Ursula von Keitz, Dr. phil., Professorin für Filmforschung und Filmbildung an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und Direktorin des Filmmuseums Potsdam. Zuvor Professuren in Bonn und Konstanz. 2012 Senior Fellow am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. 2012-2018 Co-Leiterin des DFG-Projekts „Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945-2005“. Arbeitsschwerpunkte: Filmgeschichte und -theorie, Theorie und Praxis filmbezogenen Kuratierens, Methoden kritischer Filmedition, Materialität und Medialität literarischer Texte (u.a. Drehbuch). Zahlreiche Publikationen zur Ästhetik, Geschichte und Theorie des Films. Herausgeberin der Buchreiche Cadrage bei V+R Göttingen und Mitherausgeberin der Zeitschrift Augenblick.

Porträt Wim Wenders

Wim Wenders (geb. 1945) ist als Vorreiter des Neuen Deutschen Films der 1970er Jahre international bekannt geworden und gilt als einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Kinos der Gegenwart. Neben vielfach preisgekrönten Spielfilmen wie PARIS, TEXAS oder DER HIMMEL ÜBER BERLIN umfasst sein Werk als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent, Photograph und Autor auch zahlreiche innovative Dokumentarfilme wie PINA oder aktuell PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES, weltweite Fotoausstellungen und zahlreiche Bildbände, Filmbücher und Textsammlungen. Er lebt und arbeitet zusammen mit seiner Frau Donata Wenders in Berlin. Im Herbst 2012 gründeten die beiden die Wim Wenders Stiftung in Düsseldorf. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, einerseits durch Verbreitung, Pflege und Erhalt des Werkes und andererseits durch Nachwuchsförderung im Bereich innovativer filmischer Erzählkunst.

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