Aysun Bademsoy wurde 1960 in Mersin/Türkei geboren. 1996 zog sie mit ihrer Familie nach Berlin. Nach Abschluss des Publizistik - und Theater-Studiums an der Freien Universität Berlin begann sie 1989 Dokumentarfilme zu drehen. In einer ihrer anfänglichen Arbeiten, dem Film „Mädchen am Ball“ (1995) portraitierte sie ein türkisches Frauenfußballteam. Als Regieassistentin und Produktionsmanagerin arbeitete sie mit Harun Farocki und Christian Petzold zusammen; zudem war sie als Filmeditorin und Schauspielerin tätig. Zuletzt kam ihr Dokumentarfilm "Spuren - Die Opfer des NSU" ins Kino.

Aida Ben Achour, in Frankfurt am Main geboren, entschied sich nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Engagement an Dr. Hochs Konservatorium im Fach Klavier zu einem Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste zu Berlin. Während des Studiums vertiefte sie ihre Interessen in der verbalen, interkulturellen und politischen Kommunikation. Sie veröffentliche und forschte zum Thema kollektives Gedächtnis. Seit 2013 arbeitet sie als interkulturelle Trainerin für die Deutsche Entwicklungshilfe, die Stadtverwaltung Frankfurt am Main und in der sozialen Arbeit und mit verschiedenen Migrantenselbstorganisationen. Im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum ist sie seit Juni 2019 im Rahmen des 360° Programmes der Kulturstiftung des Bundes als Outreach Managerin und Interkulturelle Expertin beschäftigt.  

Lorenzo Berardelli (geb. 1987) ist Politologe, freischaffender Kurator und Filmwissenschaftsstudent an der Universität Zürich. Seit 2016 ist er für den Schweizerischen Dachverein Die Zauberlaterne tätig. Als Klubkoordinator betreut er die Zauberlaterne-Klubs, die als eigenständige Vereine geführt sind. Er begleitet die Freiwilligen, arbeitet sie ins Vereinswesen ein und garantiert die Qualität und die Einhaltung des Zauberlaterne- und Kleine Laterne-Konzepts. Ferner organisiert er Gastkünstler*innen für die szenischen Einführungen vor Filmbeginn. Die Zauberlaterne, gegründet 1992, ist ein internationaler Filmklub für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Ihr neustes Projekt Die Kleine Laterne bietet Kindern von 4 bis 6 Jahren in Begleitung ihrer Eltern die Möglichkeit, auf innovative Weise das Medium Film und den Kinosaal kennenzulernen.

Bettina Blümner wurde in Düsseldorf geboren. Sie studierte u.a. Szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg, an der Escuela de Cine y TV (EICTV) auf Kuba und an der Bauhaus Universität Weimar. Ihr Debütfilm "Prinzessinnenbad" gewann zahlreiche Preise u.a. den Deutschen Filmpreis für den Besten Dokumentarfilm. Es folgten der Kinofilm "Scherbenpark", eine Adaption des gleichnamigen Romans von Alina Bronsky, in den Hauptrollen Jasna Fritzi Bauer und Ulrich Noethen. Im Anschluss drehte sie den Kino-Dokumentarfilm "Parcours d´Amour", der sich mit dem Thema Liebe im Alter beschäftigt und den Film "Halbmondwahrheiten", der von einer türkischen Vätergruppe in Berlin-Neukölln handelt. Von 2018 bis 2020 realisierte sie die deutsch-kubanische Kinokoproduktion "Hello my friend", geplante Fertigstellung ist 2021.

Kathrin Bohm-Berg arbeitete nach einem Studium der Germanistik und Geschichte mit Abschluss M.A., einem Volontariat und längeren Auslandsaufenthalten in Frankreich und den USA., zunächst als freie Journalistin für öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten, darunter schwerpunktmäßig für DeutschlandRadioBerlin. Seit dem Jahr 2000 ist sie in ihrer Heimatstadt Geschäftsführerin des Multikulturellen Centrums Templin e.V. Das Haus ist Film- und Theaterbühne in einem und hat sich unter ihrer Regie zu einem anerkannten Zentrum für Kunst- und Kultur in Brandenburg entwickelt. Für die herausragende Programmgestaltung im Kinobereich gewann das MKC bereits vielfach einen der Hauptpreise der medienboard Berlin-Brandenburg GmbH. Seit 2016 ist das Multikulturelle Centrum zudem mit dem Mobilen Kino Uckermark, einem fahrenden Open Air Kino, in der Region unterwegs.

Emilie Boucheteil has been working in the film industry for 15 years. She fell into films working for the Short film festival of Clermont-Ferrand. She then became expert of exhibition and young audiences policies at Europa Cinemas. After that, she headed the film office of the French Embassy in Germany as a Film Attachée during 5 years and was Director of the French Film Week in Berlin. She took her new position as Director of the Cinema Department of the French Cultural Institute – Institut français in Paris in 2018. She and her team are in charge of promoting French cinema abroad : a large catalogue of patrimonial and contemporary films is proposed (French, and African films) as well as tools to help young filmmakers from southern and emergent countries to coproduce their films with France (La Fabrique de cinéma and Aide aux cinémas du monde) and educational tools for teachers and youngsters, among which European Film Factory, a film educational programme for which the Institut français is head of file.

Felix Bruder ist gelernter Jurist und begann seine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Nach fünf Jahren als Geschäftsführer eines kleinen Krankenhausverbands übernahm er vor knapp zehn Jahren die Geschäftsführung der AG Kino – Gilde e.V., dem Verband der Deutschen Programmkinos und konnte so seine beruflichen Erfahrungen mit seinen persönlichen Interessen für Film und Kultur verbinden. Seitdem konnte die AG Kino – Gilde e.V. zahlreiche neue Projekte starten. Darunter Kidsfilm und Kino verbindet für Kinder und Jugendliche im Kino sowie für Geflüchtete, Kino:Natürlich für mehr Nachhaltigkeit im und durch das Kino und ein Netzwerk für Landkinos. Größtes Projekt der AG Kino – Gilde e.V. ist die Filmkunstmesse Leipzig. Das größte Forum für Arthousefilme und -kinos findet in diesem Jahr zum 20. Mal statt.

Elke Buresch ist seit Anfang 2019 im Ministerium für Jugend, Bildung und Sport zuständig für die Demokratie- und Filmbildung im Land Brandenburg. Als langjährig erfahrene Lehrerin für die Fächer Deutsch, Politische Wissenschaften/Wirtschaft und Deutsch als Fremdsprache war sie in der Erwachsenenbildung (Abitur) tätig und unterrichtet als Lehrkraft in der beruflichen Bildung seit 15 Jahren in verschiedenen Berufsfeldern, u.a. Mediengestalter für Bild und Ton. Öffentlichkeitsarbeit, schüler- und handlungsorientierter Projektunterricht sowie die Konzeption, Umsetzung und Moderation von Veranstaltungen und Projekten zur Europa- und Demokratiebildung gehören ebenso zu ihren Schwerpunkten. Ihre mehrjährige Arbeit im Qualitätsmanagement des Landes als Visitatorin ermöglichte ihr einen vertieften Eindruck in die schulische Bildungslandschaft in Brandenburg.

Stefan Butzmühlen ist Filmemacher und Filmverleiher. Nach seinem Schauspielstudium in Wien, Regieassistenzen u.a. am Schauspielhaus Zürich sowie bei dem Film "Nachmittag" von Angela Schanelec, absolvierte er ein Regiestudium an der HFF “Konrad Wolf“ in Potsdam Babelsberg. Seine Filme liefen auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals (u.a. Berlinale, IFF San Sebastian, IFF Göteborg, Int Kurzfilmtage Oberhausen), wurden mit Preisen bedacht und durch die Edition Salzgeber im Kino ausgewertet. 2014 hat er gemeinsam mit zwei Kollegen in Nürnberg den Autor*innen Filmverleih GRANDFILM gegründet. Im von ihm mitinitiierten Hauptverband Cinephelie (HVC) setzt er sich vornehmlich für Filmbildung und Vernetzung ein. 

Ana Cerar is project manager and programme coordinator of Otok Institute, the main producer of Kino Otok - Isola Cinema International Film Festival, which held its 16th edition in 2020 in Izola and 7 satellite towns around Slovenia. She is closely involved in the development of film education in Slovenia's coastal region, where the institute's projects take place with the aim of decentralization. She has been part of several international film education projects, supported by Creative Europe – MEDIA.

Mark Cosgrove is passionate about film and music and has dedicated his career to independent cultural cinema exhibition since the late 1980s; first at Plymouth Arts Centre then Cornerhouse (now HOME) in Manchester, and since 1994 at Watershed where he is Cinema Curator. He has curated various seasons and tours ranging from New Portuguese Cinemas to a Claire Denis retrospective and worked with partners to set up Filmic, exploring connections across film and music and Cinema Rediscovered, “the UK’s leading festival dedicated to classic cinema” Sight & Sound. He is also Director of Film Culture at UWE. 

Martin Dorr ist Lehrer sowie Fachbeauftragter Film an einer Berliner Sekundarschule und in der Lehrkräftefortbildung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) Berlin mit dem Schwerpunkt Film- und Medienbildung tätig. Er ist in Teilen federführender Autor des Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Filmbildung und forscht zur schulischen Filmbildung in Form eines Faches. Für seine Konzepte schulischer Filmbildung wurde Martin Dorr 2015 (Sekundarstufe II) und 2016 (Sekundarstufe I) für den Deutschen Lehrerpreis sowie 2019 für den Cornelsen Zukunftspreis für innovative Schulprojekte nominiert.

Susanne Foidl ist Diplom-Schnittmeisterin. Nach ihrem Studium in den 1990ern an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf (HFF) arbeitete sie als freie Editorin und ist 2006 als Lehrkraft für besondere Aufgaben an die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf zurückgekehrt. Seit sieben Jahren ist sie auch die Gleichstellungsbeauftragte der Filmuniversität und lehrt im Studiengang Montage. Die Genderkonstruktion in Filmwerken mit Fokus auf die Montage ist ihr dabei ein besonderes Anliegen. Sie erforscht darin - oft gemeinsam mit Studierenden - wie wir in unserer künstlerischer Praxis unsere Urteile überprüfen und uns dabei selber auf die Schliche kommen können. Zu diesem Thema  wird sie auch immer wieder zu Vorträgen eingeladen, zuletzt zum Kongress der Filmschulen (Forcine) in Brasilien, an die Uni Wien in die soziologische Fakultät oder entwickelte gemeinsam mit der MaLisa Stiftung und Kolleg*innen der Filmuniversität einen Workshop für Akteur*innen der Filmbranche zum Thema „Gendersensibles Erzählen“.

Martin Ganguly leitet seit 2004 das Schulprojekt der Berlinale und ist Universitätsdozent, Lehrer, Moderator, Berater, Prüfer (FSK) und Coach im (film-)pädagogischen, wertevermittelnden und künstlerischen Bereich im In- und Ausland. Der promovierte Erziehungswissenschaftler hat zusätzlich zu seinem Lehramtsstudium auch ein Regie- und  Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien abgeschlossen. Vier seiner multimedialen Unterrichtsbearbeitungen erhielten die renommierte europäische Comenius-Medaille. Zusätzlich war er Kurator für das deutschlandweite Projekt „Klassiker sehen – Filmeverstehen“ der DFA /bpb zur Vermittlung von Filmgeschichte und langjähriger Prüfer bei der FSK. Außerdem arbeitet er in unterschiedlichen Projekten für das DFF (Deutsches Filmmuseum und -institut) sowie für VISION KINO.

Oliver Gibtner-Weidlich ist Projektmanager und Dozent im Bereich Medien, Kultur und Bildung in Leipzig. Nach einem Volontariat im Bereich Medienpädagogik und Journalismus in Görlitz und Dresden arbeitet er seit 2008 in ganz Sachsen und darüber hinaus als Medienpädagoge mit verschiedensten Altersgruppen, u.a. für die Sächsische Landesmedienanstalt. Seit Herbst 2014 verantwortet er als Projektleiter die SchulKinoWochen Sachsen. Mit dem Erstarken von rechter Demonstrationen in Sachsen entwickelte er das multimediale Jugendprojekt be-Tolerant.net, welches u.a. von der Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet wurde. Seit 2019 ist er Geschäftsführer des Forums für Kultur und Bildung sowie Vorstandsmitglied der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen.

Charlotte Giese works as Special Advisor at the Danish Film Institute (DFI) in Copenhagen, focusing on Film Education for Next Generations. From 1992, she worked as Commissioning Editor/Films for Children and Young People, and in 1998, she co- initiated the Department for Children & Youth at DFI. The Department developed a nationwide program for schools and pre-schools, through cinemas, streaming platforms and creative hands-on film-studios – and furthermore, a number of European and International projects. She also works as consultant for film organizations in Africa and Middle East around development of strategy, training, talent and programmes for the industry and the community.

Leopold Grün ist seit 2020 Geschäftsführer der VISION KINO. Der gebürtige Dresdner ist ausgebildeter Lehrer, Sozialpädagoge und Diplom Medienberater. Von 1996 bis 2017 war er für den Bereich Medienpädagogik bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) verantwortlich. Ende der 1990er Jahre entstanden erste Arbeiten als Dokumentarfilmer. Im Kino liefen „Der Rote Elvis” (2007) und „Am Ende der Milchstraße” (2013 zusammen mit Dirk Uhlig), der u.a. 2014 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt war er Geschäftsführer der AG Verleih, dem Verband der unabhängigen Filmverleiher. 

Julien Hairault, geboren 1984 in Frankreich, ist in der Bildungsabteilung des Ciclic Center-Val de Loire für pädagogische und kulturelle Aktionen zuständig und arbeitet an Projekten zur künstlerischen Bildung (Gymnasiasten und Filmlehrlinge) rund um das Kino und die zeitgenössische Literatur. Die Weiterbildung von Lehrerenden und Vermittelnden steht ebenfalls im Mittelpunkt seiner Aufgaben, durch die Veröffentlichung zahlreicher digitaler pädagogischer Ressourcen (Upopi) und die Einrichtung von Ausbildungsmöglichkeiten zu Kino, Comics, Kinderliteratur und Fotografie. Die künstlerischen Bildungsaktivitäten von Ciclic zu Bild und Schrift bereiten die Jugendlichen darauf vor, den Informationsfluss aus allen Bereichen (Kino, Literatur, Presse, Fernsehen, Internet...) zu entschlüsseln.

Gabu Heindl ist Architektin und Stadtplanerin mit Bürositz in Wien (www.gabuheindl.at), spezialisiert auf öffentliches Bauen: u.a. Umbau Filmmuseum und Stadtkino in Wien. Sie lehrt an der Akademie der bildenden Künste in Wien, an der Architectural Association in London und als Gastprofessorin an der Sheffield University. 2013 – 2017 war sie Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Architektur. Internationale Vortrags- und Publikationstätigkeit. Aktuelles Buch: Stadtkonflikte. Radikale Demokratie in Architektur und Stadtplanung, Mandelbaum Wien: 2020.

Michael Jahn ist Projektleiter SchulKinoWochen bei der VISION KINO in Berlin. Er schloss sein Studium der Kommunikations- Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Leipzig mit einer Magisterarbeit über die Bedeutung des Kurzfilms im deutschen Fernsehen ab. Während und nach dem Studium arbeitete er als freier Journalist und in unterschiedlichen Tätigkeiten für internationale Filmfestivals (Filmfest Dresden, Berlinale, DOK Leipzig) und die AG Kurzfilm. Seit 2006 verantwortet er die SchulKinoWochen, die in allen 16 Bundesländern mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Länder und der Filmwirtschaft stattfinden. Mit über 900.000 Anmeldungen und 850 teilnehmenden Kinos im Jahr 2019 gehören die SchulKinoWochen zu den erfolgreichsten Programmen der Medienbildung in Europa.

Daniela Knapp, in Österreich geboren, in Berlin ansässig, diplomierte 2001 im Fachbereich Kamera an der Filmakademie Baden Württemberg. Sie arbeitet seit ihrer Studienzeit mit dem Regisseur Sven Taddicken zusammen, unter Anderem bei "Emmas Glück" und "Gleißendes Glück". Für Julia v. Heinz fotografierte sie "Was am Ende zählt" und "Hannas Reise". Für ihre Arbeit an Chris Kraus' Historienfilm "Poll" wurde Daniela Knapp mit dem Deutschen Filmpreis 2011 für die Beste Kamera ausgezeichnet, ihr erster Fernsehfilm "Katharina Luther" unter der Regie von Julia v. Heinz erhielt 2017 den Bayrischen Fernsehpreis für die beste Kamera. Sie ist Mitglied im BVK.

Christine Kopf studierte Filmwissenschaft, Deutsche Philologie und Kulturanthropologie in Erlangen und Marburg. Sie entwickelte Konzepte, Ausstellungen und Filmreihen für das Filmhaus Nürnberg, ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Kulturamt Wiesbaden, die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt. Von 2004 bis 2008 leitete sie goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, Wiesbaden. Von 2013 bis 2019 war sie Kuratorin für den Filmpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit zwischen jungen Filmemacher*innen aus Deutschland und der arabischen Welt. Am DFF leitet sie seit 2013 die Abteilung Filmbildung und vermittlung, seit Mai 2018 ist sie zusätzlich Co-Leiterin Strategische Entwicklung. Sie leitet die AG Filmbildung und Vermittlung im Deutschen Kinematheksverbund und war darüber hinaus an einer Denkwerkstatt zur Gründung des Netzwerks Frühkindliche Kulturelle Bildung beteiligt.

Dimitra Kouzi is a documentary coach and filmmaker. She lives in Athens and works Europe-wide, in documentary consulting, and training. She has a Master’s degree in communications from Ludwig Maximillians University in Munich, with additional studies in photography. With 20 years of experience in journalism (ERT, ARTE, ZDF) and 12 years in the international documentary sector in 2015 she founded Kouzi Productions and graduated from EURODOC. In 2016 she founded KinderDocs international documentary film festival for children and young people, in collaboration with the Benaki Museum in Athens and MOMus – Museum of Contemporary Art in Thessaloniki, supported by the largest documentary festivals in Europe – IDFA (Netherlands) and Doxs! (Germany). In 2019 Dimitra Kouzi was the co-author of the ARTE documentary "Deutsche und Griechen, Liebe mit Hindernissen" and in 2020 she directed and produced her first feature length documentary film "Good Morning Mr Fotis" which premiered and was awarded with the youth award at the Thessaloniki Documentary Festival 2020.

Thomas Krüger ist seit 2000 Präsident der Bundeszentrale für politischen Bildung. Seit 1995 ist er Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Außerdem ist er zweiter stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz und Mitglied des Kuratoriums für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. 1991 bis 1994 war er Senator für Jugend und Familie in Berlin, 1994 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Katja Lell (1987*, Kopejsk, Russland) arbeitet seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Ästhetische Bildung, Institut für Kunst & Kunsttheorie der Universität zu Köln, wo sie zu Queering Filmbildung promoviert. Im Rahmen ihrer Promotion untersucht sie Filmvermittlungssituationen aus einer queer-femistischer Perspektive. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit entwickelt sie in Kollaboration mit Freund*innen (Riikka Tauriainen, Gökçe Ergör, Noëmie Stähli, Franzis Kabisch, u.a.) künstlerische Vermittlungsformate. Sie studierte an der HfbK Hamburg und ZHdK Zürich Zeitbezogene Medien, Philosophie und Kunstpädagogik. Gemeinsam mit Prof. Manuel Zahn begleitet sie das Projekt „Interkulturelle Filmbildung“.

Uwe Leonhardt ist Geschäftsführer von FILM+SCHULE NRW. Der Film- und Fernsehwissenschaftler und Filmpädagoge hat lange Jahre als Journalist und Filmemacher unter anderem für den WDR gearbeitet. Ab 2003 unterrichtete er mit dem Lehramt für die Sekundarstufe II an verschiedenen Berufskollegs Filmgestaltung. Darüber hinaus war er viele Jahre als Fachmoderator für die Bezirksregierung Arnsberg im Bereich „Film und Medien“ in der Lehrerfortbildung tätig und wirkte im Landesinstitut für Schule NRW in der Lehrplanentwicklung mit. FILM+SCHULE NRW arbeitet als Serviceagentur des Ministeriums für Schule und Bildung NRW mit dem Auftrag, Filmbildung systematisch in den Fachunterricht an den Schulen Nordrhein-Westfalens zu integrieren.

Reinhard Middel, ausgebildet als Lehrer für Deutsch, Sozialkunde und Ethik/Philosophie, war im Anschluss an seine Tätigkeiten in der Schule u. a. für den Bundesverband der kommunalen Kinos und als Referent für Film und AV-Medien beim Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik (GEP) tätig. Er ist Autor von filmpädagogischen Arbeitshilfen, Filmheften und filmpublizistischen Beiträgen, bis 2005 war er auch Mitherausgeber und verantwortlicher Redakteur der Reihe „Arnoldshainer Filmgespräche“. Ab 2006 ist er freiberuflicher film- und medienpädagogischer Mitarbeiter bei Vision Kino. Als Vertreter im Arbeitskreis Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung hat er an kompetenzorientierten Konzepten für die schulische Filmbildung sowie die Lehrer*innenaus- und -fortbildung mitgearbeitet. Daneben nimmt er als Prüfer bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und als Ausschussvorsitzender/Gutachter bei der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) Aufgaben im Bereich des Jugendmedienschutzes wahr.

Slobodanka Miskovic has a sociology degree from Zagreb. She has been working in culture since 1993. In 2003, she began working in Department of Culture, City of Rijeka as a senior expert for library, publishing and film activities, she was a head of three Cultural Councils, and from 2009 to 2014, she managed its Film Office. Since 2008, she has engaged in Art-kino initiative, coordinating its establishment and continuously managing its operation. From 2014, she acts as the director of Art-kino. In 2014, she engaged in foundation of Croatian Independent Cinema Network and was a member of a Steering Committee till 2018. She has engaged in Rijeka 2020 – ECOC project from the start. In October 2018, she was named Creative Ambassador of the Month by CED – MEDIA and Culture Offices Croatia.

Daniela Nicklisch ist Lehrerin für die Fächer Deutsch, Film und Medien und arbeitet als Seminarleiterin für das Fach Deutsch. Sie sieht Filmunterricht als Weg, Schüler zu eigenständigem, kreativen Arbeiten zu motivieren, das ihr Selbstbewusstsein stärkt und Erfolgserlebnisse jenseits von klassischen Unterrichtsmethoden ermöglicht. An ihrer Schule, dem Hermann-Hesse-Gymnasium hat sie den Fachbereich Film aufgebaut. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises Film und des Netzwerks Filmbildung in Berlin. Der Arbeitskreis und das Netzwerk treffen sich regelmäßig, um sich über Möglichkeiten und Methoden der Filmvermittlung auszutauschen. In Zusammenarbeit mit dem Senat Berlin und dem Lisum Berlin-Brandenburg wurde ein Rahmenlehrplan Film erarbeitet. Sie gibt Filmfortbildungen für Lehrer*innen.

Dr. Astrid Plenk, 1976 in Bernburg/Saale in Sachsen-Anhalt geboren, schloss 2001 ihr Studium der Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Universität Magdeburg ab und promovierte 2013 an der Universität Kassel zum Thema „Die Perspektive der Kinder auf Qualität im Kinderfernsehen“. Ab 2010 leitete sie die Redaktion „Kinder und Familie“ des MDR und war zuvor unter anderem für Universal Studios Networks Deutschland GmbH, dem Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk und RTL2 tätig. Für das „Kuratorium Junger Deutscher Film“ ist Astrid Plenk seit 2011 für den Förderbereich Kinderfilm zuständig. Als Programmgeschäftsführerin trägt sie seit 1. Januar 2018 die Gesamtverantwortung für die Entwicklung, Planung, Redaktion und Herstellung aller Angebote des Kinderkanals von ARD und ZDF.

Iris Praefke studierte Sozialwissenschaften und Filmwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin und an der City University of New York. In Berlin leitet sie mit den Kinos Central, Toni und Moviemento drei der führenden unabhängigen Kinos Deutschlands. Regelmäßig bietet sie Filmseminare für Kinder, Schüler*innen und Studierende an.

Bodo Ramelow wurde 1956 in Osterholz-Scharmbeck geboren und amtiert seit 2014 als Ministerpräsident des Freistaats Thüringen. Nach einer Ausbildung als Einzelhandelskaufmann in Gießen erwarb er anschließend die Fachhochschulreife. Von 1978 bis 1980 arbeitete er als Filialleiter bei der Jöckel Vertriebs GmbH Marburg. Als Gewerkschaftssekretär wirkte er von 1981 bis 1990 in Mittelhessen, danach war Ramelow bis 1999 HBV-Landesvorsitzender in Thüringen. Im Jahr 1999 gelang ihm der Einzug in den Thüringer Landtag als Abgeordneter der PDS, deren Fraktion er von 2001 bis 2005 und von 2009 bis 2014 als Vorsitzender leitete. Mit großem Engagement betrieb Ramelow den Zusammenschluss von WASG und PDS zur neuen Partei „DIE LINKE“. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war Ramelow in der Legislatur von 2005 bis 2009 Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, woraufhin er als Abgeordneter seiner Partei wieder in den Thüringer Landtag zurückkehrte. Als Spitzenkandidat für DIE LINKE wurde er dort 2014 zum Ministerpräsidenten im Rahmen einer rot-rot-grünen Regierungskoalition gewählt, womit DIE LINKE erstmalig einen Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland stellte.

Mark Reid trained to teach English and Media in the early 1990s, and after teaching in high schools for 7 years joined the British Film Institute to set up online courses for film and media teachers.  In 2006 he took over the leadership of the BFI's education programmes, covering BFI Southbank, online provision, and research and strategy.  In 2012 he led a consortium of European partners in Screening Literacy, a MEDIA-funded survey of film education in 33 European countries.  Substantially the same group of people designed the Framework for Film Education, and now manage the CREATIVE MEDIA project 'Film Education: from Framework to Impact'.
Mark has some expertise in understanding what makes film education strategies successful, and why there are so few successful ones around!

Petra Rockenfeller, in Oberhausen mitten im Ruhrgebiet aufgewachsen, entschied sich nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Magisterstudium der Germanistik, mit den Nebenfächern Geschichte und Erziehungswissenschaft an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, ihre ganze Leidenschaft für das Kino professionell als Filmdisponentin, Programmgestalterin und Kinobetreiberin umzusetzen.
Seit 25 Jahren legt sie hierbei einen deutlichen Schwerpunkt in die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendkinos. Ihr Kino, der LICHTBURG FILMPALAST, wird kontinuierlich seit 2005 von der Film- und Medienstiftung NRW und seit 2006 durch die/den Beauftragte/n der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ausgezeichnet. Ihre Erfahrungen gibt sie u.a. als Gastreferentin/Autorin in der Sommerakademie der C.I.C.A.E. (Confédération Internationnale des Cinémas d'Art et d'Essai) oder im Fernstudium "Kaufmann/Kauffrau für Filmtheatermanagement" weiter.
Als Jurorin bei etlichen Festivals, Mitglied unterschiedlicher Auswahlkommissionen sowie Vorstandsmitglied der AG Kino Gilde ist sie ehrenamtlich in ihrer Branche seit Jahrzehnten tätig. Seit Juni 2020 ist sie Aufsichtsratsvorsitzende der Vision Kino.

Dr. Friederike Rückert, Professorin für Kunstpädagogik / Bildende Kunst an der Europa-Universität Flensburg. Nach dem Studium der Fächer Kunst und Französisch an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel und dem Studium der Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule Kiel absolvierte sie einen Aufbaustudiengang Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und war dort von 2003-2005 im Bereich „Film und digitales Kino“ für Prof. Wim Wenders tätig. Von 2004 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentrum für Medien der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Im Anschluss Lehrerin an zwei Kieler Gymnasien, von 2013 bis 2018 im Hochschuldienst an der CAU Kiel. Von 2018 bis 2019 war sie Landesfachberaterin Kunst am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH).

Reinhold T. Schöffel, Jahrgang 1960, ist seit Ende der 1970er Jahre im Bereich der Filmkulturvermittlung tätig, u.a. bei den Internationalen Grenzland-Filmtagen in Selb (bis 1994). Seit 1990 ist der Diplom-Medienpädagoge Geschäftsführer des Bundesverbandes Jugend und Film e.V., der u.a. einen eigenen Filmverleih für nichtgewerbliche Veranstaltungen in Jugendarbeit und Schule mit 500 ausgewählten Kinder- und Jugendfilmen unterhält und die Filmreihe „Durchblick“ mit Arthouse-Filmen für junge Leute herausgibt.  Seit 2000 ist Schöffel auch in der European Children´s Film Association (ECFA) aktiv, war bis 2009 Herausgeber des "ECFA-Journals" und bis 2015 Redakteur der Internetseite www.ECFAweb.org. In den Jahren 2010 bis 2015 gehörte Schöffel auch dem Vorstand der ECFA an.

Dr. Astrid Séville ist Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Politische Theorie des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied des Jungen Kollegs an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Sie studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Historische Anthropologie in Freiburg und Paris. 2015 wurde sie mit einer Arbeit zur politischen Rhetorik der Alternativlosigkeit promoviert; die Dissertation erhielt 2016 den Deutschen Studienpreis. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt widmet sie sich dem Populismus als Herausforderung liberaler Demokratie.

Gudrun Sommer ist Leiterin der Duisburger Filmwoche und doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche (gemeinsam mit Christian Koch). Sie arbeitet als Kuratorin und Programmberaterin, zuletzt im Auftrag des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln, des Kindermedienfestivals Goldener Spatz, der Diagonale und des Festivals steirischer herbst. Seit 2012 Jurorin des Grimme-Instituts. Ihr Engagement kreist um die Themen Dokumentarfilm, Medienbildung und junge Publika. Lehrtätigkeiten u.a. an der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum, an der KHM und der School of Filmagents (SOFA). Diverse Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, gemeinsam mit Vinzenz Hediger und Oliver Fahle Herausgeberin der Publikation „Orte filmischen Wissens. Filmkultur und Filmvermittlung im Zeitalter digitaler Netzwerke“ (Zürcher Filmstudien, 2011).

Ola Staszel studierte Filmwissenschaften, Polnische Philologie und Europastudien an den Universitäten Wrocław und Aachen. Seit 1999 lebt sie in Berlin. Sie gründete und leitete das Festival des mobilen Kinos „The Rolling Movies”, was entlang der deutsch-polnischen Grenze statt gefunden hat. Seit 2010 arbeitet sie das grenzüberschreitende deutsch-polnisch-tschechische Neiße Filmfestival im Dreiländereck, seit 2014 in leitender Funktion. Hier ist sie für den Bereich Dokumentar-, Spielfilm und Geschäfte verantwortlich. Sie ist zudem seit 2014 Jurymitglied bei der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) in Wiesbaden.

Stefan Stiletto, geboren 1976, studierte Pädagogik (Diplom) mit Schwerpunkt Medienpädagogik in Trier und Bielefeld und beschäftigte sich insbesondere mit dem Thema Filmkompetenz.  Volontariat bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Arbeitet seit 2002 frei als Filmpädagoge. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählt die Konzeption und Erstellung filmpädagogischer Begleitmaterialien, das Verfassen von Filmkritiken sowie die Planung und Durchführung von Fortbildungen für Multiplikator*innen und Workshops für Kinder und Jugendliche.

Horst Sulewski wohnt in Maintal (Hessen) und arbeitet als Lehrer für Deutsch, Politik und Geschichte in der Sek II. Über drei Jahrzehnte ist er in den Bereichen Medienbildung, Lehrer(fort)bildung und speziell der Filmbildung in verschiedenen hessischen Landesinstituten tätig. Er ist Mitglied im Bundesvorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) mit dem Themenschwerpunkt "Medienbildung in der Schule", Komm. Sprecher der GMK-Fachgruppe Film, Vertreter der GMK im "Bündnis für Bildung" und bei der Initiative "Keine Bildung ohne Medien!" Mitarbeit in verschiedenen bundesweiten Konzeptentwicklungsgruppen (KMK 2012, LKM, Arbeitskreis Film). Er übernimmt außerdem die Mitarbeit bei der Erstellung des "Kompetenzorientierten Konzeptes für die Lehrerbildung: Filmbildung in der digitalen Welt" (2020).

Tamara Trampe, geboren 1942 in Woronesh, Russland. Studium der Germanistik an der Universität Rostock. Von 1967-69 Kulturredakteurin beim „Forum“. 1970-1990 Dramaturgin beim DEFA Studio für Spielfilme Babelsberg. Seit 1990 freiberufliche Filmemacherin, Autorin und Dramaturgin. Unterrichtete an verschiedenen Filmhochschulen. Dramaturgische Beratung an etwa 80 Filmprojekten. Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Canan Turan studierte Filmwissenschaft an der FU Berlin und Universitat Pompeu Fabra Barcelona, und sie machte einen Master in Dokumentarfilm am Goldsmiths College London. Ihr Abschlussfilm “Kıymet” wurde auf internationalen Filmfestivals wie Documentarist Istanbul vorgeführt und er lief als Teil des Kompilationsfilms “Canım Kreuzberg” im Programm vom Kino Moviemento Berlin. Canan arbeitete bei diversen Filmfestivals als Kuratorin, Moderatorin und Eventmanagerin sowie bei Film- und Fernsehproduktionen mit. Sie war u.a. Produktionskoordinatorin der Serie “Crews & Gangs” von Neco Çelik und Creative Producerin des Dokumentarfilms “From Here” von Christina Antonakos-Wallace. Canan gibt Vorträge, Seminare und Workshops zu Transkulturalität und Intersektionalität im Film, insbesondere im deutsch-türkischen Kino. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Martin Turowski betreibt das Burgtheater Ratzeburg, das Eulenspiegel-Kino in Mölln sowie das Norddeutsche Freiluftkino. Bei ihm hat die Filmbildung einen ganz besonderen Stellenwert. Neben dem vom Land und BKM jährlich prämierten Kinder- und Jugendprogramm werden in der hauseigenen Filmschule selber Filmprojekte erschaffen. Getragen wird dieses durch den Filmclub Burgtheater Ratzeburg e.V., der mit 1.400 Mitgliedern eine besonders große Reichweite aufweist. Martins Tätigkeiten im erweiterten Kinobereich waren uns sind sehr vielseitig: Hauptausschussmitglied und Vorstand beim HDF KINO e.V., Projektleiter des Kinokongresses in Baden-Baden, Initiator des Kinofestes, Mitglied bei NIKO, ... Neben seiner Leidenschaft für das Kino ist Martin Turowski systemischer Coach, studierte Kommunikations- und Betriebspsychologie und berät Unternehmen und Führungskräfte.

In 2012 Paul Tyler set-up Handling Ideas to provide story consultancy for production companies and workshops around the world. He brings years of experience developing & producing concepts, strategies & projects within the cultural, public & corporate sectors including 4 years working in theatre production and touring, and 12 years at the BBC where he became a TV producer and studio gallery director. Paul has developed a highly analytical, creative & often humorous approach to reveal the complex ecosystems in which we work, rest and play.

Frank Völkert, gebürtiger Berliner, sammelte im Anschluss an sein BWL-Studium zunächst berufliche Erfahrungen als Personalentwickler und Personalleiter im IT-Bereich. Seit 1993 ist der Diplom-Kaufmann Leiter Verwaltung und Finanzen der Filmförderungsanstalt (FFA). 2004 wurde er zum Stellvertretenden Vorstand berufen und ist in dieser Funktion Mitglied im Aufsichtsrat von VISION KINO und Mitglied der Gesellschafterversammlung von German Films.

Ann Kristin vom Ort ist wissenschaftliche Referentin bei FILM+SCHULE NRW. Die studierte Medienwissenschaftlerin und Germanistin unterstützte die Filmbildungsinitiative bereits von 2014 bis 2016 im Rahmen eines wissenschaftlichen Volontariats. Im Anschluss wechselte sie zur Hochschule Hamm-Lippstadt, wo sie in der Stabsstelle Kommunikation und Marketing für Imagevideoproduktionen sowie die Organisation von Messe- und Hochschulveranstaltungen verantwortlich zeichnete. Seit 2019 ist sie als wissenschaftliche Referentin für „Filmbildung in der digitalen Welt“ bei FILM+SCHULE NRW schwerpunktmäßig im Bereich der Konzeption und Entwicklung digitaler Tools und Unterrichtsmaterialien tätig. FILM+SCHULE NRW arbeitet als Serviceagentur des Ministeriums für Schule und Bildung NRW mit dem Auftrag, Filmbildung systematisch in den Fachunterricht an den Schulen Nordrhein-Westfalens zu integrieren.

Ian Wall, educated at the University of York, where he studied English and Related Literatures, Ian went on to teach at Holland Park School in London. He held the posts of Head of English and Head of Film and Media. In 1986 he founded FILM EDUCATION. The organisation expanded from producing printed study materials to developing interactive CD ROMS and websites, running In Service training for teachers, producing television programmes for the BBC Learning Zone and Channel 4 Schools on film related topics as well as continuing to produce film related and generic teaching materials. Since 1995 Ian developed over 50 television programmes, both as producer and scriptwriter. Following the closure of Film Education in 2013, Ian has established The Film Space to continue the work carried out by Film Education. Ian has won two BAFTA’s (children’s interactive learning) as well as a ‘Learning on Screen’ award, all for interactive teaching resources.

Matthias Wallraven arbeitet seit 2013 beim CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V., wo er unter anderem die Projekte SchulKinoWoche Bremen & Bremerhaven sowie das Bremer Kinder- und Jugendfilmfest KIJUKO leitet, das seit 2014 jährlich stattfindet. Nach seinem Studium der Ethnologie, Politik- und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin und ersten Erfahrungen im Dokumentarfilmbereich zog es ihn für drei Jahre nach Marseille / Frankreich, wo er Deutsch unterrichtete und Kurzfilmprojekte mit Kindern und Jugendlichen realisierte. Nach seiner Rückkehr folgten weitere Dokumentar- und Kurzfilmprojekte, bevor er sich ganz der Arbeit im Kommunalkino verschrieb und dort seit 2019 für den Bereich Filmvermittlung zuständig ist.

Jamila Wenske aufgewachsen in Ost-Berlin, studierte an der heutigen Filmuniversität Konrad Wolf in Babelsberg, ist Post-Graduierte des L´Atelier - Deutsch-Französische Masterclass in Paris und Ludwigsburg. 2018 wurde Jamila vom VARIETY MAGAZINE als eine von 10 PRODUCERS TO WATCH ausgezeichnet und ist Mitglied bei ACE, EAVE, ATELIER NETWORK, VDFP, EFA und DFA. Zu ihren Erfolgen als internationale Koproduzentin/Produzentin gehören unter anderem die Kinospielfilme THE HAPPIEST DAY IN THE LIFE OF OLLI MÄKI von Juho Kuosmanen (Un Certain Regard Award 2016, European Film Award Discovery Award 2016), Vadim Perelman's PERSIAN LESSONS, inspiriert von den Romanmotiven DIE ERFINDUNG EINER SPRACHE von Wolfgang Kohlhaase (Berlinale Special Premiere 2020) sowie DAS SCHÖNSTE PAAR von Sven Taddicken mit Luise Heyer und Maximilian Brückner.

Manuel Zahn, Dr. phil., ist Professor für Ästhetische Bildung an der Universität zu Köln. Er studierte Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaft, Philosophie und Psychologie an der Universität Hamburg und promovierte über „Ästhetische Film-Bildung“. Seine Arbeitsgebiete sind Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Medienbildung, insb. Filmbildung, Kunstpädagogik und Ästhetische Bildung in der digitalen Medienkultur. Zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen im Kontext Kunst, Medien und Bildung, zuletzt: Visuelle Assoziationen. Bildkonstellationen und Denkbewegungen in Kunst, Philosophie und Wissenschaft (2018) und Education in the Age of the Screen. Possibilities and Transformations in Technology (2019). kunst.uni-koeln.de/zahn/

Signe Zeilich-Jensen is working as a feature film commissioner at the Netherlands Film Fund, the national agency responsible for supporting film production and film related activities in the Netherlands. Signe has been active in children’s film and media since 1990 when she moved to Amsterdam from her home country Sweden. She started her career at the film and television producer Bos Bros and has experience as a buyer and commissioning editor at the Dutch public broadcaster KRO and Nickelodeon Benelux. Signe also worked as a programmer and head of industry at the children’s film and media festival Cinekid. Between 2010 and 2015 she was the head of Holland Film Meeting at the Netherlands Film Festival. She is currently international advisor of Meetings on the Bridge (Istanbul Film Festival) and member of the international advisory film board of the Frankfurt Book fair. In her work at the Netherlands Film Fund she has a focus in Children’s and Family Film.

Luc-Carolin Ziemann (*1976) ist Kuratorin, Autorin und Filmvermittlerin. Als Filmvermittlerin leitet sie den Bereich DOK Bildung des Int. Leipziger Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm, gibt Seminare und Workshops, schreibt Filmhefte und arbeitet mit Begeisterung daran, Lehrer*innen zum Einsatz von Film im Unterricht zu verführen.

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