Referenten/innen

Prof. Dr. Paul D. Bartsch ist Professor für Erziehungswissenschaft, Kindheit und Medien an der Hochschule Merseburg. Er studierte Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und übernahm 1984 dort eine Assistenz am Germanistischen Institut. Hier promovierte er 1988 als Literaturwissenschaftler. 1991 wechselte er als Medienpädagoge an das Pädagogische Landesinstitut Sachsen-Anhalt und war gleichzeitig als freier Mitarbeiter beim MDR-Hörfunk tätig. Paul D. Bartsch veröffentlichte fachwissenschaftliche Texte zu den Themen schulische Medienbildung, Mediencurricula und mediale Sozialisation.

Cary Bazalgette ist freischaffende Wissenschaftlerin, Autorin und Beraterin für Medienbildung. Sie arbeitete von 1979 bis 2007 beim British Film Institute (BFI), welches sie von 1999 bis 2006 leitete. Zuvor war sie Oberstufenlehrerin in den Fächern Englisch und Filmemachen in London. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Lehrbücher für Medienbildung, die Ergebnisse ihrer Arbeit finden auch international Gehör. Sie ist Vorsitzende der Association for Media Literacy und Mitglied Media Literacy Experts Group der Europäischen Kommission.
www.carybazalgette.net

Hildegard Bockhorst ist Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) sowie des Rates für Soziokultur und Kulturelle Bildung des Deutschen Kulturrats und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ). Sie studierte Pädagogik, Soziologie und Erziehungswissenschaften. Hildegard Bockhorst ist Herausgeberin zahlreicher BKJ-Publikationen und gemeinsam mit Wolfgang Zacharias verantwortlich für die BKJ-Schriftenreihe „Kulturelle Bildung" im Kopaed-Verlag.
www.bkj.de

Claudia Bexte arbeitet als Medienpädagogin beim Spatzenkino. Das Spatzenkino ist ein Projekt der JugendKulturService gGmbH und zeigt in 20 Berliner und 10 Brandenburger Kinos monatlich wechselnde Kurzfilmprogramme für Kinder ab vier Jahren. Der Spatz ist als Handpuppe bei jeder Vorstellung dabei. Claudia Bexte steht als Spatzenkino-Moderatorin auf der Kino-Bühne, betreut und organisiert die Veranstaltungen und entwirft medienpädagogische Konzepte für Kinder im Vorschulalter.
www.spatzenkino.de

Martin Brandt-Pedersen arbeitet am Danish Film Institute im Bereich Kinder und Jugendliche. Er ist zudem als Berater für Filmbildung und Projektleiter von „Filmstriben", einem dänischen Video Streaming Service für Schulen und Bibliotheken tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Erforschung und Entwicklung von Möglichkeiten zum Einsatz des Films im Lernprozess für alle Schulformen.
www.dfi.dk

Arne Busse ist Referent der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Fachbereich Politikferne Zielgruppen. Er schloss seine Studien der Theaterwissenschaft, Germanistik, Nordamerikastudien, Kunst- und Kulturwissenschaften in München und Berlin 1996 mit M.A. ab. Er ist Mitbegründer der Spielstätte für freies Theater „Theaterdock" in Berlin. Im Kulturzentrum „Kulturfabrik Berlin" bekleidete er von 1996 bis 1997 das Amt des Geschäftsführenden Vorstandes. Von 2000 bis 2001 leitete er das Leipziger Off-Theater (LOFFT). Arne Busse ist seit 2001 als Referent in der bpb tätig, seit 2006 im Fachbereich Politikferne Zielgruppen. Er betreut unter anderem spielbar.de, die interaktive Plattform der bpb zum Thema Computerspiele, und das Arbeitsfeld computerspielbasierte Lernangebote. Arne Busse hat mehrere Artikel in Sammelbänden und Zeitschriftenaufsätze zu den Themen Lernen mit Computerspielen und politische Bildung veröffentlicht.
www.bpb.de

Daniela Dietrich ist Museumspädagogin. Sie studierte Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 1994 ist sie als Museumspädagogin für das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main tätig. Sie kuratierte bereits mehrere Ausstellungen zum Thema Animationsfilm. Für das Deutsche Filminstitut - DIF e.V. betreute sie das Projekt „JugendFilmJury" und entwickelte die Kurzfilmanalysen der „Schule des Sehens".
www.deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filmmuseum.de

Susanne Ding ist nationale Expertin in der Generaldirektion „Bildung und Kultur" der Europäischen Kommission. Sie arbeitet an der Weiterentwicklung des europäischen Filmförderprogramms MEDIA 2007 sowie im Bereich Medienkompetenz. Zuvor war sie im Referat „Internationale Zusammenarbeit im Medienbereich; Rundfunk" des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien tätig, von wo aus sie zur Europäischen Kommission abgeordnet wurde. Sie vertrat die Bundesregierung in verschiedenen europäischen Gremien zu medienpolitischen Fragen, zum Beispiel in Ratarbeitsgruppen der EU und in Ausschüssen des Europarates. Susanne Ding studierte Rechtswissenschaften in Trier, Madrid und Heidelberg.

Sarah Duve ist seit Mai 2005 Geschäftsführerin der Vision Kino gGmbH - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Medienrecht. Begleitend dazu übte Sarah Duve diverse Tätigkeiten bei Spielfilmproduktionen aus und übernahm im Oktober 1999 die Leitung der Lektoratsabteilung bei der Deutschen Columbia Pictures Filmproduktion. Von Dezember 2001 bis März 2004 absolvierte sie ihr Referendariat, das sie im April 2005 mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschloss. Im April 2004 wurde Sarah Duve von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit den Gründungsvorbereitungen von VISION KINO betraut.
www.visionkino.de

Matthias Elwardt ist seit 2008 Vorsitzender des Aufsichtsrates von Vision Kino. Im Jahr 2010 war er Leiter des Berlinale-Programms „Berlinale goes Kiez". Seit 2000 ist er Mitglied der Jury für die Wettbewerbsauswahl der Berlinale. Er war langjähriges Jurymitglied im „Großen Gremium" der Filmförderung Hamburg und in der Kinoprogrammpreisjury der Filmstiftung NRW. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hamburg und Cork (Irland) ist er seit 1990 Programmchef und geschäftsführender Gesellschafter des Abaton-Kino in Hamburg.

Hawa Essuman ist Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Sie wurde in Hamburg als Tochter zweier Ghanaer geboren und wuchs in Nairobi, Kenia auf. Schon als Kind begeisterte sie sich für die Kunst des Ge-schichtenerzählens. Sie wirkte zunächst als Schauspielerin in verschiedenen Theaterstücken und in zwei Filmen mit, bevor sie als Produzentin von TV-Dokumentationen und Werbeclips hinter die Kamera wechsel-te. Als Regisseurin war sie erstmals für die kenianische Fernsehserie MAKUTANO JUNCTION (2007) tätig. Danach schrieb und inszenierte sie ihren ersten Spielfilm SELFISH? (2007) sowie einige Kurzfilme. SOUL BOY ist Hawa Essumans zweiter Spielfilm. Zurzeit arbeitet sie am Drehbuch ihres nächsten Spielfilms, der an der kenianischen Küste angesiedelt sein wird.

Christian Exner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF). Nach seinem Studium der Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik arbeitete er als Redakteur des Magazins top-videonews.de sowie als Leiter des Bundesfestivals Video. Er ist Jurymitglied in diversen nationalen und internationalen Jurys, darunter Prix-CIFEJ beim Internationalen Kinderfilmfestival LUCAS, der Jury des Deutschen Menschenrechtsfilmpreises und der Spixel Award beim Deutschen Kindermedienfestival Goldener Spatz. Er ist Prüfer der Öffentlichen Hand bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft sowie Lehrbeauftragter an der Uni Bielefeld. Christian Exner ist Autor von Kritiken und Fachbeiträgen über Kinder- und Jugendfilm in diversen Filmfachpublikationen und Periodika.
www.kjf.de

Klaus-Dieter Felsmann studierte Germanistik und Geschichte und ist freier Publizist im Film- und Medienbereich. 1997 gründete er die „Buckower Mediengespräche", die seither wesentliche Impulse für die Diskussion im Spannungsfeld von Medienwissenschaft, Medienproduktion und Medienkompetenzbildung vermitteln. Er ist zudem Herausgeber einer Publikationsreihe zu den „Buckower Mediengesprächen" und Autor zahlreicher Aufsätze innerhalb der medienwissenschaftlichen Fachliteratur und Stammautor für das im Corian-Verlag Heinrich Wimmer erscheinende Lexikon des Kinder- und Jugendfilms. Als Kurator von Programmreihen bzw. als Moderator trägt Klaus-Dieter Felsmann bei Filmfestivals in Cottbus, Schwerin, Chemnitz und Erfurt Verantwortung. Darüber hinaus ist er als Referent und Autor für die Bundeszentrale für politische Bildung und für die VISION KINO tätig.

Harald Frankenberger ist Schulleiter einer Mittelschule im Landkreis Miltenberg im Nordwesten Bayerns und absolvierte 2002/03 ein Erweiterungsstudium der Medienpädagogik. Er war Gründungsmitglied des Systems der Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratung (MiB) in Bayern. Dieses Netzwerk besteht aus speziell ausgebildeten Lehrkräften, die in Bayern flächendeckend in allen Schularten mit Fortbildungsangeboten und zur individuellen Beratung für Lehrkräfte, Eltern und Schüler zur Verfügung stehen. Schwerpunkte des Referenten sind Video- und Audioarbeit in der Schule, Öffentlichkeitsarbeit sowie ein verantwortungsbewusster und zielorientierter Umgang mit dem Web 2.0. Harald Frankenberger vermittelt Lehrkräften und Schulleitungen die komplexe Materie des Medienrechts im Schulalltag.

Dr. Julia Franz ist Habilitationsstipendiatin am Lehrstuhl für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte und von der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung getragene, Modellprojekt „Generationen lernen gemeinsam" wissenschaftlich begleitet. Sie studierte Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Justus Liebig-Universität in Gießen und promovierte anschließend über die didaktische Gestaltung intergenerationellen Lernens in der Erwachsenenbildung an der Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist als Referentin in der Erwachsenenbildung tätig. Ihre Themenschwerpunkte in Forschung und Lehre sind Intergenerationelles Lernen, Macht und Bildungsprozesse sowie die didaktische Gestaltung von Lernarrangements.
www.paed1.ewf.uni-erlangen.de

Torsten Frehse ist Geschäftsführer der Neue Visionen Filmverleih GmbH, Berlin. Er absolvierte nach seinem Abitur eine Berufsbegleitende Ausbildung im Bereich Medienpädagogik/ Video. Von 1992 bis 1997 arbeitete er als Sozialarbeiter in Berlin. Während dieser Tätigkeit war Torsten Frehse Mitbegründer und Geschäftsführer der Berliner Lichtblick -- Kinos. 1997 gründete er den Neue Visionen Filmverleih und ist seitdem Geschäftsführer und Gesellschafter. Zudem studierte Torsten Frehse von 1997 bis 1999 Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Humbolt-Universität in Berlin. Seit 2003 ist er Dozent in Berufsbildungsinstituten zur Ausbildung Kaufmann für audiovisuelle Medien u.a. beim Forum Berufsbildung. Im Jahre 2005 gründete und etablierte er das DVD Label Good Movies als Gemeinschaftsprojekt von 8 unabhängigen Filmverleihern als Qualitätslabel. Seit 2007 ist Torsten Frehse zudem Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Kinos Central in Berlin. Torsten Frehse ist weiterhin Mitglied bei folgenden Organisationen: AG Verleih - Verband unabhängiger Filmverleiher, AG Kino/Gilde.

Jörg Frieß ist seit 2006 Leiter der Kinemathek im Deutschen Historischen Museum und Vorstandsmitglied im Bundesverband kommunale Filmarbeit. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Publizistik in Köln, Nijmegen und Berlin. Von 1998 bis 2004 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Audiovisuelle Medienwissenschaft der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Von 2004 bis 2006 war er Gastprofessor im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin.
www.zeughauskino.de

Rotraut Greune ist freischaffende Medienpädagogin und Autorin. Schon während des Studiums spezialisierte sie sich auf den Kinder- und Jugendfilm und gehört zu den „Hebammen" des westdeutschen Kinderkinos. In den 1970er Jahren war sie Mitbegründerin des Kinderfilmfestivals in Frankfurt am Main, Ende der 1980er Jahre reiste sie als Projektleiterin mit einem Kinderkinoschiff von Basel nach Amsterdam, von 1988 bis 1992 leitete sie das Berliner Kinderkinobüro und von 2006 bis 2008 die Schulkinowochen Berlin. Außerdem arbeitete sie immer wieder freiberuflich für den Delphi-Filmverleih, den Bundesverband Jugend und Film, das Kinder- und Jugendfilmzentrum und andere Institutionen, Verbände oder Anbieter filmpädagogischer Materialien. Bis Juli dieses Jahres vertrat sie ein Jahr lang die Filmreferentin der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Robert Grüschow ist als Lehrer an einem Bremer Gymnasium tätig. Er ist dort für die didaktisch-pädagogische Koordination zuständig. Seit 2008 arbeitet er in der Zentralabiturkommission für das Fach Deutsch in Bremen, er führt in diesem Zusammenhang Fortbildungen zu den Abiturthemen durch. Er studierte Lehramt Deutsch und Englisch an den Universitäten Göttingen und Oldenburg. Er ist seit 2009 Mitglied der Arbeitsgruppe für die Abiturstandards im Fach Deutsch.

Hans Ernst Hanten ist Ministerialdirigent beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und Berlin, war er Richter am Verwaltungsgericht Düsseldorf und am Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen. Nach seiner Tätigkeit als Rundfunkreferent des Landes Nordrhein-Westfalen leitete Hans Ernst Hanten die Gruppe Rundfunk und Bund-Länder-Koordination. Als Dienststellenleiter vertrat er Nordrhein-Westfalen beim Bund und leitete die Gruppe Verfassungsrecht und öffentliches Recht im Justizministerium Nordrhein-Westfalen. Seit April 2000 steht er der Gruppe Medien bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vor. Er ist Mitglied des Präsidiums der FFA - Filmförderungsanstalt sowie des Aufsichtsrats bei Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz.
www.kulturstaatsminister.de

Sandra Hein ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Medienpädagogik an der Universität Hamburg und Mitglied der Graduate School Media and Communication. Zuvor arbeitete sie an den Universitäten Bremen und Bielefeld sowie als Medienreferentin beim Deutschen Kinderhilfswerk in Berlin und als Projektleitung für den Blickwechsel e.V. Als Prüferin ist sie für die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen und Multimedia Diensteanbieter tätig. Zudem ist sie Mitglied der Beiräte Mediasmart und Erfurter Netcode. Neben zahlreichen Publikationen hat sie zusammen mit Prof. Dr. Rudolf Kammerl im Auftrag der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein die Expertise „Medienbildung - (k)ein Unterrichtsfach?" verfasst. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Medienbildung, Mediensozialisation sowie Familie und Medien.

Christian Helfricht ist als Gymnasiallehrer an einer öffentlichen Schule in Starnberg bei München tätig. Er studierte in Würzburg und München die Fächer Germanistik, Anglistik und Politik/Sozialkunde auf Lehramt. Bereits während seines Studiums sammelte er Erfahrungen bei verschiedenen Print- und Rundfunk-Medien, unter anderem arbeitete er als Redakteur bei einem privaten regionalen Fernsehsender. Daneben absolvierte er eine Hospitanz bei dem Hörfunksender Antenne Bayern. Er ist Mitbegründer des schulischen Kompetenzzentrums Film am Landschulheim Kempfenhausen. Christian Helfricht ist Begründer der Initiative „Schule & Film" und betreibt das gleichnamige Internet-Portal www.schuleundfilm.de. Er ist Mitglied im Vorstand der bayernweiten Medieninitiative Drehort Schule e.V.

Paul R. Hilpert ist Dezernent für Medienbildung beim Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hildesheim (NiLS). Er ist verantwortlich für die Fachaufsicht über die medienpädagogischen Berater/innen an kommunalen Medienzentren in Niedersachsen sowie für die Steuerung und Koordinierung der Arbeitsabläufe und Arbeitsgruppen auf Landesebene. Er initiiert und begleitet Projekte und Modellvorhaben zur Medienkompetenz sowie betreut und begleitet sowohl die Filmbildung als auch die Filmlehrerqualifikation. Paul R. Hilpert ist Berater der Schulträger und kooperiert mit anderen außerschulischen Einrichtungen im Bereich Medienkompetenz.

Gerd Höckner ist Lehrer am Gymnasium Georgianum in Lingen und Leiter der AG Niedersächsischer Filmkanon sowie medienpädagogischer Berater am Medienzentrum in Meppen und Lingen. Nach seinem Studium der Germanistik und katholischen Theologie in Münster, Würzburg und Freiburg, wo er 1982 sein erstes Staatsexamen ablegte, folgte das Referendariat und 1984 das zweite Staatsexamen in Baden-Baden und Karlsruhe. Seit 1984 arbeitet er als Lehrer in Lingen/Ems. Er nahm an Film- und Videoprojekten wie z.B. schule@ndr oder Comeniusprojekten wie „European Cinema and Young People" (2004 bis 2007) sowie „Meeting Places" (2008 bis 2010) teil. Für die Schülerakademie der Gymnasien des Emslandes und der Grafschaft Bentheim leitete er Video-Workshops. Zurzeit unterrichtet er einen Seminarfachkurs zum Thema Film in der gymnasialen Oberstufe und führt Kurse zur Filmanalyse in der Lehrerfortbildung durch.

Bernd Michael Hoffmann ist Deutsch-, Englisch- und Philosophielehrer am Albrecht-Dürer-Gymnasium in Berlin-Neukölln. Nach dem Abitur 1966 absolvierte er den Wehrdienst und nahm dann sein Studium in den Fächern Anglistik und Germanistik, zunächst an der Ruhr-Universität Bochum, auf. Nach einem Auslandsjahr in Newcastle upon Tyne setzte er sein Studium in Konstanz fort. Nach der Magisterprüfung und erstem Staatsexamen folgte das Lehrer-Referendariat in Berlin-Kreuzberg. Ab 1976 ist er als Lehrer am Neuköllner Albrecht-Dürer-Gymnasium tätig - 1994 als Leiter des Fachbereichs Deutsch.
www.albrecht-duerer-gymnasium.de

Hermine Huntgeburth ist Regisseurin. Sie studierte Regie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, nach ihrem Studium war sie zunächst vorrangig als Dokumentarfilmerin tätig. Für ihre erste Spielfilmarbeit, IM KREIS DER LIEBEN (1991), erhielt sie den Bundesfilmpreis für die Beste Nachwuchsregie. Es folgten weitere preisgekrönte Regiearbeiten für Kino und Fernsehen, wie zum Beispiel DAS TRIO (1998), ROMEO (Grimme-Preis 2001), DER BOXER UND DIE FRISEUSE (Deutscher Fernsehpreis 2004) und TEUFELSBRATEN (Deutscher Fernsehpreis 2008). Mit BIBI BLOCKSBERG (2002) drehte sie ihren ersten Kinderfilm; DIE WEISSE MASSAI (2005) und EFFI BRIEST (2009) waren weitere Kinoerfolge. Zurzeit inszeniert Hermine Huntgeburth TOM SAWYER, der Ende 2011 in die deutschen Kinos kommt.

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann ist Sozialwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Bildungsforschung. Er wurde 1975 zum Professor an der Universität Essen ernannt und wechselte 1979 an die Universität Bielefeld. Seit März 2009 arbeitet er als Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance in Berlin. Er hat zahlreiche theoretische und empirische Studien vorgelegt und war im Leitungsteam der letzten World Vision Kinderstudien und der Shell Jugendstudien. Von 1986 bis 1998 leitete er den Sonderforschungsbereich Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter der Deutschen Forschungsgemeinschaft und baute das „Collaboration Centre for Child and Adolescent Health Promotion" im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf. Außerdem amtierte er von 1994 an für fast zehn Jahre als Gründungsdekan der bisher einzigen School of Public Health in Deutschland, der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Aus seiner internationalen Forschungsarbeit ergaben sich Gastprofessuren für Soziologie an der New York University (USA) für Public Health an der University of California in Los Angeles (USA).

Martin Husemann ist seit 2008 Referent bei FILM+SCHULE NRW und verantwortlich für die Entwicklung eines USB-Sticks zur Filmbildung. Von 2004 bis 2008 war er Geschäftsführer des Regionalen Bildungsbüros Gütersloh und seit 2001 ist er Medienberater für den Kreis Gütersloh. Nach seinem Studium der Mathematik folgte von 1983 bis 1987 das Lehramtsstudium Primarstufe. Von 1999 bis 2004 war er stellvertretender Schulleiter.

Michael Jahn ist seit 2006 als Projektleiter SchulKinoWochen bei VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz tätig und koordiniert dort das größte filmpädagogische Angebot Deutschlands. Er studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Im Anschluss war er in verschiedensten im weitesten Sinne „filmvermittelnden" Tätigkeiten als Journalist und Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter, u. a. für das Filmfest Dresden, das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm und das Internationale Forum des jungen Films der Berlinale tätig. Er betreute unterschiedliche Projekte für die AG Kurzfilm - Bundesverband Deutscher Kurzfilm und ist Ko-Autor der „Kurzfilmstudie", einer umfangreichen Untersuchung zum Stellenwert des Kurzfilms in der deutschen Filmlandschaft. 2004 und 2005 war er mit der Organisation zweier Schulfilmwochen in Sachsen-Anhalt und Berlin betraut.
www.visionkino.de

Eberhard Junkersdorf ist Vorsitzender des Verwaltungsrates und des Präsidiums der Filmförderungsanstalt (FFA) und einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduzenten. 1973 gründete er zusammen mit Volker Schlöndorff und Reinhard Hauff die Bioskop Film, die seither mehr als 70 Spielfilme produziert hat - darunter DIE BLECHTROMMEL, der 1980 als erster deutscher Film in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Seit Februar 2008 ist Eberhard Junkersdorf zusätzlich Kuratoriumsvorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Darüber hinaus ist er Ehrenvorsitzender der Arbeitsgemein-schaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten (AG Spielfilm).
www.ffa.de

Dr. Michael Kaden ist seit 2004 Referent für Bildungsmedien im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Sein Aufgabenspektrum umfasst die Bereiche Medienbildung/Medienpädagogik, Unterrichts-/Schulentwicklung und technologischer Wandel sowie E-Learning. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit IT-Unternehmen (u.a. IBM, INTEL). Michael Kaden ist Jugendschutzsach-verständiger bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und Mitglied der Gemischten Kommission KMK/ARD/ZDF/DRadio. Stipendien ermöglichten ihm Auslandsaufenthalte in Singapur, Indonesien und den Niederlanden. 1992 promovierte er an der Freien Universität Berlin im Fach Kommunikationswissenschaften. Davor war er als Filmkritiker und Kurator tätig. Von 1980 bis 1986 studierte er Publizistik, Ethnologie und Kunstgeschichte. Nebenberuflich ist er als Gutachter für die EU tätig.

Dr. Barbara Kamp ist Erziehungswissenschaftlerin und hat nach ihrem Lehramtsstudium zum Thema Lernprozesse promoviert. Nach der Leitung der Programmabteilung eines traditionsreichen Vertriebs für Bildungsmedien gründete sie die Firma Methode Film. Seit mehr als fünf Jahren gibt die Firma Methode Film internationale Kurzfilme für die Schule, Medienzentren und Einrichtungen der Lehreraus- und -fortbildung heraus. Themenschwerpunkte sind soziale und kommunikative Kompetenz, Fremdsprachenerwerb und Filmbildung. Barbara Kamp lebt und arbeitet in Bad Vilbel bei Frankfurt am Main.
www.methode-film.de

Georg Kerl ist Schulleiter des Hamburger Gymnasiums Altona und Fachlehrer für Kunst, Sozialwissenschaften und Darstellendes Spiel. Georg Kerl studierte Bildende Kunst an den Hochschulen für Bildende Künste in Braunschweig und in Hamburg und Soziologie an der Universität Hamburg. Nach seinem 2. Staatsexamen war er als Lehrer an einem Hamburger Gymnasium tätig. Im Rahmen des Unterrichts im Fach Bildende Kunst hat er sich seit 30 Jahren mit dem Medium Film in der Schule auseinandergesetzt. 2007 entwickelte er ein Curriculum Film im Rahmen der Profiloberstufe in Hamburg.
www.gymaltona.de

Dr. Markus Köster ist Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Münster. Nach seinem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Katholischen Theologie in Münster und Brighton war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Westfälischen Institut für Regionalgeschichte und Dozent an der Katholisch-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus. Seit 2002 ist Markus Köster Leiter des Landesmedienzentrums in Münster und seit 2008 ebenfalls Leiter von FILM+SCHULE NRW. Er hat verschiedene Texte zur Geschichte von Film und Fotografie und deren Einsatz in der Bildungsarbeit veröffentlicht.
www.lwl-medienzentrum.de
www.filmundschule.nrw.de

Susanne Krucsay ist Chefredakteurin der Fachzeitschrift Medienimpulse sowie Mitbegründerin und Chefredakteurin von mediamanual.at, der interaktiven Plattform des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Sie studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Wien und arbeitete anschließend als Lehrerin an einem Gymnasium. In den Jahren 1983 bis 2008 war sie als Leiterin der Medienabteilung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und bis September 2010 als Beraterin des Ministeriums tätig. Susanne Krucsay ist zudem Mitglied der Expertengruppe für Medienkompetenz der EU-Kommission und hat einen Lehrauftrag für Medienpädagogik und Mediengestaltung an der Kunstuniversität Linz. Sie hat zahlreiche Texte zum Thema Medienpädagogik publiziert.

Thomas Krüger ist seit 2000 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Er absolvierte zunächst in den Jahren 1976 bis 1979 eine Ausbildung zum Facharbeiter für Plast- und Elastverarbeitung und nahm dann ein Studium der Theologie auf. Anschließend war er Vikar. Seine politische Karriere begann er 1989 als eines der Gründungsmitglieder der Sozialdemokraten in der DDR (SDP) und blieb bis 1990 deren Geschäftsführer in Berlin (Ost) und Mitglied der Volkskammer in der DDR. Als Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters in Ost-Berlin war er 1990 bis 1991 tätig sowie als Stadtrat für Inneres beim Magistrat Berlin und in der gemeinsamen Landesregierung. Als Mitglied des Deutschen Bundestages war er in den Jahren 1994 bis 1998 aktiv, bevor er eine zweijährige Erziehungspause nahm. Thomas Krüger war und ist auch im kulturellen und sozialen Bereich aktiv. Er ist seit 1995 Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, seit 2003 Mitglied der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und war von 2005 bis 2009 in der Jury des Hauptstadtkulturfonds.
www.bpb.de

Thomas Kufus ist Produzent, Regisseur und Autor. Er begann seine Filmkarriere als Autodidakt mit der Regie von Dokumentarfilmen, wie MEIN KRIEG (1988) und BLOCKADE (1990). Zusammen mit Martin Hagemann gründet er 1990 die Produktionsfirma zero film, seit 2006 zero one film. In den letzten 20 Jahren entwickelte und produzierte Thomas Kufus über 70 Dokumentarfilme, -serien und Spielfilme. Viele gewannen internationale Preise wie beispielsweise BLAK BOX BRD von Andres Veiel (Europäischer und Deutscher Filmpreis), DIE KINDER SIND TOT von Aelrun Goette (Deutscher Filmpreis), WEIßE RABEN - ALBTRAUM TSCHETSCHENIEN von © Mathias Bothor Tamara Trampe und Johann Feindt (Grimme-Preis) oder HEIMATKLÄNGE von Stefan Stefan Schwietert. Seit 2000 lehrt Thomas Kufus an verschiedenen Filmhochschulen zur Produktion des Dokumentarfilms und engagiert sich seit 2003 auch als Tutor bei EURODOC. Er ist Mitglied der Europäischen und Deutschen Filmakademie, deren Vorstandsvorsitzender er seit November 2009 ist.

Edgar A. Langer ist Sozialarbeiter und Mitbegründer des Kinos Traumstern in Lich/ Hessen. Er ist Prüfer der öffentlichen Hand bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Wiesbaden. Kino Traumstern ist ein Programmkino bzw. Filmkunsttheater. Es wird von Hans Gsänger und Edgar A. Langer betrieben. Vielfach wurde das Programm vom Landkreis Gießen, dem Land Hessen und dem Bund ausgezeichnet. Im Jahr 2009 wurden 241 Langfilme in über 1.200 Vorstellungen mit 47.853 Besuchern im Kino Traumstern gezeigt.
www.kino-traumstern.de

Ruth Lemmen ist seit Frühjahr 2006 für den BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. in den Bereichen Projektmanagement und als Referentin für Medienkompetenzthemen und Serious Games tätig. Nach ihrem Studium der Romanistik in Berlin, Paris und Mexiko-Stadt leitete sie zunächst die PR- und Marketingabteilung eines Potsdamer Postproduktionshauses, das Visual Effects für Kino und Fernsehen produzierte. Als selbstständige Projektmanagerin und Beraterin war sie in zahlreiche europäische Projekte involviert, erste Erfahrungen in der Gamesbranche erwarb sie bei dem Entwicklungsstudio Terratools, wo sie für die Bereiche PR, Marketing und Sales zuständig war. Seit 2002 organisierte sie für renommierte europäische Filminstitute, unter anderem das „Swedish Film Institute", das „British Film Institute" und die „European Film Academy" zahlreiche Expertenrunden und Konferenzen zum Thema Medienkompetenz und Filmerziehung. Ruth Lemmen ist seit 2006 Mitglied der European Media Literacy Expert Group, die die Europäische Kommission zu strategischen Fragen bezüglich der politischen Ausrichtung im Bereich der Medienkompetenz und ihrer Vermittlung berät.
www.biu-online.de

Paul Maar ist Schriftsteller, Übersetzer, Illustrator sowie Theater- und Drehbuchautor. Seine Arbeiten richten sich vorwiegend an ein jüngeres Zielpublikum. Bevor er seine Arbeit als freier Autor aufnahm, studierte Paul Maar Malerei und Kunstgeschichte an der Kunstakademie Stuttgart. Danach war er kurze Zeit als Kunsterzieher tätig. Viele seiner Kinderbücher und Theaterstücke haben Auszeichnungen erhalten und wurden in viele Sprachen übersetzt u.a. ins Amerikanische, Dänische, Französische, Finnische, Griechische, Italienische, Japanische, Lettische, Niederländische, Norwegische, Polnische, Russische, Spanische und Ukrainische. Das Sams, seine erfolgreichste Figur, wurde für das deutsche Kino verfilmt.

Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke ist Universitätsprofessorin für Neuere Deutsche Literatur, vor allem ihre elementaren Vermittlungs- und Aneignungsprozesse, an der Technischen Universität Dortmund. Sie studierte Germanistik und Geschichtswissenschaft an der Universität Gießen und hospitierte 1990 bei RIAS TV-Washington/DC. 1992 erhielt sie ein Stipendium für das Dartmouth Film College und war ein Jahr später Gastprofessorin im Bereich Film und Literatur am Colorado College. In den Jahren 2001 bis 2010 lehrte sie als Professorin für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Gemeinsam mit Matthias Rath ist Gudrun Marci-Boehncke Leiterin der hochschulübergreifenden Forschungsstelle Jugend - Medien - Bildung. Sie forscht, hält Vorträge und publiziert in den Bereichen Film und Filmdidaktik, interkulturelle Rezeption, Leseförderung, Gender sowie Jugendmediennutzung.

Helmut Morsbach ist seit 2003 Vorstand der DEFA-Stiftung. Er studierte von 1967 bis 1972 Archivwissenschaft und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Staatlichen Filmarchiv der DDR und war ab 1990 Referatsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter im Bundesarchiv-Filmarchiv. Zudem veröffentlicht er Filmkritiken und wissenschaftliche Publikationen.
www.defa-stiftung.de

Christoph Müller ist freier Filmproduzent. Er absolvierte die Hochschule für Film und Fernsehen München und war u.a. als Co-Autor bei Helmut Dietls Late Show tätig, bevor er 2001 die Kino-Produktionsfirma Goldkind Film gründete. Nach Filmerfolgen wie SOLOALBUM produzierte er gemeinsam mit Sven Burgemeister Marc Rothemunds SOPHIE SCHOLL, der unter anderem mit dem Silbernen Bären, dem Bayerischen Filmpreis, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde und eine Oscar-Nominierung für den besten ausländischen Film erhielt. Gegenwärtig befindet sich Müllers Produktion GOETHE! in den deutschen Kinos.

Ines Müller ist seit 2008 Referentin bei FILM+SCHULE NRW und entwickelt Konzepte und Materialien zu allen Themenbereichen der Filmbildung. Sie ist für die Durchführung und Organisation von Lehrerfortbildungen zuständig. Seit 2002 ist sie als Lehrerin am Hans-Böckler-Berufskolleg in Marl tätig und unterrichtet die Fächer Audiovisuelle Medien (Film), Fotografie und Medienpädagogik. Sie ist Dipl.-Pädagogin und Dipl. Kamerafrau mit langjähriger Berufserfahrung bei verschiedenen Filmproduktionen und beim WDR. Seit 2010 ist sie außerdem als Lehrbeauftragte am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster mit dem Schwerpunkt Filmbildung in der Lehrerausbildung tätig. Ines Müller ist Mitautorin des Konzeptes „Filmbildung, Kompetenzorientiertes Konzept für die Schule" des Arbeitskreises Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung.
www.filmundschule.nrw.de

Andrea Nadolny arbeitet seit 1991 als Förderschullehrerin an der Schule am Haus Langendreer in Bochum (LWL-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung). Seit 2004 unterrichtet sie im Rahmen des Projekts „KULTUR AKTUELL" die Gruppe Film. Ihre Arbeitsschwerpunkte in diesem Kurs liegen je nach Gruppenzusammensetzung in der Vermittlung von Basiswissen wie Kameraeinstellungen, -perspektiven, -bewegungen, Bedeutung von Filmmusik, Farben, Licht und Geräuschen. Weitere Inhalte sind Tricks im Film, Trickfilm, Filmschnitt und Umgang mit den benötigten technischen Geräten. Im Rahmen des Kurses wird mit den Schülerinnen und Schülern ein Kurzfilm erstellt.

Bernd Neumann ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Er hat dieses Amt seit 2005 inne. Er studierte von 1963 bis 1966 Pädagogik in Bremen und übte den Lehrerberuf bis 1971 im bremischen Schuldienst aus. Seit 1962 ist er Mitglied der CDU und seit 1967 Mitglied des CDU-Landesvorstandes Bremen. Seit 1975 ist Bernd Neumann Mitglied des Bundesvorstandes der CDU und seit 1987 Mitglied des Bundestages. Von 1989 bis 1995 hatte er den Vorsitz des Bundesfachausschusses Medienpolitik der CDU inne und ist seit 1995 stellv. Vorsitzender des Bundesfachausschusses Medienpolitik der CDU. Bernd Neumann war bis 2005 Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kultur und Medien sowie verantwortlicher Sprecher für Medien- und Filmpolitik. Er war er außerdem Mitglied im Verwaltungsrat und im Präsidium der Filmförderungsanstalt (FFA). Ebenso war er von 1975 bis 2005 Mitglied im Rundfunkrat von Radio Bremen. Seit 2005 ist er zudem Mitglied des ZDF-Fernsehrates.
www.kulturstaatsminister.de

Anatol Nitschke ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und im Beirat der VISION KINO. Seit 2009 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der deutschfilm GmbH. Zuvor, von 2007 bis 2009 war er Geschäftsführer der Senator Film Verleih GmbH. Bis 2007 war er Vorstand der X Verleih AG und in dieser Zeit maßgeblich für die Herausbringung von Filmen wie GOOD BYE LENIN! und ALLES AUF ZUCKER verantwortlich. Von 1993 bis 1998 leitete er den Verkauf und den Verleih der Filmwelt-Prokino GmbH. Er war Kinobetreiber des „Cinema" und des „Werkstattkinos" in München. Zurzeit produziert Anatol Nitschke den Film DER GANZ GROSSE TRAUM.

Frauke Okoro ist zurzeit als Referendarin tätig. Sie studierte von 1991 bis 1995 Deutsch und Geschichte auf Lehramt (Studienrätin) an der Freien Universität Berlin. Während ihres Nordirland-Aufenthaltes von 1995 bis 1996 war sie als Lehrerassistentin an drei Belfaster Schulen tätig. Nach ihrer Rückkehr setzte sie ihr Studium im Fach Deutsch an der Freien Universität Berlin und Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin fort. Ende 1997 unterbrach sie ihr Studium, um bis 1999 als Erzieherin und ab 1999 bis 2001 als Journalistin bei der Berliner Morgenpost zu arbeiten. Im Jahr 2003 nahm sie ihr Studium wieder auf und beendete es drei Jahre später. Im Jahr 2010 nahm sie ihre Tätigkeit als Referendarin auf.

Prof. Dr. Elisabeth K. Paefgen ist seit 2003 Professorin für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Freien Universität Berlin und hat u.a. 2009 das Buch „Wahlverwandte. Filmische und literarische Erzählungen im Dialog" veröffentlicht. Nach ihrem Studium der Germanistik und Politologie an der Freien Universität Berlin unterrichtete sie an Berliner Schulen und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachdidaktik Deutsch an der Technischen Universität Berlin. Im Jahr 1989 promovierte Elisabeth K. Paefgen an der Technischen Universität Berlin und arbeitete dort bis 1994 als wissenschaftliche Assistentin. Nach ihrer Habilitation 1994 folgte sie dem Ruf der Universität Hannover und lehrte dort bis 2003 als Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Didaktik.

Thomas Preuß ist seit 2007 Lehrer am Albrecht-Dürer-Gymnasium in Berlin-Neukölln. Er absolvierte sein Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch, Sport und Geschichte von 1990 bis 2002 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2002 bis 2004 folgte das Referendariat an der Merian-Gesamtschule in Berlin-Köpenick. Von 2004 bis 2007 war er Lehrer an der Schule des zweiten Bildungswegs in Königs Wusterhausen. Er war dort 2006 Projektkoordinator für die Erstellung von Rahmenlehrplänen für den Zweiten Bildungsweg.
www.albrecht-duerer-gymnasium.de

Susanne Rieschel ist beim ZDF Sprecherin der Initiative „Schau Hin!". Nach ihrem Studium des Lehramtes für Grundschulen arbeitete sie in den Jahren 1979 bis 1992 als freie Mitarbeiterin der ZDF-Hauptredaktion „aktuelles" und seit 1981 auch als Moderatorin der Sendung „heute aus den Ländern". Im Jahre 1988 begann Susanne Rieschel mit ihrer Arbeit für die Kinderredaktion des ZDF. Zwischen 1999 und 2002 war sie Leiterin der Abteilung „Zentrale Aufgaben" im Produktionsbereich Kinder und Jugend mit dem Schwerpunkt auf der Dachmarke „tivi" des ZDFs. In den Jahren 2003 bis 2007 war Susanne Rieschel für den Bereich Medienpädagogik in der HR Kinder und Jugend verantwortlich und übernahm 2003 zusätzlich die redaktionelle Betreuung der Initiative „Schau Hin!".
www.schau-hin.info

Elke Helma Rothämel ist Lehrerin an der Schillerschule Hannover und als solche in den Fächern Deutsch und Darstellendes Spiel vielfältig filmerfahren, sowohl was die Filmrezeption im Kontext Schulunterricht als auch die Filmproduktion in Projekten betrifft. Sie ist Fachleiterin Deutsch am Studienseminar Hannover I für das Lehramt an Gymnasien und so im Rahmen der Lehreraus- und -fortbildung mit Fragen der Filmdidaktik wie methodischer Umsetzungsmöglichkeiten ebenso befasst wie mit der ausbildungsrelevanten Vermittlung von Film- und Medienkompetenz.

Manfred Rüsel engagiert sich seit über 20 Jahren bundesweit in der universitären und schulischen Ausbildung. Als Lehrer an der Europaschule Langerwehe - Gesamtschule (NRW) arbeitet er an einem mediendidaktischen Unterrichtskonzept für die Jahrgangsstufen 5-11. In der Lehrerfort- und -weiterbildung schult er Lehrerinnen und Lehrer im Ungang mit Film im Unterricht. Als Autor publiziert er regelmäßig für Fachzeitschriften und Schulbuchverlage, zuletzt „Ich schau jetzt viel genauer!" und „Kleines Filmhandbuch für Schülerinnen und Schüler" in der Zeitschrift Deutsch 5-10 (Heft 17, 2008, Friedrich-Verlag), „Die Grammatik der Bilder" in der „Basis-Box für die Einführungsphase der Oberstufe" (Verlag Brinkmann u. Meyhöfer, 2010).

Boris Schönfelder studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Köln und „Études Cinématographiques" an der Université Paris Sorbonne, bevor er ein journalistisches Volontariat beim Südwestrundfunk Baden-Baden begann. Seit 2001 produziert Boris Schönfelder Kino- und TV-Projekte, zunächst als geschäftsführender Gesellschafter der Medienkontor Movie, inzwischen als geschäftsführender Gesellschafter der Neuen Schönhauser Filmproduktion. Sein erster Kinofilm, ANTIKÖRPER (2005), ebnete Regisseur Christian Alvart den Weg nach Hollywood. Ein großer Erfolg wurde Philipp Stölzls spektakuläres Bergsteiger-Drama NORDWAND (2007). 2010 produzierte er DER ALBANER von Johannes Naber und ZIMMER 205 von Rainer Matsutani. Seine Verfilmung von Mark Twains Klassiker TOM SAWYER kommt Ende 2011 in die Kinos.

Johannes Schmid ist seit 2000 als freischaffender Regisseur für Theater und Film tätig. Von 1995 bis 2001 studierte er Theater- und Filmwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Erlangen und München. Als Regisseur und Autor drehte er 2006 mit der von ihm mitgegründeten Filmproduktionsfirma schlicht und ergreifend Film GmbH sein Spielfilmdebüt BLÖDE MÜTZE! Der Film feierte 2007 seine Premiere auf den Berliner Filmfestspielen, wurde national und international mehrfach ausgezeichnet und war 2008/2009 in den deutschen Kinos zu sehen. 2010 wurde sein zweiter Kinofilm, die deutsch-polnische Ko-Produktion WINTERTOCHTER, abgedreht. Kinostart ist im Herbst 2011. In Vorbereitung befindet sich u. a. der Kinofilm AGNES nach dem gleichnamigen Roman von Peter Stamm. Für die Spielzeit 2010/2011 gibt es Regieverabredungen mit dem Theater Konstanz und der Jungen Oper Mannheim. Seit 2010 ist Johannes Schmid Mitgesellschafter der 2010 Film GmbH.

Beate Schröder-Off ist seit 1998 als Fernseh- und Onlineredakteurin beim Westdeutschen Rundfunk in Köln tätig. Dort arbeitet sie für den Bereich WDR-Bildungsfernsehen „Planet Wissen" und „Planet Schule". Sie studierte Publizistik, Politik- und Erziehungswissenschaften, Anglistik, Romanistik. Von 1989 bis 1994 war sie als freiberufliche Medienreferentin tätig. Sie war für die Konzeption und Durchführung medienpädagogischer Modellprojekte wie das Schulprojekt anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Mediums Film verantwortlich. Beim ZDF war sie als freie Mitarbeiterin im Familienprogramm in der „Löwenzahn"-Redaktion tätig und von 1994 bis 1998 beim WDR Köln als freie Mitarbeiterin in den Kinderredaktionen der „Sendung mit der Maus" und „Käpt'n Blaubär".

Jurek Sehrt ist Museums- und Medienpädagoge an der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen und am Deutschen Historischen Museum (DHM). Er studierte Geschichte und Spanisch (Studienrat) in Deutschland, Spanien sowie in Mexiko. Unter anderem war er an der Redaktion und Produktion von Hörführungen sowie an diversen pädagogischen und wissenschaftlichen Publikationen (ausstellungsbegleitende Materialien, Schulbücher Quellenbände, usw.) beteiligt. Als Universitätsdozent lehrt Jurek Sehrt in Potsdam und Berlin zur Vermittlungsarbeit an Geschichtsmuseen und zur lateinamerikanischen Filmgeschichte.
www.deutsche-kinemathek.de

Thomas Seidel ist Lehrer an der Maria-Montessori-Grundschule in Berlin, Tempelhof-Schöneberg. Er studierte Kunsterziehung und Grundschulpädagogik in Berlin und schloss 2009 einen Master of Arts in „Medien und Bildung" in Rostock ab. Er gibt Fortbildungen für Lehrkräfte zum Einsatz von Computer, Internet und interaktiven Whiteboards in Berlin-Brandenburg (LISUM, Landesinstitut für Schule und Medien, Berlin-Brandenburg). Zu seinen Online-Aktivitäten gehören das Grundschul-Lernportal www.mmgkinderseite.de, der Blog „Interaktive Whiteboards in der Grundschule" www.pixeltafel.de sowie www.schuleundcomputer.de. Thomas Seidel ist Online-Redakteur beim Bildungsserver Berlin-Brandenburg.

Carsten Siehl leitet den Bereich Filmkultur und Medienkompetenz im Deutschen Filminstitut - DIF e.V. Der Filmwissenschaftler und Medienpädagoge bietet Fortbildungsseminare und Kurzfilmprojekte an. Darüber hinaus ist der gebürtige Hesse publizistisch tätig und arbeitete bereits leitend in zahlreichen praxisbezogenen, prämierten Projekten (Hessische Landesanstalt für Privaten Rundfunk und neue Medien - LPR Hessen, DIF, Bertelsmann) sowie für unterschiedliche Filmfestivals (Berlinale Talent Campus, Internationales Kinder-filmfestival LUCAS, Kasseler Dokumentarfilm - und Videofest).
www.deutsches-filminstitut.de

Gudrun Sommer ist Kuratorin und Filmvermittlerin im Bereich Dokumentarfilm bei der Duisburger Filmwoche, der Diagonale (AT) und dem steirischen herbst (AT). Sie konzipiert Filmreihen sowie Ausstellungen und Vermittlungskonzepte für Filmbildungsaktivitäten. Sie ist Journalistin als auch Dozentin an der Ruhr-Universität Bochum und der Athanor Akademie Burghausen. Seit 2001 ist Gudrun Sommer Leiterin des Kinderdokumentarfilmfestivals doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche sowie von medienpädagogischen Projekten und Lehrerfortbildungen im Rahmen von doxs! schule. Sie ist Initiatorin und Projektleiterin der 1. Staffel von dok you, einem Wettbewerb zur Produktion von Kinderdokumentarfilmen sowie des RUHR.2010 Kulturhauptstadtprojekts RuhrForum Filmbildung. Sie ist Mitherausgeberin von „Orte filmischen Wissens. Filmkultur und Filmvermittlung im Zeitalter digitaler Netzwerke".
www.do-xs.de

Dr. Michael Staiger ist seit 2005 Akademischer Rat am Institut für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Freiburg im Bereich Literaturwissenschaft/ Literaturdidaktik. Er studierte Deutsch, Musik und Katholische Theologie für das Realschullehramt und absolvierte ein Diplomstudium in Erwachsenenbildung und Kommunikationswissenschaft. 2005 promovierte er über das Thema „Deutschdidaktik als Medienkulturdidaktik" an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Er war als freier Journalist tätig und hat Filme, Schallplatten und Bücher rezensiert, u.a. für den film-dienst, das Artechock Filmmagazin und die JAZZ-zeitung. Zu seinen zahlreichen Publikationen gehört u.a. „Literaturverfilmungen im Deutschunterricht" (2010).
www.ph-freiburg.de/deutsch

Miriam Stein ist Schauspielerin. Von 2006 bis 2009 besuchte sie die Züricher Hochschule der Künste, wo sie ihr Schauspielstudium 2009 mit dem Bachelor abschloss. Bereits 1999 erhielt Miriam Stein den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises für ihre außergewöhnliche Darstellung in DAS MÄDCHEN AUS DER FREMDE. Es folgten viele TV Filme wie TOD DURCH ENTLASSUNG, LIEBE UND WAHN, JIMMIE, Hermine Hunthgeburts NEUE VAHR SÜD sowie der Kinofilm 180° - WENN DEINE WELT PLÖTZLICH KOPF STEHT. Den endgültigen Durchbruch schaffte sie mit dem Kinofilm GOETHE!, der aktuell in den Kinos läuft. Miriam Stein steht zurzeit für die schweizer Produktion VERDINGBUB vor der Kamera.

Marie Steinmann ist studierte Grafikdesignerin und arbeitete zunächst in mehreren Medienagenturen in Bereichen wie Animation für Kinder-Spielgeschichten, Web- oder Grafikdesign. Als Mitglied bei Anno's Africa, leitet sie seit 2007 ein Pilotprojekt - Kunstunterricht für Kinder und Jugendliche an verschiedenen Schulen in Slums von Nairobi (Kenia). 2008 gründete Marie zusammen mit Tom Tykwer den gemeinnützigen Verein ONE FINE DAY e.V. in Berlin, der sich um die Nachhaltigkeit der Projekte bemüht und mehrere über das ganze Jahr laufende sogenannte Wochenend-Kunst-Clubs für die Kinder und Jugendliche organisiert. Aus diesem Verein ging wenig später die Produktionsfirma ONE FINE DAY FILMS hervor; mit dieser Marie Steinmann gemeinsam mit Tom Tykwer kenianisch-deutsche Low-Budget-Produktionen in Kibera realisieren, um junge, talentierte Filmemacher aus der Region zu fördern. Das erste, bereits vielfach ausgezeichnete, Projekt aus dieser Initiative, SOUL BOY, startet am 2.Dezember 2010 in den deutschen Kinos.

Bernhard Strube ist Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Demokratie Saarland und hat verschiedene Funktionen als Elternvertreter inne. Nach seinem Abitur im Jahre 1970 absolvierte er eine Ausbildung bei der Polizei und war in Führungsfunktionen sowie als Fachlehrer an der Polizeischule des Saarlands tätig. In den Jahren 1985 bis 1987 studierte er an der Polizeiführungsakademie Münster und war anschließend ein Jahr lang Referent im Bundesinnenministerium und Bundeskriminalamt bevor er bis Ende Mai 2010 als Leitender Polizeidirektor in Funktionen als Referatsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter in saarländischen Ministerien tätig war. Bernhard Strube ist zudem Sprecher der Landeselterninitiative für Bildung e. V., einer gemeinnützigen Bürgerinitiative, die sich für das Gelingen von Schulen einsetzt.
www.eltern-fuer-bildung.de

Gerhard Teuscher ist Film- und Mediendidaktiker. Seit seinem Studium der Germanistik, Filmwissenschaft und neueren Geschichte, arbeitet er als Film-/Medien-Didaktiker und Studienrat für Deutsch, Medien und Geschichte. Er ist u.a. für die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Medienforum) sowie das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) tätig. Er ist langjähriger Dozent in der Lehrerfortbildung und Autor zahlreicher filmdidaktischer Publikationen wie „Die DDR im (DEFA-)Film: flüstern & SCHREIEN" (2010), „Spielfilme im Geschichtsunterricht" (2007) und „Rund um den Film ‚Sophie Scholl - Die letzten Tage'" (2007). Er ist zudem als (Musik-) Journalist u.a. im Bereich des „harten Rock" tätig.

Clara Ayse Toker besucht zurzeit die 12. Klasse des Schillergymnasiums in Frankfurt. Sie nahm erst kürzlich an dem Projekt „Junge Medien Jury" in der Abteilung Film teil, in der neu erschienene Filme gesehen, besprochen und bewertet wurden. Im Herbst 2009 besuchte sie den 100. Jugendpressekongress in Stralsund. Sie drehte zusammen mit einer Gruppe und dem ZDF-Außenkorrespondenten Armin Coerper einen 15-minütigen Film über die Arbeit der Deutschen Marine. Ton, Schnitt und Inhalt des Kurzfilms wurden von der Gruppe erarbeitet. Seit dem Frühjahr 2010 nimmt sie an dem Projekt „Jugend Film Jury" des Deutschen Filminstitutes - DIF teil. Einmal wöchentlich werden Spielfilmklassiker, sowie neuere Kurzfilme gesehen, bewertet und besprochen. Später werden Filmrezensionen geschrieben. Im Rahmen dieses Projektes nahm sie auch an einem Kreatives-Schreiben-Seminar teil.

Rainer Traube ist seit 2003 Leiter der Kulturredaktion des deutschen Auslandsfernsehens DW-TV. Neben der aktuellen Kulturberichterstattung verantwortet er das wöchentliche Magazin Kultur.21 und KINO, das deutsche Filmmagazin, das in Kooperation mit German Films entsteht. Seit 1995 ist er Redakteur bei DW-TV in verschiedenen Funktionen. Bis 1993 war er Redakteur und Moderator bei RIAS Berlin, freier Autor und Medienberater. Von 1980 bis 1985 studierte er Journalistik, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität München und am Institut d'Etudes Politiques de Paris. Er ist Absolvent der deutschen Journalistenschule München.
www.dw-world.de

Holger Twele ist Film- und Medienpädagoge. Er studierte Literatur- und Filmwissenschaften, Psychologie und Philosophie in Erlangen und arbeitete anschließend als freier Filmjournalist. In den 1980er Jahren war er in der kommunalen Filmarbeit in Nürnberg und an diversen Volkshochschulen tätig. In den Jahren 1986 bis 1997 arbeitete er sowohl organisatorisch als auch künstlerisch bei verschiedenen Filmfestivals. Zusätzlich arbeitete er von 1991 bis 2007 als freier Filmdozent für die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Seit 2001 führt Holger Twele auch für andere Institutionen Kinoseminare und filmpädagogische Fortbildungsver-anstaltungen durch. Von 1996 bis 2007 war er Redakteur der bpb-Publikation Kinofenster bzw. der nachfolgenden Internetplattform. Holger Twele hat zahlreiche Texte, insbesondere im Bereich des Kinder- und Jugendfilms veröffentlicht.

Tom Tykwer wurde am 23. Mai 1965 in Wuppertal geboren. Früh entdeckte er sein Interesse am Film und arbeitete jahrelang in verschiedenen Kinos als Vorführer und Programmierer, bevor er 1993 seinen ersten Spielfilm, DIE TÖDLICHE MARIA, realisieren konnte. Es folgten u.a. WINTERSCHLÄFER (1997), LOLA RENNT (1998), DER KRIEGER UND DIE KAISERIN (2000), HEAVEN (2002) und DAS PARFUM (2006). 2009 eröffnete Tykwers THE INTERNATIONAL die Berlinale. Sein aktueller Film DREI, mit Sophie Rois, Sebastian Schipper und Devid Striesow in den Hauptrollen startet am 23. Dezember 2010 in den deutschen Kinos. 2008 gründete Tykwer gemeinsam mit Marie Steinmann den gemeinnützigen Verein One Fine Day e.V., der Kunsterziehungs- und Weiterbildungsprojekte mit Jugendlichen in Ostafrika, insbesondere Kenia, fördert. Aus diesem Verein ging die Produktionsfirma One Fine Day Films hervor, deren Pilot-Filmprojekt SOUL BOY im November 2008 in Nairobis größtem Slum Kibera gedreht wurde.

Frank Völkert ist stellvertretender Vorstand der Filmförderungsanstalt (FFA). Im Anschluss an sein BWL-Studium war der gebürtige Berliner zunächst als Personalentwickler und Personalleiter im IT-Bereich tätig, ehe er 1993 als Leiter Verwaltung & Finanzen zur FFA wechselte. Im Jahre 2004 wurde der Diplom-Kaufmann zum Stellvertretenden Vorstand der Filmförderungsanstalt berufen.
www.ffa.de

Regina Voss ist Diplom-Kommunikationswirtin und gründete 2001 die „trickwerkstatt" - eine Plattform für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die lernen wollen, wie man einen Trickfilm macht. In Kooperation mit Filmfestivals, Museen und unterschiedlichen Freizeit- und Weiterbildungseinrichtungen entstehen Trickfilme der verschiedenen Genres. Neben der praktischen Arbeit schreibt Regina Voss Texte und entwickelt Unterrichtsmaterialien zum Thema Trickfilm, u.a. für Matthias-Film, das Kinderkinobüro Berlin und kinofenster.de. Neben der Filmarbeit arbeitet Regina Voss als Hörfunkjournalistin und -autorin. Sie schreibt für den Kinderfunk und ist redaktionelle Mitarbeiterin in der Kulturtipp-Redaktion, Deutschlandradio Kultur.
www.regina-voss.de

Hanne Walberg ist als Bildungsmanagerin in dem Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Lernen vor Ort" in Hamburg tätig. Sie schloss an der Universität Hamburg ihr Studium der Pädagogik ab. Nach dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Hamburg, Mainz und Lüneburg. Sie beschäftigte sich mit verschiedenen filmpädagogischen Themen, wie mit der Filmwahrnehmung von Grundschulkindern und mit dem Begriff der Film-Bildung. Im Jahr 2010 schloss Hanne Walberg ihr Dissertationsprojekt zum Thema „Film-Bildung im Zeichen des Fremden" ab. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind der Prozess der Mediensozialisation, sowie Elternarbeit unter besonderer Berücksichtigung sozialer Ungleichheit.

Prof. Dr. Johanna Wanka ist stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur. Von Januar 2009 bis Juni 2010 war sie Vorsitzende der CDU-Brandenburg. Sie studierte Mathematik an der Universität Leipzig und promovierte 1980 an der Technischen Hochschule Merseburg zum Thema „Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potential-theoretischen Mitteln". Sie arbeitete in der Bürgerbewegung der ehemaligen DDR und ist Gründungsmitglied des „Neuen Forums" in Merseburg. 1993 wurde sie auf die Professur „Ingenieurmathematik" an der Fachhochschule Merseburg berufen. Sie ist u.a. Mitglied des Bundesrates, Mitglied im Ausschuss für Kulturfragen des Bundesrates, Mitglied der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder sowie Mitglied des Wissenschaftsrates.
www.mwk.niedersachsen.de

Maren Wurster ist Projektleiterin bei VISION KINO - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz. Sie studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität zu Köln und war als DAAD-Stipendiatin am Goethe-Institut New York. Es folgten Tätigkeiten beim Filmverleih flax film und als wissenschaftliche Volontärin und Projektleiterin am Deutschen Filmmuseum / Deutschen Filminstitut - DIF. Dort war sie mit der Entwicklung und Betreuung von filmpädagogischen Angeboten und Filmreihen sowie der Neukonzeption der Dauerausstellung betraut. Seit 2007 ist Maren Wurster bei VISION KINO als Projektleiterin verantwortlich für den Publikationsbereich, die DVD-Edition „Kino trifft Schule" und Kongresse. Des Weiteren ist sie Redakteurin und Autorin des Onlineportals für Filmbildung kinofenster.de.
www.visionkino.de

Brigitte Zeitlmann ist Medienwissenschaftlerin. Nach dem Studium der Medienwissenschaften und Europäischen Ethnologie ist Brigitte Zeitlmann freiberuflich im Bereich der Medienbildung mit Schwerpunkt Film sowie des Jugendschutzes tätig. Für die Stiftung Haus der Geschichte erstellte sie medienpädagogische Konzepte. Sie hält Filmseminare für Kinder und Erwachsene, sowie medienpädagogische Weiterbildungen für KiTas, Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen ab. Sie ist ehrenamtliche Prüferin bei der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft), Prüferin bei der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen) und Mitglied der Nominierungskommission 2010 für „Fiktion", 2011 für „Information und Kultur" des Adolf-Grimme-Preises sowie Mitglied der Auswahlkommission „Information/Dokumentation und Unterhaltung" des Kinder-Medien-Festivals Goldener Spatz 2010 und 2011.

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Maren Wurster
Bis Mitte Februar 2017
in Elternzeit

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