Stimmen zur Zukunft des Kinos

Die Pandemie stellt die Kinos vor beispiellose Herausforderungen. Trotzdem oder gerade weil wir nicht genau wissen wie es weiter gehen wird, müssen wir die Frage nach der Zukunft des Kinos diskutieren.

Schnell entzünden sich dabei Konflikte, die nicht nur von unterschiedlichen Auffassungen, sondern auch von Interessengruppen geleitet werden. Bei VISION KINO verrät schon der Name unser tiefes Interesse am Kino als Kulturort. Wir haben die zukünftigen Kinogänger*innen im Blick, denen wir in den unendlich vielen Medienangeboten eine Kultur aufzeigen wollen, die sich für sie nicht wie von gestern, sondern unverzichtbar anfühlt. Die Chance, sich auf den Weg zu machen und im Kino in konzentrierter Form einen Film mit anderen zu sehen, zu diskutieren, sich mit den künstlerisch-ästhetischen, inhaltlichen und diskursiven Dimensionen auseinander zu setzen und dabei nicht nur zu lernen, sondern eine sinnliche Erfahrung zu machen – das ist ein wesentliches Ziel unserer Arbeit und für die Zukunft des Kinos. 

Wir wollen deshalb an dieser Stelle Perspektiven von Menschen einbringen, die sich schon lange mit der Entwicklung der Medien beschäftigen – in der Hoffnung, Sie alle und natürlich uns selbt anzuregen, über die Zukunft des Kinos nachzudenken und im besten Fall konkrete Vorstellungen zu entwickeln, wie diese Zukunft Wirklichkeit werden kann.

 

Gerd Hallenberger: "Die Zukunft des Kinos? Ein sozialer Kulturort, der der ganzen Gesellschaft nützt!"

Gerd Hallenberger (Dr. phil. habil.), geb 1953, ist freiberuflicher Medienwissenschaftler. Arbeitsschwerpunkte: Fernsehunterhaltung, allgemeine Medienentwicklung und Populärkultur. Er war schon oft Mitglied von Nominierungskommissionen und Jurys für den Grimme-Preis. In seinem Beitrag beleuchtet er aus medienhistorischer Perspektive, wie sich Medienlandschaften verändern, und warum diese Veränderungen für das Kino nicht unbedingt eine Gefahr sondern auch eine Chance darstellen können. 

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