Filmhefte

Die Filmhefte beschäftigen sich intensiv mit einzelnen, aktuellen Kinoproduktionen und dienen Lehrkräften zur Vor- und Nachbereitung des Filmerlebnisses im Unterricht. In Hintergrundtexten und Arbeitsblättern für Schülerinnen und Schüler werden sowohl thematische Aspekte als auch Besonderheiten der filmischen Inszenierung aufgegriffen und vertieft.

Ein Märchen für heute: DAS KALTE HERZ erzählt vom steilen Aufstieg des Köhlerjungen Peter Munk zu einem erfolgreichen und buchstäblich herzlosen Geschäftsmann. Der atmosphärisch dichte und prominent besetzte Film von Johannes Naber (ZEIT DER KANNIBALEN) nimmt die Zuschauer/innen mit in die finsteren Winkel des Schwarzwaldes, wo sich Ökonomisierung und Naturmagie zu einer erstaunlich aktuellen Geschichte verdichten. Die von VISION KINO gemeinsam mit dem Weltkino Filmverleih erstellten Unterrichtsmaterialien konzentrieren sich nicht allein auf den Vergleich mit der Textvorlage, sondern greifen eine Reihe inhaltlicher Motive auf, beschäftigen sich mit Fragen der filmischen Dramaturgie und der Anbindung an die soziale Wirklichkeit im Schwarzwald um 1800.

Abbildung des Covers des Filmheftes Tschick

Zwei Außenseiter, der Unternehmerssohn Maik und der Russlanddeutsche Tschick, finden trotz ihrer Verschiedenheit zusammen und verbringen den "besten Sommer von allen", als sie mit einem gestohlenen Lada eine Tour durch die ostdeutsche Provinz machen. Der Film bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit für eine integrierende Unterrichtseinheit, in der Film und Buch aufeinander bezogen werden. An diesem Ziel orientieren sich die Arbeitsmaterialien, die VISION KINO in Zusammenarbeit mit STUDIOCANAL erstellt hat. Neben Arbeitsblättern, die unmittelbar auf den Film eingehen, gibt es Bausteine, die Anknüpfungspunkte an einen Lektürekurs enthalten: Wenn es um die Adaption einer einzelnen Szene geht, aber auch bei der Erarbeitung von Figurenbeziehungen, Mitteln der Komik, beim Erzählmuster der Heldenreise und der Frage nach dem Genre.

Abbildung des Covers des Filmheftes Nebel im August

NEBEL IM AUGUST basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman von Robert Domes und erzählt vom Schicksal des Jungen Ernst Lossa. Der rebellische Sohn fahrender Händler wird in den 1940er als "nicht erziehbar" eingestuft und 1944 nach einer Odyssee durch verschiedene Erziehungsheime und "Heil- und Pflegeanstalten" Opfer der NS-Euthanasie. Das Filmheft, das VISION KINO in Zusammenarbeit mit STUDIOCANAL entwickelt hat, beleuchtet Aspekte der Filmentstehung von der Ideenfindung bis zu den Dreharbeiten, an denen auch Menschen mit Behinderungen beteiligt waren. Darüber hinaus werden das Thema NS-Euthanasie und damit zusammenhängende, ethisch-moralische Fragestellungen behandelt, bis hin zu aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen über den Wert eines Menschenlebens.

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Sabine Genz

Tel. 030 / 27 577 575

Ansprechpartnerin

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Maren Wurster
Bis Mitte Februar 2017
in Elternzeit

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