Filmplakat Blanka

Blanka

Drama
Italien, Japan, Philippinen 2015, 75 Min
Regie: Kohki Hasei
Zum FilmTipp

Die 11-jährige Blanka lebt allein in den Straßen von Manila. Aus Tüchern und Kartons hat sie sich ein Zuhause eingerichtet, mit Diebereien und Betteln hält sie sich über Wasser. Was an Geld übrig bleibt, legt das Mädchen in eine kleine Blechbüchse. Blanka spart für eine Mutter, denn sie hat gesehen, dass Erwachsene sich Kinder kaufen. Also, so denkt sie, sollte das auch umgekehrt möglich sein. Aber dann begegnet sie dem blinden Straßenmusiker Peter. Bald singt sie zu seinem Gitarrenspiel und gemeinsam finden sie eine Anstellung in einem Club. Erstmals hat die Kleine einen Vertrauten, ein richtiges Bett, eine Zukunft. Als die beiden Opfer einer Intrige werden, beginnt für sie jedoch erneut das Leben auf der Straße.

Aus der Perspektive der Hauptfigur erzählt der Film vom Schicksal eines Straßenkinds. Oft beobachtet Blanka Gleichaltrige, die spielen, lernen und umsorgt werden. Das Leben der obdachlosen Kinder ist hart, sie werden kaum wahrgenommen, konkurrieren untereinander um Pesos oder Essen und gelten als „Müll“. Tagtäglich werden sie in ihren Grundrechten maßgeblich verletzt. Welche Rolle und Verantwortung spielen Staat und Gesellschaft in diesem Zusammenhang?

Themen: (Kinder-)Armut, Menschenrechte/-würde, Außenseiter, Freundschaft, Familie, Gesellschaft, soziale Ungleichheit, Asien, Musik

Schulunterricht: Ab Klasse 6

Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Musik, Sozialkunde, Erdkunde

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