Der Junge und die Welt

Animationsfilm
Brasilien 2014, 82 Min
Regie: Alê Abreu
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Eines Tages muss der Vater eines kleinen Jungen fortgehen. Zuhause, auf dem Land, gibt es für den Mann nicht genügend Arbeit. Um Geld für die Familie zu verdienen, muss er in die Stadt ziehen. Der Junge aber hält es nicht lange ohne seinen Vater aus. Und so macht er sich allein auf den Weg, um ihn zu suchen. Die Reise führt ihn zu den verschiedensten Orten. Er gerät in einen bunten Karneval, durch Wälder und in überfüllte Großstädte. Er beobachtet, unter welch schlechten Bedingungen Menschen arbeiten, wie die Natur ausgebeutet und der Regenwald gerodet wird – und entdeckt so die Welt.

Filmemacher Alê Abreu verzichtet auf Dialoge (wenn gesprochen wird, dann nur in einer Fantasiesprache) und erzählt seinen Film nur durch Bilder und Musik. Konsequent aus der Sicht des Jungen zeigt er dessen Reise durch Brasilien und greift dabei auf eine Ästhetik zurück, die an Kinderzeichnungen erinnert. Es entsteht ein fantastischer Blick auf die Welt, durch den der Film einerseits die Faszination des Jungen spiegelt, andererseits aber auch die gefühlte Bedrohung.

Themen: Erwachsenwerden, Familie, Stadt und Land, Umweltzerstörung, Arbeit, Industrialisierung, Globalisierung, Brasilien, Verlust, Nachhaltigkeit

Schulunterricht: ab Klasse 3

Unterrichtsfächer: Sachkunde, Kunst, Erdkunde, Ethik/Lebenskunde, Deutsch, Religion, Sozialkunde

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