Digitales Begleitprogramm

Der Teil-Lock-Down im November betrifft auch die Durchführung der SchulKinoWochen. Durch die Schließung der Kinos für Publikumsverkehr können wir nicht mehr flächendeckend SchulKinoWochen anbieten.

Für uns ist und bleibt das Kino der Ort, den wir aus unserer Perspektive der kulturellen Bildung immer wieder in den Mittelpunkt stellen möchten. Damit wir aber trotz der gegenwärtigen Einschränkungen die Filmbildung Ihrer Schüler*innen stärken können, haben wir ein alternatives Angebot für Schulen erarbeitet.

Die Filme, die wir Ihnen hier für eine alternative Sichtung in der Schule präsentieren, werden von unterschiedlichen Anbietern bereitgestellt. Die Filme inkl. Verfügbarkeit und Hinweisen zur Buchung der Filme finden Sie auf den Website der jeweiligen SchulKinoWochen der Länder.

Zu einigen Filmen haben wir filmpädagogische Begleitformate für Sie aufgezeichnet oder verweisen in einigen Fällen auf Gespräche, die zum Beispiel im Rahmen von Kinder- und Jugendfilmfestivals geführt wurden. Denn SchulKinoWochen sind neben der Filmsichtung im Kino eben auch das Gespräch im Kinosaal, das Formulieren eigener Seherlebnissen, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Wahrnehmungen, die intensive Begegnung mit Filmemacher*innen und die Diskussion mit Expert*innen und Forscher*innen.

Die Art und Weise sich mit Filmen auseinanderzusetzen ist vielfältig. Die unterschiedlichen digitalen Einführungen, Impulse und Gespräche, die wir Ihnen hier anbieten, sollen dies aufzeigen. Sie regen Fragen an zum Weiterdiskutieren, erweitern die Wahrnehmung Ihrer Schüler*innen durch eine jeweilige Position der Filmvermittlerin*des Filmvermittlers und bieten Hintergrundwissen, um einen Film zu kontextualisieren. Nicht zuletzt erzählen Filmemacher*innen von ihren Erlebnissen während der Dreharbeiten, berichten von ihrem jeweiligen Filmgewerk und von ihrem persönlichen Bezug zu den Geschichten haben, die sie hier filmisch erzählen.

Einführungen und Impulse durch Filmvermittler*innen und Videogrüße von Filmgästen und Kinos

Gespräche mit Filmemacher*innen, Forscher*innen und Expert*innen

Material zum Kulturort und Medieninstitution Kino

Kinokarte

Mithilfe einer Vorlage gestalten die Schüler*innen ihre eigene Kino-Eintrittskarte, die sie zur Vorführung im Klassenzimmer mitbringen können.

 

Goldene Kinosessel

Wie können wir das Klassenzimmer zum Kino machen? Was muss verändert werden? Was wird benötigt? Die Schüler*innen werden in die Raumplanung mit einbezogen und lernen Kinoberufe kennen.
 

Leerer Kinosaal

Die Schüler*innen erstellen ein Porträt des Kinos ihrer Stadt, in das sie zu den SchulKinoWochen gegangen wären.*

Die Schüler*innen erfahren, wie die Kosten einer Kinokarte auf die verschiedenen Ausgaben des Kinos umverteilt werden und errechnen an einem realitätsnahen Beispiel Umsätze und Einnahmen eines Kinos.

Die Schüler*innen benennen und sammeln mithilfe eines Bilderrätsels oder eines Filmabspanns Filmberufe.

Abspann

Die Schüler*innen tragen anhand des Filmabspanns, in dem alle an der Produktion beteiligten Personen aufgeführt sind, Filmberufe zusammen und ordnen sie den entsprechenden Produktionsphasen zu.*

Sperrfristen

Warum stehen nicht alle Filme der SchulKinoWochen im Ersatzangebot zur Verfügung? Ein Grund ist die gesetzlich geregelte Verwertungskette, die festlegt, wann Filme nach dem Kinostart als Stream oder auf DVD/Blu-Ray zu sehen sind.*

Regisseur Hüseyin Tabak

Die Schüler*innen setzen sich mittels Statements von Filmschaffenden mit den Besonderheiten des Gemeinschafts- und Erlebnisorts „Kino“ auseinander und benennen den Stellenwert, den das Kino für sie selbst hat.

Abbildungen von unterschiedlichen Devices

Filme brauchen ein Publikum und das Publikum braucht Optionen, die unterschiedlichsten Filme in den verschiedensten Situationen zu sehen. Die Schüler*innen setzen sich mit verschiedenen Möglichkeiten und Orten des Filme-Sehens auseinander und beschreiben, wo und wie sie selbst am liebsten Filme sehen.

Filme brauchen ein Publikum und das Publikum braucht Optionen, die unterschiedlichsten Filme in den verschiedensten Situationen zu sehen. Die Schüler*innen setzen sich mit verschiedenen Möglichkeiten und Orten des Filme-Sehens auseinander und beschreiben, wo und wie sie selbst am liebsten Filme sehen.*

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