Die Stimme des Adlers
Bazerbai und seine Familie ziehen mit ihren Schafen in ihr Winterquartier. In der Weite der kasachischen Landschaft, auf der Grenze zur Mongolei, ist moderne Technik schwer zu bekommen. Bazerbai liebt technische Geräte und träumt davon, mit seinem älteren Bruder Khan in die Stadt zu gehen. Khan soll dort arbeiten und Bazerbai will zur Schule gehen. Doch der Vater hat andere Pläne mit ihm: er soll die Tradition der Adlerjagd fortsetzen. Bazerbai sieht darin keinen Sinn, denn der Adler des Vaters hört nicht auf ihn und die Jagd gelingt ihm auch nicht. Als Khan allein in die Stadt geht, um dort Geld für die Familie zu verdienen, ist Barzabei so verärgert, dass ihn nichts mehr aufheitern kann - auch nicht das große Festival, bei dem sich Adlerjäger aus verschiedenen Ländern treffen und ihre Fertigkeiten messen. Statt bei den anderen zu bleiben gibt er vor einem Fotografen mit dem Adler seines Vaters an. Er hofft, mit dem Amerikaner in die Stadt fahren zu können, doch stattdessen irritiert das Blitzlicht den Adler so, dass er in die Berge fliegt. Bazerbai beschließt, dass er auf eigene Faust in die Stadt gehen wird. Dass ihn der Adler des Vaters begleitet, kümmert ihn zunächst nicht. Doch bald merkt er, dass er die Menschen außerhalb der Steppe erst kennenlernen muss. Denn nicht jeder, den er trifft, meint es gut mit ihm. Auf der Suche nach seinem Bruder findet sich Barzabei zunehmend selbst und erkennt, was er wirklich will.
Die Stimme des Adlers
Drama , Roadmovie , Abenteuerfilm
4. bis 10. Klasse
9 bis 15 Jahre
Deutsch, Religion, Ethik, Lebenskunde, Erdkunde, Sozialkunde, Politik
Familie, Tiere, Tradition, Fremde Kulturen, Werte, Landschaft, Arbeit/Arbeitslosigkeit, Erwachsenwerden, Identität, Familie, fremde Kulturen, Tradition, Werte, Gesellschaft, Globalisierung
18.06.2009
Inhalt
Umsetzung
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Veranstaltungen
Downloads
Filmtipp Die Stimme des Adlers.pdfRené Bo Hansen
Stefan Karlsson
Bazerbai Matei, Serikbai Khulan, Mardan Matei, Asilbek Badelkhan, Bejei Kulimkhan, Almaguli Matei, Nazguli Matei
87 Min
deutsche Synchronfassung
35mm
ohne Altersbeschränkung
Prädikat „besonders wertvoll“
Movienet Film GmbH
Internationale Filmfestspiele Berlin 2009, Sektion Generation Kplus
