Plakat zu Berlin - Ecke Schönauser

Berlin - Ecke Schönhauser

DDR, 1956/57

Dieser Jugendfilmklassiker ist die anschauliche Darstellung einer Stadt, deren wirtschaftliche und politische Teilung alle Bereiche des Lebens beeinflusst.

Originaltitel

Berlin - Ecke Schönhauser

Genre

Jugendfilm, (Historien-)Drama

Klassenstufe

ab 9. Klasse

Altersempfehlung

ab 14 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Politik

Themen

Jugend, Identität, Generationenkonflikt, DDR, Flucht, Liebe, Verrat

Kinostart

27.08.1957

Inhalt


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Dieser Jugendfilmklassiker ist die anschauliche Darstellung einer Stadt, deren wirtschaftliche und politische Teilung alle Bereiche des Lebens beeinflusst. Berlin, Prenzlauer Berg. Unter dem U-Bahnbogen an der Ecke Schönhauser Allee trifft sich täglich das junge Deutschland. Die Erwachsenen stören sich an der Gruppe Jugendlicher, den Halbstarken, ohne zu fragen, warum sie auf der Straße ihre Freiheit suchen. Da ist "Kohle", dessen Stiefvater versucht, ihm mit Schlägen Anstand beizubringen. Angela macht stundenweise Platz für den Liebhaber der Mutter, einer Kriegswitwe, die die Einsamkeit nicht mehr aushält. Dieter liebt Angela und ist ein anständiger Kerl, der sich aber von niemandem etwas sagen läßt und deshalb überall aneckt. Einzig und allein Karl-Heinz, ein Junge aus behütetem Elternhaus, ist auf die schiefe Bahn geraten. Am Bahnhof Zoo versucht er das schnelle Geld zu machen. Als er seine Freunde Dieter und "Kohle" mit in die Sache hineinzieht, müssen die beiden vor der Polizei in den Westsektor der Stadt fliehen. Im Auffanglager kommt "Kohle" tragisch ums Leben und Dieter muss erneut um seine innere Freiheit kämpfen. Am Ende kehrt er zu Angela zurück - denn nun weiß er, was er tut. Der dritte gemeinsame Berlin-Film von Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase ist im Stil des italienischen Neorealismus gedreht. (Quelle: Verleih)

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letzte Aktualisierung: 30.06.2016

Regie

Gerhard Klein

Buch

Wolfgang Kohlhaase

Darsteller/innen

Ekkehard Schall, Ilse Pagé, Harry Engel, Ernst-Georg Schwill, Helga Göring, Anselm Glücksmann, Erika Dunkelmann, Maximilian Larsen, Raimund Schelcher

Länge

80 Min

Format

35mm, schwarz-weiß

FSK

ab 12 Jahre

Verleih

Deutsche Kinemathek

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