Filmplakat Club der roten Bänder - Wie alles begann

Der Club der roten Bänder - Wie alles begann

Deutschland 2018

Leo, Jonas, Emma, Alex, Toni und Hugo könnten unterschiedlicher nicht sein. Die sechs bestreiten ihren jeweiligen Alltag, begegnen unterschiedlichen Herausforderungen und Verlusten und schöpfen neuen Mut. Verschiedene Diagnosen führen dazu, dass sie im Krankenhaus aufeinandertreffen. Der Film erzählt die Vorgeschichte zur gleichnamigen erfolgreichen Serie, in der sie schließlich enge Freunde werden und den „Club der roten Bänder“ gründen.

Genre

Drama, Jugendfilm

Klassenstufe

ab 6. Klasse

Altersempfehlung

ab 11 Jahre

Unterrichtsfächer

Deutsch, Ethik, Religion, Sozialkunde, Biologie, fächerübergreifend: Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity)

Themen

Freundschaft, Zusammenhalt, Lebenswille, Krankheit, Tod, Verlust, Trauer, Hoffnung, Krebs, Magersucht

Kinostart

14.02.2019

Inhalt


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Sechs Jugendliche, sechs Geschichten. Am Ende kreuzen sich ihre Wege im Krankenhaus. Hugo traut sich, von einem 10-Meter-Turm zu springen, fällt danach jedoch ins Koma. Leo ist schlagfertig und voller Lebensenergie. Doch nach großen Schmerzen erhält er die Diagnose Knochenkrebs. Weitere Schicksalsschläge stellen seinen Optimismus auf die Probe. Emma buhlt um die Aufmerksamkeit und Anerkennung ihres Vaters. Aufgrund ihrer Essstörung wird auch sie stationär behandelt. Jonas leidet unter der Schikane seines älteren Bruders, findet jedoch neues Selbstbewusstsein. In Tonis Welt hat alles Ordnung und Struktur. Er hat das Asperger-Syndrom und wird in den alltäglichen Herausforderungen von seinem Opa unterstützt. Alex ist ein selbstüberzeugter Junge aus reichem Elternhaus, doch auch er hat mit Niederlagen zu kämpfen. Zusammen werden sie im Krankenhaus den Club der roten Bänder gründen.

Umsetzung


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Der Film erzählt die Vorgeschichte der gleichnamigen Serie und stellt die Lebensumstände der Jugendlichen vor, bevor sie im Krankenhaus enge Freunde werden. Die erfolgreiche und beliebte Serie ist die deutschsprachige Adaption der katalanischen Serie „Polseres Vermelles“, die auf der Autobiografie Albert Espinosas beruht. Neben klassischen Schuss-Gegenschuss-Einstellungen werden im Film viele Vogel- und Froschperspektiven verwendet. Hugo fungiert als allwissender Erzähler der Geschichte. Er begleitet das Geschehen aus dem Off, gibt Ausblicke auf spätere Ereignisse und fasst Erkenntnisse zusammen, darunter, dass sie sich nur gegenseitig aus ihrem Leid und ihrer Einsamkeit befreien können. Auf diese Weise vermittelt sich Zuversicht – trotz geballter Schicksalsschläge. Die Protagonist*innen finden sich zum Teil in imaginierten, irrealen Welten wieder, in denen sie auf verstorbene Personen treffen, durch deren Worte sie neue Lebenskraft schöpfen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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In einem Gruppengespräch können die Schüler*innen können zusammentragen, was sie über die Krankheiten der Protagonisten erfahren haben und darüber sprechen, wie diese selbst mit ihrer Krankheit umgehen und wie die Außenwelt darauf reagiert. Die Geschichte über die Freundschaft und den Zusammenhalt sechs komplett unterschiedlicher Jugendlicher lädt zur Diskussion über die Zusammensetzung von (auch: aus Filmen bekannten) Freundesgruppen ein. Im Club der roten Bänder nimmt jeder eine bestimmte Rolle ein: Leo ist der Anführer, Jonas der zweite Anführer, Alex ist der Hübsche, Toni der Schlaue, Hugo ist der gute Geist und Emma übernimmt die Rolle das Mädchen. Die Rollenverteilung und die Zuschreibung der Eigenschaften bzw. des Geschlechts können besprochen und hinterfragt werden sowie auf eigene Erfahrungen bezogen werden. Welche Stärken zeichnen die Jugendlichen aus und was sind ihre Geschichten?

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autorin: Laura Caesar, 18.01.2019, letzte Aktualisierung: 07.03.2019

Regie

Felix Binder

Buch

Arne Nolting, Jan Martin Scharf, Albert Espinosa

Darsteller/innen

Tim Oliver Schultz, Damian Hardung, Luise Befort, Jürgen Vogel, Timur Bartels, Ivo Kortlang, Nick Julius Schuck u. a.

Länge

115 Min

Sprachfassung

deutsche Originalfassung, barrierefreie Fassungen verfügbar

Format

digital, Farbe

FSK

ohne Altersbeschränkung

Verleih

Universum Film

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