Filmplakat zu "Her"

Her

USA 2013

Die Welt des Jahres 2025 ist von der unseren nicht weit entfernt. Auf ihrer Suche nach Mitteilung und Zuwendung finden die Menschen Zuflucht in immer fortschrittlicheren Medien der elektronischen Kommunikation. Der einsame Theodore ist von Berufs wegen Teil dieser schönen neuen Welt: Er schreibt Liebesbriefe für andere, die sich wie er mit Beziehungen im wahren Leben schwer tun. Alles ändert sich, als er seinen Arbeitscomputer mit einem neuen Betriebssystem bestückt. „Samantha“ ist gewitzt, eloquent, charmant und – was Theodore besonders beeindruckt – überaus lernfähig. Von seiner Frau verlassen und im Auftreten gehemmt, fühlt er sich endlich richtig verstanden. Er verliebt sich in das Betriebssystem mit der markanten Stimme, die seine Liebe erwidert, und ist überglücklich. Von ihren 641 anderen Liebhabern weiß er da noch nichts.

Originaltitel

Her

Genre

Drama, Liebesfilm

Klassenstufe

ab 10. Klasse

Altersempfehlung

ab 15 Jahre

Unterrichtsfächer

Englisch, Deutsch, Kunst, Ethik, Religion

Themen

Identität, Beziehungen, Kommunikation, soziale Medien, Trennung

Kinostart

27.03.2014

Inhalt


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Die Welt des Jahres 2025 ist von der unseren nicht weit entfernt. Auf ihrer Suche nach Mitteilung und Zuwendung finden die Menschen Zuflucht in immer fortschrittlicheren Medien der elektronischen Kommunikation. Der einsame Theodore ist von Berufs wegen Teil dieser schönen neuen Welt: Er schreibt Liebesbriefe für andere, die sich wie er mit Beziehungen im wahren Leben schwer tun. Alles ändert sich, als er seinen Arbeitscomputer mit einem neuen Betriebssystem bestückt. „Samantha“ ist gewitzt, eloquent, charmant und – was Theodore besonders beeindruckt – überaus lernfähig. Von seiner Frau verlassen und im Auftreten gehemmt, fühlt er sich endlich richtig verstanden. Er verliebt sich in das Betriebssystem mit der markanten Stimme, die seine Liebe erwidert, und ist überglücklich. Von ihren 641 anderen Liebhabern weiß er da noch nichts.

Umsetzung


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Der Regisseur Spike Jonze („Being John Malkovich“) ist bekannt für tollkühne Gedankenexperimente. So ist zwar die visuelle Ausgestaltung der „neuen“ Welt – modernistische Architektur und Betonung von Primärfarben – erneut bemerkenswert. Wirklich verblüffend wirkt jedoch die Etablierung einer körperlosen Stimme als eigenständiger Charakter. Die im Original von Scarlett Johansson gesprochene Stimme wird zu Theodores ständigem Begleiter; mit Knopf im Ohr und an der Brusttasche befestigter Handkamera zeigt er ihr seine kleine Welt. Über diese Dialogebene entwickelt sich annähernd die gesamte Handlung, die jedoch nach und nach auch andere Personen mit einbezieht. So hilft die nach außen etwas versponnene Beziehung zu Samantha doch Theodore dabei, nicht nur sich selbst, sondern auch seine Umwelt besser zu verstehen.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit


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Was als gar nicht so futuristisches Gedankenspiel beginnt, erweist sich als tiefgründige Reflexion über das Wesen moderner Beziehungen. Schülerinnen und Schüler dürften die Bezüge zu heutigen sozialen Medien, Chatrooms und Flirtbörsen ohne weiteres verstehen. Erleichternd wirkt Jonzes spezifischer Ansatz: Ohne die Gefahren digitaler Vereinsamung zu leugnen, macht er zwischen „echten“ und „virtuellen“ Beziehungen keinen qualitativen Unterschied und begreift die Möglichkeiten digitaler Kommunikation zuerst als Chance – zur Stärkung der eigenen kommunikativen Fähigkeiten wie auch des Miteinanders. Ob das mit realen Erfahrungen übereinstimmt, lässt sich sicher kontrovers diskutieren.

Veranstaltungen


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Wenn Sie Interesse an einer Schulkinoveranstaltung haben, setzen Sie sich bitte mit einem Kino in Ihrer Umgebung in Verbindung. Dort wird man Sie gern beraten. Gern sind wir Ihnen auch bei der Kontaktaufnahme behilflich.

Autor: Philipp Bühler, 04.03.2014, letzte Aktualisierung: 11.10.2016

Regie

Spike Jonze

Buch

Spike Jonze

Darsteller/innen

Joaquín Phoenix, Scarlett Johansson (Stimme im Original), Rooney Mara, Amy Adams u.a.

Länge

126 Min

Sprachfassung

deutsch, englisch

Format

digital, Farbe

FSK

ab 12 Jahre

FBW

Prädikat „besonders wertvoll“

Verleih

Warner Bros.

Festivals

Academy Awards 2014: Oscar für das Beste Drehbuch; Goden Globes 2014: Bestes Drehbuch

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